CH232196A - Kupplung zwischen einem treibenden und einem getriebenen Teil eines Reibrädergetriebes. - Google Patents

Kupplung zwischen einem treibenden und einem getriebenen Teil eines Reibrädergetriebes.

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CH232196A
CH232196A CH232196DA CH232196A CH 232196 A CH232196 A CH 232196A CH 232196D A CH232196D A CH 232196DA CH 232196 A CH232196 A CH 232196A
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CH
Switzerland
Prior art keywords
coupling
ball
support surface
driving
clutch
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Application number
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Wesselma Co
Original Assignee
Wesselmann Bohrer Co Aktienges
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H15/00Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by friction between rotary members
    • F16H15/02Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by friction between rotary members without members having orbital motion
    • F16H15/04Gearings providing a continuous range of gear ratios
    • F16H15/06Gearings providing a continuous range of gear ratios in which a member A of uniform effective diameter mounted on a shaft may co-operate with different parts of a member B
    • F16H15/08Gearings providing a continuous range of gear ratios in which a member A of uniform effective diameter mounted on a shaft may co-operate with different parts of a member B in which the member B is a disc with a flat or approximately flat friction surface
    • F16H15/14Gearings providing a continuous range of gear ratios in which a member A of uniform effective diameter mounted on a shaft may co-operate with different parts of a member B in which the member B is a disc with a flat or approximately flat friction surface in which the axes of the members are parallel or approximately parallel

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description


  Kupplung zwischen einem treibenden und einem getriebenen Teil eines  Reibrädergetriebes.    Die Erfindung betrifft eine Kupplung  zwischen einem treibenden und einem getrie  benen Teil eines Reibrädergetriebes mit zwei  zum axialen Verschieben des einen Kupp  lungsteils dienenden, in entgegengesetztem  Sinne zur Achse der Kupplung geneigten,  mit einer Kugel zusammenarbeitenden  Schrägflächen und einer Kugelstützfläche,  bei welcher Kupplung beim Einschalten des  Getriebes durch gegenseitige Verlagerung  der Kupplungsteile der eine dieser Teile  axial so verschoben wird, dass die Reibschei  ben aneinandergepresst werden.

   In bekannten  Kupplungen dieser Art ist den beiden  Schrägflächen eine Kugel gemeinsam, die je  nach dem Drehungssinne     an,    der einen oder  andern Schrägfläche anliegt, und die Schräg  flächen stehen durch einen abgerundeten Teil  miteinander in     Verbindung,    um der Kugel  den Übergang von einer Schrägfläche zur  andern zu ermöglichen. Dieser Übergang er  gibt beim Einrücken der Kupplung einen    toten Gang, der zu einem Stoss Veranlassung  gibt.  



  Die Erfindung sucht diesen Stoss zu ver  meiden. Sie besteht darin, dass für jede  Schrägfläche eine Kugel     vorgesehen.    ist, mit  der sie sich auf die Stützfläche stützt, und  dass jede Kugel auf der Stützfläche bis zu  einem Anschlag rollen     kann..     



  Zweckmässig werden die Schrägflächen  durch die Wand von Nuten eines mit dem  getriebenen Teil verbundenen Wellenstum  mels und die Stützfläche durch die Wand einer       Ausdrehung    gebildet, die sich     in    einer mit dem  treibenden Teil verbundenen, den Wellen  stummel umschliessenden Büchse befindet,  und vorteilhaft werden dabei die Anschläge  von Schrauben gebildet, die durch die Wan  dung der     Büchse    in die     Ausdrehung    ragen.  



  Ferner empfiehlt es sich, die Schräg  flächen unter einem Winkel von ungefähr       35-40     zur Achse des ihnen zugeordneten  Kupplungsteils geneigt verlaufen zu lassen.      Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel.  



  Fig. 1 ist eine Ansicht eines Reibungs  getriebes, in das die Kupplung eingebaut ist.  Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch  die Kupplung und  Fig. 3 ein waagrechter Schnitt nach der  Linie I-I der Fig. 2.  



  Das Reibungsgetriebe besitzt zwei Rei  bungsscheiben 15 und 16, zwischen denen  zwei miteinander fest verbundene, schräg  liegende Scheiben 17 und 18 quer zur Achse  der ersteren verschiebbar sind. Die obere Rei  bungsscheibe 15 wird durch einen Motor 19  angetrieben. Die untere Reibungsscheibe 16  ist mit einem Wellenstummel 1 fest verbun  den. Über den Wellenstummel 1 ist eine  zylindrische Büchse 6 geschoben, die mit .der  getriebenen Welle 20 fest     verbunden    ist.  Diese Büchse enthält innen eine in einer Quer  ebene liegende ringsum verlaufende, mit  ihrer Begrenzungswand eine Stützfläche 7  bildende Ausdrehung 71.

   Quer zu dieser  Ausdrehung sind in dem treibenden Wellen  stummel 1 in entgegengesetztem Sinne zu  seiner Achse geneigte, an ihrer Flanke  schraubenlinienförmig verlaufende Schräg  flächen 2, 3 bildende Nuten 21, 31 geschnit  ten. In diesen liegen Wälzkörper, zweck  mässig Kugeln 4 und 5, welche auch in die  Ausdrehung 71 hineinragen. In die Büchse 6  sind Schrauben 8 und 9 eingeschraubt, die  an ihren innern, in die Ausdrehung 71 ragen  den Enden mit den Kugeln     zugewandten     Schrägflächen 10 und 11 versehen sind.  



