Rohrverbindung. Es sind Rohrverbindungen, z. B. für Staubsauger, bekannt, bei welchen das erwei terte Ende (Muffe) eines Rohres, z. B. eines Saugrohres, das in diese Muffe eingeschobene Ende eines andern Rohres, z. B. eines Saug schlauches oder eines andern Saugrohres, um schliesst und festhält.
Zwei Stücke einer Saugleitung, z. B. zwei Saugrohre, können beispielsweise dadurch vereinigt werden, dass das Muffenende des einen Rohres an der Innenseite schwach konisch ist, so dass es: ein an der Aussenseite schwach konisches Ende des andern Rohres festhalten kann. Diese Zusammenfügung ist gut und luftdicht, kann jedoch schwer wieder gelöst werden, wenn sie Stössen an .der gante der Rohröffnung ausgesetzt war.
Ferner ist ein Saugmundstück bekannt, <I>das</I> mit einem Saugrohr vereinigt werden kann und an diesem mittels einer in das Mundstück eingelagerten Schraubenfeder, die ein aus Metall bestehendes Klemmorgan bildet, festgehalten wird. Ausserdem ist besonders für Ofenrohre, die in ein in die Schornsteinmauer einge mauertes - Rohrstück eingesetzt werden, eine Rohrverbindung bekannt, bei welcher im einen, erweiterten Ende des einen Rohres, im sogenannten äussern Rohrende, das heisst der Muffe, ein Futter in Form eines ringfärmigen Rohrstückes befestigt ist, das von der Rohr öffnung in das äussere Rohrende hineinragt.
Das Futter ist ein .sich nach innen schwach verengendes Rohr. Dass Ende des andern Rohres, das sogenannte innere Rohrende, wird durch Einschieben in das erwähnte, als ein geschlossener Ring geformte Futter festge halten, und folglich wird bei dieser Festhalte vorrichtung das innere Rohrende in ähnlicher Weise festgehalten, wie wenn das Futter warm aufgezogen wäre.
Schliesslich sind zur Vereinigung zweier Saugrohre einer Staubsaugerleitung Rohrver bindungen bekannt, bei welchen das äussere Rohrende derart .gestaltet ist, dass es das innere Rohrende mittels einer Anzahl nach innen gerichteter Vorsprünge federnd um klammert, welche Vorsprünge einen Teil der Wand des äussern. Rohrendes bilden, welche Wand aus einem an sich nur wenig elasti schen Werkstoff besteht.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Rohrverbindung, die vorteilhafterweise z. B. zum Zusammenschliessen von Saugrohren einer Staubsaugerleitung oder zum Anschlie ssen eines Staubsaugermundstückes an ein Saug- und Steuerrohr verwendet werden kann.
Diese Rohrverbindung weist ein im Muffen ende des einen Rohres gelagertes, aus Metall bestehendes, federndes Klemmstück zum Festhalten des in das Rohr eingeführten Endes des andern Rohres auf und zeichnet sich gemäss der Erfindung dadurch aus, dass das Klemmstück ringförmig ist und nach auswärts biegsame Teile hat, und dass seine Festhaltewirküng durch federndes Aufsitzen der genannten Teile .des Ringes auf dem in das Klemmstück eingeführten inneren Rohr ende entsteht, zum Zwecke,
ein Verklemmen der Rohrverbindung zu vermeiden.
Die Rohrverbindung nach der Erfindung wird zur Verwendung in Staubsaugerleitun gen vorteilhafterweise derart ausgeführt, dass das ringförmige Klemmstück an mindestens einer Stirnseite schräg nach innen gerichtete Zipfel aufweist.
Das federnde Klemmstück wird vorteil haft aus Federstahl und, da dieser teuer ist, klein ausgeführt. Dagegen können die Rohre oder deren Enden selbst aus billigerem Werk stoff bestehen und z. B. aus ,gewöhnlichem Stahl sein, wie er für Staubsaugerleitungen schon jetzt verwendet wird. Das federnde Klemmstück oder der Klemmring kann ein aufgeschnittener Ring oder ein Ring mit nach innen gerichteten Zipfeln oder nach innen gebogenen, durch Einschnitte getrenn ten Streifen, die ähnlich wie Zipfel nach aussen biegsame Teile bilden, sein.
Besteht das Klemmstück aus einem aufgeschnittenen Ring, so werden die an der Aufschneidung liegenden Enden des Ringes nach aussen bieg same Teile bilden. Auf der beiliegenden Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen standes nebst verschiedenen Konstruktions varianten veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt eine Rohrverbindung für zwei Saugrohre im Schnitt; die Fig. 2 bis 5 stellen verschiedene Aus führungsformen des äussern Rohrendes (Muffe) und des zugehörigen ringförmigen Klemmstückes dar und die Fig. 6 bis 10 verschiedene Ausführungs formen von Teilen des Klemmstückes, in ab gewickelter Darstellung.
