CH246166A - Einrichtung für Seilbahnen zum Kuppeln des Mitnehmers für Beförderungsmittel mit dem Zugseil. - Google Patents

Einrichtung für Seilbahnen zum Kuppeln des Mitnehmers für Beförderungsmittel mit dem Zugseil.

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CH246166A
CH246166A CH246166DA CH246166A CH 246166 A CH246166 A CH 246166A CH 246166D A CH246166D A CH 246166DA CH 246166 A CH246166 A CH 246166A
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CH
Switzerland
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coupling
cable
clamping jaws
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rope
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Gesellschaft Der Ludw Von Bern
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Von Roll Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61BRAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B61B12/00Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
    • B61B12/12Cable grippers; Haulage clips
    • B61B12/125Cable grippers; Haulage clips for non aerial ropeways, e.g. on or under the ground

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Cable Installation (AREA)

Description


  Einrichtung für Seilbahnen zum Kuppeln des Mitnehmers für Beförderungsmittel  mit dem Zugseil.    Bei Seilbahnen mit Umlaufbetrieb wer  den Kuppelapparate zur Verbindung der zeit  weise stillgesetzten Beförderungsmittel mit  dem umlaufenden Seil benutzt. Die bekannte  sten Ausführungen sind die sogenannten  Schlaggewichts- und Eigengewichtskupplun  gen. Es ist auch eine Ausführung bei einer  Seilschwebebahn für Personentransporte be  kannt bei der die Andrückkraft der Klemm  backen des Kuppelapparates an das Zugseil  ausschliesslich durch Federkraft erzeugt  wird.  



  Die Erfindung betrifft eine Einrichtung  für Seilbahnen zum Kuppeln des Mitnehmers  für Beförderungsmittel mit dem Zugseil,     mit     Ausgleich der Andrückkraft der Klemm  backen durch Federkraft, :dadurch gekenn  zeichnet, dass im Falle     eines    Federbruches die  am Mitnehmer angreifende Last eine Nach  stellung mindestens einer Klemmbacke be  wirkt zur wenigstens teilweisen Aufrecht  erhaltung der Andrückkraft.  



  In der ' Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand in einem Ausführungsbeispiel an  einer Einseilschwebebahn dargestellt. Fig. 1  zeigt einen Querschnitt einer Kuppeleinrich  tung mit den Klemmbacken in geöffneter,  Fig. 3 den gleichen Querschnitt mit den  Klemmbacken in geschlossener     Stellung.     Fig. 4 zeigt die Stellung der Klemmbacken  bei gebrochener Druckfeder. Fig. 2 zeigt im  Grundriss einen Schnitt der gleichen Kuppel-    einrichtung mit den Klemmbacken in ge  schlossener Stellung.  



  Das umlaufende Seil a, das zugleich     Trag-          und    Zugorgan ist, wird an der Kuppelstelle  (Fig. 3) zwischen die beiden Klemmbacken  b und c geführt und der Kupplungsrahmen d  durch die an - strichpunktiert angedeuteten  - Führungsschienen laufenden Rollen e auf  das Seil a herabgedrückt. Dabei werden die  Klemmbacken b und c um ihre Drehachsen  durch die Totpunktlage nach oben bewegt,  bis das Seil a am Kupplungsrahmen anliegt.

    In dieser Stellung schnappt eine Klinke f des  Arretierhebels h unter der Wirkung der Tor  sionsfeder i (Fig. 2) über eine Nase der Klemm  backe b ein und verhindert eine Drehung der  Klemmbacke nach unten, so dass ein Lösen  der geschlossenen     Klemmbacken    vom Seil  auf der freien Strecke auch bei einem all  fällig nach unten wirkenden Zug des Seils  verhindert ist.  



  Der Drehzapfen der Klemmbacke     b    ist in  zwei Schlitzen des Rahmens d verschiebbar  gelagert, wobei seine Endlagen durch die  Schlitzenden k bestimmt sind. Zwischen dem  Drehzapfen und dem Kupplungsrahmen d  ist eine Druckfeder l mit Vorspannung ein  gesetzt.  