  Die Kupplung arbeitet wie folgt:  Wird der treibende Wellenstummel 1 im  Sinne des Uhrzeigers mit Bezug auf Fig. 3  gedreht, so wird die Kugel 5 an der Schräg  fläche 11 angehalten, und die Schrägfläche 3  schiebt sich längs der Kugel 5 nach oben, so  dass der Wellenstummel angehoben wird und  das mit ihm verbundene Reibräderaggregat  zusammenpresst und so den Reibungsdruck  erzeugt.  



  Wird der treibende Wellenstummel ent  gegen dem     Uhrzeigersinne    gedreht, so wird  die Kugel 4 in entsprechender Weise an der    Schrägfläche 10 der Schraube 8 angehalten.  Der treibende 'Wellenstummel wird in der  gleichen Weise gehoben wie vorher.  



  Die Nuten 21 und 31 werden derart an  geordnet, dass die Kugeln ohne Spiel an den  Schrägflächen 10 und 11 anliegen können,  wie in     Fig.    1 dargestellt ist. Wird die Kupp  lung in Betrieb ,genommen, so wird die ge  triebene Büchse 6 ohne Überwindung eines  toten Ganges in der Kupplung mitgenom  men. Bei eintretender Abnutzung der Reib  scheiben muss der Wellenstummel entspre  chend höher gehoben werden. Dadurch ver  grössert sich der Abstand der jeweils nicht  übertragenden Kugel 4 oder 5 von der zu  gehörigen Schraube 8     bezw.    9. Indessen ist:  diese Vergrösserung des Abstandes nur ge  ring, da die Ausfräsungen 21 und 31 relativ  starke Neigung besitzen.

   Im Ruhezustand  werden die Kugeln. 4 und 5 durch das Ge  wicht des     )Vellenstummels    1 und der mit  ihm verbundenen Teile immer an die Schräg  flächen 10 und 1.1 gedrückt, so dass das An  lassen des Getriebes ohne Stoss erfolgt und  die fragliche Schrägfläche 2 oder 3 sich all  auf der Kugel 4 oder 5 nach oben  m<B><U>*</U></B>     hlich   <B>.</B>  



  schiebt. Erfolgt eine Änderung des Dre  hungssinnes, so wird der treibende Wellen  stummel im Augenblick der Änderung des  Drehungssinnes nach unten sinken, so dass  die Kugeln wieder an den Schrägflächen 10  und 11 anliegen und das Einrücken der  Kupplung ohne Stoss erfolgt.  



  Da voneinander     getrennte    Nuten 21 und       31    und Kugeln 4 und 5 angeordnet sind und  die Schrägflächen 2, 3 über ihre ganze im  Betriebe wirksame Länge ungefähr gleiche  Schräge besitzen, die Kugel 4 oder 5 also  bei Änderung des Drehungssinnes nicht aus  einer Nute in die andere übertreten muss, ist  ein daraus sich ergebender toter Gang ver  mieden.  



  Wie sich aus     Fig.2    ergibt, sind die     Nuten     21 und 31     ,gegenüber    der Horizontalen  relativ stark geneigt. Die Folge davon ist,  dass der treibende Wellenstummel bei aus  geschaltetem Antrieb sich leicht ohne grossen       Reibungswiderstand    in die Stellung senkt,      in der die Kugeln an den Schrägflächen 10  und 11 anliegen. Diese starke Neigung hat  die weitere Wirkung, dass der treibende  Wellenstummel beim Einschalten des An  triebes nicht zu schnell, sondern allmählich  gehoben wird, so dass ein ruhiger Antrieb  gewährleistet ist. Die Neigung der Nuten 21  und 31 gegenüber der Achse des Teils 1  kann z. B. etwa     35-45     betragen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kupplung zwischen einem treibenden und einem getriebenen Teil eines Reibrädergetrie bes mit zwei zum axialen Verschieben des einen Kupplungsteils dienenden, in entgegen gesetztem Sinne zur Achse der Kupplung geneigten, mit einer Kugel zusammenarbei tenden Schrägflächen und einer Kugelstütz fläche, bei welcher Kupplung beim Ein schalten des Getriebes durch gegenseitige Verlagerung der Kupplungsteile der eine dieser Teile axial so verschoben wird, dass die Reibscheiben aneinandergepresst werden, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Schräg fläche eine Kugel vorgesehen ist,
    mit der sie sich auf die Stützfläche stützt, und dass jede Kugel auf der Stützfläche bis zu einem An- schlag rollen kann, das Ganze so, dass die Kupplung keinen toten Gang beim Ein rücken aufweist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Kupplung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schrägflächen (2, 3) durch die Begrenzungswand von Nuten (21, 31) eines mit dem getriebenen Teil verbundenen Wellenstummels (1) und die Stützfläche (7) durch die Begrenzungs wand einer Ausdrehung (71) gebildet sind, die sich in einer mit dem treibenden Teil verbundenen, den Wellenstummel (1) um schliessenden Büchse (6) befindet, und dass die Anschläge von Schrauben (8, 9) gebildet werden,
    die durch die Wandung der Büchse in die Ausdrehung ragen. 2. Kupplung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrägflächen unter einem Winkel von ungefähr 35-45 zur Achse des ihnen zugeordneten Kupplungsteils geneigt sind.
CH232196D 1941-11-13 1942-11-09 Kupplung zwischen einem treibenden und einem getriebenen Teil eines Reibrädergetriebes. CH232196A (de)

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