CH239697A - Uberspannungsableiter. - Google Patents
Uberspannungsableiter.Info
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- H—ELECTRICITY
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- H01T—SPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
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- H01T1/02—Means for extinguishing arc
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- H01T1/10—Means for extinguishing arc using flow of arc-extinguishing fluid with extinguishing fluid evolved from solid material by heat of arc
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Description
Über spannungsableiter. Das Hauptpatent bezieht sich auf einen Überspannungsableiter mit spannungsabhän gigem Widerstand und einer Löschfunken- streckenanordnung für erhöhtes Ableitver- mögen und insbesondere für höhere Betriebs spannungen. Dabei enthält die Löschfunken- streckenanordnung mehrere in Reihe geschal tete Löschröhre mit selbst erzeugtem Druck gas, von denen jedes nur für einen Bruchteil der Betriebsspannung des zu schützenden Anlageteils bemessen ist.
Dabei können noch zusätzliche Mittel zur Potentialsteuerung mindestens zwischen den als Löschrohren aus gebildeten Teilen der Löschfunkenstrecken- anordnung vorgesehen sein, um zu erreichen, dass die Löschrohre bei Betriebsfrequenz etwa gleiche Spannungsanteile, bei den für einen Spannungsstoss massgebenden hohen Fre quenzen jedoch möglichst stark verschiedene Spannungsanteile erhalten.
Bei der Ausführung der dazu erforder lichen frequenzabhängig wirkenden Potential- 5teuerung zwischen den Löschrohren ist es zweckmässig, mit möglichst wenig zusItzli- chen Mitteln auszukommen und baulich ein fache Lösungen zu bevorzugen.
Ferner sollten jedoch die dazu benutzten Mittel, wie Kapa zitäten und Ohmsche Widerstände, derart an geordnet und ausgebildet werden, dass sie möglichst nur die Potentialverteilung zwi schen den Löschrohren untereinander bestim men, nicht aber einen schädlichen Einfluss auf die Potentialverteilung längs eines Lösch- rohres selbst verursachen.
Diese Anforderungen werden nun nach der vorliegenden Erfindung bei einem Über spannungsableiter nach dem Patentanspruch und Unteranspruch 1 des Hauptpatentes da durch erfüllt, dass als zusätzliche Mittel zur Potentialsteuerung zwischen den Löschrohren, mit diesen verbundene kapazitiv wirkende Steuerschirme vorgesehen sind, von welchen mindestens einer aus einem elektrisch höchstens halbleitenden Material gebildet ist.
Bei dem in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiel sind nur zwei in Reihe geschaltete Löschröhre 7 und 9 angegeben. Die Löschrohrelektroden 6. 8, 10 sind mit Steuerschirmen 4, 12, lt. aus gerüstet, welche vorzugsweise zur Achse der Löschrohre konzentrisch angeordnet sind, gleiche Durchmesser besitzen und voneinan der dieselben achsialen Abstände haben.
Die Steuerschirme erhalten dabei mit Vorteil eine schalenförmige Form, deren Offnung nach h unten gerichtet ist. In Reihe mit den Lösch- rohren liegt noch der spannungsabhängige Widerstand, der in einem mit Metallkappen 5 und ?1 versehenen Isoliergehäuse ? unter gebracht ist. Die Anschlüsse an Erde und an i die zu schützende Leitung werden an die untere Metallkappe 21 bezw. an die obere Löschrohrelektrode 6 belegt.
Eine besondere Ansprechfunkenstrecke ist nicht unbedingt erforderlich; gegebenenfalls kann sie jedoch 1 noch im Gehäuse \? untergebracht werden. Das Isoliergehäuse ? und die Löschrohre 7, 9 sind in Ansicht wieder--e--eben, während die Steuerschirme 4, lt, 12 im Schnitt. dar gestellt sind.
