CH248024A - Getriebe, insbesondere zum Antreiben eines Preiszählwerkes. - Google Patents

Getriebe, insbesondere zum Antreiben eines Preiszählwerkes.

Info

Publication number
CH248024A
CH248024A CH248024DA CH248024A CH 248024 A CH248024 A CH 248024A CH 248024D A CH248024D A CH 248024DA CH 248024 A CH248024 A CH 248024A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
gear
wheel
shaft
pinion
driven
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Verkstaeder Aktiebol Ljungmans
Original Assignee
Ljungmans Verkstader Ab
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ljungmans Verkstader Ab filed Critical Ljungmans Verkstader Ab
Publication of CH248024A publication Critical patent/CH248024A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67DDISPENSING, DELIVERING OR TRANSFERRING LIQUIDS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B67D7/00Apparatus or devices for transferring liquids from bulk storage containers or reservoirs into vehicles or into portable containers, e.g. for retail sale purposes
    • B67D7/06Details or accessories
    • B67D7/08Arrangements of devices for controlling, indicating, metering or registering quantity or price of liquid transferred
    • B67D7/22Arrangements of indicators or registers
    • B67D7/224Arrangements of indicators or registers involving price indicators
    • B67D7/225Arrangements of indicators or registers involving price indicators combined with variators

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mathematical Physics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Retarders (AREA)

Description


  Getriebe, insbesondere zum Antreiben eines Preiszählwerkes.    Die Erfindung betrifft ein Getriebe, ins  besondere zum Antreiben eines Preiszähl  werkes, mit einem treibenden Zahnrad mit  mehreren Zahnkränzen verschiedener Durch  messer, dem mindestens ein Zahnritzel zu  geordnet ist, das mit den einzelnen Zahn  kränzen in Eingriff gebracht werden     kann     und seine Bewegung auf das "erste" Glied  eines Differentialgetriebes überträgt, dessen  ,,zweites" mit einer Drehzahl angetrieben  wird, die in einem konstanten Verhältnis zur  Drehzahl des Zahnkränzerades steht, wobei  das "dritte" Glied des Differentialgetriebes  mit der anzutreibenden     Vorrichtung    verbun  den zu werden bestimmt ist.  



  Bei bekannten Getrieben dieser Art bat  man bisher die Anpassung an ein Preiszähl  werk z. B. für die Registrierung des Ver  kaufs einer Flüssigkeit derart vorgenommen,  dass die Kleinverkaufsvorriehtung das Zahn  kränzerad antreibt, wobei eine Umdrehung  der Abtriebswelle der     Kleinverkaufsvorricht-          iung    einer bestimmten Menge von verkaufter  Flüssigkeit entspricht. Hierbei war die An  zahl der Zähne der einzelnen Zahnkränze  proportional dem Preis pro Mengeneinheit  der zu verkaufenden Ware vorgesehen, so  dass also beispielsweise bei einer Preisabstu  fung verschiedener Waren im Verhältnis von  1 : 2 : 3 Geldeinheiten die Anzahl der Zähne  der entsprechenden aufeinanderfolgenden  Zahnkränze sich ebenfalls zueinander wie die  genannten Verhältniszahlen 1:2:3 verhalten    mussten.

   Infolgedessen ergibt sich schon bei  Verwendung weniger Zahnkränze ein sehr  beträchtlicher Umfang des Zahnkränzerades.  Bei Verwendung eines Stufenrades für das  Zahnkränzerad nimmt daher der     Raddurch-          mersser    vom kleinsten bis zum grössten Zahn  kranz unverhältnismässig stark zu Man  könnte zwar, um einen allzu grossen Umfang  des Zahnkränzerades zu vermeiden, auswech  selbare     Zahnkränzeräder    verwenden, von de  nen dann also jedes nur eine verhältnismässig       kleine    Anzahl von Zahnkränzen umfassen  würde.

   Es müsste dann auch das mit den ver  schiedenen     Zahnkränzerädern    zusammen  arbeitende     Zahnritzel    diesen veränderlichen       Verhältnissen    angepasst werden, was Schwie  rigkeiten     bereitet.    Diese Lösungsmöglichkeit  des Problems ist infolgedessen und auch noch  mit Rücksicht auf verschiedene andere hier  mit verbundenen Gesichtspunkte unbequem,  zumal die Auswechslung der verschiedenen       Zahnkränzeräder    untereinander zeitraubend  ist und die ganze Anlage teuer ausfällt, be  sonders da für die verschiedenen Zahn  kränzeräder besondere Lager für jede Grösse  erforderlich sind.  



