CH247446A - Verfahren zur Herstellung von Hartgummi. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Hartgummi.

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CH247446A
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Description


      Verfahren    zur Herstellung von Hartgummi.    Die Herstellung von Hartgummi erfolgte  in der Regel     in    der Weise, dass man eine Mi  schung aus Naturkautschuk     mit    Füllstoffen,  vor allem     Hartgummistau'o,    sowie mit dem  für die     Vulkanisation        ex'forderlichen    Schwe  fel herstellte und     vulkanisierte.    Bei einer ein  fachen     Übertragung    dieser Mischungs  vorschriften auf synthetischen Kautschuk,  also z.

   B. auf solchen Hartgummi, der aus       Butadien    -     Styrol    -     Mischpolymerisaten    und       Hartgummistaub    aus synthetischem Kaut  schuk hergestellt wird, erhält man jedoch  sehr     niedrige    Werte für die Biege- und  Schlagbiegefestigkeit, die besonders niedrig  werden, wenn mit den für Hartgummi aus  Naturkautschuk üblichen     organischen    Be  schleunigern gearbeitet wird.

   Während bei  spielsweise die Werte für die Biege- und  Schlagbiegefestigkeit bei Naturkautschuk  1000     kg/cm'        bezw.    15     emlkg/em'    betragen, er  reichen sie bei gleich aufgebauten Kunst  kautschukmischungen 600     kg/cm=        bezw.     6     cmkg/cm'    bei nahezu     beschleunigerfreien     und sogar nur 400 kg/cm'     bezw.    4     cmkg/cm'     bei     beschleunigerhaltigen    Mischungen.  



  Es wurde nun festgestellt, dass Kunst  kautschuk, z. B.     Butadien-Styrol-Mischpoly-          merisate    enthaltende Mischungen, ohne Staub  zusatz wesentlich bessere mechanische Werte  ergeben als dieselben Mischungen mit Zusatz  von Staub aus     Butadien-Styrol-Mischpoly-          inerisaten.    Diese Feststellung ist durchaus  überraschend, denn bei Naturkautschuk sind    keine wesentlichen     Festigkeitsunterschiede     zwischen staubfreien und staubhaltigen Mi  schungen feststellbar.

   Die unter     Verwendung     von     synthetischem        Kautschuk    hergestellten  staubfreien     Hartgummimischungen,    die also,  abgesehen von Schwefel und Beschleunigern,  keinen weiteren Zusatz enthalten, lassen sieh  aber auf     Kalander    und Spritzmaschine nicht.  einwandfrei verarbeiten, so dass ihre prak  tische     Verwendung    ausgeschlossen ist.

   Es  gelang, diese Schwierigkeiten durch Zusatz  eines Weichmachers zu beheben, wobei  zweckmässig ein solcher gewählt wird, wel  cher bei möglichst geringem     Zusatz    - in  Höhe von etwa 10 bis     höchstens    20 Teilen  auf 100 Teile Kunstkautschuk - schon eine  beträchtliche Wirkung erzielt. Als Weich  macher haben sich für diesen Zweck flüssige       Butadienpolymerisate,        Cyklohexylamide    der  höheren Fettsäuren oder fettsaure Salze     ali-          phatischer    Amine besonders gut bewährt.

   Das  Verfahren zur Herstellung     von    Hartgummi  von hoher mechanischer Festigkeit aus syn  thetischem Kautschuk besteht also erfin  dungsgemäss darin, dass dem Kautschuk ein  Weichmacher in Höhe von     etwa    10 bis höch  stens 20 Teilen auf 100     Teile        Kunstkautschuk     sowie Schwefel, dagegen kein Hartgummi  staub und keine andern Füllstoffe beigegeben  werden.  



       Butadien-Styrol-Mischpolymerisate    wer  den zweckmässig in     urabgebautem        Zustande     verarbeitet, weil bei der allgemein üblichen      Verwendung von stark abgebautem Kunst  kautschuk die Mischung bei der     Vulkanisa-          tion    zur Porenbildung neigt.  



  Bei diesen     Hartgummimischungen,    die  unter Verzicht auf Staubzusätze hergestellt  werden, kommen die Unterschiede in den me  chanischen Werten     zwischen    beschleunigten  und     unbeschleunigten        Mischungen,    wie man  sie bei staubhaltigen Mischungen aus     Buta-          dien-Mischpolymerisaten,    insbesondere mit       Styrol,    beobachtet hat, völlig in Fortfall.  



  Die nach der     Erfindung    hergestellten       Hartgummimischungen    lassen sich überall  da verwenden, wo besonders hohe Anforde  rungen an     ihre    mechanische Festigkeit ge  stellt werden und wo     ein        Zusatz    von Natur  kautschuk vermieden werden soll oder  nicht möglich ist. Bei Versuchsplatten, die  mit diesem Material hergestellt waren,  wurde     beispielsweise    eine Biegefestigkeit von  900     kg/cm'    und eine Schlagbiegefestigkeit  von 14     emkg/cm2    festgestellt.  



  Gegenüber den     eingangs    erwähnten Wer  ten für     Hartgummimischungen    aus syntheti  schem     Kautschuk    mit Zusatz von Kunst  kautschukstaub ergibt sich somit ein erheb  licher     Fortschritt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Hart gummi von hoher mechanischer Festigkeit aus synthetischem Kautschuk, dadurch ge kennzeichnet, dass dem Kautschuk ein We1Ch- macher in Höhe von etwa 10 bis höchstens 20 Teilen auf 100 Teile Kunstkautschuk so wie Schwefel, dagegen kein Hartgummistaub und keine andern Füllstoffe beigegeben werden. UNTERANSPRÜUCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Butadien- Mischpolymerisat in unabgebautem Zustand verarbeitet wird. 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss als Weichmacher flüssige Butadienpolymerisate verwendet werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Weichmacher Cyklohegylamide der höheren Fettsäuren verwendet werden. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Weichmacher fettsaure Salze aliphatischer Amide verwen det werden.
CH247446D 1944-12-04 1944-12-04 Verfahren zur Herstellung von Hartgummi. CH247446A (de)

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