CH236440A - Stabeisenstösselschere, bei der das durch die mehr als zwei gerade Schneidkanten aufweisende Messer gebildete Scherenmaul sich durch eine Stufe nach aussen erweitert. - Google Patents

Stabeisenstösselschere, bei der das durch die mehr als zwei gerade Schneidkanten aufweisende Messer gebildete Scherenmaul sich durch eine Stufe nach aussen erweitert.

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CH236440A
CH236440A CH236440DA CH236440A CH 236440 A CH236440 A CH 236440A CH 236440D A CH236440D A CH 236440DA CH 236440 A CH236440 A CH 236440A
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cutting
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Wagenbach Anton
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Wagenbach Anton
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D21/00Machines or devices for shearing or cutting tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Scissors And Nippers (AREA)

Description


  Stabeisenstösselschere, bei der das durch die mehr als zwei gerade Schneidkanten  aufweisende Messer gebildete Scherenmaul sich durch eine     Stufe     nach aussen erweitert.    Bekannt sind Stabeisen-Stösselscheren mit  einem einseitig sich erweiternden Maul, das  von einem festen Messer und einem gerad  linig. beweglich geführten Messer mit stufen  förmig zurücktretenden und einander par  allelen Schneidkanten gebildet wird, wobei  die Stufe der Messer und auch der Angriffs  punkt der Kurbelstange am Stössel des beweg  lichen Schneidmessers sich in der Mitte der  Messerhöhe befinden.

   Dies ermöglicht zwar,  dass die Schere sowohl zum Schneiden einer  grösseren Anzahl     dünner    als auch einer klei  neren Anzahl dicker Eisenstäbe benutzbar  ist; jedoch ist der totale     (.Auerschnitt    der in  das breite Scherenmaul einlegbaren dicken  Eisenstäbe wesentlich grösser als der totale  Querschnitt der in das schmale Scherenmaul  einlegbaren dünnen Eisenstäbe, so dass die  Schere beim     ,Schneiden    dicker Eisenstäbe  höher beansprucht werden kann als beim  Schneiden dünner Eisenstäbe, und ausserdem    werden beim Schneiden dicker Eisenstäbe die  Schneidmesser infolge der zu tiefen Lage des  Angriffspunktes der Kurbelstange am Mes  serstössel stärker auf Verkanten beansprucht  als beim Schneiden     dünner    Eisenstäbe.  



  Die Erfindung bezieht sich auf eine Stab  eisen-Stösselschere, bei der das durch die mehr  als zwei gerade Schneidkanten aufweisende  Messer gebildete Scherenmaul sich durch eine  Stufe nach aussen erweitert und     mindestens     ein Schneidmesser geradlinig beweglich ist,  und das Neue besteht darin, dass die Stufe  oberhalb der     Mitte    der Messerhöhe liegt, und  die Kurbelstange am Stössel des beweglichen  Schneidmessers im Bereich von der Höhe der  Stufe bis zur Mitte der Messerhöhe an,-reif     i:.     Dies hat den Vorteil, dass die totalen     Quer-          schnitte    der in den breiten und der in den  schmalen Scherenmaulteil einlegbaren Eisen  stäbe einander in der Grösse angenähert wer=  den.

   Beim Schneiden von dicken Stabeisen      wird daher die Schere nicht mehr so viel  höher beansprucht wie beim Schneiden dün  ner :Stabeisen, und eine Überbeanspruchung  der Schere ist daher weniger zu befürchten.  Infolge der Lage des Angriffspunktes der  Kurbelstange bleiben auch die maximalen  Verkantungen der Messer in ihren Fassungen  bei Benutzung jedes der beiden Scherenmaul  teile kleiner.  



  Eine vorteilhafte     Ausführungsform    er  gibt sich, wenn der Hub des beweglichen  Schneidmessers so klein ist, dass nur die  Schneidkanten des schmalen Scherenmaul  teils sich beim Schneiden überdecken. da  gegen der breitere Scherenmaulteil beim  Schneiden nicht ganz geschlossen wird. Hier  durch wird verhindert, dass bei Benutzung des  engen Scherenmauls zum .Schneiden dünner  Eisenstäbe auch gleichzeitig das breite Sche  renmaul zusätzlich zum     Schneiden    dünner  Stäbe benutzt und dadurch die Schere über  lastet wird.  



  Ein gleichzeitiges Schneiden dünner     und     dicker Stäbe ist im praktischen     Betriebe    we  niger zu befürchten, weil die dicken und dün  nen .Stäbe im allgemeinen jeweils auf ver  schiedene Längen zu schneiden sind und ein  die Längen bestimmender Anschlag im allge  meinen nur einmal vorhanden ist und ,jeweils       entsprechend    eingestellt werden muss. Ist     kein     solcher Anschlag vorhanden, so werden schon  mit Rücksicht auf die     Arbeitsgeschwindigkeit     stets nur gleiche Stabeisenlängen und dement  sprechend auch Stabeisendicken angezeichnet  und geschnitten werden, zumal die verschie  den dicken Stabeisen ja auch an verschiedenen  Stellen gelagert werden.  



