CH239489A - Uberspannungsableiter. - Google Patents

Uberspannungsableiter.

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CH239489A
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CH
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extinguishing
surge arrester
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Inventor
Oerlikon Maschinenfabrik
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Oerlikon Maschf
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T4/00Overvoltage arresters using spark gaps
    • H01T4/16Overvoltage arresters using spark gaps having a plurality of gaps arranged in series
    • H01T4/20Arrangements for improving potential distribution

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  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)

Description


      Überspannungsableiter.       Das Hauptpatent bezieht sich auf einen       Überspannungsableiter    mit spannungsabhän  gigem Widerstand und einer     Löschfunken-          kn    für erhöhtes     Ableitvermö-          gen    und insbesondere für höhere Betriebsspan  nungen. Dabei enthält die     Löschfunkenstrek-          kenanordnung    eine Mehrzahl in Reihe ge  schalteter Löschrohre mit selbsterzeugtem  Druckgas, von denen jedes nur für einen  Bruchteil der Betriebsspannung des zu schüt  zenden     Anlageteils    bemessen ist.

   In     Verbin-          clung    mit zusätzlichen Mitteln, welche eine  Potentialsteuerung mindestens     zwischen    den  als Löschrohre ausgebildeten Teilen der     Lösch-          funkenstreckenanordnung    bewirken, wird er  reicht, dass die Löschrohre kurz nacheinander  bei einer auftretenden Überspannung anspre  chen und demzufolge eine im Verhältnis zur  Betriebsspannung der zu schützenden Anlage  sehr tief liegende     Ansprechspannung    des Ab  leiters sichergestellt wird.  



  Die vorliegende Erfindung bezieht sich       rtun    auf einen     Überspannungsableiter    nach  dem Patentanspruch und Unteranspruch 1    des Hauptpatentes und besteht darin, dass alle  in Reihe geschalteten     Löschrohre    einschliess  lich der ihnen zugeordneten Mittel, welche die  Potentialverteilung zwischen ihnen festlegen,  übereinander in einem Isoliergehäuse unter  gebracht sind. Es ergeben sich hieraus Vor  teile, insbesondere baulicher Art, die     nach-          felgend    an Hand des in der Zeichnung sche  matisch dargestellten Ausführungsbeispiels  noch näher erläutert werden.  



  Der     Überspannungsableiter    nach der in  der Zeichnung     wiedergegebenen    Ausführungs  form besteht aus zwei in Reihe geschalteten  Löschrohren 10, 20. Die     Löschrohrelektroden     11, 12 und 21, 22 sind unmittelbar auf Me  tallscheiben 13, 14 -und 23, 24 angeordnet,  welche in Verbindung mit den mit Öffnungen  3 versehenen Metallringen 1 Gaskühler für  die in den     Löschrohren    erzeugten Schaltgase  darstellen. Die Elektroden 11, 12, 21, 22 be  stehen dabei durchgehend aus Hohlelektro  den, so dass die Entladungsräume der beiden       Löschrohre    über den mittleren Gaskühler 2  miteinander verbunden sind. Die Löschrohre      sind nun von     einem    Isoliergehäuse umgeben.

    welches vorzugsweise aus einer so grossen An  zahl Gehäuseteilen besteht, als Löschrohre im  Ableiter vorhanden sind. Dementsprechend  sind in der     Zeichnung    zwei gleichartige Ge  häuseteile 16, 26 angegeben, die übereinander  in derselben Achse angeordnet sind. Zwischen  den einander zugewendeten Stirnflächen der  Gehäuseteile 16, 26 befindet sich der Gas  kühler 2, und zwar derart, dass sich die Ge  häuseteile 16, 26 auf ihm abstützen. Die En  den der Gehäuseteile 16, 26 sind mit Metall  flanschen 8     umpresst    und werden durch an  den Metallflanschen 8 angreifende und den       Gaskühler    2 überbrückende Schrauben 6 in  der     Achsrichtung    zusammengepresst.  



  Wie in der     Zeichnung    bereits dargestellt  ist, ist es     zweckmässig,        anch    zwischen den mit       den        Stromanschlüssen    des Ableiters versehe  nen     Endkappen    15, 25 und den Enden des  gesamten Gehäuses je einen Gaskühler 4, 5       anzubringen,    die     gleichartig    wie der mittlere  Gaskühler 2 aufgebaut sind.

   Die     Endkappen      erden dabei vorzugsweise ebenfalls mit     diese          s    Gaskühler 4, 5     iiberbrückende    Schrauben     '7    an  den beiden     umpressten        Endflanschen    9 ange  schraubt.  



  Für die Potentialsteuerung der Lösch  rohre bei den für einen     Spannungsstoss    mass  gebenden hohen Frequenzen sind     innerhalb     der Gehäuseteile 16, 26     angeordnete    Kapazi  täten vorgesehen, die den     Löschrohrelektro-          den    parallel geschaltet      -erden.        Diese    Kapa  zitäten     werden    durch die einander     zugewen-          Beten    Oberflächen der     Gaskühler    2. 5 einer  seits und der Gaskühler 2. 4 anderseits ge  bildet.

