CH241702A - Sperreinrichtung an Multiplikationsmaschinen. - Google Patents

Sperreinrichtung an Multiplikationsmaschinen.

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CH241702A
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Facit Aktiebolaget
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Facit Ab
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  Sperreinrichtung an     Hultiplikationsmaschinen.       Bei modernen     Zehntastenmultiplizierma-          sehinen,    mittels welcher einfache und zusam  mengesetzte     Rechnungsvorgänge    der vier  Spezies ausgeführt werden können,     sind     Sperrvorrichtungen notwendig, die eine un  richtige     Betätigung    der Steuerglieder der       Maschine    unmöglich machen.

   Insbesondere  muss verhindert werden, dass zwei oder meh  rere Steuerglieder     gleichzeitig        betätigt    wer  den, die solche     Wirkungen    auslösen, dass bei  der gleichzeitigen     Betätigung        glemmungen     oder sonstige Unregelmässigkeiten     entstehen     würden. In andern Worten: die.     Sperrvor-          richtungen    müssen so ausgebildet sein, dass  nach Betätigung eines Steuergliedes (z. B.

    einer Taste) nur diejenigen der übrigen  Steuerglieder betätigt werden können, die zu  dem     gewünschten    Ziel     führen,        also-mit    dem  gewünschten Rechenvorgang     vereinbar    sind.  



  Die     Erfindung    bezieht sich auf eine       Sperreinrichtung    an Multiplikationsmaschi  nen (sogenannten     Vierspeziesmaschinen)    mit       einem        in    zwei     Richtungen    drehbaren Ein  stellwerk, z.

   B. einem     Sprossenradrotor,        und       mit einem Motor, der mittels separater Mo  tortasten angelassen wird, die in bezug auf  einander von einer separaten     @    Sperreinrich  tung derart gesperrt     sind,    dass nur eine der  Motortasten gleichzeitig gedrückt werden  kann, wobei diese Motortasten und     Ziffern-          und        Schlittenschalttasten    mit     einer    Sperr  schiene     derart    zusammenwirken, dass,     wenn     eine Motortaste niedergedrückt ist, keine der  übrigen Tasten niedergedrückt werden kann,  oder umgekehrt, dadurch gekennzeichnet,

   dass  wenigstens eine Löscheinrichtung für die  Zählwerke mit der Sperrschiene derart zu  sammenwirkt, dass, wenn eine Motortaste       niedergedrückt    ist, diese     Löscheinrichtung        in     unwirksamer Lage gesperrt st, und umge  kehrt.  



  Hierdurch wird eine verhältnismässig ein  fache und zuverlässige     Sperreinrichtung    der  fraglichen Art geschaffen.  



  Ein     Ausführuugsbeispiel    der Sperrein  richtung gemäss der Erfindung ist     in    den bei  gefügten     Zeichnungen    veranschaulicht.           Fig.    1 zeigt eine Vorderansicht der wich  tigsten Glieder der Sperreinrichtung.  



       Fig.    2 zeigt     einen    senkrechten     Schnitt     nach der     Linie        II-II        in        Fig.    1.  



       Fig.    3 zeigt     eine    Teilansicht, etwa in der  Richtung     des-Pfeils        III    in     Fig.    1.  



       Fig.    4 zeigt die     in        Fig.    3 veranschaulich  ten Teile, von unten gesehen.  



       Fig.    5 zeigt     .eine        Teilansicht    (Stirn  ansicht),     in    der Richtung des Pfeils V in       Fig.    1.  



       Fig.    6 zeigt eine Einzelheit im Schnitt  nach der     Linie        VI        VI    in     Fig.    5.  



       Wenn    nichts anderes gesagt ist, wer  den     in    dieser Beschreibung die Ausdrücke  "rechts", "links", "nach oben", "nach unten",       "vordere",        "hintere",        "nach    vorn" und     "nach          hinten"    so verwendet, wie diese Richtungen  einem bei der Tastatur der Rechenmaschine  sitzenden Rechner erscheinen.  



       Ti    der     Zeichnung    sind nur die zur Erläu  terung der Erfindung erforderlichen Teile  gezeigt. Zur Erzielung erhöhter Deutlichkeit  sind in     gewissen    Fällen nur     diejenigen    Teile  gezeigt, die dem Zuschauer zunächst liegen.  



