CH232249A - Drehschauzeichen. - Google Patents

Drehschauzeichen.

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CH232249A
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Fides Gesellschaft Beschraenk
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Fides Gmbh
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B5/00Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied
    • G08B5/22Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission
    • G08B5/24Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission with indicator element moving about a pivot, e.g. hinged flap or rotating vane
    • G08B5/30Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission with indicator element moving about a pivot, e.g. hinged flap or rotating vane with rotating or oscillating members, e.g. vanes

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Description


      Drehsehauzeichen.       Die vorliegende Erfindung betrifft ein       Drehschauzeichen    zur Signalgabe, insbeson  dere für Fernmeldeanlagen.  



  Die     bekannten        Drehschauzeichen    sind so       s    eingerichtet,     dass    das     ;Sichtzeichen    unter der       bezw.    unter den     Abdeckflächen    bewegt  wird und im Arbeitszustand unter .der       bezw.    den     von,den        Abdeckflächen    freien Stel  len erscheint. Es wird also von der Gesamt  fläche dieser Schauzeichen bei ihrer Betäti  gung nur ein Teil (maximal<B>50,%)</B>     verändert.     



  Schauzeichen, die bei ihrer Betätigung  die ganze Sichtfläche verändern, sind zwar  auch bekannt, nämlich Fallklappen oder ähn  lich arbeitende Einrichtungen. Sie besitzen  jedoch den Nachteil eines verhältnismässig  grossen Raumbedarfes.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt, .die  Wirkung für     Drehschauzeichen    erheblich zu  steigern, und zwar durch     Veränderung    der  ganzen Schaufläche bei seiner Betätigung.  Dies wird dadurch erreicht,     ,dass    die Sicht-         fläche    des Sichtzeichens in der einen     ,Stellung     in Sichtrichtung vor, in der andern hinter  der     Abdeckfläche    liegt.  



  In der     Zeichnung    ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes darge  stellt.  



       Fig.    1 zeigt ein vierflügliges Sichtzeichen  in Seitenansicht,     F'ig.    2 in Draufsicht,     F'i.g.    3  das Gehäuse in Seitenansicht,     Fig.    4 in  Draufsicht.     Fig.    5 stellt in     etwas.    grösserem       Xassistabe    .den     .obern    Teil des fertig     mon-          tierten.        Drehschauzeichens    (Gehäuse und       Grundplatte    im Schnitt) dar.  



  Eine Achse 1, .die unten in ein Gewinde  2 ausläuft, hat oben einen Kopf 3, an dem  die vier Flügel 4 des     .Sichtzeichens    befestigt  sind, und zwar derart, dass die eine Flügel  kante waagrecht mit dem Kopf abschneidet,       .die    andere um einen bestimmten Betrag her  abgezogen ist, so     @dass    jeder Flügel eine  Schraubenfläche bildet. Am Kopf sind die  dort entstehenden Schraubenlinien durch An-           sätze    5 nach unten fortgesetzt. Von einer  Deckplatte 6 ragen Teile 7 über die waag  rechten Kanten der Flügel hinaus. Dadurch  entstehen zwischen den Flügeln schräge Füh  rungen B. Die obern Flächen der vier Flügel  4 stellen die Sichtfläche dar.  



  Das Gehäuse     (Fig.    3 und 4) weist eine  dem Kopf 3 angepasste Bohrung 9 auf. Die  Fläche des Deckels     ist    entsprechend den vier  Flügeln des Sichtzeichens in vier     Segmente     10 geteilt, die entsprechend der Flügelstel  lung ebenfalls     schraubenflächenartig    gestellt  sind. Auf .diese Weise entstehen zwischen  den einzelnen Segmenten Austrittskanäle 11,  die einen schräg nach oben gehenden Weg  öffnen. Die obern Flächen der Segmente 10  stellen die     Abdeckfläche    des Schauzeichens  dar.  



  Das fertige     .Schauzeichen    ist in     Fig.    5  mit     .einem    .Schnitt durch das Gehäuse darge  stellt. Den     Abschluss,des    Gehäuses nach unten  bildet eine Grundplatte 12 mit einer dem  Durchmesser der Achse 1 entsprechenden  Bohrung 13, Das. Sichtzeichen     (Fig.    1 und 2)  ist in die     Bohrung    der     Grundplatte    derart  eingeführt,     .dass    der Kopf 3 auf der Grund  platte 12 aufliegt. Die Flügel des Sicht  zeichens sind dann durch die Segmente 10  des Gehäuses verdeckt. Jeder Flügel liegt  unter einem Segment.

