Zusammenklappbare Liegeeinrichtung, insbesondere für Strandbäder usw. Die vorliegende Erfindung betrifft eine zusammenklappbare Liegeeinrichtung, welche sich für Strandbäder, Weekend, Ferien usw. besonders eignet.
Erfindungsgemäss sind ein Rückenlehnen Und ein Stützrahmen miteinander verbunden und an dem Rückenlehnenrakmen ist ein Sitzrahmen lösbar angeordnet, wobei die un tern Endteile des Stützrahmens beim Ge brauch dem Boden anliegen, und ferner sind der Rückenlehnen- und der Stützrahmen in der Quer- und Längsrichtung und der Sitz rahmen nur in der Querrichtung zusammen legbar.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstan des dargestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 eine Seitenansicht der Liegeein richtung.
Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. 1, ohne Liegebahn, Fig. 3 eine Draufsicht auf die Liegebahn, durch teilweise Unterbrechung in der Länge gekürzt, Fig. 4 und 5 Stirnansichten der zusam mengelegten Liegeeinrichtungsteile, Fig. 6 und 7 Draufsichten zu Fig. und 5 und Fig. 8 eine Stirnansicht des Sitzgestell- rahmens nach I-I in Fig. 2.
Die dargestellte zusammenklappbare Liege einrichtung weist einen Rückenlehnenrahmen, einen mit diesem verbundenen, verstellbaren Stützrahmen und einen Sitzgestellrahmen auf. Der Rückenlehnenrahmen wird gebildet aus zwei Seitenholmteilen 1, 2 und 1' und 2', welche durch je ein Scharnier 3, 3' zusam menklappbar miteinander verbunden sind, und ferner aus zwei Querverbindungsteilen, welche je aus zwei Teilstücken 4, 4' und 7, 7' gebildet sind, die unter sich durch Scharniere 5 bezw. 8 zusammenklappbar verbunden und mit den Längsholmteilen 1, 2 und 1',
2' durch Scharniere 6, 6' und. 9, 9' verbunden sind, und sich die Querverbindungsteile gegen die Längsholmteile anschmiegen (siehe Fig.6). An den Längsholmteilen 2, 2' sind mittels Scharnieren 10, 10' die Längsteile 11, 11' des Stützrahmens angelenkt. 12, 12' sind die Teilstücke der Querverbindung des Stütz rahmens. Die Teilstücke 12, 12' sind unter sich durch ein Scharnier 13 und mit den Längsteilen 11, 11' durch Scharniere 14, 14' so verbunden, dass beim Zusammenklappen der Querverbindung deren Teilstücke 12, 12' sich gegen die Längsteile 11, 11' anlegen.
Zur Arretierung des Stützrahmens in seiner Stellung in bezug zum Liegerahmen dienen Stellaxme 15, 15', welche an den Stütz rahmenlängsteilen 11, 11' um Achszapfen 16, 16' schwenkbar angelenkt sind. Die Stell arme sind an der Innenseite mit einer Ra stenschiene 17, 17' und die Längsholmteile 1, 1' an der Aussenseite mit einem Einhänge bolzen 18, 18' versehen, an welchen die Stell arme mit Hilfe der genannten Rasten ein hängbar sind. In Fig. 1 ist der Liegestuhl in seiner niedrigsten Stellung eingestellt; die untern Stirnenden der Holme 1, 1' liegen dabei dem Boden auf.
Durch Einhängen der Stellarme an der zweiten, dritten oder vierten Raste kann der Rückenlehnenrahmen nach Wunsch steiler eingestellt werden. Der Sitz- gestellralimen wird durch zwei Längsteile 19, 19' und den Querverbindungsteilen 20, 20' gebildet.