  Die gezeigte     Maschine        ist    im wesentlichen  nach dem schweizerischen Patent Nr. 151383  ausgeführt und hat Löscheinrichtungen  gemäss     DRP.-    Nr.<B>575873</B> und 726893. Die       Antriebseinrichtung    kann gemäss     schweiz.     Patent Nr. 175396 gebaut     sein;    während die  Steuerung der     Maschine    gemäss     schweiz.    Pa  tent Nr. 221050 erfolgt.  



  Gewisse Teile haben     in    der     nachstehenden     Beschreibung dieselben Bezugszeichen wie  entsprechende     Teile        in    den drei     letztgenann-          ten    Patenten.  



  Die     in    der Zeichnung gezeigte Maschine  hat     ein        Einstellwerk    in Form     eines    Sprossen  radrotors (nicht gezeigt); der an der Haupt  welle 5 gelagert ist und     worin    Posten     mittels     zehn Zifferntasten 200     eingetastet    werden  können. Ferner hat die Maschine Schlitten  schalttasten 197, 198,     199.-    Die     Rechtsschritt-          schalttaste    197     bewirkt    bei ihrem Nieder  drücken die     Schaltung    des Sprossenrad  schlittens um     einen    Schritt nach rechts.

   In       ähnlicher        Weise    löst die Betätigung der         Linksschrittschalttaste    199     eine        Schalung     um     einen    Schritt nach links aus. Die Tabu  liertaste 198 bewirkt bei ihrem     @Nieder-          drücken,    dass der     Sprossenradschlitten    direkt  in     seine        linke    Endlage (für Division) bewegt  wird.

   Die     Maschine    hat auch eine     Multipli-          kationstaste    oder     Plusdauertaste    1 und eine  Divisionstaste oder     Minüsdauertaste    2, durch  welche der     Sprossenradrotor        in    positiver       bezw.    negativer     Urmdrehungsrichtung    (das  heisst in der     Uhrzeigerrichtung        bezw.    Gegen  uhrzeigerrichtung     in        Fig.    5, wie die mit     -f-          und-bezeichneten    Pfeile zeigen) angelassen  wird,

       nm    eine oder mehrere     Umdrehungen     auszuführen.     Ausserdem    hat die Maschine  einer <      Hauptsteuerhebel    201 für ihre Einstel  lung auf     automatische        Division    und auch auf       Multiplikation    mit     automatischer    Schritt  schaltung nach rechts     bezw.    nach     links.    (Der       Hauptsteuerhebel    kann     einen        Abstellhebel     haben, wie im     schweiz.    Patent Nr.

   221050 ge  zeigt ist.) Der Hebel 201 ist um den ,fest  stehenden Zapfen 205 drehbar     gelagert.     



  Für die Zifferntasten 200 sind Sperr  klinken oder     Pendelklinken    499 drehbar im       feststehenden    Balken 501 gelagert, worin  auch Führungsnuten für die Tasten 200, 197,  198 vorgesehen sind. Diese Sperrklinken ver  hindern, dass mehr als     eine    Zifferntaste  gleichzeitig niedergedrückt wird.  



  Am Balken 501 ist eine Sperrschiene 502  verschiebbar gelagert, und zwar mittels  Schrauben 503, welche     in    längliche     Nuten,        in     der Schiene     hineinragen.    Eine Zugfeder 504  hält normalerweise diese Schiene in deren  rechter Endlage (Ruhelage). Die Schiene 502  erstreckt sich an der Vorderseite der Ma  schine entlang und hat     Aussparungen    502a       für    jede der Tasten 197-200, so dass in der  eben genannten Ruhelage dieser Schiene die  Tasten frei nach oben     und    nach unten       schwingen    können.

   An ihrem rechten Ende  hat die Schiene 502     eine    Schrägfläche 502b,  gegen welche das vordere Ende eines Hebels  505 anliegt     (Fig.    1 und 5). Der Arm 505  ist drehbar auf der Welle 35 gelagert und  trägt an seinem     hintern    Ende einen Zapfen  505a, der normalerweise     in    einer Aussparung      831a eines Winkelstückes oder Kontakthebels  331 ruht, der um den feststehenden Zapfen  333 drehbar gelagert ist.

   Wenn dieser Kon  takthebel beim Niederdrücken einer der  Tasten 1 und 2 geschwenkt     wird,    schliesst er  in bekannter Weise die Kontakte für den  Strom zum elektrischen Antriebsmotor der       Rechenmaschine.    Der Kontakthebel     831_    hat  auch einen ausgebogenen Teil 331b, der sich  über die     hintern    Enden der Tasten 1 -und 2  und auch über den Sperrarm 310 erstreckt.       Dieser    Sperrarm ist auf der Tastenwelle 35  drehbar gelagert und trägt eine Rolle 309,  welche gegen die Peripherie der an der  Hauptwelle 5 befestigten Kurvenscheibe 308  anliegt.

