CH248317A - Vorrichtung zur selbsttätigen Spannungsregelung. - Google Patents

Vorrichtung zur selbsttätigen Spannungsregelung.

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CH248317A
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Karl Paul Dr Techn Kovacs
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    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05FSYSTEMS FOR REGULATING ELECTRIC OR MAGNETIC VARIABLES
    • G05F1/00Automatic systems in which deviations of an electric quantity from one or more predetermined values are detected at the output of the system and fed back to a device within the system to restore the detected quantity to its predetermined value or values, i.e. retroactive systems
    • G05F1/10Regulating voltage or current 
    • G05F1/12Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is AC
    • G05F1/24Regulating voltage or current  wherein the variable actually regulated by the final control device is AC using bucking or boosting transformers as final control devices

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Description


      Vorrichtung    zur selbsttätigen Spannungsregelung.         Vorrichtungen    zur     Spannungsregelung,     die die Spannung von Wechselstromnetzen  konstant halten, sind bekannt. Diese     Span-          nungs,regler        können    durch ein     s.pannungs-          empfindliches    Organ     betätiget    werden, aber  es     kann.    das Ausmass der Spannungsregelung  auch von der Stärke des Belastungsstromes  abhängig gemacht werden.

   Die Regelung  kann innerhalb einer sehr kurzen Zeit er  folgen, wenn man mit einem Schnellregler  arbeitet; es kann jedoch die Vorrichtung  auch mit einer     Zeitverzögerung    versehen  werden.  



  Der Spannungsregler gemäss der im Nach  folgenden     beschriebenen    Erfindung, zu dem  keinerlei Schaltvorrichtung oder     Relaisein-          richtung    erforderlich     ist,    liefert zwischen den  Regelgrenzen eine mit dem Ansteigen des  Belastungsstromes     wachsende    Spannung       und    bewirkt die Regelung als Schnellregler  praktisch ohne jede     Zeitverzögerung.     



  Die     erfindungsgemässe    Vorrichtung ist  gekennzeichnet     durch    einen     Induktions,dreh-          regler,    dessen Ständer- und Läuferwicklun  gen phasenweise in Reihe geschaltet sind,  während die geregelte     Spannung    zwischen  den Ständer- und Läuferwicklungen, abge  griffen wird: und der Läufer, abweichend  von den bekannten     Induktionsdrehreglern,    in  seinen     wechselnden    Betriebslagen nicht starr  festgehalten ist.  



  Die Erfindung sei mit     Hilfe    der in der  beiliegenden Zeichnung dargestellten Aus  führungsbeispiele näher erläutert.    Die     in        Fig.    1 in einem prinzipiellen  Schaltschema dargestellte     Regelvorrichtung     besteht im Wesen aus einem     sogenanuten    In  duktionsdrehregler, deren Ständer- und Läu  ferwicklungen phasenweise in Reihe geschal  tet sind.

       Fig.    2 stellt das     Vektordiagramm     der     Spannungsregelung    gemäss der Erfin  dung,     Fig.    3     ein    zweckmässiges Zubehör einer  besonderen     Ausführungsform    des Reglers  und schliesslich     Fig.    4 das     Schaltsohema.    einer       erweiterten        Ausführungsform    des Reglers  dar.  



  Gemäss     F'ig.    1 schaltet man die Phasen       R-S-T    des Netzes an die Klemmen       U-V-W   <I>des</I> Induktionsreglers und speist  den Verbraucher von den vor dem Läufer  befindlichen Klemmen     u-v-w.    Der Läufer  ist, abgesehen von der Lagerreibung, frei  drehbar, und seine Verdrehung aus seiner  vorhergehenden Gleichgewichtslage erfolgt,  sobald eine Änderung der Belastungsstrom  stärke stattfindet, wodurch die Spannung an  den Klemmen     u,   <I>v,</I>     -w    sich     gleichsinnig    mit  der     Änderung    der     Stromstärke    ändert (z. B.  im Falle des Ansteigens der Stromstärke).  



  Zwecks besseren Verständnisses     des    Vor  ganges sei zuerst jener Fall     untersucht,    bei  dem an die Punkte     u--v-w    noch keine elek  trische Belastung angeschaltet     wird,    die  Klemmen     U-V-W    jedoch bereits unter der       Netzspannung    stehen.

   Der Läufer     befindet     sich in der durch den     kleinsten        magnetischen     Widerstand     bestimmten.    Ruhe- oder     Grund-          stellung,        in        der    die Achsen der Ständer- und      der Läuferwindungen je Phase zusammen  fallen.

   Wird der Läufer aus dieser Stellung  durch äussere Kraft     herausgedreht    und nach  her freigelassen,     so,    dreht sich derselbe von  selbst     in.    die     Grundlage    zurück;     zwischen     dem     Ständer    und .dem Läufer     entsteht    ein       rückführendes    Drehmoment; dabei fliesst  durch die     in        Reihe        geschalteten    Dichtungen  lediglich der     Magnetisiernxngsstrom    des Reg  lers.     Ist    die     Netzspannung    das  heisst z.