In Fig. 1 ist das äussere Rohrende mit 1 bezeichnet, während das innere Rohrende mit 2 bezeichnet ist. Das aus federndem Stahl oder einer federnden Metallegierung beste hende, ringförmige Klemmstück 3 hat einen nach aussen gerichteten Ringflansch 4 und wird im Rohrende 1 dadurch festgehalten, dass der vorderste Teil des Rohres 1 derart gebogen ist, dass er den Ringflansch 4 um schliesst. An der vom Ringflansch 4 ab gewendeten Seite des Klemmstückes 3 ist eine Anzahl schräg nach innen .gerichteter, nach auswärts biegsamer Zipfel 5 vorhanden, die mit federndem Druck das innere Rohr ende 2 umklammern.
Der Deutlichkeit halber ist in Fig. 1 bis 3 nur eine geringere An zahl Zipfel 5 am Klemmstück gezeigt; in der Praxis jedoch wird vorzugsweise eine grosse Anzahl Zipfel angewendet, so dass das Rohr ende 2 an vielen Stellen, die praktisch über den ganzen Umfang gleichmässig verteilt sind, durch federndes Aufsitzen der Zipfel 5 festgehalten wird. Die erforderliche Luft dichtheit wird dadurch geschaffen, da.ss das Rohrende 1 mit seinem Teil 6 das innere Rohrende 2 mit nur einem sehr kleinen Spiel raum umschliesst. Die Rohrmuffe 1 hat fer ner einen nach innen gerichteten Vorsprung 7, gegen welchen daa Ende 2 des Rohres innen anliegt.
Um die richtige Lage des Klemmstückes 3 zu sichern, während die Kante des Rohres 1 um den Ringflansch 4 gebogen wird, wird das Klemmstück vorteil haft an der Seite, an welcher sich die Zipfel 5 befinden, weiter mit einer kleinen Anzahl nicht nach innen gebogener Zipfel 8, deren freie Enden sich auf einen nach innen ge richteten ringförmigen Vorsprung 9 abstüt zen, ausgerüstet.
In den Fig. 2 und 3, die die obere Hälfte des äussern Rohrendes 1 im Schnitt zeigen, sind,die gleichen Bezeichnungen wie in Fig. 1 benutzt. F'ig. 2 soll zur Veranschaulichung dessen dienen, dass das ringförmige Klemm stück 3 in der Rohrmuffe 1 dadurch fest gehalten werden kann, dass diese beiden Teile nach aussen gerichtete Ringflansche 4 und 7.0 haben, die von einem äussern Spannring 11 umschlossen sind. Fig. 3 zeigt, dass das Klemmstück 3 dadurch festgehalten werden kann, dass der Ringflansch 4 rund um den nach aussen gerichteten Flansch 10 an der Rohrmuffe 1 gebogen ist.
Die obere Hälfte von Fig. 4 zeigt ähnlich wie Fig. 2 und 3 einen Schnitt durch die obere Hälfte des äussern Rohrendes 1. Der Einfachheit halber ist das Klemmstück 3 nicht mit Zipfeln gezeigt; solche können jedoch in dem mit 15 bezeichneten Teil vorgesehen sein.
Fig. 4 soll ferner veranschaulichen, dass das äussere Rohrende 1 an der Innenseite mit einer solchen breiten, ringförmigen Vertie fung 16 ausgestaltet sein kann, dass das Klemmstück 3 in die erwähnte Vertiefung 16 eingelagert liegen kann, welche Vertiefung an beiden Enden nach innen gerichtete Vor sprünge 17 und 18 hat, die an den angren zenden Teilen des Klemmstückes radial vor beiragen, die man sieh in Fi,g. 4 mit einer geringeren Anzahl nicht nach innen gebo gener Zipfel 8, entsprechend den Zipfeln 8 in Fig. 1, versehen vorstellen muss.
Das Klemmstück 3 kann einen Ring darstellen; in diesem Fall muss der nach innen gerich tete Vorsprung 18 nach Anbringung des Klemmstückes im Rohr 1 geformt werden. Besteht das Klemmstück 3 aus einem auf geschnittenen Ring, so wird dieser in zusam mengedrücktem Zustand in die ringförmige Vertiefung 16 zwischen die nach innen ge- riahteten Vorsprünge 17 und 18 eingeführt werden können.
Fig. 6 zeigt einen Teil des in Fig. 1 ge zeigten Klemmstückes 3 und veranschaulicht, wie die Zipfel 5 durch Einschnitte 29 in der einen Seite des Klemmstückes erzeugt sind.