   In der     Zeichnung    ist 310a derjenige  Teil des Sperrarmes 310, welcher unter dem  ausgebogenen     Teil        331b    liegt.  



  Um zu     verhindern,    dass beide Tasten 1  und 2 gleichzeitig niedergedrückt werden, ist  eine     Spitzklinke    500     (Fig.    5 und 6) drehbar  um den Zapfen 513 an einem festen Füh  rungsteil 514 für diese Tasten drehbar ge  lagert.  



  An ihrem     linken    Ende     kann    die     Schiene     502, wenn sie nach links verschoben wird,  gerade unterhalb der Spitze 515a eines Sperr  armes 515 passieren, der um die Welle 519  drehbar gelagert ist.

   Bei     515b    ist der Sperr  arm nach einer Kurve     ausgehöhlt    und in  dieser     Aushöhlung    ruht normalerweise der       Vorsprung    oder die Nase 516a des     Lösch-          armes    516, welcher um die Welle 517 dreh  bar gelagert     ist.    Zweckmässig wird ein Null  stellaren oder Löscharm 516 an jeder der       Löschungswellen    für das Resultatzählwerk       bezw.    das     Umdrehungszählwerk    vorgesehen,  und diese beiden Löscharme wirken je für  sich oder gemeinsam auf den Sperrarm 515.

    (Der     Löscharm    516     kann    übrigens so gebaut       sein,    wie bei 1 in dem deutschen Patent  Nr. 726898 gezeigt ist.) Eine Zugfeder 518  presst den Sperrarm 515 zum Anliegen gegen  den Löscharm 516.  



  Der Sperrarm 515 hat     einen    schräg nach  unten     gerichteten    Teil 515c, der unter dem       Einfluss    der Feder 518 gegen     einen    Vor-    Sprung des Sperrarmes 209 anliegt, der um  den festen Zapfen 211 drehbar ist. Eine Zug  feder 210 presst den am Sperrarm 209 ange  brachten Zapfen 209a zum Anliegen in einer  der drei     Aussparungen    201a     im    Hauptsteuer  hebel 201.

   Diese drei Aussparungen (Ker  ben) entsprechen den Einstellagen des Hebels  201 auf automatische Division, auf     Multipli-          kation    mit automatischer     Schrittschaltung     nach links     bezw.    auf Multiplikation mit  automatischer Schrittschaltung nach rechts.  



  Die     Einstellärme    31 (siehe     DRP.     Nr. 576535) für die Sprossenräder sind um  eine     'V#jelle    520 drehbar unter der Betätigung  der Zifferntasten 200, die mittels Kurven  nuten 39 an ihren hintern Enden auf Zapfen  38 an den Einstellarmen 31     einwirken.    Eine       im    Maschinengestell drehbar gelagerte Welle  44, die dieselbe Wirkungsweise wie die Welle  44 im Schweiz.

   Patent Nr. 184043 hat, ist  bei jeder der drei Tasten 197-199 mit einem  an der Welle befestigten     Arm    521     (Fig.    2)  versehen, der mittels eines darauf befestigten  Zapfens 522 gegen eine Kurvenfläche 523  der fraglichen Tasten 197-199 anliegt (nur  die Taste 197     ist    in     Fig.    2 ersichtlich).

   An  der Welle 44 ist     ferner    bei den beiden Ein  steharmen 31 (die ja sämtlichen Ziffern  tasten 200 gemeinsam sind) ein Sperrglied  524 befestigt, das mit Zapfen 525 an diesen  Einstellarmen 31     zusammenwirkt.    In der  Ruhelage, das heisst ehe noch irgendwelche  der Tasten 197-199 niedergedrückt worden  ist, befindet sich das Sperrglied 524 in  seiner in     Fig.    2     mit    ganzen Linien gezeigten  Lage, worin es die     Einstellarme    31 nicht  sperrt: Die     Eintastung    der Ziffern (Posten)  in den     Sprossenradrotor    kann also     unbehin-          dert    fortgesetzt werden.