  Eine weitere vorteilhafte     Ausführungs-          form    ergibt sich, wenn der breite Scheren  maulteil oberhalb der Schneidstelle für dicke  Stabeisen sich nach aussen erweitert und in  dieser Erweiterung keine Schneidkanten auf  weist. Das Schneidmesser erhält hierdurch  eine genügende Höhe zur     Abstützung        der     Hinterkante des Messers, so dass die Flächen  drücke auf die Fassung der Messer beim  Schneiden genügend klein gehalten     werden     und sich das Messerfutter nicht wegquetscht.    und es wird verhütet. dass das Messer an der  obersten     Kante        beire    Schneiden     belastet    wird.

    Ausserdem lassen sich die zu schneidenden  Eisen bequem in das Maul einlegen. Die zu  schneidenden Eisen können bei dieser     Aus-          führungsform        während        eines    vorhergehenden  Schneidhubes bereits vorbereitend in eine  Aussparung des Mauls eingelegt werden und  rutschen beim     nächsten    Huh     selbsttätig    in das  i Maul ein. Ähnlich wirkt auch der obere breite  Maulteil gegenüber dein entern engen. Hier  durch wird die     Arbeitsgeschwindigkeit    er  höht.  



  Die Zeichnung     veranschaulicht    ein     Ans-          führnngsheispiel    der Erfindung. und zwar       rat     Fig. 1 eine Seitenansicht einer Stössel  schere und  Fig. 2 ein Teillängsschnitt durch das       Scherenmaul.     



  Ein auf Rädern 1     fahrbares    Scheren  gestell ? trägt. von einem Motorvorgelege 3  aus getrieben, eine     Kurbelwelle    4 mit Kurbel  stange 5 zum Antrieb eines Schneidstössels 6.  Der     Antrieb    ist hier mittels eines Hebelwer  kes 7 ohne Stillsetzung des Vorgeleges     an-          so    dass der Stössel zum  Einlegen der Eisen in das Scherenmaul je  weils stillsetzbar ist. Eiire Auflagerolle 8  dient     zum        Aufnehmen    und     bequemen    Vor  ziehen der Eisen. um sie dann in das Scheren  maul abzugeben.  



  Das     Scherenmaul    enthält in einer festen  Backe 9 ein festes abgestnftes Messer 10, und  der Stössel 6 enthält ihm gegenüber ein be  wegliebes abgestuftes Messer 11. so angeord  net, dass     beide        Messer    mit ihrer     untern     Schneidenstufe aneinander vorbei. schneiden.  Die Messer 10 und 11 weisen somit mehr als  zwei gerade Scbneidkanten auf.

   Der Hub der       Kurbelwelle    4 und     damit    des     be-,ve-lieben          Schneidmessers    11 ist so klein, dass nur die  Messerkanten des     untern    schmalen     Scheren-          niaulteils        siel    heim Schneiden überdecken.  dass der breitere     Scherennianlteil    beim     Schnei-          den    nicht ganz geschlossen wird.  



  Die     Messer    sind     an    ihren Schneiden derart       abgestuft,        dass    sie     rin        obern    Teil einen breiten      Maulteil 12 und im untern einen engen Maul  teil 13 bilden; die Stufe 23 liegt oberhalb der  Mitte der Messerhöhe 22 und die Kurbel  stange greift am Stössel etwa in der Höhe     der     Stufe 23 bezw. etwas unterhalb dieser an,  d. h. im Bereich von der Höhe der Stufe     bis     zur Mitte der Messerhöhe. In das breite  Scherenmaulteil können dann z.

   B. etwa ein  bis zwei dicke Stabeisen und in das enge  Scherenmaul ein andermal etwa vier bis fünf  dünne zu schneidende     Stabeisen    von etwa dem  gleichen Gesamtquerschnitt wie die ein bis  zwei dicken Stabeisen eingelegt werden, und  es ergeben sich dann sowohl beim Schneiden  der dünnen Eisen mit dem engen Scheren  maulteil als auch beim Schneiden der dicken  Eisen mit dem breiten Scherenmaulteil mög  lichst geringe auf die Messer und die Messer  futter verkantend wirkende Schneidkräfte.  Ein gleichzeitiges Schneiden dünner. Stabeisen  im engen und breiten Scherenmaulteil ist da  bei nicht möglich, da der obere breite Sche  renmaulteil nicht genügend beim Schneiden  geschlossen wird, und es werden daher Über  lastungen der Maschine verhütet.  



