CH242543A - Verfahren zum Betrieb von Wärmepumpenanlagen und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens. - Google Patents
Verfahren zum Betrieb von Wärmepumpenanlagen und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens.Info
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Description
Verfahren zum Betrieb von Wärmepumpenanlagen und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens. Bei Wärmepumpenanlagen wird im allge meinen die Umgebungswärme als Heizquelle ausgenützt. Das wärmeabgebende Medium steht normalerweise in grosser Menge zur Ver fügung, so dass im allgemeinen seine Tem peratur bei Abgabe der Wärmemenge nur in geringem Masse abnimmt. Wird z. B. Fluss wasser als Heizquelle benützt, so wird mei stens die Temperatur der ausgenützten Was sermenge nur etwa um 1-2 Grad gesenkt. Bei Industrieanlagen kommt es -aber häu fig vor, dass als Heizquelle Flüssigkeit oder Gas mit höherer Temperatur, aber nur in be schränkter Menge zur Verfügung steht, so dass bei Abgabe der nötigen Wärmemenge die Temperatur in bedeutendem Nasse abnimmt. So steht z. B. sehr oft industrielles Abwasser mit einer Temperatur von z. B. 90 C in einer solchen Menge zur Verfügung, dass nach Ab gabe der erforderlichen Wärmemenge ihre Temperatur z. B. auf 40 C abnimmt. Da die Ablauftemperatur des als Heizquelle benütz ten Mediums immer höher ist als die Tempe ratur, bei welcher der Wärmeträger der Wärmepumpe verdampft, würde die Tempe ratur des vom .Kompressor angesaugten Wärmeträgers in diesem Falle unter 40 C "bleiben. Da der Wirkungsgrad der Wärme pumpe von dem Verhältnis der Sättigungs temperaturen im Verdampfer und im Kon densator abhängt, ist der Wirkungsgrad, bei gegebenem $ompressionsenddruck, um so schlechter, je kälter der 'Kompressor den Wärmeträger aus dem Verdampfer ansaugt. Wird das Verfahren laut vorliegender Erfindung angewendet, so kann der Wir kungsgrad einerWärmepumpenanlage in oben geschilderten Fällen bedeutend gesteigert werden. Nach dem Verfahren laut vorliegen der Erfindung gibt nämlich das als Heiz- _quelle dienende Medium seine Wärme nicht in einem einzelnen, sondern in mehreren Ver- dampfern ab, welche in Strömungsrichtung des wärmeabgebenden Mediums gesehen hin tereinandergeschaltet sind. In- diesem Falle wird somit nur ein Teil des Wärmeträgers bei einer Temperatur verdampft, welche un terhalb der Ablauftemperatur des wärme abgebenden Mediums liegt, und zwar nur im letzten Verdampfer, wogegen die Verdamp fung in den vorgeschalteten Verdampfern bei höheren Temperaturen vor sich geht und so der Kompressor nur einen Teil des Wärme trägers vom niedrigsten Druck, die andern Teile aber von stufenweise höheren Drücken auf den Enddruck zu verdichten hat. Hier durch wird der Wirkungsgrad einer so be triebenen Wärmepumpenanlage besser als bei einer Anlage mit nur einem Verdampfer. Ein Ausführungsbeispiel einer Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach vor liegender Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung schematisch dargestellt., -an Hand welcher auch das Verfahren nach der Erfin dung beispielsweise erläutert wird. Die Pumpe a drückt das als Heizquelle dienende Medium durch die in Strömungsrichtung des wärmeab gebenden Mediums gesehen hintereinanderge- schalteten Verdampfer b2 und b,. Im Beispiel sind nur zwei- Verdampfer angegeben; die Zahl dieser kann. aber nötigenfalls auch grö sser sein. Der Kompressor c saugt die im Verdampfer b1 entwickelten Dämpfe an und verdichtet sie auf den Enddruck. Die im Ver dampfer b2 bei höherer Temperatur und bei höherem Druck entwickelten Dämpfe werden vom Kompressor bei einer dem höheren Druck entsprechenden Zwischenstelle ange saugt und nur von diese. höheren Druck bis zum Enddruck verdichtet. Nach Verlassen des Kompressors werden die Dämpfe dann in dem Kondensator d niedergeschlagen, wo durch das durch die Pumpe e geförderte auf zuheizende Medium auf die gewünschte Tem peratur erwärmt wird. Die im Kondensator d entstehende Flüssigkeit gelangt durch die Drosselventile f wieder in die Verdampfer b1 und b2, wo sie den greisprozess beendend wie der verdampft. Der Kompressor c kann na türlich nötigenfalls -aus zwei oder, der Zahl der Verdampfer entsprechend, nötigenfalls-aus mehreren - den Druckstufen der Verdamp fer entsprechend - separaten Einheiten be stehen, das heisst es können zur Bewältigung der Druckunterschiede zwischen zwei auf einanderfolgenden Verdampfern separate Kompressoreinheiten aufgestellt werden. An Hand eines Zahlenbeispiels soll das Verfahren nach der Erfindung erläutert wer den. Wenn z. B. Warmwasser mit einer Tem peratur von 60 C in einer solchen Menge zur Verfügung steht, dass diese Wassermenge zwecks Abgabe der gewünschten Wärme menge auf 20 C abgekühlt werden muss, so wird die Sättigungstemperatur im Verdamp fer - falls der Wärmeträger nur m einem einzigen Verdampfer verdampft wird zwangsläufig unterhalb 20 C bleiben. Würde dabei die erwünschte Temperatur im Kon densator z. B. 90 C betragen, so müsste der Kompressor einen zwischen etwa 20 und 90 C Sättigungstemperatur bestehenden Druckunterschied überwinden. Werden aber bei -Anwendung des Verfahrens laut vorlie gender Erfindung z. B. zwei Verdampfer ver wendet, so wird das Heizwasser in dem ersten Verdampfer nur bis auf etwa 40 C und von 40 auf 20 C erst im zweiten: Ver dampfer abgekühlt. In diesem Falle erfolgt aber die Verdampfung des Wärmeträgers in dem ersten Verdampfer bei einer Temperatur unterhalb 40 C, so dass der Kompressor nur einen Teil der Dämpfe mit dem Druckunter- schied, welcher zwischen den Temperaturen von 20 C und 90 C besteht, zu verdichten hat und der andere Teil nur noch von 40 C auf 90 C verdichtet werden muss, was eine beträchtliche Energieersparnis bedeutet.
Claims (1)
- PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zum Betrieb von Wärme pumpenanlagen, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Steigerung der Wirtschaftlichkeit das als Heizquelle dienende Medium seine Wärme in mehreren, in Strömungsrichtung des wärmeabgebenden Mediums gesehen, hinter- einandergeschalteten Verdampfern abgibt, so dass die in den Verdampfern entwickelten Dämpfe bei verschiedenen Drücken anfallen.Il. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdampfer, in Strö- mungsrichtung des wärmeabgebenden Me diums gesehen, hintereinandergeschaltetsind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| HU242543X | 1943-09-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH242543A true CH242543A (de) | 1946-05-31 |
Family
ID=10978511
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH242543D CH242543A (de) | 1943-09-18 | 1944-06-08 | Verfahren zum Betrieb von Wärmepumpenanlagen und Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH242543A (de) |
-
1944
- 1944-06-08 CH CH242543D patent/CH242543A/de unknown
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