   Wird aber eine der  Schalt- oder- W     agenverschiebungstasten    197  bis 199 niedergedrückt, schwenkt sie das       Sperrglied    524 in seine     in        Fig.    2 mit     strich-          punktierten        Linien    gezeigte Lage, so dass die  Einstellarme 31 und somit auch die Ziffern  tasten 200 gesperrt werden. Wie im Schweiz.  Patent Nr. 184043 gezeigt ist, bleibt die  Welle 44 in der     eingestellten    Lage (Arbeits  lage), bis der     Sprossenradrotor    gelöscht wird.      Dabei gehen die Welle 44     und    das Sperr  glied 524 in ihre Ruhelagen zurück.  



  Die beschriebene     Einrichtung    wirkt in  folgender     Weise:          Infolge    der     Sperrklinken    499 kann nicht  mehr als -eine Zifferntaste 200 gleichzeitig       niedergedrückt    werden,     und    in ähnlicher  Weise verhindert die - Sperrklinke 500 das  gleichzeitige Niederdrücken von mehr als  einer der Tasten 1 und 2 (nebst gegebenen  falls damit gekuppelten     Additions-        und          Subtraktionstasten).    Mehrere Schalt- oder       Wagenverschiebungstasten    197-199     können     zwar gleichzeitig niedergedrückt werden,

    aber -dies bedeutet     keine    Gefahr oder keinen  besonderen Nachteil: Falls zwei von diesen  Tasten gleichzeitig niedergedrückt werden,  heben sie- gegenseitig ihre Wirkungen auf  oder bewirken diejenigen     Verschiebung,     welche     eine    von ihnen     einzeln        bewirken          würde,    aber hierdurch     können        Klemmungen     oder Beschädigungen     in    der     Maschine    nicht       entstehen;    die gegenseitige     Sperrung    dieser  Tasten ist deshalb überflüssig.

   Ferner kann  der     Hauptsteuerhebel    201 gleichzeitig mit  dem Niederdrücken einer Zifferntaste 200  oder einer Schalttaste 197-199 betätigt wer  den. Dies ist     wünschenswert,    weil ja die vom  Hebel 201     bezw.    von den Tasten 200 oder  197-199 bewirkten     Funktionen        voneinander          unabhängig        sind.     



       Wenn-    eine der Schalttasten 197-199       niedergedrückt    wird, werden die Einstell  arme 31 und somit auch die Zifferntasten  200 vom Sperrglied 524 gesperrt. Wird aber       eine    der Zifferntasten 200 niedergedrückt,  sind die Zapfen 525 in die Bewegungsbahn  des     Sperrgliedes    524     eingeschwenkt,    so dass  keine der     Schalttasten    197-199 nieder  gedrückt werden kann, ehe die Zifferntaste.  in     ihre    Ruhelage zurückgekehrt ist.

   (Die     ge-          genseitige        Sperrung    der     Zifferntasten    200       einerseits    und der Schalttasten     197-1.99    an  derseits kann aber auch mittels     einer        mit     diesen Tasten zusammenwirkenden Sperr  schiene bewirkt werden, die Schrägflächen  bei den Schalttasten hat und der Schiene 502  ähnlich     ist.)       Wird eine     Gangarttaste    1 oder 2 nieder  gedrückt, schwenkt sie den Kontakthebel 831       in,

      der Uhrzeigerrichtung     in        Fig.        5.,    so dass  der Zapfen 505a aus der     Aussparung    881a  gehoben wird. Hierdurch wird der Arm 505  nach unten gegen die Schrägfläche<I>502b</I>     in          Fig.    1 geschwenkt, so dass die Schiene 502       in.        ihre    linke Endlage (Sperrlage) verschoben       und        hierdurch    sämtliche Schalt- und Ziffern  tasten 197-200 und auch der Arm 516 (über  den Sperrarm 515)

       und        somit    die ganze  davon     betätigbare        Löscheinrichtung    für die  Zählwerke gesperrt werden. Gleichzeitig  wird auch der     Hauptsteuerhebel    201 über  den Arm 515c gesperrt, der .den Sperrarm  209 mit dem Zapfen     209a    in der eingestellten  Aussparung 201a festhält und somit eine  Drehung des Hebels 201     verhindert.    Die  Schiene 502 wird vom Arm 505     in        seiner     Sperrlage so lange festgehalten, als sieh der       Sprossenradrotor    noch dreht,

       indem    die  Kurvenscheibe 308 an der-     Sprossenradrotor-          welle    5 den Arm 310 dreht, so bald durch  Niederdrücken einer der Tasten l 'und 2 der       Sprossenradrotor    angelassen wird. Der Teil  310a dieses Armes legt .sich dann von       unten    gegen den abgebogenen Teil 881b des  Kontakthebels 831 an, so dass dieser in     seine     Ruhelage nicht zurückkehren kann, ehe der  Rechner die niedergedrückte Taste 1 oder 2  mit dem Finger losgelassen und dann der       Sprossenradrotor    seine eben vor sieh gehende       Umdrehung    vollendet hat.

