CH248482A - Verfahren zum Färben von in Kohlenwasserstoffen löslichen hydrophoben Stoffen. - Google Patents

Verfahren zum Färben von in Kohlenwasserstoffen löslichen hydrophoben Stoffen.

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CH248482A
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Aktiengesellschaft Ciba
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Ciba Geigy
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11CFATTY ACIDS FROM FATS, OILS OR WAXES; CANDLES; FATS, OILS OR FATTY ACIDS BY CHEMICAL MODIFICATION OF FATS, OILS, OR FATTY ACIDS OBTAINED THEREFROM
    • C11C5/00Candles
    • C11C5/002Ingredients
    • C11C5/004Ingredients dyes, pigments; products giving a coloured flame

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Description


  Verfahren     zum    Färben von     in        Kohlenwasserstoffen        löslichen        hydrophoben    Stoffen.    Es wurde gefunden,     dass.    man in Kohlen  wasserstoffen lösliche     hydrophobe        Stoffe,    wie  Fette, Wachse, Öle, Harze und daraus her  gestellte     Präparate,    in orangen bis braunen  Tönen     färben    kann, wenn man derart ver  fährt, dass man     Monoazofarbstoffe,

      die durch  Vereinigung von dianotierten     Halogenanilinen     mit einem kupplungsfähigen     1-Amino-          naphthalin    entstehen, in den zu färben  den Stoffen auflöst. Als kupplungsfähige  1 -     Aminonaphthaline    kommen hier     ausser     dem     1-Aminonaphthalin    selbst hauptsächlich  1     Alkyl-    und     1-Aralkylaminonaphthaline    in  Betracht.  



  Die gemäss dem Verfahren verwendeten  Farbstoffe besitzen im allgemeinen in den  hier in Frage kommenden Stoffen eine     gute     bis sehr gute Löslichkeit, so dass sie in  Flüssigkeiten     wie    Leinöl, Terpentinöl oder  auch in höher siedenden     Kohlenwasserstoffen     ohne weiteres aufgelöst werden können. Bei       niedrigschmelzenden        Fetten    und Wachsprä  paraten kann man derart verfahren, dass man  die zu     färbenden    Stoffe schmilzt und den  Farbstoff in die Schmelze einrührt.

   Ist in  folge höheren     Schmelzpunktes    eine Zer  setzung des zu färbenden Stoffes oder der  Farbstoffe zu     befürchten,    so kann man       Lösungsmittel    wie     Kohlenwasserstoffe    (z. B.  die     verschiedenen    Benzin-, Teer- und     Terpen-          kohlenwasserstoffe)    als solche oder als Ge  mische     verwenden,    da. diese sowohl für     Fette,     Harze und Wachse als auch für die Farb-         stoffe    ein gutes Lösungsvermögen     besitzen     können.  



  Die nach dem vorliegenden Verfahren er  zielten Färbungen können sich durch be  merkenswerte Echtheitseigenschaften aus  zeichnen. Insbesondere ist neben der schon  erwähnten, im allgemeinen guten     Löslichkeit     der     Farbstoffe    darauf hinzuweisen, dass die  damit erzielten Färbungen durch     gute        Subli-          mierechtheit    und Beständigkeit gegen Säu  ren., Alkalien und Gerbstoffe ausgezeichnet  sein können.  



  Daraus     ergibt    sich, dass das Anwendungs  gebiet des neuen Färbeverfahrens mannig  facher Art ist. So können beispielsweise       orangne        bis    braune Tiefdrucktinten hergestellt  werden. Ferner     könrnen    Wachspräparate, wie  z. B. Kerzen, oder auch Holzbeizen, Boden  wichsen,     verseifte    oder     unverseifte    Schuh  cremen in echten orangen bis braunen Tönen  gefärbt werden.  



  Die nachfolgenden Beispiele dienen,     unter     Verwendung des braun färbend-en     Monoazo-          farbstoffes,    der durch Vereinigen von diano  tiertem     2,5-Dichloranilin    mit     1-Aminonaph-          thalin    erhalten wird, der näheren Erläuterung  des eben Gesagten.  



  <I>Beispiele:</I>  a) Zur Herstellung einer braunen Tief  drucktinte werden 5 Teile     Farbstoff    in einem  Gemisch aus<B>350</B> Teilen Benzol und 400 Tei  len     Toluol    gelöst, in diese Lösung 250 Teile           Dammarharz    eingetragen und unter Rühren  und Erwärmen aufgelöst.  