  Die vorliegende     Erfindung    bezweckt     nun,     die     ein.ganb    genannten, bekannten Getriebe  unter     Ermöglichung    der     Vermeidung,der    er  wähnten ihnen anhaftenden Nachteile     weiter          auszubilden,    und zwar besteht die     Erfindung          darin,

          da.ss    der Unterschied in der Anzahl der  Zähne     zweier        benachbarter        Kränze    für alle      Kränze des Zahnkränzerades konstant ist und  dass das erste" und "zweite" Glied des Diffe  rentialgetriebes entgegengesetzten Drehsinn  haben. Hierdurch lässt sich eine unmittelbare  Unabhängigkeit der Zähnezahl der Kränze  des Zahnkränzerades von den äussern Gege  benheiten, wie z.

   B. der Preis bei einem  Preiszählwerk, insofern umgehen, als minde  stens einer der Zahnkränze nach Durchmeseer  und Zähnezahl frei wählbar ist, und es lassen  sich auch die mannigfaltigsten Kombinatio  nen erreichen, um allen äussern Anforderun  gen gerecht zu werden; insbesondere ist es  möglich, eine erheblich grössere Anzahl von  Zahnkränzen am Zahnkränzerad anzuordnen  als bei den bekannten Vorrichtungen, ohne  dass hierbei übermässige Raddurchmesser in  Kauf genommen werden müssen, und ferner  lässt sich durch die Verwendung von mehr als  einem Zahnritzel im Verein mit einer erhöh  ten Anzahl von Zahnkränzen ein so grosser  Kombinationsbereich gewährleisten, dass das  Getriebe allen verlangten Verhältnissen, ins  besondere zum Anzeigen eines jeden prak  tisch in Frage kommenden Preises in Preis  zählwerken, gerecht werden kann.  



  Die Erfindung ist in der Zeichnung in  zwei Ausführungsbeisppielen veranschaulieht.  Fit,. l zeigt schematisch im Schnitt ein  Getriebe mit     Stufenrad,     Fig. 2 in derselben Darstellung ein Ge  triebe mit Kronrad.  



  Gemäss Fig. 1 ist die Welle 1 einem Klein  verkaufsvorrichtung für Flüssigkeiten im  Lager 2     gelagert    und an ihrem freien Ende  mit dem Kegelrad 3 versehen. Dieses steht  mit dem     Kegelrad    4 auf der     Welle    5 in Ein  griff, welche in den Lagern 6 und 7 drehbar  gelagert ist. Zwischen den Lagern ist ein  Zahnrad 8 und ausserhalb des Lagers 7 das  Kegelrad 9 auf der Welle 5 befestigt, welch  letzteres zu einem Differentialgetriebe gehört.  



  Das Zahnrad 8 treibt mit Hilfe eines  Zwischenrades 10 ein Zahnrad 11 auf der  Welle 12 des Stufenrades 13. Die Welle 12  ist in den Lagern 14 und 15 gelagert. Das  Stufenrad 13 besitzt eine Anzahl dicht  aneinander angeordneter Zahnkränze mit         stufenweise        zunehmendem        Durchmesser.    Die  Anzahl der Zähne der verschiedenen Kränze  verhalten eich zueinander wie die     ganzzahli-          gen    Glieder einer arithmetischen Reihe. Weist  z. B. der erste Zahnkranz a Zähne auf und  der zweite Zahnkranz a+b Zähne, dann hat  der dritte Zahnkranz a+2b Zähne und der  vierte a+3b Zähne usw.

   Die Zahnkränze sind  zweckmässig tangential gegeneinander derart  ausgerichtet, dass auf einer Erzeugenden des  Radmantals die Zahnlücken sämtlicher  Kränze einander gegenüberliegen und also  eine gemeinsame, durchgehende gerade Nute  bilden.  



  In geradlinige r Verlängerung der Welle 5  ist die Welle 16 in den Lagern 17 und 18  gelagert. Parallel zu dieser ist eine     Schrau-          henepinde1    19 in den Lagen 20 und 21 dreh  bar, aber axial urverschiebbar gelagert.  