   Dann geht<B>-</B>die  Rolle 809 in die Vertiefung der Kurven  scheibe 808 ein (und der Rotor wird     in    be  kannter Weise zum Stillstand gebracht).  



  Falls eine der Schalt- oder     Zifferntasten     197-200 niedergedrückt     wird.oder    aber der  Löscharm 516 gedreht wird, wird die  Schiene 502 in ihrer rechten Lage gesperrt  und sie sperrt dann über den Arm 505 den       Kontakthebel    331     und    somit auch die beiden       Gangarttasten    1 und 2.

   Falls der Haupt  steuerhebel 201     in        einer    solchen Zwischen  lage (unrichtig) stehen bleibt, dass sich der  Zapfen 209a nicht     in    einer der Aussparun  gen oder     Einkerblmgen        201a        befindet,    son  dern gegen eine der     Erhöhungen        dazwischen              anliegt,        ist    der Sperrarm 209 nach oben in       Fig.    4 (das heisst nach     hinten        in    der Ma  schine)

       geschwenkt.    Hierdurch     wird    der  Hebel 515 in der     Gegenuhrzeigerrichtung    in       Fig.    3 geschwenkt, so dass der Teil 515a in  die Bewegungsbahn der Sperrschiene 502       herunterbewegt    wird und diese an einer Ver  schiebung nach links verhindert. Dies hat zur  Folge, dass die     Gangarttasten    1 und 2 ge  sperrt sind, falls der     Hauptsteuerhebel    201  nicht richtig in einer seiner drei Arbeits  lagen eingestellt ist.  



  Es ist zu beachten; dass eine mit der     Mul-          tiplikations-        bezw.    Divisionstaste 1     bezw.    2  gegebenenfalls gekuppelte     Additions-        bezw.          Subtraktionstaste    oder ein damit gleich  wertiges Glied in derselben Weise gesperrt  wird     bezw.        Sperrung    bewirkt, wie die     damit     gekuppelte und davon     betätigte        MultipUa-          tions-        bezw.        Divisionstaste.     



  Falls     eine    besondere Löschtaste (siehe  z. B. 406 in Schweiz. Patent Nr. 221050 für  den     Sprossenradrotor    vorgesehen ist, schwenkt  diese Löschtaste, wenn sie mit der Hand  niedergedrückt wird; den Kontakthebel 331  in der Uhrzeigerrichtung in     Fig.    5, wie     in     dem eben     genannten    Patent näher beschrie  ben ist. Der     Kontakthebel    331 verschiebt  dann in oben angegebener Weise die Schiene  502 nach     links,    so dass die Tasten 197-200       und    das     Löschglied    516 gesperrt werden.

    Umgekehrt wird die besondere Löschtaste  (406) für den     Sprossenradrotor    gesperrt,  wenn eines der Glieder 197-20Ö und 516  mit der Hand     betätigt    worden ist und da  durch die     Schiene    502     in        ihrer        linken    Lage  gesperrt worden ist.  



       In.    der gezeigten Ausführung wirkt der  Löscharm 516 über den     Sperrarm    515 mit  der Sperrschiene 502 zusammen. Der Lösch  arm 516, der     einen    Teil der     Löscheinrichtung     bildet, kann aber selbstverständlich auch  direkt mit der Sperrschiene     zusammenwirken,     wobei sich diese Sperrschiene in der Bewe  gungsbahn     dieses        Löscharmes        befindet.     