   B. die     Phasenspannung   <I>U-0,</I> kon  stant, so     ergibt,die    Summe der Ständer- und  Läuferspannungen je Phase in jeder Stellung  des Läufers die ganze     Phasenspannung,    also  es ergibt z. B. die Summe der     Spannungen          U-u    und     u-0    stets die Spannung<I>U-0.</I>  Solange der Rotor sich     in.    der Grundstellung  befindet, sind die Spannungen     U-ac    und       u--0,        infolge    der     übereinstimmenden    magne  tischen Achsen     ihrer        .Spulen,

      miteinander ge  mäss     Fig.    2     in    Phase. Wird     hingegen    der  Läufer aus der     Grundstellung    um     einen    be  liebigen     Winkel    a .durch äussere Kraft ver  dreht, so werden die Phasen der     Spannungen          U-u    und     u--0    voneinander um den Win  kel a abweichen, und gleichzeitig wird, wie  dies aus dem     Vektordiagramm    laut     Fig.    2  gefolgert wird, sowohl die Phasenspannung       U-u    als auch die     Phasenspannung        u--0,

       also auch die     Spannung        u-v-w    anwachsen.  



  Wenn man an die Punkte     u--v-w        eine          elektrische        Belastung    anlegt, so verdreht sich  der Läufer     unter    der Wirkung der Watt  komponente .des     Belastungsstromes    aus seiner       Grundstellung    auch von selbst in eine neue       Gleichgewichtsstellung.    In diesem Falle be  sitzt nämlich auch der im Läufer strömende  Strom eine     Wattkomponente,    die zusammen  mit dem umlaufenden     magnetischen    Feld ein       Antriehsmoment    erzeugt, das den Läufer so  weit zu verdrehen sucht, bis.

   ein     Gleich-          g,ewicht    mit .dem rückführenden Drehmoment  erlangt ist. Durch diese Verdrehung erhöht  sich die Spannung     u-v-w    aus demselben  Grunde wie im Falle der mit äusserer Kraft       erzeugten    Verdrehung.  



  Die beschriebene selbsttätige     Spannungs-          steigerungsvorrichtung        ist        in    dieser einfach-         sten    Ausführungsform mit zwei praktischen       Unvollkommenheiten    behaftet, deren eine       darin,    besteht,     da.ss    das Mass der Spannungs  erhöhung der Belastungsstromstärke nicht       proportional        ist.    Diesen Nachteil kann man  dadurch     beseitigen,        da.ss    man auf die Welle  ,

  des freigelassenen Läufers     ein.    in der Rich  tung des rückführenden Drehmomentes mit  tels Federkraft     erzeugtes    äusseres Dreh  moment einwirken lässt.  



  Ein     einfacher    Kunstgriff zur Erzeugung  dieses äussern     Drehmomentes        ist    in     Fig.    3  dargestellt. Die nötige Hilfseinrichtung be  steht aus dem auf die Welle des Induktions  reglers .gekeilten Zahnrad     z1    und dem mit  demselben     in        Eingriff    stehenden Zahnrad     @,     welch letzteres zweckmässig einen kleineren       Durohmesser    besitzt als das Rad     z,

      und in  der     Grundstellung    des Läufers einer     Zug-          virkung    der     in    der Ruhelage radial wir  kenden Feder unterliegt. In der     Grundstel-          lung    des Läufers wird daher auf die Welle       desselben    von der Feder kein zusätzliches  Drehmoment     übertragen,    während in dem  Falle, wo der Läufer     unter    der     Wirkung    des       aus    dem     Belastungsstrome    entspringenden  Antriebsmomentes eine     Verdrehung    z.

   B.     in     der     Pfeilrichtung    1 (das. heisst in einer der  Pfeilrichtung 2 des rückführenden Momentes  entgegengesetzten Richtung) erleidet, die Fe  der in die Lage     f'    gelangt und auch ihrerseits  ein     in.    der     Richtung    des rückführenden Dreh  momentes (also dem verdrehenden Dreh  moment entgegen) wirkendes Drehmoment in  der Pfeilrichtung 3     bezw.    2     ausübt,    wobei  durch Wahl     einer    geeigneten Federcharak  teristik das Verhältnis zwischen der Strom  stärke und der     Spannungsänderung    ange  nähert linear gemacht werden kann.  



  Die zweite Unvollkommenheit der     vor-          beschriebenen        Einrichtungg    besteht darin,  dass unter der     Einwirkung    der wattlosen       Komponente    des Belastungsstromes das rück  führende Drehmoment anwächst und daher  die Regelvorrichtung im Falle einer grösseren       wattlosen    Komponente des     Belastungsstromes     die     Spannung    zwischen den Punkten     u-v-w     bei derselben     Stromstärke    in kleinerem Masse      steigern wird als, im Falle einer kleineren  wattlosen Komponente. Mit andern Worten:  das.