  Das Zahnritzel 23 ist mittels eines Keils  mit der mit der Längsnut 22     versehenen     Welle 16 axial verschiebbar verbunden. Ein  Mitnehmer 24 läuft als Mutter auf der Spin  del 19 und umfasst mittels der Schenkel 25,  26 das Zaharitzel 23, wobei ihm die Welle 16  als Führung dient. Mittels eines auf die  Spindel 19 aufsteckbaren Schlüssels 27 kann  diese gedreht werden, wodurch der Mitneh  mer 24 und damit das Zahnritzel 23 längs der  Welle 16 entsprechend verschoben werden,  so dass das Zahkritzel 23 beliebig mit den  Zahnkränzen des Stufenrades 13 in Eingriff  gebraoht und von diesem angetrieben werden  kann.

   Zum Versohieben des Zahnritzels 23  von einem Zahnkranz zu einem andern, muss       dass        Stufenrad    derart eingestellt sein,     :dass.    die       -erwähn-te,        gerade        Nute        des    Stufenrades mit  dem     Zabnritzel    23 kämmt.  



  Auf :der Welle 16 ist ein     Ke-gelra1    28  befestigt, :das einen     Teil    des bereits erwähn  ten     Differentialgetriebes    bildet,     welches    die  Umlaufräder 2,9, 30 aufweint, die mit je  einem     freilaufenden    Zapfen     3,1        bezw.    32 im       Bügel        33    gelagert sind, der an der Nabe des  Zahnrades 3,4     befestigt    ist.

   Das Zahnrad     3@4     ist auf der     Welle    5 frei drehbar     gelagert    und       steht    mit :dem     Zahnrad    35 in Eingriff, -das  über eine     Reibungskupplung        36,    :ein Preis-      zählwerk 37 antreibt, wie es an sich bekannt  und daher nicht näher dargestellt und be  schrieben ist.  



  Wird die Welle 1 angetrieben, so setzt  diese die Welle 5 und die Welle 12 in gleich  sinnige Umdrehung. Wellen 5 und 12 drehen  sich also in derselben Richtung, wogegen die  Welle 16 durch Stufenrad 13 und Ritzel 23  in entgegengesetzter Richtung gedreht wird.  Die beiden Kegelräder 9 und 28 des Diffe  rentialgetriebes sdrehen sich somit im Ver  hältnis zueinander ebenfalls in entgegen  gesetzten Richtungen. Im gezeigten Beispiel  sollen die Übersetzungsverhältnisse zwischen  den Zahnrädern 8 und 11 sowie zwischen  dem kleinsten Zahnkranz des Stufenrades 13  und dem Zahnritzel 23 derart gewählt sein,  dass die Kegelräder 9 'und 28 sich mit der  selben Geschwindigkeit drehen.

   Dieses hat  zur Folge, dass die Umlaufräder 29, 30 sich  bloss in ihren Lagern drehen, ohne eine Um  laufbewegung des Bügels 33 zu bewirken,  der somit, wie auch das Zahnrad 34 und da  mit das Preiszählwerk 37, in Ruhe verbleibt.  Wird dsas Zahuritzel 23 vom kleinsten Zahn  kranz entfernt und zum Eingriff mit dem  rächaten Zahnkranz des Stufenrades 13 ver  schoben, so nimmt die Drehzahl des Zahn  ritzels 23 entsprechend zu im Sinne eines  Umdrehungszuschusses im Verhältnis der er  höhten Anzahl von Zähnen dieses Zahnkran  zes, bezoggen auf eine Umdrehung des Stufen  rades, d. h. b Zähne. Der Umdrehungazuschuss  bewirkt, dass das Kegelrad 28 entsprechend  schneller umläuft als das Kegelrad 9.

   Der  Unterschied hat eine entsprechende     Drehung          des    Bügels 33 und damit eine Drehung des  Zahnrades 34 und einen Antrieb des Preis  zählwerkes zur Folge, welches Werk die der  Drehung entsprechenden Kosten registriert,  z. B. p Cts. per Liter verkaufter Flüssigkeit,  falls das Preiszählwerk z. B. dem Kleinver  kauf einer Flüssigkeit dient.  