Die untere Hälfte der Fig. 4 zeigt, dass in Verbindung mit einem Rohr, dessen Muffe eine ringförmige Vertiefung 16 an der Innen seite hat, ein Klemmstück 3 angewendet wer den kann, das in oder an der Mitte nach innen gebogen ist und dessen mittlerer Teil das nicht gezeigte innere Rohrende 2 um klammert.
Das unten in Fig. 4 gezeigte Klemmstück 3 kann wie in Fig. 7 und 10 gezeigt aus gebildet sein, das heisst es kann mit Zipfeln. 19 an beiden Seiten versehen sein. Das Klemmstück 3 selbst bildet einen aufgeschnit tenen Ring, dessen Federwirkung wesentlich durch die an den beiden Seiten des Ringes vorhandenen Zipfel 19 zustande kommt. Wie unten in Fig. 4 gezeigt, dürfen hier die Sei ten des Klemmstückes 3 wegen dessen Durch federung nicht bis an die nach innen gerich teten Vorsprünge 17 und 18, die die ring förmige Vertiefung 18 begrenzen, heran reichen.
Vorteilhaft kann ein Klemmstück, wie das unten in Fig. 4 gezeigte, mit an der Mitte liegenden, nach innen gerichteten Zip feln, entsprechend den Zipfeln 5 in Fig. 1, jedoch im Klemmstück ausgeschnitten, aus gestaltet sein, so dass die Zipfel paarweise gegenseitig Verlängerungen bilden und in der Mitte des Klemmstückes zusammenhän gen. Das Klemmstück kann z. B. wie das in Fig. 9 gezeigte Klemmstück 3 in der Mitte liegende Ausschnitte 21 besitzen, zwischen welchen sich an Stelle der Zipfel Stege 12 befinden.
Dies wird auch der Fall sein bei einem Klemmstück nach Fig. 7, voraus gesetzt, dass.die Einschnitte 29 sich über die Mitte des Klemmstückes hinaus erstrecken. Wenn man es vorzieht, kann als das unten in Fig. 4 gezeigte, in der Mitte nach innen gebogene Klemmstück 3 ein federnder Metall draht 20 (siehe Fig. 8) angewendet werden.
wobei ein solcher, wenn er in der Mitte nach innengebogen ist, wie bei dem Klemmstück 3 (Fig. 4) und dem Klemmstück gemäss Fig. 7 mit Zipfeln an beiden Seiten und mit nach innen gerichteten, in Verlängerung von einander liegenden Zipfeln in der Mitte ver sehen sein kann.
Fig. 5 entspricht der untern Hälfte von Fig. 4 und veranschaulicht, dass ein in der Mitte nach innen gebogenes Klemmstück 3 gegen die Innenseite der Vertiefung 16 mit ringförmigen Kantteilen, die Anlage gegen die Innenwand der Vertiefung haben, angrei- f en kann.
In Verbindung mit einer Rohrmuffe 1 mit einer innern, ringförmigen Vertiefung 16, wie die in Fig. 4 und 5 gezeigte, kann auch ein ringförmiges Klemmstück 3 mit nach innen gerichteten Zipfeln an beiden Seiten angewendet werden, z. B. ein Klemmstück wie das in Fig. 7 oder 10 gezeigte, mit Zip feln 19 an den Seiten, ebenso wie auch das in Fig. 8 gezeigte.
In diesem Fall wird das Klemmstück in der Mitte nach innen gebogen, jedoch derart, dass es mit nach innen gerich teten Zipfeln an beiden Seiten in @ Erschei nung tritt, also entsprechend den in Fig. 1 bis 3 gezeigten Zipfeln. Um das Klemmstück in der Vertiefung 16 zu sichern, wird es, ausser mit den erwähnten Zipfeln an .den Sei ten, zusätzlich mit einer geringeren Anzahl nicht nach innen ,gebogener längerer Zipfel versehen,
entsprechend den Zipfeln 8 in Fig.l. Die Enden dieser Stützzipfel sollen sich auf nach innen gerichtete Vorsprünge 17 und 18 der Rohrmuffe abstützen, ganz wie in der obern Hälfte der Fig. 4 hinsicht lich des Zipfels 8 an dem gezeigten Klemm stück, das als rechte Hälfte eines Klemm stückes mit nach innen gerichteten Zipfeln an beiden Seiten bezeichnet werden kann.
Namentlich die in Fig. 4 und 5 gezeigten Klemmstücke 3 brauchen nicht mit nach innen gerichteten Zipfeln wie die Zipfel 5, 12 oder 19 versehen zu sein, da das ring förmige Klemmstück aus einem aufgeschnit tenen Ring bestehen kann; es ist jedoch auch möglich, dass das Klemmstück sowohl auf geschnitten als auch mit nach innen gerich teten Zipfeln versehen ist.