   Die schrägen Führun  gen 8 des.     Sichtzeichens    sind im Eingriff mit  .den schräg nach unten gezogenen Innenkan  ten der Segmente.  



  Wird nun durch einen hier nicht weiter  c     dargestellten    Mechanismus :die Achse 1 des  Sichtzeichens .gedreht, so führen die Flügel  4 eine Schraubenbewegung, das heisst eine  Drehbewegung und gleichzeitig dabei eine  Aufwärtsbewegung aus, bis jeder Flügel .des  Sichtzeichens über dem in Drehrichtung  nächsten Segment 10 steht. Die     Abdeck-          flächem    sind dann völlig von den Flügeln des  Sichtzeichens bedeckt.  



  Beim Zurückdrehen des Sichtzeichens  verschwinden die Flügel wieder vollkommen  unter :den     Abdeckflächen.     



  Da wie erwähnt das Sichtzeichen eine  drehende Aufwärts-     bezw.    Abwärtsbewe-         gung    ausführt, ist es auch möglich, das  Schauzeichen durch einen Mechanismus zu  betätigen, der einen Druck     bezw.    einen Zug  auf die Achse des Sichtzeichens ausübt. In  der schräg verlaufenden Führung 8 teilt sich  dann die auf die Achse wirkende Kraft. in  eine auf-     bezw.        abwärts    gehende und eine       Drehkomponente.     



  In der Grundplatte 12 sind zwei An  schläge 14' (Ruhelage) und 14 (Arbeitslage)  eingelassen, die     zusammen    mit einem auf die       Achse    1 aufgeschraubten Hebel 15 die Bewe  gungen des     Sichtzeichens    begrenzen.  



  Nach dem gezeigten Ausführungsbeispiel  besitzt das Sichtzeichen vier Flügel. Selbst  verständlich könnte auch eine andere Anzahl  von Flügeln gewählt werden, wofür im  wesentlichen das Antriebsmittel und dessen  Hub     ausschlaggebend    ist. Bei Anordnung von  vier Flügeln muss der Antriebsmechanismus  in der Lage sein, die Achse des Sichtzeichens  um 90  zu drehen. Bei Anordnung nur eines  Flügels wäre eine Drehung des Sichtzeichens  um     360 ,        bei    zwei Flügeln eine solche um  180 , bei acht Flügeln eine solche um 45   erforderlich. Der gewählten Anzahl der Flü  gel entsprechend muss der     Deckel    des Ge  häuses ausgebildet sein und Schraubenflächen  in der     entsprechenden    Anzahl aufweisen.  



  Die     erfindungsgemässe    Anordnung ermög  licht durch vollständige oder teilweise Betä  tigung des Sichtzeichens die Erzeugung     un-          tersehiedlicher    Signale. Die Anzahl der  Signale kann noch durch unterschiedliche,  z. B. mehrfarbige, Kennzeichnung der Flügel  erhöht werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Drelischauzeichen, dadurch gekennzeich net, dass die Sichtfläche des Sichtzeichens in der einen Stellung in Sichtrichtung vor, in der andern hinter der Abdeckfläche liegt.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Drehschauzeichen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeck- flä clie mindestens einen Austrittskanal (11) aufweist, aus dem die Sichtfläche des Sicht- zeichens unter Verwendung einer schrägen Führung (8) herausgedreht bezw. in sie hin eingedreht werden kann. 2. Drehschauzeichen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Sichtzeichen eine Anzahl schräg gestellter Flügel besitzt.
    3. Drehschauzeichen nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch An sätze (5, 7) an,d-er Flügelachse (1, 3) schräge Führungen (8) zwischen den Flügeln gebil det sind. 4. Drehschauzeichen nach Unteranspruch 1, dadurch .gekennzeichnet, dass die Abdeck- fläche in eine der Anzahl der Flügel entspre chende Anzahl von Segmenten (10) aufgeteilt ist, die entsprechend der Stellung der Flügel .des. Sichtzeichens !schräg gestellt sind.
    5. Drehschauzeichen nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die ,Schräg führungen (8) des Sichtzeichens mit den Innenkanten der Segmente (10) in Eingriff stehen. 6. Drehschauzeichen nach Unteranspruch 1. dadurch gekennzeichnet, -dass durch Arre- tiermittel (14, 15) die Bewegung des Sicht zeichens begrenzt ist.
CH232249D 1924-04-10 1942-12-31 Drehschauzeichen. CH232249A (de)

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GB232249A (de) 1926-06-17

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