  Wird das Ritzel 23 mit dem dritten Zahn  kranz des Stufenrades in Eingriff gebracht,  so wird die Anzahl von Zähnen des antrei  benden Zahnkranzes weiter um b erhöht, so  dass der Bügel für jede Umdsrehung des Stu-    fenrades um einen Winkel entsprechend der  Anzahl 2b Zähne und somit entsprechend  2p Cts. per Liter gedreht wird, was somit im  Preiszählwerk registriert wird usw.  



  Durch diese Anordnung des Differential  getriebes und sdas Antreiben der Welsen 5  und 16 in entgegengesetzten Richtungen  kann man, wie aus vorstehendem     hervor-          g   <B>o</B>     hn     geht, ganz allgemein einen Anfangszahn  kranz des Stufenrades wählen, der in jedem  besonderen Falle am besten passt und der eine  beliebige Anzahl von Zähnen aufweist, wenn  man nur dafür sorgt, dass die Wellen 5 und  16 bei der Wirkung sdieses Zahnkranzess mit  derselben Geschwindigkeit umlaufen. Der  Unterschied der Zähnezahlen zweier benach  barter Zahnkränze muss konstant sein, kann  jedoch eine beliebige ganze Zahl sein. Diese  wird zweckmässig so bemessen, dass der da  durch bewirkte Umdrehungszuschuss einer  ganzen Umdrehung der Welle 16 entspricht.  



  Die Vorrichtung gemäss Fig. 2 unterschei  det sich von der Vorrichtung gemäss Fig. 1  dadurch, dass das Stufenraid durch ein     Kron-          rad    ersetzt isst, bei dem die Zahnkränze kon  zentrisch zueinander in einer zur Radachse  senkrechten Ebene liegen. Das Kronrad arbei  tet mit zwei Zahnritzeln zusammen, deren  Achsen das Preiszählwerk antreiben, z. B.  zum Angeben der Einerstellen bezw. der Zeh  nerstellen des Preises per Liter verkaufter  Flüssigkeit, wobei die Bewegungen dieser  Zahuräder zusammen addiert werden, ehe die       zusammengesetzte     auf .das Preis  zählwerk     übertm@gen        wird.     



  Gemäss     Fig.    2 ist ,die Antriebswelle 1 im  Lager 2     geführt    und am     freien    Ende mit  dem     Kegelrad    3     versehen.    Die Welle     3 &     des       Kronrades    319 ist in den Lagern 40 und 41  drehbar     geführt    und     trägt    das mit dem  Kegelrad 3 in Eingriff :stehende     Kegelrad     42, und     @da,s:

          Zahnrad    43     wie    auch eine fest  auf ihr     angebrachte,        als        Federtelllier    ausge  bildete     Scheibe    44 und einen fest     auf    ihr  sitzenden     Ansehlag    45.

   Das     Kronra,d    39 isst  mit einer Anzahl in     derselben        Ebene    ange  ordneter, zur Welle 38     konzentrischer        Zahn-          kränze    46 versehen     und        ist    auf der Welle 38      zwischen dem Anschlag 45 und der Scheibe  44 axial verschiebbar angeordnet.

   Ein axialer  Keil 47 sorgt dafür, dass das Kronrad 39 mit  der Walle 38 stets in treibender Verbindung       steht.    Zwischen der Scheibe 44 und dem       Grund    einer     Aushöhlung    48 der Nabe des  Kronrades ist eine Schraubenfeder 49 ange  bracht, die das Kronrad in Richtung gegen  den Anschlag 45 drückt.  



  Beiderseits der Welle 38 und zu dieser  radial sind die zueinander koaxialen Wellen  50 und 51 in den Lagern 52 und 53 bezw. 54  und 55 drehbar gelagert. Sie tragen je ein  längsversehielybares Zahnritzel 56 bezw. 57,  das von einem durch die Welle geführten  Mitnehmer 58 bezw. 59 gabelartig umfasst  wird. Der Mitnehmer ist als Gewindemutter  ausgebildet und läuft auf der parallel zur  zugehörigen Welle 50 hezw. 51 liegenden  Schraubenspindel 60 bezw. 61. Diese ist in  den Lagern 62 und 63, bezw. 64 und 65  gelabert. Jede der Wellen 50 und 51 trägt  ferner ein Kegelrad 66 bezw. 67, das mit  einem Kegelrad 68 bezw. 69 in Eingriff  steht, welche auf einer Welle 70 bezw. 71  angeordnet ist, welche Wellen in je einem  Lager 72 bezw. 73 gelagert sind und ein  anderes Kegelrad 74 bezw. 75 tragen, das  zu je einem Differentialgetriebe gehört.  



