CH242551A - Verfahren zur selbsttätigen Regelung der Temperatur eines Drehrohrofens und Vorrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens. - Google Patents

Verfahren zur selbsttätigen Regelung der Temperatur eines Drehrohrofens und Vorrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens.

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CH242551A
CH242551A CH242551DA CH242551A CH 242551 A CH242551 A CH 242551A CH 242551D A CH242551D A CH 242551DA CH 242551 A CH242551 A CH 242551A
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F L Smidth Co As
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    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B7/00Rotary-drum furnaces, i.e. horizontal or slightly inclined
    • F27B7/20Details, accessories or equipment specially adapted for rotary-drum furnaces
    • F27B7/42Arrangement of controlling, monitoring, alarm or like devices

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Description


  Verfahren zur selbsttätigen Regelung der Temperatur eines     Drehrohrofens     . und     Vorrichtung    zur Ausführung dieses Verfahrens.    Vorliegende     Erfindung    bezieht sich auf  ein Verfahren zur selbsttätigen Regelung der  Temperatur eines     Drehrohrofens,    welcher  Ofen mit Regeleinrichtungen für die Brenn  materialzufuhr zum Ofen     und    die Umdre  hungszahl des Ofens versehen ist, sowie auf  eine Vorrichtung zur     Ausführung    dieses Ver  fahrens.  



  Es sind schon mehrere Verfahren     einer     solchen Regelung bekannt; beispielsweise ist  es     bekannt,    vor dem\ Austrittsende des Ofens  ein     Strahlungspyrometer    anzubringen, wel  ches durch eine Öffnung im Endboden des  Ofens gegen die Flamme oder das Futter des  Ofens gerichtet ist.     Die-Stromschwanküngen,     die im     Pyrometer    infolge des wechselnden       Strahlungsgrades        entstehen,    werden     in    einem  Temperaturregler in Impulse umgesetzt, die  irgendwie zur Regelung des     Betriebes    des  Ofens dienen.

   Bei einem Verfahren wie das  angedeutete wird eine     Änderung    der Tem  peratur des Ofens     in    der Brennzone verhält-         nismässig    bald, wie erwünscht, solche     Ände-          rungen        in    den Betriebsverhältnissen des  Ofens bewirken können, die der     eintretenden     Temperaturänderung derart     entgegenwirken,     so dass eine gleichmässige     Betriebstemperatur     erhalten wird.

   Bei den meisten Prozessen aber,  wofür     Drehrohröfen    verwendet werden, und  besonders bei der Anwendung dieser Öfen  zum     Zementbrennen,        entwickelt    sich beson  ders     im    Falle von moderneren Öfen in der  Brennzone     -eine    beträchtliche Menge Staub,  die das Vordringen der Licht- und Wärme  strahlen zum     Strahlungspyrometer    in grossem  Ausmass     behindert.     



  Zu demselben Zweck hat man versucht,       thermoelektrische        Pyrömeter        in    das Futter  des Ofens     einzubauen.    Die zum Regeln in  Frage kommende Temperatur ist die Tem  peratur der Brennzone; wegen der hohen     im     Futter der     Brennzone        J    herrschenden Tem  peratur ist es jedoch     nicht    möglich, derartige       Pyrometer    in dem     Abschnitt.    des     Ofens    anzu-      bringen, wo das eigentliche Brennen vor  sich geht. Man hat deshalb das     Pyrometer     weiter unten im Ofen angebracht.

   Der Ein  bau des     Pyrometers    in das Ofenfutter, sei es  in der     Brennzone    oder weiter unten, ist     iuU-          günstig,    weil eine     eingetretene        Änderung    der  Temperatur in der     Brennzone    sich erst gar  zu lange nach ihrem     Eintreten    an der     Mess-          stelle    geltend machen wird.  



  Das     erfindungsgemässe    Verfahren be  zweckt, die     obengeschilderten    Nachteile zu  vermeiden und ist dadurch gekennzeichnet,  dass die Änderungen des     thermoelektrischen     Stromes mindestens     eines        thermoelektrischen.          Pyrometers        einen    Temperaturregler     steuern,     wobei die     Beschickung    des Ofens derart vor  genommen wird, dass das ausserhalb der       Flammenzone    des Ofens angeordnete,

   von  dessen     Innenwand        ins    Ofeninnere ragende       Pyrometer        mit    seiner     temperaturempfind-          lichen    Spitze ungeachtet der augenblicklichen  Stellung des Drehrohres des Ofens nicht     in     Berührung     mit    .dem zu -     brennenden    Gut       kommt.     