  An Stelle des     Dammarharzes    kann ein be  liebiges, kohlenwasserstofflösliches     Natur-          oder    Kunstharz verwendet werden.  



  b) Zur Gewinnung einer braunen Schuh  creme werden je 50 Teile     Carnaubawachs     und Bienenwachs verschmolzen, der Schmelze  0,5 Teile Farbstoff zugesetzt,     wenn    der Farb  stoff gelöst ist, noch 50 Teile Paraffin zuge  geben und schliesslich mit 350 Teilen     Terpen-          tinöl    verdünnt.  



  e) Man färbt wie unter b) eine Wachs  komposition aus 50 Teilen     Carnaubawaehs,     50 Teilen Bienenwachs und 50 Teilen Paraf  fin mit 6 Teilen Farbstoff und erhält eine       kräftig    braun gefärbte Wachsmischung.  Zweckmässig kocht man noch das Ganze mit  450 Teilen einer 10 %     igen        Seife-Sodalösung     20     Minuten,    wobei eine teilweise verseifte  Schuhcreme erhalten wird.  



  d) In 30 Teile geschmolzenes Bienen  wachs trägt man 0,025 Teile Farbstoff ein.  Durch     Verdünnen    der Schmelze mit 120 Tei  len Paraffin und 350 Teilen     Terpentinöl,    Er  wärmen und Rühren, bis das Gemisch völlig  homogen ist, erhält man eine hellrotbraun  gefärbte Bodenwichse.  



  Färbt man die     Bienenwachsschmelze    statt  mit 0,025 Teilen mit 5 Teilen Farbstoff und  verfährt     im    übrigen wie oben angegeben, so  erhält man eine brauchbare Holzbeize.  



  e)     Braungefärbte    Kerzen erhält man,  wenn man in 40 Teilen geschmolzener Stearin  säure 0,1 Teil Farbstoff auflöst, dann 60  Teile Paraffin einrührt und die klare, homo  gene Schmelze in bekannter Weise zu Kerzen  verarbeitet.  



  Die so erzielten Färbungen     zeichnen    sich,  wie schon angedeutet, durch gute     Subli-          mierechtheit    und Beständigkeit gegenüber  Säuren, Alkalien und     Gerbstoffen    aus.  



  Ähnlich verfährt man mit den Farb  stoffen, die aus     2,5-Dichloranilin    und, an  statt aus     1-Aminonaphthalin,        aus        N-Methyl-,          N-Äthyl-,        N-ss-Ogyäthyl-,    N-Benzyl-l-amino-         naphthalin    erhalten werden, oder mit     _    den  Farbstoffen aus obigen Kupplungskomponen  ten und     1-Amino-2-chlor-,        1-Amino-3-chlor-,          1-Amino-4-chlor    oder     1-Amino-3,4-diehlor-          benzol.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Färben von in Kohlen wasserstoffen löslichen hydrophoben Stof fen, dadurch gekennzeichnet, dass man Azo- farbstoffe, die durch Vereinigung von diazo- tierten Halogenanilinen mit einem kupp lungsfähigen 1-Aminonaphthalin entstehen, in den zu färbenden hydrophoben Stoffen löst. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum Färben Azo- farbstoffe verwendet werden, die durch Ver einigen von diazsstierten Halogenanilinen mit 1-Aminonaphthalin erhalten werden. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum Färben Azo- farbstoffe verwendet werden, die durch Ver einigen von diazotierten Halogenanilinen mit einem 1-A,11ylaminonaphthalin erhalten werden. 3.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum Färben Azo- farbstoffe verwendet werden, die durch Ver einigen von diazotierten Halogenanilinen mit einem 1-Aralky laminonaphthalin erhal ten werden. 4.
    Verfahren gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Färben der Azofarbstoff verwendet wird, der durch Vereinigen von diazotiertem 2,5-Dichloranilin mit 1-Aminonaphthalin er halten wird. 5. Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Azofarb- stoffe in dem in geschmolzenem Zustande be findlichen hydrophoben Stoffe löst. 6.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Azofarb- stoffe in dem in gelöstem Zustande befindli chen hydrophoben Stoffe löst.
CH248482D 1945-11-16 1945-11-16 Verfahren zum Färben von in Kohlenwasserstoffen löslichen hydrophoben Stoffen. CH248482A (de)

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