CH248756A - Zusammenklappbare Liegeeinrichtung, insbesondere für Strandbäder usw. - Google Patents

Zusammenklappbare Liegeeinrichtung, insbesondere für Strandbäder usw.

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CH248756A
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  • Chair Legs, Seat Parts, And Backrests (AREA)

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  Zusammenklappbare Liegeeinrichtung, insbesondere     für    Strandbäder usw.    Die vorliegende Erfindung betrifft eine  zusammenklappbare Liegeeinrichtung, welche  sich für Strandbäder, Weekend, Ferien usw.  besonders eignet.  



  Erfindungsgemäss sind ein Rückenlehnen  Und ein Stützrahmen miteinander verbunden  und an dem     Rückenlehnenrakmen    ist ein  Sitzrahmen lösbar angeordnet, wobei die un  tern Endteile des Stützrahmens beim Ge  brauch dem Boden anliegen, und ferner sind  der Rückenlehnen-     und    der Stützrahmen in  der Quer- und Längsrichtung und der Sitz  rahmen nur in der     Querrichtung    zusammen  legbar.  



  In der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform des Erfindungsgegenstan  des     dargestellt,    und zwar zeigen:       Fig.    1 eine Seitenansicht der Liegeein  richtung.  



       Fig.    2 eine Draufsicht zu     Fig.    1, ohne  Liegebahn,       Fig.    3 eine Draufsicht auf die Liegebahn,  durch teilweise Unterbrechung in der Länge  gekürzt,       Fig.    4 und 5 Stirnansichten der zusam  mengelegten     Liegeeinrichtungsteile,          Fig.    6 und 7     Draufsichten    zu     Fig.     und 5 und       Fig.    8 eine Stirnansicht des     Sitzgestell-          rahmens    nach     I-I    in     Fig.    2.  



  Die dargestellte zusammenklappbare Liege  einrichtung weist einen     Rückenlehnenrahmen,     einen mit diesem verbundenen, verstellbaren  Stützrahmen und einen     Sitzgestellrahmen       auf. Der     Rückenlehnenrahmen    wird gebildet  aus zwei     Seitenholmteilen    1, 2 und 1' und 2',  welche durch je ein Scharnier 3, 3' zusam  menklappbar miteinander verbunden sind,  und ferner     aus    zwei     Querverbindungsteilen,     welche je aus zwei Teilstücken 4, 4' und 7, 7'  gebildet sind, die unter sich durch Scharniere  5     bezw.    8 zusammenklappbar verbunden und  mit den     Längsholmteilen    1, 2 und 1',

   2'  durch     Scharniere    6, 6' und. 9, 9' verbunden  sind, und sich die     Querverbindungsteile    gegen  die     Längsholmteile    anschmiegen (siehe     Fig.6).     An den     Längsholmteilen    2, 2' sind mittels  Scharnieren 10, 10' die Längsteile 11, 11'  des Stützrahmens     angelenkt.    12, 12' sind  die Teilstücke der Querverbindung des Stütz  rahmens. Die Teilstücke 12, 12' sind unter  sich durch ein Scharnier 13 und mit den  Längsteilen 11, 11' durch Scharniere 14, 14'  so verbunden, dass beim Zusammenklappen  der     Querverbindung    deren Teilstücke 12, 12'  sich gegen die Längsteile 11, 11' anlegen.

    Zur Arretierung des Stützrahmens in seiner  Stellung in bezug zum Liegerahmen dienen       Stellaxme    15, 15', welche an den Stütz  rahmenlängsteilen 11, 11' um Achszapfen 16,  16' schwenkbar     angelenkt    sind. Die Stell  arme sind an der Innenseite mit einer Ra  stenschiene 17, 17' und die     Längsholmteile     1, 1' an der Aussenseite mit einem Einhänge  bolzen 18, 18' versehen, an welchen die Stell  arme mit Hilfe der genannten Rasten ein  hängbar sind. In     Fig.    1 ist der Liegestuhl  in seiner niedrigsten Stellung eingestellt; die           untern    Stirnenden der Holme 1, 1' liegen  dabei dem Boden auf.