   Ausmass der Regelung hängt stark von  dem     cos.        9p    des     Belastun.gsstromets    ab. Diesem  Nachteil kann man dadurch abhelfen, dass  mau auf die Welle des Reglers ein in der  Richtung des den Läufer verdrehenden Dreh  momentes wirkendes äusseres zusätzliches  Drehmoment einwirken lässt,     das.    mit der  Stromstärke und mit dem     Phasenwinkel    des  Belastungsstromes     anwächst.    Eine     einfache          iHöglichkeit    zur     Verwirklichung    einer solchen       Anordnung    ergibt sich durch Anwendung  eines zweiphasigen,

   asynchronen Hilfsmotors  lt mit     Kurzschlussanker    gemäss     Fig.    4, dessen  eine Phasenwicklung n, man über einen Kon  densator c an     eine    Phasenspannung des ge  regelten Netzes schaltet und durch ihre an  dere Phasenwicklung s ,den Strom ,derselben  Phase leitet. Diese     Wicklungen    können  natürlich auch über Transformatoren vom       geregelten    Netz gespeist werden.     Anstatt    den  Kondensator der Spannungsspule des Motors       vorzusüha-lten,    kann man denselben auch der  Stromspule parallel schalten.

   Durch Verwen  dung des Kondensators lässt sich in beiden  Fällen erreichen, dass sich zwischen den       Klemmspannungen    der beiden Wicklungen  des Hilfsmotors derselbe Zeitwinkel einstellt,  wie zwischen dem Strom und der Spannung  der Belastung vorhanden ist. Hieraus folgt  dann,     dass    das     durch    den Motor erzeugte  Moment     verhältnisgleich    der Blindkompo  nente -des Belastungsstromes wird.  



  Der Hilfsmotor übergibt sein Antriebs  drehmoment unmittelbar oder über eine       Za:hnradübe.rsetzung    auf die Welle des  Reglers; dieses zusätzliche Antriebsdreh  moment besitzt bei     cos        rp    = 1 der Netzlast  den Wert Null, da bei richtiger Bemessung  des     Kondensators    in diesem Falle Spannung  und Strom zeitlich phasengleich     sind,    und  erreicht seinen höchsten Wert bei     cos        p    = 0,  da dann die zeitliche Phasenabweichung     zwi-          sohen    der Phasenspannung und der     Be-          la.stungsstromstärke    90  beträgt.

    



  In den meisten praktischen Fällen ist der  Regelbereich nicht gross     (10-15%),    so dass    die Läuferwicklung im Verhältnis zur     Stän-          derwicklung    mit einer grossen     Windungszahl     auszuführen     ist;    gegebenenfalls kann auch       durch        Hinauftransformierung    der Spannung  zwischen dem Netz und dem Regler der in  .der Wicklung des Ständers entstehende Span  nungsabfall     ausgeglichen    werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur der Änderung des. Be- lastungs tromes gleichsinnigen, selbsttätigen Regelung :der Netzspannung, .gekennzeichnet durch einen Induktionsdrehregler, dessen Ständer- und Läuferwicklungen phasenweise in Reihe geschaltet sind, während .die ge regelte Spannung zwischen den Ständer- und Läuferwicklungen abgegriffen wird, und der Läufer, abweichend von den bekannten In- duktionsdrehreglern,
    in seinen wechselnden Betriebslagen nicht starr festgehalten ist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Läuferwick lung eine ,grössere Windungszabl besitzt als die Ständerwicklung. 2. Vorrichtung gemäss Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen, von der Lager reibung abgesehen, frei verdrehbaren Läufer.
    B. Vorrichtung gemäss Patentanspruch, gekennzeichnet durch eine auf die, Welle des Reglers über eine Übersetzung wirkende Fe der, die in ihrer Ruhelage an einer Kurbel radial angreift, während sie ausserhalb ihrer Ruhelage die Reglerwelle mittels derselben Kurbel entgegen dem Reglerdrehfeld zu ver drehen sucht. 4.
    Vorrichtung gemäss Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen auf den Läufer des Reglers mit dem Drehfeld desselben in gleichem Drehsinne einwirkenden, zwei- phasigen Kurzschlussläufermotor, dessen eine Ständerphmenwicklung an eine Phase der geregelten Spannung und dessen andere Ständerphasenwicklung in die Leitung der selben geregelten Phase geschaltet ist, wobei mit der Spannungsspule des Hilfsmotors ein Kondensator in Reihe geschaltet ist, 5.
    Vorrichtung gemäss Patentanspruch, gekennzeichnet durch einen auf dem Läufer des Reglers mit dem Drehfeld. desselben in gleichem Drehsinne einwirkenden, zwei <B>p</B> , # igen gurzschlussläufermoto.r, dessen eine Ständerphasenwicklung an eine Phase der ge- regelten Spannung und dessen andere Stän- d,
    erphasenwicklung in. die Leitung derselben geregelten Phase ,gesohaltet ist, wobei der Stromspule des Hilfsmotors ein Konden sator parallel geschaltet ist.
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