  Die Vorrichtung zur Ausführung des  Verfahrens     ist    dadurch     gekennzeichnet,    dass  mindestens ein     thermoelektrisches        Pyrometer     mit einer     Vorrichtung    :ausgerüstet ist, die  dessen     Äusseres    von Staub und sonstigen An  sätzen zu     reinigen    gestattet, zum Zwecke, die  Empfindlichkeit des     Pyrometers    aufrecht zu  erhalten.  



  Die Erfindung ist auf der Annahme  basiert, deren Richtigkeit durch Versuche  festgestellt worden ist, dass eine eindeutige  Abhängigkeit     zwischen    der Temperatur der  Brennzone und der Temperatur der Rauch  gase an einer beliebigen Stelle im Ofen  herrscht.     Wenn    die Gase sich schnell durch  den Ofen bewegen und das     Pyrometer    direkt  bestreichen, wird     eine        Änderung    der Tem  peratur der     Brennzone    sich an diesem     sofort     geltend machen.  



  Wird zum Beispiel die     Umdrehungszahl     des Ofens konstant gehalten, so kann der  Temperaturregler die     Brennstoffziüuhr    des  Ofens steuern, wird aber zum Beispiel die       Brennstoffzufuhr    konstant gehalten, so kann    der Temperaturregler     die    Umdrehungszahl  des Ofens     steuern.    Im letzteren Fall wird  sich     eine    höhere Temperatur bei kleinerer  Ofendrehzahl (kleinere Menge Behandlungs  gut) und eine tiefere Temperatur bei grösserer  Ofendrehzahl ergeben.  



  Zum     Brennen    von Zement hat es sich am  zweckmässigsten erwiesen, das     Pyrometer     oder die     Pyrometer    an     einer    solchen Stelle     ;m     Ofen anzubringen, wo die Temperatur der  Rauchgase unter normalen Verhältnissen       zwischen    800 und 900  C beträgt.  



  Die elektrischen Ströme, die infolge  der verschiedenen     Erhitzung    der zwei Löt  stellen des     Pyrometers    entstehen, können  über Schleifringe und Bürsten einem     Kom-          pensationstemperaturregler    zugeleitet wer  den, welcher zweckmässig die Regeleinrich  tung für die     Brennstoffzufuhr    steuert.     ---.     



  Zur Vermeidung von     Überregelung    kann  der Kompensationsregler mit     einer    elasti  schen Rückführung ausgerüstet werden.  



  Die beiliegende     Zeichnung    stellt eine bei  spielsweise Ausführungsform     einer        Vorrich-          tung    zur Durchführung des Verfahrens nach  der     Erfindung    dar:       Fig.    1 zeigt     schematisch        einen    mit dieser  Vorrichtung versehenen     Drehrohrofen;          Fig.    2 ist ein Querschnitt durch den Ofen  in     Fig.    1 in grösserem Massstab;

         Fig.    3 stellt eine     Einzelheit    dieser Aus  führungsform in grösserem Massstab     teilweise     im Schnitt dar, und       Fig.    4 ist ein Schnitt nach der     Linie          A-A    in     Fig.    3.  



       Fig.    1 zeigt in voll ausgezogenen Linien  die     Vorrichtung,    mit der die Brennstoffzu  fuhr zum     Drehrohrofen    in Abhängigkeit der  Temperatur des Ofens in der Brennzone  selbsttätig geregelt werden kann. Mit gestri  chelten     Linien    ist als Alternative die Vor  richtung gezeigt, mit der eine entsprechende  Regelung der     Umdrehungszahl    des Ofens  durchgeführt werden kann. Das Drehrohr des  Ofens ist mit 1 bezeichnet. Es ist mit drei  Laufringen 2 und einem     Zahnkranz    3 aus  gestattet, der mit dem     Ritzel    4 im Eingriff  ist, welches über das Zahnradgetriebe 5 vom      Elektromotor 6 angetrieben wird.

   Die Lauf  ringe 2 stützen sich auf Rollen 7 ab, die in  den Lagern 8 auf     Fundamenten    9 ruhen.  