  Koaxial zur Welle 70 ist die Welle 76  im Lager 77     gelagert    und     trägt        einerseits    das  Zahnrad 78, das mit dem Zahnrad 43 in Ein  griff steht, und anderseits ein Kegelrad 79,  das zum genannten Differentialgetriebe ge  hört. In analoger Weise ist die Welke 80  koaxial zur Welle 71 im Lager 81 gelagert  und mit dem Zahnrad 82, das mit dem Zahn  rad 43 in Eingriff steht, sowie dem Kegelrad  83, das zum "zweiten" Differentialgetriebe  gehört, versehen. Die Wellen 76 und 38 ver  laufen parallel zur Welle, 80. Im untern Dif  ferentialgetriebe sind die Umlaufräder 84,  85 im Bügel 86 drehbar gelagert, der am  Zahnrad 87 befestigt ist, das um 'die Welle  76 frei drehbar gelagert ist.

   Im obern Diffe  rentialgetriebe sind die Umlaufräder 88, 89  im Bügel 90 drehbar gelagert, der am Zahn  rad 91 befestigt ist, das um die Welle 80 frei    drehbar gelagert ist. Die Achse 92, die in  den Lagern 93 und 94 angebracht ist, trägt       dass        Doppelzahnrad    95, das,     durch    den grösse  ren Zahkranz mit dem Zahnrad 87 und  durch den andern Zahnkranz mit dem grösse  ren Zahnkranz des Zahnrades 96, das eben  falls als Doppelrad ausgebildet ist, in Ein  griff steht. Letzteres ist auf seiner zwischen  den Zahnkränzen befindilichen Nabe als  Lagerzapfen für das Zahnrad 97 auugebildet,  das mit dem Zahnrad 91 in Eingriff steht.

    Das Doppelrad 96 und ein weiteres Doppel  rad 98, das ebenfalls mit zwei Zahnkränzen  versehen ist, sind nebeneinander auf der Welle  38 frei drehbar gelagert. Das Zahnrad 97  trägt fest zwei Bolzen 99 und 100, auf wel  chen die     um    sie frei drehbaren Doppelräder  1p1 und 102 gelagert sind. Die Doppelräder  101 und 102 sind mit je zwei Zahnkränzen  versehen und     stehen        über    den grösseren Kranz  mit dem kleineren Kranz des Doppelrades 96  und über den andern Kranz mit dem kleine  ren Zahnkranz des Doppelrades 98 in Ein  griff. Der grössere Zahnkranz des Zahurades  98 steht mit dem Zahnrad 35 in Eingriff, das  über die Reibungskupplung 36 das Preiszähl  werk 37 antreibt.

   Die Schraubenspindeln 60  und 61 sind je für sieh mittels eines nicht  dargestellten Schlüssels, der an den einander       abgekehrten    Enden der     Spindeln        aufsteckbar     ist, drehbar, zwecks Einstellung der Zahn  ritzel 56 und 57 zum Ineingriffbringen mit  irgendwelchem der Zahnkränze 46 des     Kron-          rades    39. Vor dieser Einstellung wird das  Kronrad ausser Eingriff mit den Zahnritzeln  56, 57 gebracht, indem es gegen die Wirkung  der Feder 49 bis zur     Anlage    an die     Seheilbe     44     verschoben    wird.

   Nach :erfolgter Einstel  lung     wird        mittels    der     Feder    49 das     Kronma:d     wieder zum     Eingriff    mit den Zahnrädern 56,  57 gebracht.  



  Die Wellen 1 und 38 und. damit das       Kronra.d    39 haben dieselbe Drehzahl. Die  Übersetzungsverhältnisse zwischen den  Zahnrädern 43 und 78     bezw.    82 und zwischen  dem kleinsten     Zahnkranz    des     Kronra:des,    und  dem     Zabnritzel    56     bezw.    57 sind derart ge  wählt,     dass    die     Wellen    76     un:d:    70     bezw.    80      und 71 mit derselben Drehzahl, aber in ent  gegengesetzten Richtungen umlaufen, wenn  jener Zahnkranz wirksam ist.

