CH239484A - Uberspannungsableiter. - Google Patents

Uberspannungsableiter.

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CH239484A
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CH
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voltage
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Inventor
Oerlikon Maschinenfabrik
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Oerlikon Maschf
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T1/00Details of spark gaps
    • H01T1/02Means for extinguishing arc
    • H01T1/08Means for extinguishing arc using flow of arc-extinguishing fluid
    • H01T1/10Means for extinguishing arc using flow of arc-extinguishing fluid with extinguishing fluid evolved from solid material by heat of arc

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Description


      Überspannungsableiter.       Das Hauptpatent bezieht sich auf einen       Überspannungsableiter    mit spannungsabhän  gigem Widerstand und einer Löschfunken  streckenanordnung, für erhöhtes     Ableitver-          mögen    und insbesondere für höhere Netz  spannungen. Dabei enthält die Löschfunken  streckenanordnung eine Mehrzahl in Reihe ge  schalteter Löschrohre mit selbst erzeugtem  Druckgas, von denen jedes nur für einen  Bruchteil der Betriebsspannung des zu schüt  zenden     Anlageteils    bemessen ist.

   In einer sol  chen Ausführung des     Überspannungsableiters     werden vorteilhaft noch zusätzliche Mittel  zur Potentialsteuerung     mindestens    zwischen  den als Löschrohre ausgebildeten Teilen der       Löschfunkenstreckenanordnung    vorgesehen.  



  Die üblichen     Überspannungsableiter    ohne  Löschröhre, bei denen also die     Löschfunken-          streekenanordnung    ausschliesslich aus Plat  tenfunkenstrecken besteht, sind bekanntlich  derart gebaut, dass der spannungsabhängige  Widerstand, die     Löschfunkenstreckenanord-          nung    und eine gegebenenfalls vorgesehene       A.nsprechfunkenstrecke    alle in einem ge-         meinsamen    Gehäuse aus Isolierstoff unterge  bracht sind.

   Ein     Überspannungsableiter    der  bekannten Ausführung bildet also eine fer  tige bauliche Einheit, die unmittelbar zwi  schen Erde und das zu schützende Netz     ge-          sehaltet    wird. Es liegt nun     ausserordentlich     nahe, für einen     Überspannungsableiter    nach  dem Hauptpatent ebenfalls den bei den vor  bekannten Ableitern     bereits    bewährten Auf  bau anzuwenden und sämtliche Teile des Ab  leiters einschliesslich der Löschrohre in einem       Isolierstoffgehäuse    unterzubringen.  



  Nach der vorliegenden Erfindung weist  der     Überspannungsableiter    nach dem Patent  anspruch und dem Unteranspruch 1 des  Hauptpatentes zwei elektrisch hintereinander  geschaltete, baulich     getrennte    Teile auf, wobei  der eine Bauteil aus einem     Isolierstoffgehäuse     besteht,     in    dem der spannungsabhängige  Widerstand untergebracht ist, während der  zweite Bauteil die- in Reihe geschalteten  Löschrohre einschliesslich der ihnen zugeord  neten zusätzlichen Mittel zur Potentialsteue  rung enthält.

   Durch diese Zweiteilung im      Aufbau des     Überspannungsableiters    werden  technische Vorteile erzielt, die nachstehend  an Hand des in der     Zeichnung    schematisch  wiedergegebenen Ausführungsbeispiels näher  erläutert werden.  



  Aus Gründen der Platzersparnis wurde in       der    Zeichnung auf eine     massstäbliche    Darstel  lung verzichtet. Zwischen der zu schützenden  Leitung 40 und der Erde 41 sind die beiden  Bauteile 20 und 30 des     Überspannungsablei-          ters    unter     Verwendung    eines Leiterseils 42  in Reihe geschaltet. Der eine Bauteil 20 be  steht aus einem mit Rippen     versehenen        Iso-          liergehäuse    21, in welchem die spannungsab  hängigen Widerstände wettersicher     unterge-          bracht    sind.

   Die spannungsabhängigen Wider  stände sind einerseits mit dem metallischen  Sockel 22 und     anderseits    mit der obern Me  tallkappe 23 verbunden, wobei die letzteren       @leiehzeitig    als äussere Stromanschlüsse des  Bauteils 20 ausgebildet sind. Der andere     Bau-          tc,il    30 des gesamten Ableiters besteht vor  allem     ans    den in Reihe liegenden     Löseh-          iohren    31, die aus einem bei hoher     Tempera-          tiir    gasabgebenden Stoff hergestellt sind.

