Getriebe, insbesondere zum Antreiben eines Preiszählwerkes. Die Erfindung betrifft ein Getriebe, ins besondere zum Antreiben eines Preiszähl werkes, mit einem treibenden Zahnrad mit mehreren Zahnkränzen verschiedener Durch messer, dem mindestens ein Zahnritzel zu geordnet ist, das mit den einzelnen Zahn kränzen in Eingriff gebracht werden kann und seine Bewegung auf das "erste" Glied eines Differentialgetriebes überträgt, dessen ,,zweites" mit einer Drehzahl angetrieben wird, die in einem konstanten Verhältnis zur Drehzahl des Zahnkränzerades steht, wobei das "dritte" Glied des Differentialgetriebes mit der anzutreibenden Vorrichtung verbun den zu werden bestimmt ist.
Bei bekannten Getrieben dieser Art bat man bisher die Anpassung an ein Preiszähl werk z. B. für die Registrierung des Ver kaufs einer Flüssigkeit derart vorgenommen, dass die Kleinverkaufsvorriehtung das Zahn kränzerad antreibt, wobei eine Umdrehung der Abtriebswelle der Kleinverkaufsvorricht- iung einer bestimmten Menge von verkaufter Flüssigkeit entspricht. Hierbei war die An zahl der Zähne der einzelnen Zahnkränze proportional dem Preis pro Mengeneinheit der zu verkaufenden Ware vorgesehen, so dass also beispielsweise bei einer Preisabstu fung verschiedener Waren im Verhältnis von 1 : 2 : 3 Geldeinheiten die Anzahl der Zähne der entsprechenden aufeinanderfolgenden Zahnkränze sich ebenfalls zueinander wie die genannten Verhältniszahlen 1:2:3 verhalten mussten.
Infolgedessen ergibt sich schon bei Verwendung weniger Zahnkränze ein sehr beträchtlicher Umfang des Zahnkränzerades. Bei Verwendung eines Stufenrades für das Zahnkränzerad nimmt daher der Raddurch- mersser vom kleinsten bis zum grössten Zahn kranz unverhältnismässig stark zu Man könnte zwar, um einen allzu grossen Umfang des Zahnkränzerades zu vermeiden, auswech selbare Zahnkränzeräder verwenden, von de nen dann also jedes nur eine verhältnismässig kleine Anzahl von Zahnkränzen umfassen würde.
Es müsste dann auch das mit den ver schiedenen Zahnkränzerädern zusammen arbeitende Zahnritzel diesen veränderlichen Verhältnissen angepasst werden, was Schwie rigkeiten bereitet. Diese Lösungsmöglichkeit des Problems ist infolgedessen und auch noch mit Rücksicht auf verschiedene andere hier mit verbundenen Gesichtspunkte unbequem, zumal die Auswechslung der verschiedenen Zahnkränzeräder untereinander zeitraubend ist und die ganze Anlage teuer ausfällt, be sonders da für die verschiedenen Zahn kränzeräder besondere Lager für jede Grösse erforderlich sind.
Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, die ein.ganb genannten, bekannten Getriebe unter Ermöglichung der Vermeidung,der er wähnten ihnen anhaftenden Nachteile weiter auszubilden, und zwar besteht die Erfindung darin,
da.ss der Unterschied in der Anzahl der Zähne zweier benachbarter Kränze für alle Kränze des Zahnkränzerades konstant ist und dass das erste" und "zweite" Glied des Diffe rentialgetriebes entgegengesetzten Drehsinn haben. Hierdurch lässt sich eine unmittelbare Unabhängigkeit der Zähnezahl der Kränze des Zahnkränzerades von den äussern Gege benheiten, wie z.
B. der Preis bei einem Preiszählwerk, insofern umgehen, als minde stens einer der Zahnkränze nach Durchmeseer und Zähnezahl frei wählbar ist, und es lassen sich auch die mannigfaltigsten Kombinatio nen erreichen, um allen äussern Anforderun gen gerecht zu werden; insbesondere ist es möglich, eine erheblich grössere Anzahl von Zahnkränzen am Zahnkränzerad anzuordnen als bei den bekannten Vorrichtungen, ohne dass hierbei übermässige Raddurchmesser in Kauf genommen werden müssen, und ferner lässt sich durch die Verwendung von mehr als einem Zahnritzel im Verein mit einer erhöh ten Anzahl von Zahnkränzen ein so grosser Kombinationsbereich gewährleisten, dass das Getriebe allen verlangten Verhältnissen, ins besondere zum Anzeigen eines jeden prak tisch in Frage kommenden Preises in Preis zählwerken, gerecht werden kann.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in zwei Ausführungsbeisppielen veranschaulieht. Fit,. l zeigt schematisch im Schnitt ein Getriebe mit Stufenrad, Fig. 2 in derselben Darstellung ein Ge triebe mit Kronrad.