  Ferner     wirkt        im    gezeigten Ausführungs  beispiel der Steuerhebel 201 über den Teil  515 mit der Sperrschiene 502     zusammen.       Jedoch kann dieser Steuerhebel     in.    der Be  wegungsbahn     dieser        Sperrschiene    angebracht  sein und damit     zusammenwirken.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sperreinrichtung an Multiplikationsma schinen mit einem in zwei Richtungen dreh baren Einstellwerk und mit einem Motor, der mittels separater Motortasten angelassen wird, die in bezug aufeinander von einer se paraten Sperreinrichtung derart gesperrt sind, dass nur eine von ihnen gleichzeitig niedergedrückt werden kann, wobei diese Motortasten (1 und 2) und Ziffern- und Schlittenschalttasten (197-200) mit einer Sperrschiene (502) derart zusammenwirken, dass,
    wenn eine Motortaste niedergedrückt ist, keine von den übrigen Tasten (197-200) niedergedrückt werden kann, und umgekehrt, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Löscheinriclhtung für die Zählwerke mit der Sperrschiene (502) derart zusammenwirkt, dass, -wenn eine Motortaste (1 bezw. 2) nie dergedrückt ist, diese Löscheinrichtung in unwirksamer Lage gesperrt ist, und um gekehrt.
    UNTERANSPRü CHE 1. Sperreinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperrschiene (502) in der Bewegungsbahn dieser Lösch- einrichtung angebracht ist. 2. Sperreinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Sperr schiene (502) in der Bewegungsbahn eines mit der Löscheinrichtung verbundenen Teils (515) angebracht ist.
    3. Sperreinrichtung nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass ein Hebel (505) mit einem Ende auf einem von den, Motor tasten (1 bezw. 2) betätigbaren Kontakthebel (331) ruht, der bei Schwenken um seine Achse (333) Stromkontakte für den elektri schen Motor schliesst. 4.
    Sperreinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich- net, dass der Kontakthebel (331) auch von einer Löschtaste für das Einstellwerk betä- tigbar ist.
    5.- Sperreinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Steuerhebel (201) für die Einstellung der Rechen maschine auf automatische Division und auf Multiplikation mit Schrittschaltung nach rechts und nach links mit der Sperrschiene (502) derart zusammenwirkt, dass, wenn eine Motortaste (1 bezw. 2) niedergedrückt ist,
    dieser Steuerhebel (201) in eingestellter Lage gesperrt ist und umgekehrt die Motor tasten<B>(1</B> (1 bezw. 2) gesperrt sind, wenn sich der Steuerhebel (201) nicht in einer seiner Einstellagen für automatische Division bezw. für Multiplikation mit Schrittschal tung nach rechts bezw. links befindet.
    6. Sperreinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekenzeichnet, dass die Sperrschiene (502) in der Bewe- gungsbahn. dieses Steuerhebels (201) ange bracht ist. 7. Sperreinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass die Sperrschiene (502) in der Be wegungsbahn eines Teils (5läb) angebracht ist, der mit dem Steuerhebel (201) in Bewe gungsverbindung steht:
    B. Sperreinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass ein um eine Welle (519) drehbarer Sperrarm-- (515) mit einem Teil (515ä) in die Bewegungsbahn der Sperrschiene (502) hinein drehbar ist, um letztere zu sperren bezw. davon gesperrt zu werden, mit einem andern- Teil (515b) gegen die Löscheinrich tung für die Zählwerke anliegt und schliess- lich mit einem 'heil (515c)
    mit dem - Steuer hebel (20l) zusammenwirkt. 9. Sperreinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeich net, dass ein um eine Welle (519) drehbarer Sperrarm (515) mit einem Teil (515a) in die Bewegungsbahn der Sperrschiene (502) hinein drehbar ist, um letztere zu sperren bezw. davon gesperrt zu werden, mit einem andern Teil (515b)
    in bewegungsübertragen der Verbindung mit der Zählwerklösch- einrichtung steht und schliesslich mit einem Teil (515c) in bewegungsübertragender Ver bindung mit einem mit dem Steuerhebel (201) verbundenen 'feil (209) steht. 10.
    Sperreinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>5,'</B> bei welcher die Zifferntasten (200) im Verhältnis zueinander mittels Sperrklinken (499) gesperrt sind und mit Einstellarmen (31) für das Einstellwerk zusammenwirken, dädurch gekennzeichnet, dass ein Sperrglied (524) für diese Einstell arme in bezw. aus seiner wirksamen, die Ein stellarme (31) sperrenden Lage unter dem Einfluss, der Schlittenschalttasten (197-199) bewegbar ist. 11.
    Sperreinrichtung nachPatentanspruch und Unteransprüchen 5 und 10, dadurch ge kennzeichnet, dass das Sperrglied (524) an einer drehbaren Welle (44) befestigt ist, die daran befestigte Arme (522) trägt, die mit schrägen Führungsflächen (523) an den Schlittenschalttasten (197-199) zusammen wirken.
CH241702D 1942-11-30 1943-10-16 Sperreinrichtung an Multiplikationsmaschinen. CH241702A (de)

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