   Die Bügel 86  und 90 stehen daher still, wenn die Welle 1  angetrieben wird und die Zahnritzel 56 und  57 mit dem kleinsten Zahnkranz des     Kron-          rades    in Eingriff stehen. Die Kegelräder 66,  68, 74, 79 bezw. 67, 69, 75, 83 sind unter  einander gleich gross.  



  Wird das Zahnrad 56 zum Eingriff mit  dem nächstgrösseren Zahnkranz gebracht, der  eine Anzahl b Zähne mehr als der vorher  gehende Zahnkranz hat, so wird das Kegel  rad 74 mit einer diesen Zähnen b entspre  chenden höheren Drehzahl als das Kegelrad  79 umlaufen. Infolgedessen wird der Bügel 86  in Umlauf versetzt und damit auch Zahnrad  87, welches über die Zahnräder 95, 96, 101,  102, 98 und 35 das Preiszählwerk 37 antreibt.  Das Zahnrad 97 verbleibt dabei in Ruhe.  Das Preiszählwerk wird somit ausschliesslich  in Abhängigkeit des Übersetzungsverhält  nisses desjenigen Zahnkranzes des Kronrades,  der mit dem Zahnritzel 56 gekuppelt ist, an  getrieben, und zwar entsprechend der Anzahl  Umdrehungen der Welle 1, welche einer be  stimmten Menge verkaufter Flüssigkeit ent  spricht.

   Wird das Zahuritzel 56 mit einem  andern Zahnkranz des Kranrades 39 gekup  pelt, registriert das     Preiszählwerk    einen die  sem Zahnkranz entsprechenden Preis der ver  kauften Flüssigkeit. Dadurch, dass man die  Zahnkränze des Kranrades den Einerpreisen  von 0 bis 9 Geldeinheiten per Einheitsmenge,  z. B. per Liter verkaufter Flüssigkeit, ent  sprechen lässt, kann man somit nach freier  Wahl das Zahnritzel 56 für diese Preise per  Liter einstellen.  



  In derselben Weise kann man das Zahn  ritzel 57, wenn es mit dem zweitkleinsten  Zahnkranz des Kronrades gekuppelt ist, einen  Preis von 10 Geldeinheiten per Einheits  menge verkaufter Flüssigkeit registrieren lau  sen. Solange nun das Zahnritzel 56 mit dem  innersten Zahnkranz des Kronrades gekup  pelt ist, wird insoweit das Preiszählwerk  nicht beeinflusst, wenn die Welle 1 getrieben  wird. Dagegen wird die Umdrehung des    Zahnritzels, 57 über die Kegelräder 67, 69 und  75 auf das Differentialgetriebe übertragen,  wobei das Kegelrad 75 eine grössere Dreh  zahl als das Kegelrad 83 annimmt und somit  den Bügel 90 in Umlauf versetzt, dessen Be  wegung auf die Zahnräder 91 und 97 über  tragen wird.

   Das Zahnrad 97 dreht sieh zu  sammen mit dien Zahnrädern 101 und 102  gegenüber dem stillstehenden Doppelrad 96,  so dass die Doppelräder 101 und 102 je um  ihre eigene Achsen 99 bezw. 100 in Umdre  hung versetzt werden, welche Drehungen  auf das Doppelrad 98 übertragen werden, das  entsprechend dieser Drehzahl das Preiszähl  werk antreibt. Die Übersetzung des Zahn  radpaares 91, 97 wird nun zweckmässig so  gewählt, dass die so erzielte Drehzahl des  Doppelrades 98 das Zehnfache derjenigen  Drehzahl beträgt, die das Doppelrad 98 er  fährt, wenn das Zahnritzel 56 mit dem zweit  kleinsten Zahnkranz des Kronrades in Ein  griff steht, dagegen das Ritzel 57 auf dem  kleinsten Kranz läuft. Wird nämlich sodann  das Zahnritzel 57 z.

   B. mit dem drittklein  sten Zahnkranz     des        Kranrades    in Eingriff  gebracht, der einem Preis von 20 Geldeinhei  ten per Einheitsmenge verkaufter Flüssigkeit  entspricht, so läuft das Doppelrad 98 mit  einer Drehzahl, die doppelt so gross ist wie  diejenige, die erreicht wird, wenn das Zahn  ritzel 57 mit dem nächstkleineren Zahnkranz  des Kranrades in Eingriff steht usw.  