  Der breite Scherenmaulteil ist oberhalb  der Schneidstelle für dicke Stabeisen bei 21  verlängert, indem er nach aussen stark schräg  (oder stufenförmig) erweitert ist, und er  weist hier keine Schneidkanten auf. Das  Schneidmesser erhält hierdurch eine genü  gende Höhe zur Abstützung seiner Hinter  kante 24, so dass die Flächendrücke auf das  Messerfutter beim     ,Schneiden    genügend klein  werden und sich das Messer nicht verkantet  und das Messerfutter nicht verquetscht, da  das Messer an der obersten Kante beim  Schneiden nicht belastet wird. Die zu schnei  denden Eisen-lassen sich dabei bequem in das  Schneidmaul einlegen, besonders wenn das  Messerfutter, wie gezeichnet, sich in Fort  setzung der schrägen Schneidkante nach oben  hin ebenfalls erweitert.

   Die zu schneidenden  Eisen können auch während eines vorher  gehenden Schneidhubes bereits vorbereitend  in die Aussparung des Mauls zwischen den  Kanten 21 eingelegt werden und rutschen  dann beim nächsten Hub selbsttätig in das    Schneidmaul ein, so dass die Arbeitsgeschwin  digkeit erhöht     wird.     



  Zum Halten der Eisen in einer Lage von  einiger Schräge entgegengesetzt der sonst  durch den     Schnittdruck-    zu gewärtigenden  Schräglage, die zu klemmendem     Schräg-          sehnitt    führen würde, ist auf der freien Seite  der Stösselführung ein kurzes Widerlager 14  und auf der andern Seite der Stösselführung  ein längeres Widerlager 15 vorhanden. Dieses  Widerlager ist ferner durch ein Exzenter  widerlager 16 ergänzt, das um einen Dreh  zapfen 17 verdrehbar und durch Steckstifte  18 in     verschiedenen    Drehlagen feststellbar ist.  Dieses Widerlageregzenter 16 hat eine Reihe  im wesentlichen ebener Flächen in verschie  denen Abständen vom Drehzapfen, so dass es  für verschieden dicke Eisen passend einstell  bar ist.

   Jede seiner Flächen besteht ferner aus  zwei Stufen 19, 2,0, die ebenso abgestuft sind  wie die durch die Scherenmesser gebildeten  Maulteile 12, 13, so dass also jede Exzenter  einstellung gleich für zwei Eisenstärken  passt, die voneinander entsprechend der Maul  abstufung verschieden sind.  



  Eingeschlagene oder aufgemalte Zahlen  auf den nach     oben    gewendeten Randflächen  der Exzenterstufen 19 und 20 geben die Stär  ken der Stabeisen an, für die jede einzelne  Exzenterfläche zu benutzen ist. Damit wird  selbst bei ungelernter Mannschaft zuverläs  sige Arbeit mit der Maschine erreicht.  



  Die zur Bildung der verschiedenen Maul  weiten 12 und 13 nötige Stufe kann gegebe  nenfalls nur an einem Messer, z. B. dem Mes  ser 10 vorgesehen sein, und zwar entsprechend  mit grösserer Tiefe; dieses Messer weist somit  zwei durch die Stufe getrennte Schneidkanten  auf, während das Messer 11 dann eine ein  zige Schneide aufweist. Das ungestufte Mes  ser lässt sich dann bequemer nachschleifen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Stabeisen-Stösselschere, bei der das durch die mehr als zwei gerade Schneidkanten auf weisende Messer gebildete Scherenmaul sich durch eine Stufe nach aussen erweitert und mindestens ein ,Schneidmesser geradlinig be- weglich ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Stufe (23) oberhalb der Mitte der Messerhöhe (22) liegt und die Kurbelstange am Stössel des beweglichen Schneidmessers im Bereich von der Höhe der Stufe bis zur Mitte der Messerhöhe angreift. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Stabeisen-Stösselschere nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hub des beweglichen Schneidmessers so klein ist, dass nur die Schneidkanten des schmalen Scherenmaulteils sich beim Schneiden über decken, dagegen der breitere Scherenmaulteil beim Schneiden nicht ganz geschlossen wird. 2. Stabeisen-Stösselschere nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der breite Scherenmaulteil oberhalb der Sehneid stelle für dicke Stabeisen sich nach aussen er weitert und in dieser Erweiterung keine Schneidkanten aufweist. 3. Stabeisen-Stösselschere nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass nur eines der beiden Schneidmesser zwei durch die Stufe getrennte Schneidkanten aufweist.
    während das andere Schneidmesser eine ein zige Schneidkante aufweist.
CH236440D 1942-07-10 1943-06-08 Stabeisenstösselschere, bei der das durch die mehr als zwei gerade Schneidkanten aufweisende Messer gebildete Scherenmaul sich durch eine Stufe nach aussen erweitert. CH236440A (de)

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FR (1) FR895454A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1101100B (de) * 1952-01-15 1961-03-02 Schostal Sa Vorrichtung zum Abschneiden von Scheiben von einer Stange

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1101100B (de) * 1952-01-15 1961-03-02 Schostal Sa Vorrichtung zum Abschneiden von Scheiben von einer Stange

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FR895454A (fr) 1945-01-25

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