  Die Drehachse der Klemmbacke c wird  durch eine Kurbelwelle m gebildet, die im  Rahmen d ,drehbar     ,gelagert    ist und auf der  die beiden Hebel     n        aufgekeilt    sind. An den  Hebeln     n    und den     Parallelführüngslenkern    o      ist das auf dem Zapfen p drehbar gelagerte  Gehänge q gelenkig befestigt. Am untern  Ende des Gehänges     ist,das    nicht gezeichnete  Transportgefäss mit der Nutzlast angehängt,  wobei der gemeinsame Schwerpunkt der am  Zapfen p hängenden Teile in der Längsmit  telebene des Seils a liegt.  



  Beim zwangsläufigen Hinaufdrücken der  Klemmbacken b und c gegenüber dem Rah  men<I>d</I> durch das Seil<I>a</I> wird einerseits die  Feder l weiter zusammengedrückt, so dass  der Drehzapfen der Klemmbacke b vom       innern    Anschlag bei offenen Klemmbacken  nach aussen wandert, und anderseits die Kur  belwelle m und damit die Hebel n verdreht,  wobei das Gehänge q in die in Fig. 3 ge  zeichnete Lage gehoben wird, in der die Par  allelführung am Rahmen d ansteht. Der An  pressungsdruck zwischen     :den    Klemmbacken  <I>b</I> und c und dem Seil<I>a</I> ist in dieser Stellung  gleich dem Druck der Feder     l    und unab  hängig von dem am Gehänge     q    wirkenden  Zug.  



  Nimmt während der Fahrt der Durch  messer des zwischen den Klemmbacken b und  c zusammengepressten Seils a ab, beispiels  weise infolge zunehmendem Seilzug, so     be-          wegtsich    der Drehzapfen der Klemmbacke b  unter dem Druck der Feder     l    gegen .das Seil  zu und die Andrückkraft nimmt nur wenig  ab.  



  Im     .Falle        eines    Bruches, der Feder     l     würde die Andrückkraft der Klemmbacken b  und c am Seil ohne die Wirkung der Kurbel  welle m     beträchtlich    abfallen. Unter der Wir  kung des am Zapfen p angreifenden Ge  wichtes werden die Hebel n abwärts gedreht  (Fig. 4) und durch die Kumrbedwelle m die  Klemmbacke c nach links gegen das Seil a  gedrückt und dadurch der Kupplungsrahmen  und die Klemmbacke b nach rechts verscho  ben, bis der Drehzapfen der Klemmbacke b  am äussern Schlitzende     k    ansteht.

   Das Ver  hältnis der Länge der Hebeln zum Abstand  des Drehzapfens der Klemmbacke c vom  Drehpunkt der Kurbelwelle<I>m</I> im Rahmen<I>d</I>  ist so gewählt, dass die Andrückkraft der    Klemmbacken ein Rutschen des Kupplungs  rahmens d gegenüber dem Seil verhindert.  



  Es ist auch :eine Anordnung denkbar, bei  der zwischen dem äussern Federteller der  Feder<I>l</I> und dem Rahmen<I>d</I>     :eine        weitere     Kurbelwelle eingesetzt ist, die beispielsweise  durch einen Lenker mit der Kurbelwelle m  verbunden ist, so     dass,    bei einem Bruch der  Feder l die am Zapfen p angreifende Last  eine Nachstellung beider Klemmbacken b und       e    bewirkt.  



  Zur Erhöhung des Reibungsschlusses  kann die Seilauflagefläche der Klemmbacken  unterschnitten werden.  



  In der Entkuppelstelle laufen die Rollen  auf Schienen auf (Fig. 1), so dass die  Kupplung seitlich geführt. ist. Dann wird der  Arretierhebel h durch eine - strichpunktiert  gezeichnete - Führungsschiene aus der ver  tikalen Arretier-Stellung nach aussen ge  drückt, so dass die Klinke     f    von der Nase der  Klemmbacke b     wegbewegt    wird. Wird nun  die Kupplungseinrichtung durch die Schie  nen bei der Weiterfahrt gegenüber dem Seil  a angehoben, so kann das Seil die beiden       Klemmbacken    b und c nach unten     drehen,    bis  sie :das Seil freigeben, womit der     Entkuppel-          vorgang    beendet ist.  