  Werden nun die Zahnritzel 56 und 57 mit  je einem beliebigen Zahnkranz des Kronrades  39 gekuppelt, dann übertragen sich offen  sichtlich ihre Drehbewegungen unabhängig  voneinander und je für sieh auf :das Doppel  rad 98, und zwar jeweils mit einem     Über-          setzungsverhältnis,    das in     Übereinstimmung     mit dem Zahnkranz     steht,    mit     welchem    das  betreffende     Zahnritzel    56     bezw.    57     in    Ein  griff ist.

   Folglich     kann    man mit einem       Kronrä.d,        das    nur 10 Zahnkränze     aufweist,     durch     entsprechende        Verso'hiebung    der     Zahn-          ritzel    5,6     und    5-7 jeden Preis     zwischen    0 und  99.

   Geldeinheiten pro     Einheitsmenge    verkauf  ter Flüssigkeit     einstellen.        Sobald        dann    .die  Welle 1 in dem -der verkauften Menge .ent-      sprechenden Ausmasse angetrieben wird, regi  striert das Preiszählwerk unmittelbar die  Kosten der verkauften Flüssigkeitsmenge.  Sollte der Preis 99 Geldeinheiten per Liter  übersteigen, so könnte man diesem Umstande  z. U. von vorneherein dadurch Rechnung  tragen, dass die Anzahl der Zahnkränze um  ein oder zwei Stück höher bemessen wird, so  dass die Vorrichtung dann ohne weiteres für  Preise zwisiehen 0 und 109 oder 119 Geld  einheiten per Liter eingestellt werden kann.  



  Ordnet man statt dessen ausser den Zahn  ritzeln 56 und 57 noch eindrittes Zahnritzel  nebst Welle und Differentialgetriebe an, so  kann dieses für Hunderterstellen des Preises  per Liter verwendet werden, wobei seine  Drehbewegung in entsprechender Weise, wie  vorstehend erläutert, mit den Drehbewegun  gen der Zahnräder 56 und 57 zusammen  gesetzt     wird,    ehe die     zusammengesetzte    Be  wegung auf das Zahnrad 35 und Preiszähl  werk übertragen. wird. In diesem Falle kann  die Welle des Hunderter-Zahnritzels in der  selben Ebene wie die Wellen 50 und 51 und  z. B. senkrecht zu diesen angeordnet werden.  Das Kronrad braucht dann nach wie vor nur  10 Zahnkränze aufzuweisen.  



  Auch dem Stufenrad gemäss Fig. 1 kön  nen mehr als ein Zahnritzel 23 zugeordnet  und die Bewegungen dieser Zahnräder zu  sammen auf ein gemeinsames Preiszählwerk       übertragen    werden.  



