DE435170C - Chemisch widerstandsfaehige Legierungen - Google Patents

Chemisch widerstandsfaehige Legierungen

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DE435170C DEW66144D DEW0066144D DE435170C DE 435170 C DE435170 C DE 435170C DE W66144 D DEW66144 D DE W66144D DE W0066144 D DEW0066144 D DE W0066144D DE 435170 C DE435170 C DE 435170C
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    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C19/00Alloys based on nickel or cobalt

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Description

  • Chemisch widerstandsfähige Legierungen. Die Erfindung besteht in der Erhöhung der chemischen Widerstandsfähigkeit der Legierungen des Nickels mit Eisen und Kupfer durch einen Gehalt an Silicium. Die Legierungen des Nickels mit Eisen und Kupfer besitzen an sich keine besondere Beständigkeit gegen chemische Angriffe, die wohl bei den Legierungen des Siliciums mit Metallen der Eisengruppe vorliegt, wenn der Siliciumgehalt darin mindestens 15 Prozent beträgt.
  • Es wurde gefunden, daß im System Nickel-Eisen-Kupfer hingegen schon verhältnismäßig geringe Zusätze von Silicium genügen, um die chemische -Widerstandsfähigkeit beträchtlich zu erhöhen; so macht ein Gehalt von I Prozent Silicium die Legierungen schon widerstandsfähig gegen heiße Lösungen von Salzen der schwefligen Säure, gegen welche Nickel-Eisen-Kupfer-Legierungen ohne Silicium oder die Siliciumlegierungen mit Metallen der Eisengruppe, letztere selbst mit über 15 Prozent Silicium, noch nicht beständig sind. Erhöht man den Siliciumgehalt weiter, so ist eine Legierung von z. B. .4o Prozent Ni, 24. Prozent Fe, 30 Prozent Cu und 6 Prozent Si vollkommen beständig gegen schweflige Säure und deren heiße Lösungen, wie z. B. Sulfitlaugen der Zellstoffindustrie. Die Legierungen bis 8 Prozent Si-Gehalt sind weich bis zäh und mit spanabhebenden Werkzeugen zu bearbeiten; höherer Siliciumgehalt macht sie spröde und nur durch Schleifen bearbeitbar. Bei über to Prozent Si nehmen sie den Charakter der Siliciumlegierangen an und verlieren wieder ihre - Beständigkeit gegen SO..
  • Der Siliciumzusatz in den angegebenen Grenzen bringt noch den Vorteil, die Neigung zur Entmischung im System Ni-Fe mit Cu zu beseitigen; es ist zwar schon bekannt, dies auch durch Zusätze von Aluminium oder Mangan erreichen zu können, aber diese Elemente setzen die chemische Beständigkeit dieser Legierungen beträchtlich herab.
  • Legierungen ähnlicher Zusammensetzung, bestehend aus Nickel mit Eisen und Kupfer mit Zusätzen von Chrom, sind bekannt; ihre chemische Beständigkeit ist hingegen vorwiegend auf die Anwesenheit des Chroms zurückzuführen, welches bekanntlich eine Passivierung der Oberfläche bewirkt. Die Gegenwart des Chroms bringt den Nachteil, daß die Legierungen hart und spröde und schwer bearbeitbar werden.
  • Die Legierungen nach er vorliegenden Erfindung erreichen demgegenüber eine Verbesserung der chemischen Widerstandsfähigkeit im System Nickel-Eisen-Kupfer durch Silicium, ohne eines die genannten Nachteile hervorbringenden Zusatzes von Chrom zu bedürfen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCFI: Chemisch widerstandsfähige, chromfreie Legierungen des Nickels mit Eisen und Kupfer, gekennzeichnet durch einen Gehalt an Silicium bis zu to Prozent.
DEW66144D 1924-05-13 1924-05-13 Chemisch widerstandsfaehige Legierungen Expired DE435170C (de)

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