Gemäss Fig. 1 ist die Welle 1 einem Klein verkaufsvorrichtung für Flüssigkeiten im Lager 2 gelagert und an ihrem freien Ende mit dem Kegelrad 3 versehen. Dieses steht mit dem Kegelrad 4 auf der Welle 5 in Ein griff, welche in den Lagern 6 und 7 drehbar gelagert ist. Zwischen den Lagern ist ein Zahnrad 8 und ausserhalb des Lagers 7 das Kegelrad 9 auf der Welle 5 befestigt, welch letzteres zu einem Differentialgetriebe gehört.
Das Zahnrad 8 treibt mit Hilfe eines Zwischenrades 10 ein Zahnrad 11 auf der Welle 12 des Stufenrades 13. Die Welle 12 ist in den Lagern 14 und 15 gelagert. Das Stufenrad 13 besitzt eine Anzahl dicht aneinander angeordneter Zahnkränze mit stufenweise zunehmendem Durchmesser. Die Anzahl der Zähne der verschiedenen Kränze verhalten eich zueinander wie die ganzzahli- gen Glieder einer arithmetischen Reihe. Weist z. B. der erste Zahnkranz a Zähne auf und der zweite Zahnkranz a+b Zähne, dann hat der dritte Zahnkranz a+2b Zähne und der vierte a+3b Zähne usw.
Die Zahnkränze sind zweckmässig tangential gegeneinander derart ausgerichtet, dass auf einer Erzeugenden des Radmantals die Zahnlücken sämtlicher Kränze einander gegenüberliegen und also eine gemeinsame, durchgehende gerade Nute bilden.
In geradlinige r Verlängerung der Welle 5 ist die Welle 16 in den Lagern 17 und 18 gelagert. Parallel zu dieser ist eine Schrau- henepinde1 19 in den Lagen 20 und 21 dreh bar, aber axial urverschiebbar gelagert.
Das Zahnritzel 23 ist mittels eines Keils mit der mit der Längsnut 22 versehenen Welle 16 axial verschiebbar verbunden. Ein Mitnehmer 24 läuft als Mutter auf der Spin del 19 und umfasst mittels der Schenkel 25, 26 das Zaharitzel 23, wobei ihm die Welle 16 als Führung dient. Mittels eines auf die Spindel 19 aufsteckbaren Schlüssels 27 kann diese gedreht werden, wodurch der Mitneh mer 24 und damit das Zahnritzel 23 längs der Welle 16 entsprechend verschoben werden, so dass das Zahkritzel 23 beliebig mit den Zahnkränzen des Stufenrades 13 in Eingriff gebraoht und von diesem angetrieben werden kann.
Zum Versohieben des Zahnritzels 23 von einem Zahnkranz zu einem andern, muss dass Stufenrad derart eingestellt sein, :dass. die -erwähn-te, gerade Nute des Stufenrades mit dem Zabnritzel 23 kämmt.
Auf :der Welle 16 ist ein Ke-gelra1 28 befestigt, :das einen Teil des bereits erwähn ten Differentialgetriebes bildet, welches die Umlaufräder 2,9, 30 aufweint, die mit je einem freilaufenden Zapfen 3,1 bezw. 32 im Bügel 33 gelagert sind, der an der Nabe des Zahnrades 3,4 befestigt ist.
Das Zahnrad 3@4 ist auf der Welle 5 frei drehbar gelagert und steht mit :dem Zahnrad 35 in Eingriff, -das über eine Reibungskupplung 36, :ein Preis- zählwerk 37 antreibt, wie es an sich bekannt und daher nicht näher dargestellt und be schrieben ist.