  Wie ersichtlich, ermöglicht die vorlie  gende Erfindung, wenn sie bei einem Preis  zählwerk in     Verbindung    mit Kleinverkauf  von Flüssigkeiten verwendet wird, mittels  eines Zahnrades mit relativ wenig Zahnkrän  zen den Preis für jede Mengeneinheit inner  halb weiter Grenzen einzustellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Getriebe, insbesondere zum Antreiben eines Preiszählwerkes, mit einem treibenden Zahnrad mit mehreren Zahnkränzen ver schiedener Durchmesser, dem mindestens ein Zahnritzel zugeordnet ist, das mit den einzel nen Zahnkränzen in Eingriff gebracht wer den kann und seine Bewegung auf das "erste" Glied eines Differentialgetriebes überträgt, dessen "zweites" Glied mit einer Drehzahl angetrieben wird, die in einem konstanten Verhältnis zur Drehzahl des Zahnkränze rades steht, wobei das "dritte" Glied des Dif ferentialgetriebes mit der anzutreibenden Vorrichtung verbunden zu werden bestimmt ist, dadurch gekennzeichnet,
    dass der Unter schied in der Anzahl der Zähne zweier be nachbarter Kränze für alle Kränze des Zahn kränzerades konstant ist und dass das "erste" und "zweite" Glied des Differentialgetriebes entgegengesetzten Drehsinn haben. UNTERANSPRÜCHE: 1. Getriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Übersetzungsver hältnisse für einen bestimmten Kranz des Zahnkränzerades derart gewählt sind, dass, wenn sich das Zahnritzel mit diesem Kranz in Eingriff befindet,
    die Drehzahlen des "ersten" und "zweiten" Gliedes des. Diffe rentialgetriebes gleich gross sind und also das "dritte" Glied des Differentialgetriebes still- steht. 2.
    Getriebe nach Patentanspruch, mit mehr als einem dem Zahnkränzerad zugeord neten Zahnritzel, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungen der "dritten" Glieder der einerseits von je einem dieser Zahnritzel und anderseits mit einer im konstanten Verhältnis zur Drehzahl des Zahnkränze rades stehenden Drehzahl angetriebenen Dif ferentialgetriebe mittels eines Übersetzungs getriebes derart zusammengefasst werden,
    dass sich ihre Drehzahlen addieren und in die ser Form gemeinsam auf das anzutreibende Organ übertragen werden. 3. Getriebe nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet., dass auf der Welle des Zahnkränzerades ein Zahnrad angeordnet ist, das mit sämtlichen Differentialgetrieben in treibender Verbin dung steht. 4.
    Getriebe nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Addier-Übersetzungsgetriebe lose drehbar auf der Welle des Zahnkränzerades gelagert ist und sämtliche Differentialge triebe rings um dieses herum angeordnet sind, wobei die im konstanten Verhältnis zur Dreh zahl des Zahnkränzerades angetriebenen Wellen der "zweiten" Glieder der Differen tialgetriebe parallel zur Achse des Za.hn kränzerades liegen.
CH248024D 1945-02-15 1946-02-12 Getriebe, insbesondere zum Antreiben eines Preiszählwerkes. CH248024A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE248024X 1945-02-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH248024A true CH248024A (de) 1947-04-15

Family

ID=20306096

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH248024D CH248024A (de) 1945-02-15 1946-02-12 Getriebe, insbesondere zum Antreiben eines Preiszählwerkes.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH248024A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0180748B1 (de) Planetengetriebe
DE1750552B1 (de) Getriebe mit einem winkeltrieb
DE19714528A1 (de) Umlaufgetriebe
CH394825A (de) Triebwerk für Zugfahrzeuge, insbesondere Ackerschlepper, mit einem stufenlos regelbaren Getriebe
EP0248289B1 (de) Zahnradgetriebe mit stufenlos veränderbarem Uebersetzungsverhältnis
DE2828187A1 (de) Preisvariator fuer kraftstoffpumpenzaehler mit erweitertem bereich
CH248024A (de) Getriebe, insbesondere zum Antreiben eines Preiszählwerkes.
DE10008175A1 (de) Vorschaltgetriebe an Motoren mit hoher Drehzahl für Hilfsantriebseinheiten
DE439900C (de) Vorrichtung zum Verfeinern von Schokolade oder aehnlichen plastischen Massen
DE875114C (de) Stufenlos mit rein mechanischen Mitteln regelbares Getriebe
DE666847C (de) Messerstern-Teigteil- und Wirkmaschine
DE558271C (de) Vorrichtung zur Verdrehung zweier durch Schnecke und Schneckenrad miteinander verbundenen und mittels eines Differentialgetriebes verstellbaren Wellen
DE2505155C3 (de) Wellen-Zahnradreduziergetriebe
DE939247C (de) Zahnraederwechselgetriebe, insbesondere fuer Ackerschlepper, dem ein Kriechganggetriebe vorgeschaltet ist
CH228498A (de) Stufenloses Wechselgetriebe.
DE536498C (de) Planetenraederantrieb fuer Butterfertiger
AT134157B (de) Reduktionsgetriebe.
DE387659C (de) Vorrichtung zur Geschwindigkeitsaenderung der Knetwalzen von Buttermaschinen
DE458987C (de) Getriebe mit Planetenraedern
DE737044C (de) Geschwindigkeitswechselgetriebe fuer Werkzeugmaschinen
CH244376A (de) Zählwerk an Flüssigkeitsmessern zum Ausschank von Flüssigkeiten.
DE568474C (de) Integrometer
DE670990C (de) Stufenlos regelbares Umlaufraedergetriebe
DE615342C (de) Schaltwerkswechselgetriebe
DE1116930B (de) Vorrichtung zum gleichzeitigen Wechseln des Preises und der Zusammensetzung des Kraftstoffgemisches bei Zapfsaeulen fuer zwei Fluessigkeiten