   Mit  den     Löschrohrelektroden    sind     Metallschirme     32     zusammengebaut.    welche die     Potential-          s\euerung    für die bei einem Spannungsstoss       idassgebenden    hohen Frequenzen bestimmen.  Die Potentialverteilung bei Betriebsfrequenz  wird dagegen mittels nicht eingezeichneten       Ohmschen        ZViderständen    herbeigeführt, die  beispielsweise als leitender Belag aussen auf  den Löschrohren 31 ausgebildet sein können.

    Die Kapazitäten zwischen den Schirmen 32  und die     Ohmsehen    Widerstände. welche den  Löschrohren parallel liegen. bilden     frequenz-          abhängige    Glieder und werden zur Verringe  rung der     Ansprechspannung    des gesamten  Ableiters so entworfen. dass die     Löschrohre    31  bei Betriebsfrequenz des Leiters 40 wenig  stens     näherungsweise    gleiche Spannungsan  teile, bei den für einen Spannungsstoss mass  gebenden hohen Frequenzen jedoch v     erschie-          clene    Spannungsanteile erhalten.

   Besteht die       Löschfunkenstreckenanordnung    des     tber-          spannungsableiters    ausschliesslich aus     Lösch-          rohren,    dann kann es vorteilhaft sein., in         Reihe    mit dem spannungsabhängigen Wider  stand noch eine besondere     Ansprechfunken-          strecke    einzuschalten, deren Stossfaktor klei  ner als 1 ist. Diese     Ansprechfunkenstrecke.     deren Bauart an sich bekannt ist, wird dabei  vorzugsweise ebenfalls in dem Isoliergehäuse  21 untergebracht.  



  Die Zweiteilung des     Ableiters    in baulich       getrennte    Schaltelemente hat nun vor allem  konstruktive und     betriebstechnische    Vorteile.       ha    im     Isoliergehäuse    21 sich keinerlei     Teile          der        Löschfunkenstrecken    mehr befinden, kön  nen seine Abmessungen geringer gewählt:  werden. Weil ferner eine aus     Löschrohren    be  stehende     Löschfunkenstrecke    ein wesentlich       grösseres        Löschvermögen    besitzt als die üb  lichen Plattenfunkenstrecken, ist es möglich.

    mit weniger     Widerstandsscheiben    für den       spannungsabhängigen    Widerstand     auszukom-          inen.    Dadurch können die Abmessungen des       Isoliergehäuses    21 noch weiter verringert   -erden.

   Ausserdem befinden sich alle einem  Verschleiss unterworfenen Teile. vor allem die  Löschrohre 31. ausserhalb des     Isoliergehäuse,     21. so dass ihre Auswechselbarkeit sehr     ver-          einfaeht        wird.    Besonders vorteilhaft, ist es  hierbei, die elektrische Belastbarkeit der       Löschrohre    geringer zu wählen, als diejenige       des        spannungsabhängigen    Widerstandes. Es  ist möglich. die Löschrohre so     auszuführen.     dass sie beispielsweise bei einem     Kurzschluss     durch den Ableiter rasch zerstört werden, und  zwar bevor der spannungsabhängige Wider  stand einen Sehaden erleidet.

   Werden nun  die beiden Bauteile des Ableiters.     wie    in der       %cichnung    dargestellt. durch ein Leiterseil 42       verüunden    und so     zwischen    Erde 41     und    Lei  tung 40 eingeschaltet, dass bei einer     7,erstö-          rung    der     Löschrohre    der schadhafte Teil mit       dem    Leiterseil 42 derart abfällt.

   dass gleich  zeitig eine     Leitungstrennung    stattfindet, so  wird dadurch ein vollkommener Schutz des  den     spannungsabhängigen    Widerstand     cnt-          haltenden    Bauteils erreicht. Dieser     Schutz    ist  auch insofern erwünscht, da die     Ilauptkosten     des gesamten Ableiters im Teil ?0. das heisst       ir_        dem    den     spannungsabhängigen    Widerstand  enthaltenden     Isoliergehäuse    21. liegen.

   Durch      die beschriebene Leitungstrennung, welche im  Gegensatz zu den bekannten Ausführungen  neben dem eigentlichen     Überspannungsablei-          ter    keine besonders hierfür vorgesehenen  Schaltelemente benötigt, wird ausserdem er  reicht, dass der schadhafte Ableiter sichtbar  angezeigt wird.  



  Es gibt verschiedene Möglichkeiten der       Montage    für den zweiteiligen Ableiter, um  die beschriebene Leitungstrennung im Falle  eines Versagens des Ableiters herbeizuführen.  Der den spannungsabhängigen Widerstand  enthaltende Bauteil 20 kann zum Beispiel an  seiner     obern    Metallkappe 23 aufgehängt sein.  An seinem untern     Fussanschluss    22 wird dann.  der obere Anschluss 33 des die Löschröhre  enthaltenden Bauteils 30 befestigt. Diese  Reihenschaltung der beiden Schaltelemente  20 und 30 kann somit beispielsweise mit der  Kappe 23 an der zu schützenden Leitung auf  gehängt werden, während vom untern An  schluss 34 das mit der Erdleitung verbundene  Seil herabhängt.