Wird die Welle 1 angetrieben, so setzt diese die Welle 5 und die Welle 12 in gleich sinnige Umdrehung. Wellen 5 und 12 drehen sich also in derselben Richtung, wogegen die Welle 16 durch Stufenrad 13 und Ritzel 23 in entgegengesetzter Richtung gedreht wird. Die beiden Kegelräder 9 und 28 des Diffe rentialgetriebes sdrehen sich somit im Ver hältnis zueinander ebenfalls in entgegen gesetzten Richtungen. Im gezeigten Beispiel sollen die Übersetzungsverhältnisse zwischen den Zahnrädern 8 und 11 sowie zwischen dem kleinsten Zahnkranz des Stufenrades 13 und dem Zahnritzel 23 derart gewählt sein, dass die Kegelräder 9 'und 28 sich mit der selben Geschwindigkeit drehen.
Dieses hat zur Folge, dass die Umlaufräder 29, 30 sich bloss in ihren Lagern drehen, ohne eine Um laufbewegung des Bügels 33 zu bewirken, der somit, wie auch das Zahnrad 34 und da mit das Preiszählwerk 37, in Ruhe verbleibt. Wird dsas Zahuritzel 23 vom kleinsten Zahn kranz entfernt und zum Eingriff mit dem rächaten Zahnkranz des Stufenrades 13 ver schoben, so nimmt die Drehzahl des Zahn ritzels 23 entsprechend zu im Sinne eines Umdrehungszuschusses im Verhältnis der er höhten Anzahl von Zähnen dieses Zahnkran zes, bezoggen auf eine Umdrehung des Stufen rades, d. h. b Zähne. Der Umdrehungazuschuss bewirkt, dass das Kegelrad 28 entsprechend schneller umläuft als das Kegelrad 9.
Der Unterschied hat eine entsprechende Drehung des Bügels 33 und damit eine Drehung des Zahnrades 34 und einen Antrieb des Preis zählwerkes zur Folge, welches Werk die der Drehung entsprechenden Kosten registriert, z. B. p Cts. per Liter verkaufter Flüssigkeit, falls das Preiszählwerk z. B. dem Kleinver kauf einer Flüssigkeit dient.
Wird das Ritzel 23 mit dem dritten Zahn kranz des Stufenrades in Eingriff gebracht, so wird die Anzahl von Zähnen des antrei benden Zahnkranzes weiter um b erhöht, so dass der Bügel für jede Umdsrehung des Stu- fenrades um einen Winkel entsprechend der Anzahl 2b Zähne und somit entsprechend 2p Cts. per Liter gedreht wird, was somit im Preiszählwerk registriert wird usw.
Durch diese Anordnung des Differential getriebes und sdas Antreiben der Welsen 5 und 16 in entgegengesetzten Richtungen kann man, wie aus vorstehendem hervor- g <B>o</B> hn geht, ganz allgemein einen Anfangszahn kranz des Stufenrades wählen, der in jedem besonderen Falle am besten passt und der eine beliebige Anzahl von Zähnen aufweist, wenn man nur dafür sorgt, dass die Wellen 5 und 16 bei der Wirkung sdieses Zahnkranzess mit derselben Geschwindigkeit umlaufen. Der Unterschied der Zähnezahlen zweier benach barter Zahnkränze muss konstant sein, kann jedoch eine beliebige ganze Zahl sein. Diese wird zweckmässig so bemessen, dass der da durch bewirkte Umdrehungszuschuss einer ganzen Umdrehung der Welle 16 entspricht.
Die Vorrichtung gemäss Fig. 2 unterschei det sich von der Vorrichtung gemäss Fig. 1 dadurch, dass das Stufenraid durch ein Kron- rad ersetzt isst, bei dem die Zahnkränze kon zentrisch zueinander in einer zur Radachse senkrechten Ebene liegen. Das Kronrad arbei tet mit zwei Zahnritzeln zusammen, deren Achsen das Preiszählwerk antreiben, z. B. zum Angeben der Einerstellen bezw. der Zeh nerstellen des Preises per Liter verkaufter Flüssigkeit, wobei die Bewegungen dieser Zahuräder zusammen addiert werden, ehe die zusammengesetzte auf .das Preis zählwerk übertm@gen wird.