  Um automatisch zu kontrollieren, ob das  Seil a sich nach dem Kuppelvorgang in der  vorgesehenen Weise zwischen den Klemm  backen b und     e,    und sich die Klemmbacken  in der Schliesslage befinden und gegen Öff  nen auf der Strecke gesichert sind, können  vor dem Ende der Kuppelstelle, wo die Lauf  rollen e des Rahmens noch an den Führungs  schienen laufen, unmittelbar unterhalb der  geschlossenen Klemmbacken und neben dem  Arretierhebel h. Fühlorgane angebracht sein.  In     Fig.    3 sind als     Fühlorgane    Endschalter       s1-richpunktiert    eingezeichnet.

   Befindet sich  bei der Durchfahrt der Kupplung das Seil  nicht zwischen den geschlossenen Klemm  backen, so wird es von der Kupplung nach  unten     gedrückt    und kommt in den Bereich  des Hebels des     Endschalters.    Eine dadurch  erzeugte Bewegung .dieses Hebels kann bei  spielsweise zur Betätigung einer Alarmvor-      richtung oder zur Stillegung des Antriebes  der Bahn benützt werden.  



  Der gleiche Vorgang tritt ein, wenn sich  die beiden     Klemmbacken    nicht in der Schliess  lage befinden.  



  An Stelle eines Fühlorganes kann auch  eine ortsfeste Blende vorgesehen sein, die der  Form der geschlossenen Kupplung nach  Fig. 3 angepasst ist und die eine Durchfahrt  der Kupplung nur erlaubt, wenn sich die  Klemmbacken in der geschlossenen Stellung  und das Seil in der richtigen Lage befinden.  



  Ist die Klinke f nicht richtig einge  schnappt, um die Klemmbacke b an einer  Drehung aus der Schliesslage zu hindern, so  befindet sich der Arretierhebel h nicht in der  Arretierstellung und gelangt in den Bereich  des zweiten Endschalters.  



  Die erfindungsgemässe Kuppeleinrichtung  kann auch bei sogenannten Zweiseilbahnen,  das sind     Seilschwebebahnen    mit einem oder  mehreren     feststehenden    Tragseilen, zum Fest  klemmen der Laufwerke am umlaufenden  Zugseil und bei Standseilbahnen zum Fest  klemmen des Mitnehmers der Wagen am um  laufenden     Zugseil    benützt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung für Seilbahnen zum Kuppeln des Mitnehmers für Beförderungsmittel mit dem Zugseil, mit Ausgleich der Andrück- kraft der Klemmbacken durch Federkraft, dadurch gekennzeichnet, dass im Falle eines Federbruches sie am Mitnehmer angreifende Last eine Nachstellung mindestens einer Klemmbacke bewirkt zur wenigstens teil weisen Aufrechterhaltung der Andrückkraft. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung für Seilbahnen nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Lösen der Klemmbacken auf der freien Strecke durch eine Verriegelungsvorrichtung verhindert ist. 2.
    Einrichtung für Seilbahnen nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schliessstellung der Klemmbacken und die richtige Lage des Seils nach dem Kup pelvorgang vor Verlassen der Kuppelstelle selbsttätig kontrolliert werden. 3. Einrichtung für Seilbahnen nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die bei unrichtiger Stellung der Klemmbacken und bei unrichtiger Lage des Seils eine Alarmvorrichtung betätigt. 4.
    Einrichtung für Seilbahnen nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrollvorrichtung bei unrichtiger Stellung der Klemmbacken und bei unrichtiger Lage des Seils den An trieb der Bahn selbsttätig sstillsetzt. 5.
    Einrichtung für Seilbahnen nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontrollvorrichtung bei unrichtiger Stellung der Klemmbacken und bei unrichtiger Lage des Seils die Kupp lung in der Kuppelstelle festhält.
CH246166D 1944-07-14 1944-07-14 Einrichtung für Seilbahnen zum Kuppeln des Mitnehmers für Beförderungsmittel mit dem Zugseil. CH246166A (de)

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