  Am linken Ende ragt das Rohr 1 in den       Endverschluss    10     und    am andern Ende     ähn-          licherweise    in die Rauchkammer 11     hinein.     Durch dieselbe     und    in das Rohr 1     hinein    ist  ferner ein     Zufuhrrohr    für das zu behandelnde  Material, zum Beispiel den Schlamm oder das  Rohmehl, geführt. Dieses Rohr ist jedoch auf  der     Zeichnung    nicht angegeben.

   Der Brenn  stoff, und zwar gewöhnlich Kohlenstaub,  wird dem Ofen durch das Rohr 12     zugeführt.     Der Brennstoff wird mittels des Gebläses 13  durch das Rohr 12 in den Ofen befördert,  indem der Luftstrom den durch das senk  rechte Rohr 15 fallenden kommenden Brenn  stoff mit sich reisst. Die Zufuhr zum genann  ten Rohr 15 kann beispielsweise mittels     einer     Schnecke 14 erfolgen, die von einem Elek  tromotor 16     angetrieben    wird. An Stelle der  Schnecke kann     eine    andere zuverlässige     Zu-          leitungsanordnung    verwendet werden.  



  Das weit in das Drehrohr 1 des Ofens       hineinragende        thermoelektrische        Pyrometer          ist    am besten aus     Fig.    2 ersichtlich. Seine  Lötstelle ist vom Rohr 26 geschützt, und die  Drähte der     Zuleitung    27 desselben, die     in    Ge  stalt eines Kabels den     Kabelendverschluss    28  verlassen,     sind    je mit einem Schleifring 17  verbunden.

   Auf demselben liegen     die    Bürsten  18     auf,    an welche die Leitungen 19 ange  schlossen sind, die mit     einem    Temperatur  regler 20 verbunden     sind.    Die Steuerimpulse  des letzteren werden durch das Kabel 21  zum     Kabelverteilungskasten    22 gesandt, in  den auch das     Speisekabel    23 einmündet.

   Die  mit a bezeichneten     Überweisungszahlen    in  den Figuren beziehen sich auf den alter  nativen Fall, wo nicht die Brennstoffzufuhr  des Ofens,     sondern    die Umdrehungszahl des  selben mittels des     Pyrometers    gesteuert     wird.     Vom     Kabelverteilungskasten    22     bezw.    22a  wird das     Kabel    24     (24a)    über den Drehzahl  regler 42     (42a)    zum Motor 16 (6) geführt.  Wie erwähnt,     treibt    der Motor 16 die     Brenn-          stoffzuleitungsschnecke    und der Motor 6 das  Drehrohr des Ofens.

      Im vorliegenden Fall wird zum Beispiel  ein     Kompensationstemperaturregler    mit ela  stischer Rückführung verwendet, der bei  spielsweise (siehe Archiv für technisches       MessenJ        062-11)    eine     WheatstonescheBrücke     enthält, in deren einer Diagonale das     Pyro-          meter    zusammen mit einem veränderlichen  Widerstand und einem sehr     empfindlichen          Drehspulinstrument    in' Reihe     eingeschaltet     ist. In der zweiten. Diagonale befinden sich  eine Batterie, ein veränderlicher Widerstand       und        ein    Amperemeter.

   In den vier Zweigen       sind    verschiedene Widerstände vorgesehen.  Eine Änderung des     thermoelektrischen    Stro  mes des     Pyrometers    bewirkt, dass das     Dreh-          spulinstrument    einen Ausschlag macht, dessen  Grösse und Dauer für die Länge     bezw.    An  zahl einer Reihe kurzdauernder Impulse mass  gebend sind, die vom Regler abgegeben wer  den. Für jeden Impuls bewegt sich der Dreh  zahlregler des zu steuernden Motors eine ge  wisse Strecke, was     eine    Verminderung oder  Vergrösserung der Drehzahl des Motors be  wirkt.

   Durch die verschiedenen Einstellungs  möglichkeiten der     Einrichtung    ist man im  stande, dieselbe verschiedenen Temperatur  bereichen und verschiedenen Reaktionszeiten  anzupassen. Die elektrische Rückführung be  wirkt, dass die     Einrichtung    nach     Aussendung     einer geringen Anzahl Steuerimpulse infolge  einer     Änderung    des     Thermostromes    eine an  gemessene     Zeitverzögerung    in der Aussendung  von     weiteren    Impulsen     eintreten    lässt, bis die  ersten Impulse sich vermittels der vom Tem  peraturregler gesteuerten     Vorrichtungen    in  einer Temperaturkorrektur ausgewirkt haben.