Gemäss Fig. 2 ist ,die Antriebswelle 1 im Lager 2 geführt und am freien Ende mit dem Kegelrad 3 versehen. Die Welle 3 & des Kronrades 319 ist in den Lagern 40 und 41 drehbar geführt und trägt das mit dem Kegelrad 3 in Eingriff :stehende Kegelrad 42, und @da,s:
Zahnrad 43 wie auch eine fest auf ihr angebrachte, als Federtelllier ausge bildete Scheibe 44 und einen fest auf ihr sitzenden Ansehlag 45.
Das Kronra,d 39 isst mit einer Anzahl in derselben Ebene ange ordneter, zur Welle 38 konzentrischer Zahn- kränze 46 versehen und ist auf der Welle 38 zwischen dem Anschlag 45 und der Scheibe 44 axial verschiebbar angeordnet.
Ein axialer Keil 47 sorgt dafür, dass das Kronrad 39 mit der Walle 38 stets in treibender Verbindung steht. Zwischen der Scheibe 44 und dem Grund einer Aushöhlung 48 der Nabe des Kronrades ist eine Schraubenfeder 49 ange bracht, die das Kronrad in Richtung gegen den Anschlag 45 drückt.
Beiderseits der Welle 38 und zu dieser radial sind die zueinander koaxialen Wellen 50 und 51 in den Lagern 52 und 53 bezw. 54 und 55 drehbar gelagert. Sie tragen je ein längsversehielybares Zahnritzel 56 bezw. 57, das von einem durch die Welle geführten Mitnehmer 58 bezw. 59 gabelartig umfasst wird. Der Mitnehmer ist als Gewindemutter ausgebildet und läuft auf der parallel zur zugehörigen Welle 50 hezw. 51 liegenden Schraubenspindel 60 bezw. 61. Diese ist in den Lagern 62 und 63, bezw. 64 und 65 gelabert. Jede der Wellen 50 und 51 trägt ferner ein Kegelrad 66 bezw. 67, das mit einem Kegelrad 68 bezw. 69 in Eingriff steht, welche auf einer Welle 70 bezw. 71 angeordnet ist, welche Wellen in je einem Lager 72 bezw. 73 gelagert sind und ein anderes Kegelrad 74 bezw. 75 tragen, das zu je einem Differentialgetriebe gehört.
Koaxial zur Welle 70 ist die Welle 76 im Lager 77 gelagert und trägt einerseits das Zahnrad 78, das mit dem Zahnrad 43 in Ein griff steht, und anderseits ein Kegelrad 79, das zum genannten Differentialgetriebe ge hört. In analoger Weise ist die Welke 80 koaxial zur Welle 71 im Lager 81 gelagert und mit dem Zahnrad 82, das mit dem Zahn rad 43 in Eingriff steht, sowie dem Kegelrad 83, das zum "zweiten" Differentialgetriebe gehört, versehen. Die Wellen 76 und 38 ver laufen parallel zur Welle, 80. Im untern Dif ferentialgetriebe sind die Umlaufräder 84, 85 im Bügel 86 drehbar gelagert, der am Zahnrad 87 befestigt ist, das um 'die Welle 76 frei drehbar gelagert ist.
Im obern Diffe rentialgetriebe sind die Umlaufräder 88, 89 im Bügel 90 drehbar gelagert, der am Zahn rad 91 befestigt ist, das um die Welle 80 frei drehbar gelagert ist. Die Achse 92, die in den Lagern 93 und 94 angebracht ist, trägt dass Doppelzahnrad 95, das, durch den grösse ren Zahkranz mit dem Zahnrad 87 und durch den andern Zahnkranz mit dem grösse ren Zahnkranz des Zahnrades 96, das eben falls als Doppelrad ausgebildet ist, in Ein griff steht. Letzteres ist auf seiner zwischen den Zahnkränzen befindilichen Nabe als Lagerzapfen für das Zahnrad 97 auugebildet, das mit dem Zahnrad 91 in Eingriff steht.
Das Doppelrad 96 und ein weiteres Doppel rad 98, das ebenfalls mit zwei Zahnkränzen versehen ist, sind nebeneinander auf der Welle 38 frei drehbar gelagert. Das Zahnrad 97 trägt fest zwei Bolzen 99 und 100, auf wel chen die um sie frei drehbaren Doppelräder 1p1 und 102 gelagert sind. Die Doppelräder 101 und 102 sind mit je zwei Zahnkränzen versehen und stehen über den grösseren Kranz mit dem kleineren Kranz des Doppelrades 96 und über den andern Kranz mit dem kleine ren Zahnkranz des Doppelrades 98 in Ein griff. Der grössere Zahnkranz des Zahurades 98 steht mit dem Zahnrad 35 in Eingriff, das über die Reibungskupplung 36 das Preiszähl werk 37 antreibt.