       Beim        Löschrohr    10 ist vor allem die  Kapazität zwischen den Platten 13. 14 und  beim Löschrohr 20 die Kapazität     zwischen     den Platten 23, 24 massgebend. Die erforder  lichen stark verschieden grossen Kapazitäten.

    die den einzelnen     Löschrohren    parallel     liegen,          werden    nun vorzugsweise dadurch hergestellt,  dass im     Raum    zwischen dem     Löschrohr    und  dem Gehäuse keramische Körper eingebracht  sind, die ,je nach der gewünschten Kapazität  eine dementsprechend hohe     Dielektrizitäts-          konstante    besitzen.     Eine    Ausnahme bildet    hiervon nur dasjenige     Löschrohr,    welches bei  einer Überspannung zuerst zünden soll und  dem daher die geringste Kapazität parallel  liegen muss.

   Diese Kapazität wird man mög  lichst gering halten und daher für dieses  Löschrohr keinen keramischen Körper vor  sehen. Dementsprechend ist der     Raum    zwi  schen dem     Löschrohr    10 und dem     Gehäuseteit     16 leergelassen, während das     Löschrohr    20  von einem keramischen Körper 25     umgeben     ist.

   Da bei keramischen     Körpern    hoher     Di-          elektrizitätskonstante    schon an geringen Luft  spalten beträchtliche Spannungsabfälle ent  stehen können, werden die den Metallplatten  23, 24 zugewendeten Stirnflächen des Kör  pers mit einem Metallüberzug versehen und  Ger Kontakt zwischen dem     Metallüberzug     und der     mit    den Elektroden verbundenen  'Feile der Gaskühler     mittels    Federn herge  stellt, die     jedoch    aus Gründen der Übersicht  lichkeit in der     Zeichnung    nicht angegeben  sind.  



  Die Spannungsverteilung bei der Betriebs  frequenz der zu schützenden Anlage wird  vorzugsweise durch     Ohmsche    Widerstände  bestimmt, die den Löschrohren und den  Steuerkapazitäten parallel liegen. Die Grösse  dieser Parallelwiderstände ist für alle     Lösch-          rohre    gleich. Der Leitwert eines solchen Wi  derstandes muss einerseits genügend gross  gegenüber dem für die Betriebsfrequenz ge  nommenen Leitwert der grössten, einem der  Löschrohre parallel liegenden Steuerkapazi  tät sein.

   Anderseits muss dieser     Widerstands-          leitwert    genügend klein gegenüber dem für  einen     Spannungsstoss    massgebenden hohen  Frequenzen genommenen     Leitwert    der gering  sten einem andern der Löschrohre parallel  liegenden Steuerkapazität sein. Diese Wider  stände werden zweckmässig als halbleitende  Beläge auf den Innenseiten der Gehäuseteile  16, 26 aufgebracht und mit auf den Stirn  seiten der Gehäuseteile     beispielsweise    aufge  spritzten Metallüberzügen leitend verbunden.  Da die Platten 13, 14, 23, 24 auf den Stirn  seiten aufliegen, ist damit die Parallelschal  tung dieser Widerstände zu den Löschrohr  elektroden sichergestellt.

        Alle für die Potentialsteuerung erforder  lichen Schaltelemente und die Löschrohre  selbst sind bei dieser Bauart Einflüssen der  Witterung entzogen. Die     Ansprechspannung     des gesamten Ableiters wird daher zum Bei  spiel durch äussere Vereisung nicht verändert,  da die Steuerkapazitäten keinerlei Änderun  gen ihres     Dielektrikums    erfahren, wie dies  bei Ableitern ohne Gehäuse der Fall ist. Aus  denselben Gründen bleibt auch die Spannungs  verteilung bei     Betriebsfrequenz    dieselbe, so  dass Glimmerscheinungen unter allen Um  ständen vermieden werden.

   Die beschriebene  Konstruktion des Ableiters ermöglicht ferner  den Aufbau von Ableitern für die verschie  densten Betriebsspannungen unter Verwen  dung derselben Einzelteile, wie sie für niedere  Betriebsspannungen benötigt werden. Für  höhere     Betriebsspannungen    kann man einfach  eine höhere Zahl     Löschrohre    verwenden. Ein       Überspannungsableiter    mit n in Reihe ge  schalteten Löschrohren der beschriebenen  Bauart besteht dann aus     n    Gehäuseteilen,  <I>(n</I>     -f-    1) Gaskühlern und<I>(n -1)</I> kerami  schen Körpern für die Potentialsteuerung.

