CH247477A - Optischer Härteprüfer. - Google Patents

Optischer Härteprüfer.

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CH247477A
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Ag Henri Hauser
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Ag Henri Hauser
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/40Investigating hardness or rebound hardness
    • G01N3/42Investigating hardness or rebound hardness by performing impressions under a steady load by indentors, e.g. sphere, pyramid

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Description


  
 



  Optischer   Härteprüfer.   



   Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein optischer Härteprüfer mit Prüfspitze, danebenliegendem Mikroskop und darunter angeordnetem Prüftisch.



   Bei den bekannten   llärteprüfern    dieser Art ist der Prüftiseh mittels einer Mikrometerschraube in einer Geradführung hinund herbeweglich. Diese Konstruktion hat den Nachteil, dass man den Tisch nach der Herstellung des Eindruckes mit der Prüfspitze durch zeitraubendes Drehen der Schraube verstellen muss, um den Eindruck unter das Mikroskop zu bringen, und umgekehrt.



   Dieser Nachteil wird beim optischen   Härteprüfer    gemäss der Erfindung dadurch behoben, dass der Prüftisch drehbar gelagert   ist,    so dass derselbe mindestens in einer Betriebslage aus der zum Eindrücken des Prüflings mittels der Prüfspitze erforderlichen Stellung durch Verschwenken in die zum Ausmessen des Eindruckes mittels des Mikroskopes erforderliche Stellunggebrachtwerden   kann    und umgekehrt.



   Beiliegende Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.



   Fig. 1 ist eine Vorderansicht eines Teils des   Eärteprüfers,    den Prüftisch in der Eindruckstellung zeigend;
Fig. 2 ist eine der Fig. 1 entsprechende Ansicht, aber mit dem Prüftisch in Mikroskopierstellung.



   Fig. 3 zeigt ein Detail und
Fig. 4 ist die Draufsicht auf einen mittels der Prüfspitze erzeugten Eindruck.



   Im Gestell 1 ist die Führung 2 durch nicht dargestellte Mittel auf- und abverstellbar montiert. Auf dieser Führung 2 ist der Schlitten 3 mittels der Mikrometerschraube 4   hin- und    herbeweglich angeordnet.



  Auf diesem Schlitten 3 ist der Prüftisch 5 mittels des Konus 6 drehbar um eine Achse 7 gelagert, welche in der dargestellten Betriebslage in der Mitte zwischen der Achse der Diamantprüfspitze 8 und der Achse des danebenliegenden Mikroskoptubus 9 liegt.



  Dieser unter der Spitze 8 und dem Tubus 9 liegende Schlitten trägt bekannte Einzelteile, wie Halter 10 für das zu prüfende Werkstück 11, sowie mittels des   Kopfes    12 verstellbare Unterlage 13 für das Werkstück.



   Zwecks leichten Fassens beim   Veischwen-    ken hat der Prüftisch 5 einen   Knopf    14. Neben demselben ist eine durch den Prüftisch hindurchgehende Ansohlagschraube 15 vorgesehen (Fig. 3). Sie hat an ihrem Ende einen Knopf 16 und arbeitet zwecks Ausrichtens des Prüftisches 5 in der Eindruckstellung der Fig. 1 mit einem an der Führung 2 befestigten Anschlag 17 zusammen, wie dies in Fig. 3 in voll ausgezogenen Linien gezeigt ist. In der in Fig. 3 in strichpunktierten Linien gezeigten Mikroskopierstellung des Prüftisches 5 liegt das auf der Seite des Knopfes 16 sich befindende Ende der Schraube 15 an einem mittels   Knopf    18 verdrehbaren, von einem Arm 19 getragenen   Anschlag 20   a-n.    Schraube 21 dient zur Längsverstellung des Prüflings auf seiner Unterlage.



   Die Handhabung des Prüftisches 5 geschieht   folgendermassen:   
Hat man den Tisch in die Stellung der Fig. 1 gebracht, so erzeugt man mittels der Diamantspitze 8 einen Eindruck 22 von der in Fig. 4 gezeigten viereckigen   Grundrissform.   



  Hierauf ergreift man den Knopf 14 und verschwenkt den Prüftisch 5 in die in Fig. 2 dargestellte Lage. Nunmehr verdreht man die Schraube 4 so lange, bis der Faden 23 des Fadenkreuzes des   Mikroskopes durch    die linke Ecke 24 des Eindruckes 22 geht. Dann stellt man den Nullstrich des Nonius 26 auf einen bestimmten Zehnerteilstrich der Skala der Schraube 4 ein. Jetzt dreht man die Schraube 4, bis der Faden 23 durch die rechte Ecke 25 des Eindruckes geht. Die an der Skala der Mikrometerschraube 4 abgelesene Grösse des Abstandes der beiden Fadenstellungen ist dann ein Mass für die Härte des Prüflings.



   Durch Zurückschwenken des Schlittens 5 in die Stellung der Fig. 1 ist der Prüfer für einen neuen Eindruck bereit.



   Es wäre eine Ausführung möglich, wo das Mikroskop auch zum Ablesen der gewünschten Grösse eingerichtet ist. Dann wäre die Skala der Mikrometerschraube 4 nicht mehr notwendig und die Achse des Prüftisches 5 könnte fest in der Mitte zwischen der Achse der Prüfspitze 8 und der Achse des Mikroskopes 9 angeordnet sein.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Optischer Härteprüfer mit Prüfspitze, danebenliegendem Mikroskop und darunter angeordnetem Prüftisch, dadurch gekennzeichnet, dass der Prüftisch drehbar gelagert ist, so dass derselbe mindestens in einer Betriebslage aus der zum Eindrücken des Prüflings mittels der Prüfspitze erforderlichen Stellung durch Verschwenken in die zum Ausmessen des Eindruckes mittels des Mikroskopes erforderliche Stellung gebracht werden kann und umgekehrt.
    UNTER A NSPRUCHE : 1. Optischer Härteprüfer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse des Tisches mindestens in der ge nannten Betriebslage in der Mitte zwischen der Achse der Prüfspitze und der Achse des Mikroskoptubus liegt.
    2. Optischer Härteprüfer nach Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch eine durch den Prüftisch hindurchgehende Anschlagschraube, die in beiden Arbeitsstellungen des Prüftisches zur Ausrichtung des letzteren dient.
CH247477D 1946-03-08 1946-03-08 Optischer Härteprüfer. CH247477A (de)

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