Die Schraubenspindeln 60 und 61 sind je für sieh mittels eines nicht dargestellten Schlüssels, der an den einander abgekehrten Enden der Spindeln aufsteckbar ist, drehbar, zwecks Einstellung der Zahn ritzel 56 und 57 zum Ineingriffbringen mit irgendwelchem der Zahnkränze 46 des Kron- rades 39. Vor dieser Einstellung wird das Kronrad ausser Eingriff mit den Zahnritzeln 56, 57 gebracht, indem es gegen die Wirkung der Feder 49 bis zur Anlage an die Seheilbe 44 verschoben wird.
Nach :erfolgter Einstel lung wird mittels der Feder 49 das Kronma:d wieder zum Eingriff mit den Zahnrädern 56, 57 gebracht.
Die Wellen 1 und 38 und. damit das Kronra.d 39 haben dieselbe Drehzahl. Die Übersetzungsverhältnisse zwischen den Zahnrädern 43 und 78 bezw. 82 und zwischen dem kleinsten Zahnkranz des Kronra:des, und dem Zabnritzel 56 bezw. 57 sind derart ge wählt, dass die Wellen 76 un:d: 70 bezw. 80 und 71 mit derselben Drehzahl, aber in ent gegengesetzten Richtungen umlaufen, wenn jener Zahnkranz wirksam ist.
Die Bügel 86 und 90 stehen daher still, wenn die Welle 1 angetrieben wird und die Zahnritzel 56 und 57 mit dem kleinsten Zahnkranz des Kron- rades in Eingriff stehen. Die Kegelräder 66, 68, 74, 79 bezw. 67, 69, 75, 83 sind unter einander gleich gross.
Wird das Zahnrad 56 zum Eingriff mit dem nächstgrösseren Zahnkranz gebracht, der eine Anzahl b Zähne mehr als der vorher gehende Zahnkranz hat, so wird das Kegel rad 74 mit einer diesen Zähnen b entspre chenden höheren Drehzahl als das Kegelrad 79 umlaufen. Infolgedessen wird der Bügel 86 in Umlauf versetzt und damit auch Zahnrad 87, welches über die Zahnräder 95, 96, 101, 102, 98 und 35 das Preiszählwerk 37 antreibt. Das Zahnrad 97 verbleibt dabei in Ruhe. Das Preiszählwerk wird somit ausschliesslich in Abhängigkeit des Übersetzungsverhält nisses desjenigen Zahnkranzes des Kronrades, der mit dem Zahnritzel 56 gekuppelt ist, an getrieben, und zwar entsprechend der Anzahl Umdrehungen der Welle 1, welche einer be stimmten Menge verkaufter Flüssigkeit ent spricht.
Wird das Zahuritzel 56 mit einem andern Zahnkranz des Kranrades 39 gekup pelt, registriert das Preiszählwerk einen die sem Zahnkranz entsprechenden Preis der ver kauften Flüssigkeit. Dadurch, dass man die Zahnkränze des Kranrades den Einerpreisen von 0 bis 9 Geldeinheiten per Einheitsmenge, z. B. per Liter verkaufter Flüssigkeit, ent sprechen lässt, kann man somit nach freier Wahl das Zahnritzel 56 für diese Preise per Liter einstellen.
In derselben Weise kann man das Zahn ritzel 57, wenn es mit dem zweitkleinsten Zahnkranz des Kronrades gekuppelt ist, einen Preis von 10 Geldeinheiten per Einheits menge verkaufter Flüssigkeit registrieren lau sen. Solange nun das Zahnritzel 56 mit dem innersten Zahnkranz des Kronrades gekup pelt ist, wird insoweit das Preiszählwerk nicht beeinflusst, wenn die Welle 1 getrieben wird. Dagegen wird die Umdrehung des Zahnritzels, 57 über die Kegelräder 67, 69 und 75 auf das Differentialgetriebe übertragen, wobei das Kegelrad 75 eine grössere Dreh zahl als das Kegelrad 83 annimmt und somit den Bügel 90 in Umlauf versetzt, dessen Be wegung auf die Zahnräder 91 und 97 über tragen wird.