    



  Aus     Fig.    2 ist ersichtlich, dass die Schleif  ringe 17 durch die Isolierstücke 25 in einer       angemessenen    Entfernung vom Mantel des  Ofens 1 gehalten sind, in dessen     Innern    das  zu brennende Gut durch 29 angedeutet     ist.          Infolge    der     Umdrehung    des Ofens in der       Richtung    des Pfeils wird das Gut schräg an  gehäuft. Die Beschickung des Ofens wird nur  so     vorgenommen,        .dass    die temperaturemp  findliche Spitze des     Pyrometers    nie von Ma  terial gedeckt, sondern nur von den Gasen  bestrichen wird.

        Der     notwendige    rasche Temperaturaus  gleich zwischen     Pyrometer    und diesen Gasen       kann    durch vom     durch    den Ofen wandernden  Gut herrührendem; sich     auf    dem     Pyrometer     ansetzendem Staub     beeinträchtigt    werden.

    Das     Pyrometer        muB    deshalb mit einer     Au-          ordnung    zur     Reinigung    desselben von solchen  Materialansätzen     ausgerüstet        sein.        Eine    der  artige     Anordnung    kann von Hand     betätigt     werden,     was    aber dann häufig und regelmässig  geschehen muss, um nicht zu     Schwankungen     Anlass zu .geben.

   Besser ist es, die     Anordnung          selbsttätig    wirken zu lassen;- beispielsweise       kann.    man sie' als eine     selbsttätige    Schaber  anordnung     ausbilden,    deren Schabbewegung  durch die Drehung     des    Ofens bewerkstelligt  wird.

       -          Fig.    3 zeigt ein     thermoeleklrisches        Pyro-          meter    mit einer     selbsttätigen        Schaberanord-          nung,    die     Jazu-.dient,        dass        Pyrometer    während       des        Betriebes    von Staub oder     sonstigen    An  sätzen frei zu halten.

   Das     Pyrometer    ist durch  ein Loch     im.    Drehrohr 1     -in        das        Innere        des     Ofens     hineingeführt.    Das Loch und ein Teil  eines Schutzrohres 26     sind,    an     der        Innenseite     des     Ofens    von     einem    Stützrohr 30 und an der  Aussenseite von     einem    Flansch 31 umgeben,  wobei Stützrohr und Flansch mittels Bolzen  32 an dem das Loch umgebenden Teil des  Rohres 1     befestigt    sind.

   Das     Pyrometer    ist       zwischen    den zwei Teilen einer Brücke 33  festgespannt; deren Vorderteil der     Übersicht-          lichkeit    halber in     Fig.    3 entfernt ist. In einer       Eindrehung    im Flansch 31 und das Schutz  rohr 26 lose umschliessend ruht das.     Sperrad-          34,    auf welchem ein     Blinkhebel    35 lose ge  lagert ist, der ein     verschiebbares    Gewicht 36  trägt.

   Die beiden Sperrhaken der     Blinkvor-          richtung,    die     mit    37     und:    38 bezeichnet sind,  sind auf dem     Blinkhebel        bezw.    dem Flansch  31     gelagert.    Das Sperrad geht nach abwärts  in das     Schaberrohr    39 über, das, wie aus der  Figur ersichtlich, sich dicht an     deri        vordern     Teil des Schutzrohres 26 anschliesst.

   An der  Spitze desselben     ist    das     Schaberrohr    mit     einem     oder mehreren     schraubenlinienförmigenSeMit-          zen        versehen,    so dass vom     Schaberrohr    an die  ser Stelle nur ein oder mehrere Zipfel 40 übrig    bleiben,

   die beim Drehen des     Schaberrohres     um das Schutzrohr die     temperaturempfind-          liche        Stelle    desselben von     Ansätzen    frei     lhal-          ten.    Die     Bewegung    des     Schaberrohres    39 um  das Schutzrohr     wird    mittels des     Blinkmecha-          nismus        bewerkstelligt.    Der     Blinkhebel    kann  nur eine beschrankte Bewegung ausführen,

    und die     Aussenstellungen    der     Bewegung    sind       symmetrisch        in    bezug auf eine Ebene durch  die Achsen des     Ofens    und des     Pyrometers          (Fig.    4). Die an dem     einen        Teil    der Brücke  33     befestigten    federnden Anschläge 41 bilden  die Begrenzungen.