Von den Steuerschirmen 4, 12, 11 ist nun wenigstens einer aus einem elektri#zeh höchstens halbleitenden Material hergestellt. Nimmt man beispielsweise an, die frequenz- abhängige Potentialsteuerung sei so auszu führen. dass das Löschrohr 7 bei einem Spannungsstoss anfänglich den grössten Span nungsanteil erhalten soll, so ist die eine Elek trode 6 desselben mit dem Schirm 4 :
nis höchstens halbleitendem Material zu ver- i sehen. -Man kann den Schirm 4 aber auch aus einem isolierenden Material herstellen und ihn auf wenigstens einer Seite mit einer hall-,- leitenden Z@'iderstandsschiclit versehen. die mit der Elektrode 6 in Verbindung steht. Die beiden andern Steuerschirme 11 und 12 können aus Metall bestehen.
An Stelle eines Metalles dürfen die Steuerschirme 11, 12 aber ebenfalls aus einem elektrisch halbleitenden Material oder aus einem Isolierstoff bestehen, i wobei die Schirme auf wenigstens einer Seite vollständig mit einer elektrisch gut leitenden Metallschicht bedeckt sind. Die halbleitenden oder gut leitenden Beläge auf den Steuer- elektroden werden jedoch vorzugsweise nur auf der innern, das heisst untern Schalenseite der Steuerschirme angebracht, so dass sie gegen Witterungseinflüsse besser geschützt sind. tber diese Beläge kann man ausserdem noch einen Schutzanstrich legen.
Die Wirkung der beschriebenen Poten tialsteuerung ist nun die folgende: Die Ka pazität zwischen den Schirmen 11, 12 ist für alle Frequenzen dieselbe, da sie auf ihrer ganzen innern Schalenseite mit einem Metall- lelag bedeckt sind oder selbst aus Metall be stehen. Die Leitfähigkeit des Materials des obern Schirmes 4 ist nun so gewählt. dass in radialer Richtung des Schirmes für die Netz frequenz kein wesentlicher Spannungsabfall entsteht. Für die Netzfrequenz wirkt also die gesamte Fläche des Schirmes 4 als Kapazi tätsbelag, und es sind daher die auf die Löschrohre 7 und 9 entfallenden Spannungs anteile bei Netzfrequenz etwa gleich gross.
Bei dem für einen Spannungsstoss massgeben den hohen Frequenzen ist jedoch vorwiegend der kapazitive Leitwert der Kapazität :ler Elektroden 6 und 8 sowie der unmittelbar an schliessenden zentralen Partien des Schirmes 4 massgebend. Die äussern Schirmpartien er halten stark abweichende Spannungen gegen- iiber den zentralen Partien des Schirmes 4, und es entsteht hei hohen Frequenzen in ra dialer Richtung ein starkes Spannungsgefälle auf dem Schirm 4.
Die bei hohen Frequenzen wirksame Kapazität zwischen den Löschrohr elektroden 6, 8 ist also bedeutend geringer als bei Netzfrequenz, so dass bei einem Span nungsstoss der am Löschrohr 7 anliegende Spannungsanteil entsprechend grösser ist als am Löschrohr 9. Das Löschrohr 7 zündet cleinnaeh zuerst. Nach der Zündeng des Löschrohres 7 liegt praktisch der gesamte Spannungsstoss am Löschrohr 9, welches dann unmittelbar ebenfalls zündet und den Ab leiter zum Ansprechen bringt.
Bei der beschriebenen frequenzabhängigen Potentialsteuerung zwischen den Löschrohren 7 und 9 werden keinerlei Widerstände be nötigt, die parallel zu den Lösehrohrelektro- den liegen und aussen auf den Löschrohren als halbleitende Schichten aufgebracht sind. Die Potentialverteilung längs der Löschrohre selbst wird daher nicht beeinflusst und eine schädliche Erhöhung der Ansprechspannung kann vermieden werden.
Es wird im Gegen teil sogar noch möglich, zusätzliche Mass nahmen zur Herabsetzung der Ansprech- spannung der Löschrohre anzuwenden, ohne dass diese Mittel durch die frequenzabhängige Potentialsteuerung zwischen den Löschrohren in ihrer Wirkung beeinträchtigt werden.