Das Zahnrad 97 dreht sieh zu sammen mit dien Zahnrädern 101 und 102 gegenüber dem stillstehenden Doppelrad 96, so dass die Doppelräder 101 und 102 je um ihre eigene Achsen 99 bezw. 100 in Umdre hung versetzt werden, welche Drehungen auf das Doppelrad 98 übertragen werden, das entsprechend dieser Drehzahl das Preiszähl werk antreibt. Die Übersetzung des Zahn radpaares 91, 97 wird nun zweckmässig so gewählt, dass die so erzielte Drehzahl des Doppelrades 98 das Zehnfache derjenigen Drehzahl beträgt, die das Doppelrad 98 er fährt, wenn das Zahnritzel 56 mit dem zweit kleinsten Zahnkranz des Kronrades in Ein griff steht, dagegen das Ritzel 57 auf dem kleinsten Kranz läuft. Wird nämlich sodann das Zahnritzel 57 z.
B. mit dem drittklein sten Zahnkranz des Kranrades in Eingriff gebracht, der einem Preis von 20 Geldeinhei ten per Einheitsmenge verkaufter Flüssigkeit entspricht, so läuft das Doppelrad 98 mit einer Drehzahl, die doppelt so gross ist wie diejenige, die erreicht wird, wenn das Zahn ritzel 57 mit dem nächstkleineren Zahnkranz des Kranrades in Eingriff steht usw.
Werden nun die Zahnritzel 56 und 57 mit je einem beliebigen Zahnkranz des Kronrades 39 gekuppelt, dann übertragen sich offen sichtlich ihre Drehbewegungen unabhängig voneinander und je für sieh auf :das Doppel rad 98, und zwar jeweils mit einem Über- setzungsverhältnis, das in Übereinstimmung mit dem Zahnkranz steht, mit welchem das betreffende Zahnritzel 56 bezw. 57 in Ein griff ist.
Folglich kann man mit einem Kronrä.d, das nur 10 Zahnkränze aufweist, durch entsprechende Verso'hiebung der Zahn- ritzel 5,6 und 5-7 jeden Preis zwischen 0 und 99.
Geldeinheiten pro Einheitsmenge verkauf ter Flüssigkeit einstellen. Sobald dann .die Welle 1 in dem -der verkauften Menge .ent- sprechenden Ausmasse angetrieben wird, regi striert das Preiszählwerk unmittelbar die Kosten der verkauften Flüssigkeitsmenge. Sollte der Preis 99 Geldeinheiten per Liter übersteigen, so könnte man diesem Umstande z. U. von vorneherein dadurch Rechnung tragen, dass die Anzahl der Zahnkränze um ein oder zwei Stück höher bemessen wird, so dass die Vorrichtung dann ohne weiteres für Preise zwisiehen 0 und 109 oder 119 Geld einheiten per Liter eingestellt werden kann.
Ordnet man statt dessen ausser den Zahn ritzeln 56 und 57 noch eindrittes Zahnritzel nebst Welle und Differentialgetriebe an, so kann dieses für Hunderterstellen des Preises per Liter verwendet werden, wobei seine Drehbewegung in entsprechender Weise, wie vorstehend erläutert, mit den Drehbewegun gen der Zahnräder 56 und 57 zusammen gesetzt wird, ehe die zusammengesetzte Be wegung auf das Zahnrad 35 und Preiszähl werk übertragen. wird. In diesem Falle kann die Welle des Hunderter-Zahnritzels in der selben Ebene wie die Wellen 50 und 51 und z. B. senkrecht zu diesen angeordnet werden. Das Kronrad braucht dann nach wie vor nur 10 Zahnkränze aufzuweisen.
Auch dem Stufenrad gemäss Fig. 1 kön nen mehr als ein Zahnritzel 23 zugeordnet und die Bewegungen dieser Zahnräder zu sammen auf ein gemeinsames Preiszählwerk übertragen werden.
Wie ersichtlich, ermöglicht die vorlie gende Erfindung, wenn sie bei einem Preis zählwerk in Verbindung mit Kleinverkauf von Flüssigkeiten verwendet wird, mittels eines Zahnrades mit relativ wenig Zahnkrän zen den Preis für jede Mengeneinheit inner halb weiter Grenzen einzustellen.