   Es ergibt sich     dann        un-          mittelbar,    dass der     Blinkhebel        infolge    der Ge  wichtsbelastung zweimal während einer     Ofen-          umdrehung    unter     Einwirkung    der Schwerkraft  von der einen Aussenstellung in die andere       schwingen    wird, und dass er bei einer dieser       Bewegungen        das        Schaberrohr        mitdreht,

      so  dass letzteres mit sehr kurzen     Zwischenräumen     dauernd eine gewisse Strecke in     derselben          Richtung    gedreht wird.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRüCHE I. Verfahren zur selbsttätigen Regelung der Temperatur eines Drehrohrofens, welcher Ofen mit Regeleinrichtungen für die Brenn- materialzufuhr zum Ofen und die Umdre- hungszahl des Ofens versehen ist, dadurch gekennzeichnet,
    dass die Änderungen des thermoelektrischen Stromes mindestens eines thermoelektrischen Pyrometers einen Tem peraturregler steuern, wobei die Beschickung des Ofens derart vorgenommen wird,- dass das ausserhalb der Flammenzone des Ofens angeordnete,
    von dessen Innenwand ins Ofen innere ragende Pyrometer mit seiner tem peraturempfindlichen Spitze ungeachtet der augenblicklichen Stellung des Drehrohres des Ofens nicht in Berührung mit dem zu bren nenden Gut kommt. II. Vorrichtung zur Ausführung .des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeichnet,
    dass mindestens ein thermoelek- tTisches Pyrometer mit einer Vorrichtung aus gerüstet ist, die dessen lusseres. von Staub und sonstigen Ansätzen zu reinigen gestat- tet, zum Zwecke, die Empfindlichkeit des Pyrometers aufrechtzuerhalten. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, bei welchem die Umdrehungszahl des Ofens. kon stant gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Temperaturregler die Brennstoffzu fuhr des Ofens steuert. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, bei welchem die Brennstoffzufuhr konstant ge halten wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Temperaturregler die Umdrehungszahl des Ofens steuert. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, zum Brennen von Zement, dadurch gekennzeich net, dass .das Pyrameter an der Stelle im Ofen angebracht ist, wo die Temperatur der Rauch gase normalerweise zwischen 800 und- 900 C beträgt. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der thermoelek- trische Strom des Pyrometers über Schleif- ringe und Bürsten einem Kompensationstem- peraturregler zugeleitet wird, welcher die Regeleinrichtung. für die Brennstoffzufuhr steuert. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der thermoelek- trische Strom des Pyrometers über Schleif ringe und Bürsten einem Kompensationatem- peraturregler zugeleitet wird, welcher den Drehzahlregler des Ofens steuert. 6.. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kompensationsregler mit einer elasti- schen Rückführung ausgerüstet ist, welche eine Überreglung verhindert.
    7. Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, .dass das Pyrometer mit einer selbsttätigen Schaberanordnung aus gestattet ist, deren Schabbewegungen durch die Drehung des Ofens hervorgerufen werden.
    B. Vorrichtung nach Patentanspruch 1T und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeich- ret, dass das Schutzrohr des Pyrometers von einem zweiten Rohr umgeben ist,
    welche an dem in den Ofen hineingesteckten Ende mit mindestens einem das Schutzrohr bloss stellenden Schlitz versehen ist und welches sich jedesmal durch Wirkung einer ausser halb des Ofens angebrachten Klinkvorrich- tung um einen gewissen Bruchteil einer ITrn- drehung um das' Schutzrohr dreht, wobei ein Hebel der Klinkvorrichtung mit einem Ge wicht belastet ist,
    welcher Hebel zweimal während einer Ofenumdrehung unter Einwir kung der Schwerkraft von der einen Aussen stellung in die andere schwingt und bei einer dieser Bewegungen das Schaberrohr mitdreht.
CH242551D 1941-11-18 1942-11-14 Verfahren zur selbsttätigen Regelung der Temperatur eines Drehrohrofens und Vorrichtung zur Ausführung dieses Verfahrens. CH242551A (de)

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