   Umgekehrt ist es möglich,  die Kappe 23 des Teils 20 unmittelbar an  einem geerdeten Metallmast zu befestigen,  während dann vom untern Anschluss 34 aus  ein U-förmig durchhängendes Leiterseil zu der  zu schützenden Leitung 40 führt. Die in der  Zeichnung dargestellte Montage ist jedoch  vorzuziehen, bei welcher der die Löschrohre  enthaltende Teil 30 unmittelbar an der zu  schützenden Leitung 40 aufgehängt ist. Der  von der Leitung     abgewendete    Anschluss 34  führt hierbei über ein Leiterseil 42 zum einen  Anschluss des Bauteils 20, dessen zweiter An  schluss geerdet ist.

   Dabei kann der Bauteil 20  mit seinem obern Anschluss 23 an einem ge  erdeten Metallmast aufgehängt sein, während  von seinem fussseitigen Anschluss 22 das wie  oben U-förmig durchhängende Leiterseil zum  Anschluss 34 des Bauteils 30 des Überspan  nungsableiters führt. Für höhere Netzspan  nungen ist es jedoch nicht zweckmässig, den  die spannungsabhängigen Widerstände ent  haltenden Bauteil 20 an seiner     obern    Metall  kappe 23 aufzuhängen.

   Wegen der grösseren  Bauhöhe und dem dementsprechend höheren  Gewicht des Teils 20 wird derselbe vorzugs-    weise an seinem als Sockel ausgebildeten An  schluss 22 befestigt und das Seil 42 zwischen  den stirnseitigen Anschluss 23 des Teils 20  und den von der Leitung 40     abgewendeten     Anschluss 34 des Teils 20 verlegt, wie dies in  der Zeichnung     wiedergegeben    ist. In allen  Fällen, wo sich der Bauteil 20 unterhalb des  Bauteils befindet, wird der erstere ausserhalb  der Fallinie des letzteren angeordnet,     um    eine  Beschädigung des Isoliergehäuses 21 durch  herabfallende defekte Teile des Ableiters zu  vermeiden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Überspannungsableiter nach dem Patent anspruch und Unteranspruch 1 des Hauptpa tentes, dadurch gekennzeichnet, dass der Ab leiter zwei elektrisch hintereinandergeschal- tete, baulich getrennte Teile aufweist, wobei der eine Bauteil aus einem Isolierstoffge- häuse besteht, in dem der spannungsabhängige Widerstand untergebracht ist, während der zweite Bauteil die in Reihe liegenden Lösch- rohre einschliesslich der ihnen zugeordneten zusätzlichen Mittel zur Potentialsteuerung enthält.
    UNTERAhTSPR CTCHE 1. Überspannungsableiter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das den einen Bauteil bildende Isoliergehäuse ausser dem spannungsabhängigen Widerstand noch eine mit ihm in Reihe liegende Ansprech- funkenstrecke mit einem Stossfaktor kleiner als 1 enthält.
    2. Überspannungsableiter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die bei den Bauteile des Überspannungsableiters un ter Verwendung von Leiterseilen derart in Reihe und zwischen die zu schützende Lei tung und Erde eingeschaltet sind, dass bei einer Zerstörung eines der beiden Bauteile der defekte Teil mit einem Leiterseil derart abfällt, dass gleichzeitig eine Leitungstren nung herbeigeführt und der schadhafte Ab leiter sichtbar angezeigt wird.
    3. Überspannungsableiter nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrische Belastbarkeit der Löschrohre im Vergleich zu derjenigen der spannungsabhän- gigen Widerstände derart gewählt ist, dass bei einer Überlastung des Ableiters zuerst die Löschrohre zerstört. erden und durch die herbeigeführte Leitungstrennung der span nungsabhängige Widerstand geschützt wird.
    4. tj'berspannungsableiter nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, da.ss der die Löschrohre enthaltende Bauteil mit sei nem einen Anschluss unmittelbar an der zu schützenden Leitung aufgehängt ist, während sein anderer A.nschluss über das nötigenfalls die Leitungstrennung herbeiführende Leiter- seil mit dem einen Anschluss des die span nungsabhängigen Widerstände enthaltenden Bauteils verbunden, und dessen zweiter An sehluss geerdet ist.
    Cberspannungsableiter nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der den spannungsabhängigen Widerstand ent haltende Bauteil mit seinem als Sockel aus gebildeten fussseitigen Anschluss befestigt und geerdet ist, jedoch ausserhalb der Fallinie des die Löschrohre enthaltenden Bauteils liegt.
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