CH247485A - Chrom-Wolfram-Kobalt-Molybdänstahl. - Google Patents

Chrom-Wolfram-Kobalt-Molybdänstahl.

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CH247485A
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Herbert Schwarz Egon
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    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C38/00Ferrous alloys, e.g. steel alloys
    • C22C38/18Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium
    • C22C38/30Ferrous alloys, e.g. steel alloys containing chromium with cobalt

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Description


      Chrom-Wolfram-Kobalt-Molybdänstahl.            Entsprechend    der geschichtlichen Ent  wicklung der modernen Werkzeugstähle,  welche von     chromlegierten    Stählen ausging,  war man über lange Zeit fest davon über  zeugt, dass ein erheblicher Zusatz von Chrom       unerlässlieh    sei, auch als man schon im  Wolfram, Kobalt,     Molybdän,        Vanadium    usw.  sehr     wertvolle,    die Qualität und Leistungs  fähigkeit der Stähle, vor allem der Werk  zeugstähle, gewaltig steigernde Zusätze ge  funden hatte.

   Es zeigt sich nun, dass die       Warmbearbeitung,    aber auch die Kaltfor  mung und Wärmebehandlung dieser Stähle  sehr schwierig ist, und das Anschmieden von  Schneiden oder gar deren Umschmieden er  fordert hohe Geschicklichkeit des Arbeiters.  Zunächst wusste man überhaupt nicht, wie  diesem     Übelstand    zu steuern ist, und erkannte  erst sehr spät, dass die gleichzeitige Anwesen  heit höherer Chromzusätze einerseits und  Gehalte an Wolfram, Kobalt usw. anderseits  die eigentliche Ursache dieser Schwierig  keiten ist. Daraufhin hat man versucht,  chromfreie Stahllegierungen herzustellen.  Diese     bewährten    sich besser, blieben dafür  aber in der     Leistung    hinter den chromlegier  ten Stählen zurück.

   Langjährige und gründ  liche praktische Studien und Untersuchungen  haben     nun,    zu der Erkenntnis geführt, dass  bei     Chrom-Wolfram-Kobalt-Molybdänstählen          ein    Chromgehalt von weniger als<B>10%</B> der  Summe aller übrigen im Stahl vorhandenen  Nichteisenmetalle die Vorzüge der chrom  legierten     reit    den chromfreien Zusammen-    Setzungen     verbindet    und deren Nachteile ;  vermeidet. Dieser Erfolg kann bei der Mehr  zahl von     Chrom-Wolfram-Kobalt-Molybdän-          stählen,    insbesondere für die Herstellung  von     Hochleistungswerkzeugen    erzielt werden,  sofern man den Chromgehalt innerhalb der .

    angegebenen Grenze hält. Am     günstigsten     wirken sich Legierungen     aus,    welche     bis     etwa 1 % Kohlenstoff,     zwischen    8 und 18  Kobalt,     0,5-2')%    Chrom,     0,1-0,3%    Mangan,       0,2-0,3%        Silizium,        zwischen        10        und        20%    .  



  Wolfram, zwischen 0,1 und 1 %     Molybdän     und eventuell auch     0,3-1    %     Tantal    ent  halten.  



  Die     Schmiedbarkeit    wird weiter noch  sehr verbessert durch einen Zusatz von  0,3-1 % Kupfer zu den     vorbeschriebenen     Legierungen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Chrom: Wolfram-Kobalt-Molybdänstahl, dadurch gekennzeichnet, dass der Chromge halt weniger als<B>10%</B> der Summe aller übri gen im Stahl vorhandenen Nichteisen-Metalle beträgt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Chrom-Wolfram-Kobalt-Molybdänstahl nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass der Chromgehalt<B>0,5-2%</B> beträgt. 2. Chrom-Wolfram-Kobalt-Molybdänstahl nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass er 0,3-1 % Tantal enthält.
    3. Chrom-Wolfram-Kobalt-Molybdänstahl nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich net, dass er 0,3-1% Kupfer enthält. 4. Chrom-Wolfram-Kobalt-Molybdänstahl nach Patentanspruch, dadurch gekennzeich- net, dass er 0,3-1% Kupfer und 0,3-1 Tantal enthält.
CH247485D 1944-06-15 1944-06-15 Chrom-Wolfram-Kobalt-Molybdänstahl. CH247485A (de)

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