    Die Entladungsräume aller     n    Löschrohre wer  den vorzugsweise über die zwischen ihnen  liegenden Gaskühler untereinander verbun  den, um den     Entladevorgang    möglichst ge  ring zu halten. Ein besonderer Vorzug ist  noch darin zu erblicken, dass der ganze Über  spannungsableiter nur durch Lösen der  Schrauben 6, 7 in seine Einzelteile zerlegbar  ist. Die Auswechslung schadhaft gewordener       bezw.    ausgebrannter Löschrohre oder Lösch  rohrelektroden ist daher sehr einfach.

   Bei  einem bereits in Betrieb genommenen Ab  leiter kann man ausserdem noch nachträglich  die     Ansprechspannung    desselben dadurch ver  ändern, dass andere keramische Körper mit  einer entsprechenden     Dielektrizitätskonstan-          ten    eingesetzt werden.  



  In Reihe mit den     Löschrohren    wird noch  ein spannungsabhängiger Widerstand gelegt,  damit der Anstieg der wiederkehrenden Span  nung gedämpft wird. Der     spannungsabhän-          ffi   <B>0</B>       ge    Widerstand braucht in diesem Fall nur  für einen Bruchteil der     Betriebsspannung    be-    messen zu sein. Ausserdem ist es zweckmässig,  noch einen     Ansprechzähler    an sich bekannter  Bauart in Reihe zu den Löschrohren zu  schalten, um ein äusserlich erkennbares Mass  für den     Abbrand    in den Löschrohren zu er  halten.

   Aus Gründen der Übersichtlichkeit  sind bei dem in der Zeichnung angegebenen  Ausführungsbeispiel der spannungsabhängige  Widerstand und der     Ansprechzähler    nicht  eingetragen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Überspannungsableiter mit spannungsab hängigem Widerstand und einer Löschfun- kenstreckenaDordnung für erhöhtes Ableitver- mögen und insbesondere für höhere Betriebs spannungen, bei welchem die Löschfunken streckenanordnung eine Mehrzahl in Reihe geschalteter Löschrohre mit selbsterzeugtem Druckgas enthält,
    von denen jedes nur für einen Bruchteil der Betriebsspannung des zu schützenden Anlageteils bemessen ist und zu sätzliche Mittel zur Potentialsteuerung min destens zwischen den als Löschrohren ausge bildeten Teilen der Löschfunkenstreckenan- ordnung vorgesehen sind, dadurch gekenn zeichnet, dass alle in Reihe geschalteten Löschrohre einschliesslich der ihnen zugeord neten Mittel, welche die Potentialverteilung zwischen ihnen festlegen, übereinander in einem Isoliergehäuse untergebracht sind.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Überspannungsableiter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Iso- liergehäuse aus mehreren gleichachsig über einander angeordneten Gehäuseteilen besteht und zwischen den einander zugewendeten Stirnflächen der Gehäuseteile Gaskühler mit Gasaustrittsöffnungen für die Schaltgase der Löschrohre angeordnet sind.
    2. Überspannungsableiter nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse aus so vielen gleichartigen Gehäuse teilen aufgebaut ist, als in Reihe geschaltete Löschrohre im Überspannungsableiter vor handen sind. 3.
    Überspannungsableiter nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass höch- stens mit Ausnahme des mit der geringsten Steuerkapazität versehenen Löschrohres die den Löschrohren parallel zu schaltenden Steuerkapazitäten als Dielektrikum innerhalb der Gehäuseteile liegende und die Löschrohre umgebende keramische Körper besitzen.
    4. Überspannungsableiter nach Unteran spruch 3. dadurch gekennzeichnet, dass die den Löschrohren parallel zu schaltenden Wi derstände für die Potentialsteuerung in der Form von halbleitenden Belägen auf den In nenseiten der Gehäuseteile aufgebracht sind.
    Überspannungsableiter nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden der Gehäuseteile reit Metallflanschen umpresst sind, die Gehäuseteile sich auf den als Distanzstück ausgebildeten Gaskühlern abstützen und durch an den Metallflanschen angreifende und den dazwischenliegenden Gaskühler überbrückende Schrauben zusam mengehalten -erden.
    6. Überspannungsableiter nach den Unter ansprüchen 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass auch zwischen den mit den Stroman schlüssen des Ableiters versehen beiden End kappen und den beiden Enden des gesamten Gehäuses je ein Gaskühler angebracht ist und die Endkappen reit diese Gaskühler über brückenden Schrauben an den beiden um pressten Endflanschen angeschraubt sind.
    i. Überspannungsableiter nach den Unter ansprüchen 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass bei n in Reihe geschalteten Löschrohren n Gehäuseteile, (n + 1) Gaskühler und (n <I>- 1)</I> keramische Körper vorgesehen sind und die Entladungsräume aller n Löschrohre über die zwischen ihnen liegenden Gaskühler untereinander verbunden sind. B. Überspannungsableiter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass in Reihe reit den Löschrohren ein Ansprechzähler ge schaltet ist.
CH239489D 1944-02-03 1944-04-12 Uberspannungsableiter. CH239489A (de)

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