   Durch Einhängen der       Stellarme    an der zweiten, dritten oder vierten  Raste kann der     Rückenlehnenrahmen    nach  Wunsch steiler eingestellt werden. Der     Sitz-          gestellralimen    wird durch zwei Längsteile  19, 19' und den     Querverbindungsteilen    20,  20' gebildet.

   Die     Teilstücke    des letzteren  sind unter sich durch ein Scharnier 21 zu  sammenklappbar und mit den Längsteilen 19,  19' durch Scharniere 22, 22' so verbunden.,  dass beim Zusammenklappen der Querverbin  dung 20, 20' die Teilstücke sich gegen die  Längsteile 19, 19' anlegen. 23, 23' sind vorn  an der Unterseite der Längsteile 19, 19' des       Sitzgestellrahmens    mittels     Scharnieren    24,  24' umklappbar     angelenkte    Stützfüsse. An  den Aussenseiten der     Hinterenden    der Längs  teile 19, 19' sind Laschen 25, 25' ange  schraubt, deren Enden mit einem nach unten  gerichteten     Einhängeschlitz    26, 26' versehen  sind.

   An den Aussenseiten der Vorderenden  der     Längsholmteile    1,1' sind     Einhängezapfen     27, 27' angeordnet, an welchen der Sitz  rahmen durch Einhängen der     Laschen    25, 25'  in     Bereitschaftsstellung        bringbar    ist. Für die  Starrstellung der     Querverbindungsteile    4, 4',  7, 7', 12, 12' und 20, 20' dienen     Starrstel-          lungshülsen    28, welche über die     Gelenkstelle     schiebbar sind.

   Die Starrst     ellungshülsen    wei  sen auf einer Seite     einen    bis zur Längsmitte  reichenden     Ausschnitt    29 auf, durch welchen  Platz für das vorstehende     Scharnier    5, 8, 13,  21 geschaffen ist, welches sonst die Schiebe  bewegung der Hülse 28     hindern    würde. Sind  die Hülsen 28 gegen die     Längsmitte    ge  schoben, so sind die     Querverbindungsteile     starr     gestellt    (siehe     Fig.2),    nicht gezeich  nete     Sicherungsmittel    sichern die Hülse 28  dabei.

   Sollen .die     Querverbindungen        zusam=          mengeklappt    werden, so müssen nur die       Starrsteillungshülsen    28 auf die Seite ge  schoben werden. 30 ist die     Stoffliegebahn,     welche mit     Einhängeösen    31, 32, 33, 34 und  35 versehen ist. Zum     Einhängen    der Stoff  liegebahn 30 sind an der     Querverbindung    7,  7' des     Rückenlehnenrahmens    Einhänge  bolzen 31', 32', 33' und an der Querverbin-         dung    20, 20' des     Sitzgestellrahmens    Ein  hängebolzen 34' und 35' angeordnet.  



  Soll die Liegeeinrichtung aus ihrer Be  reitschaftsstellung     (Fig.    1 und 2) in ein Bün  del     zusammengelegt    werden, so ist zuerst die       Stoffliegebahn    auszuhängen, dann die Starr  stellungshülsen 28 auf die Seite zu schieben.  Durch Zusammenklappen :der Querverbin  dungen 4, 4', 7, 7', 12, 12' und 20, 20'  können die     Längsholmteile    1, 2, 11 und 19  gegen die     Längsholmteile    1', 2', 11' und 19'  zu bewegt werden. Die     Stellarme    15, 15'  werden um 180      herumgeschwenkt,    desglei  chen die     Vorderhälfte    des Rückenlehnen  rahmens, nachdem zuerst der Sitzgestell  rahmen ausgehängt worden ist.