Die Teilstücke des letzteren sind unter sich durch ein Scharnier 21 zu sammenklappbar und mit den Längsteilen 19, 19' durch Scharniere 22, 22' so verbunden., dass beim Zusammenklappen der Querverbin dung 20, 20' die Teilstücke sich gegen die Längsteile 19, 19' anlegen. 23, 23' sind vorn an der Unterseite der Längsteile 19, 19' des Sitzgestellrahmens mittels Scharnieren 24, 24' umklappbar angelenkte Stützfüsse. An den Aussenseiten der Hinterenden der Längs teile 19, 19' sind Laschen 25, 25' ange schraubt, deren Enden mit einem nach unten gerichteten Einhängeschlitz 26, 26' versehen sind.
An den Aussenseiten der Vorderenden der Längsholmteile 1,1' sind Einhängezapfen 27, 27' angeordnet, an welchen der Sitz rahmen durch Einhängen der Laschen 25, 25' in Bereitschaftsstellung bringbar ist. Für die Starrstellung der Querverbindungsteile 4, 4', 7, 7', 12, 12' und 20, 20' dienen Starrstel- lungshülsen 28, welche über die Gelenkstelle schiebbar sind.
Die Starrst ellungshülsen wei sen auf einer Seite einen bis zur Längsmitte reichenden Ausschnitt 29 auf, durch welchen Platz für das vorstehende Scharnier 5, 8, 13, 21 geschaffen ist, welches sonst die Schiebe bewegung der Hülse 28 hindern würde. Sind die Hülsen 28 gegen die Längsmitte ge schoben, so sind die Querverbindungsteile starr gestellt (siehe Fig.2), nicht gezeich nete Sicherungsmittel sichern die Hülse 28 dabei.
Sollen .die Querverbindungen zusam= mengeklappt werden, so müssen nur die Starrsteillungshülsen 28 auf die Seite ge schoben werden. 30 ist die Stoffliegebahn, welche mit Einhängeösen 31, 32, 33, 34 und 35 versehen ist. Zum Einhängen der Stoff liegebahn 30 sind an der Querverbindung 7, 7' des Rückenlehnenrahmens Einhänge bolzen 31', 32', 33' und an der Querverbin- dung 20, 20' des Sitzgestellrahmens Ein hängebolzen 34' und 35' angeordnet.
Soll die Liegeeinrichtung aus ihrer Be reitschaftsstellung (Fig. 1 und 2) in ein Bün del zusammengelegt werden, so ist zuerst die Stoffliegebahn auszuhängen, dann die Starr stellungshülsen 28 auf die Seite zu schieben. Durch Zusammenklappen :der Querverbin dungen 4, 4', 7, 7', 12, 12' und 20, 20' können die Längsholmteile 1, 2, 11 und 19 gegen die Längsholmteile 1', 2', 11' und 19' zu bewegt werden. Die Stellarme 15, 15' werden um 180 herumgeschwenkt, desglei chen die Vorderhälfte des Rückenlehnen rahmens, nachdem zuerst der Sitzgestell rahmen ausgehängt worden ist.
Damit wären die Teile in die lose Bündelform nach Fig. 4 bis 7 gebracht. Der zusammengelegte Sitz- ges.tellteil (Fig.5, 7) wird auf das Bündel (Fig. 4, 6) gelegt, kompakt zusammen gepresst, mit der Stoffliegebahn 30 umwickelt und das Ganze mit Riemen oder Gurten um schnallt. An dem einen Ende der Liegebahn kann ein Handgriff befestigt sein, welcher ein bequemes Tragen des zusammengeschnall ten Bündels gestattet.
Das Aufschlagen der Liegeeinrichtung geschieht in analog umge kehrter Reihenfolge.
Die Liegeeinrichtung gestattet eine tiefe Lagerung beim Liegen; die Sitzpartie einer Person befindet sich dabei unmittelbar über dem Erdboden, und die Beinpartien liegen in der Längsrichtung satt dem Erdboden an. Das tiefe Liegen ist für Badende usw. wün- schenswerter als die Hochlagerung, wie es bei den bisherigen Liegestühlen der Fall war. Da die Beine dem Erdboden direkt auf liegen, ist ein besonderes Traggestell für die selben nicht nötig.