Für besondere Zwecke, insbesondere bei einer frequenzabhängigen Steuerung zwi schen mehr als zwei Löschrohren, kann es vorteilhaft sein, die Steuerschirme in kon zentrisch zueinander liegenden Ringgebieten abwechselnd mit leitenden und halbleitenden Schichten zu versehen, die aneinander an grenzen. Dadurch ist es möglich, die Gesetz mässigkeit des in radialer Richtung auftre tenden Spannungsabfalles in beliebiger Weise zu beeinflussen. Besteht der betreffende Steuerschirm selbst aus einem halbleitenden Material, so können besondere halbleitende Schichten zwischen den leitenden Belägen weggelassen werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Überspannungsableiter mit spannungs abhängigem Widerstand und einer Lösch- funkenstreckenanordnung für erhöhtes Ab leitvermögen und insbesondere für höhere Betriebsspannungen, bei welchem die Lösch- funkenstreckenanordnung eine Mehrzahl in Reihe geschalteter Löschrohre mit selbst er zeugtem Druckgas enthält,von denen jedes nur für einen Bruchteil der Betriebsspannung des zu schützenden Anlageteils bemessen ist und ferner zusätzliche Mittel zur Potential steuerung mindestens zwischen den als Lösch- rohren ausgebildeten Teilen der Lösch- funkenanordnung vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass als zusätzliche Mittel zur Potentialsteuerung zwischen den Löschrohren mit diesen verbundene kapazitiv wirkende Steuerschirme vorgesehen sind, von welchen mindestens einer aus einem elektrisch höchstens halbleitenden Material gebildet ist.UN TERANSPRüCHE 1. Überspannungsableiter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass min destens die eine Elektrode desjenigen Lösch- rohres der Reihenschaltung, welches bei einem Spannungsstoss anfänglich den grössten Spannungsanteil erhalten soll, mit einem kapazitiv wirkenden Steuerschirm aus elek trisch höchstens halbleitendem Material ver sehen ist.2. Überspannungsableiter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass wenig stens ein aus einem Isolator bestehender Steuerschirm vorgesehen ist, der wenigstens einseitig mit einer halbleitenden Wider standsschicht versehen ist, die mit der zu geordneten Löschrohrelektrode in Verbindung steht.3. Überspannungsableiter nach Unteran spruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der aus einem Isolator bestehende Steuerschirm in wenigstens einem zur Löschrohrachse kon zentrisch liegenden ringförmigen Gebiet mit einer elektrisch gut leitenden Metallschicht versehen ist, die mit der halbleitenden Wider standsschicht elektrisch verbunden ist.4. Überspannungsableiter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass min destens die eine Elektrode desjenigen Lösch- rohres der Reihenschaltung, welches bei einem Spannungsstoss anfänglich den ge ringsten Spannungsanteil erhalten soll, mit einem Steuerschirm aus einem elektrisch höchstens halbleitenden Material versehen wird, welcher auf wenigstens einer Seite voll ständig mit einer elektrisch gut leitenden lIetallschicht bedeckt ist.5. Überspannungsableiter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die aus einem elektrisch höchstens halbleiten den Material bestehenden, als auch die mit den restlichen Löschrohrelektroden verbun denen Steuerschirme zur Achse der Lösch- rohre konzentrisch angeordnet sind, gleiche Durchmesser haben und voneinander diesel ben achsialen Abstände besitzen.6. Überspannunbsableiter nach Unteran- spruch 5, gekennzeichnet durch schalen förmige Steuersehirme mit nach unten be- richteter Offnun-, welche höchstens auf der innern Schalenseite mit zusätzlichen elek- triscli mindestens halbleitenden Belägen ver sehen sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH238051T | 1944-02-03 | ||
| CH239697T | 1944-02-24 |
Publications (1)
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| CH239697A true CH239697A (de) | 1945-10-31 |
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ID=25728302
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH239697D CH239697A (de) | 1944-02-03 | 1944-02-24 | Uberspannungsableiter. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH239697A (de) |
-
1944
- 1944-02-24 CH CH239697D patent/CH239697A/de unknown
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