   Damit wären  die Teile in die lose     Bündelform    nach     Fig.    4  bis 7 gebracht. Der     zusammengelegte        Sitz-          ges.tellteil        (Fig.5,    7) wird auf das Bündel       (Fig.    4, 6) gelegt, kompakt zusammen  gepresst, mit der     Stoffliegebahn    30     umwickelt     und das Ganze mit Riemen oder Gurten um  schnallt. An dem einen Ende der Liegebahn  kann ein Handgriff     befestigt    sein, welcher  ein bequemes Tragen des zusammengeschnall  ten Bündels gestattet.

   Das Aufschlagen der       Liegeeinrichtung    geschieht in analog umge  kehrter Reihenfolge.  



  Die Liegeeinrichtung gestattet eine tiefe  Lagerung beim Liegen; die     Sitzpartie        einer     Person befindet sich dabei unmittelbar über  dem     Erdboden,    und die Beinpartien liegen  in der Längsrichtung satt dem Erdboden an.  Das tiefe Liegen     ist    für Badende usw.     wün-          schenswerter    als die Hochlagerung, wie es  bei den     bisherigen    Liegestühlen der Fall  war. Da die Beine dem Erdboden direkt auf  liegen, ist ein besonderes     Traggestell    für die  selben nicht nötig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zusammenklappbare Liegeeinrichtung, insbesondere für Strandbäder, dadurch ge kennzeichnet, .dass ein Rückenlehnen- und ein Stützrahmen miteinander verbunden sind, und an dem Rückenlehnenrahmen ein Sitz rahmen lösbar angeordnet ist, wobei die untern Endteile des Stützrahmens -beim Ge- brauch dem Boden anliegen, und ferner da durch gekennzeichnet, dass der Rückenleh nen- und der Stützrahmen in der Quer- und Längsrichtung und der Sitzrahmen nur in der Querrichtung zusammenlegbar sind.
    UNTERANSPRüCHE 1. Liegeeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Längsholme und Querverbindungsteile aus in Scharnieren zusammenhängenden Teilstücken gebildet sind, wobei wenigstens die Querverbindungs- teile mit Gelenkstarrstellungsmitteln ver sehen sind, wobei eine Stoffliegebahn als Umhüllung für die zusammengelegten Teile der Liegeeinrichtung dienen kann. 2.
    Liegeeinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass die Starrstellungsmittel für die Gelenkstellen der Querverbindungsteile durch Schiebehülsen gebildet sind, welche an einer Seite eine bis zur Längsmitte gehende Aus- nehmung für den Durchlass der an den Quer verbindungen vorstehenden Scharniere auf weisen. 3.
    Liegeeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Rückenlehnenrahmen aus zwei durch an den Längsmitten der Längsteile angeordnete Scharniere gelenkig zusammenklappbaren Rahmenhälften gebil det ist, deren in der Längsmitte knickbare und durch Schiebehülse starrstellbare Quer verbindungen mittels Scharnieren an den Längsrahmenteilen angelenkt sind, derart, dass beim Zusammenklappen der Querverbin dungen deren Teilstücke sich den Längs- rahmenteilen anschmiegen. 4.
    Liegeeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch ge kennzeichnet, dass am Rückenlehnenrahmen ein Stützrahmen angelenkt und ein Sitz rahmen 'einhängbar ist, deren Querverbin- dungen in der Längsmitte durch Scharnier verbindung knickbar und durch Schiebe hülsen starrstellbar sind, derart, dass durch Zusammenklappen der Querverbindungsteile ein Zusammenlegen der Rahmenlängsteile möglich ist. 5.
    Liegeeinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der Sitzgestellrahmen mit einklappbaren Füssen versehen ist.
CH248756D 1945-06-18 1945-06-18 Zusammenklappbare Liegeeinrichtung, insbesondere für Strandbäder usw. CH248756A (de)

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