CH232137A - Einrichtung zur Enthärtung von Kesselwasser in geschlossenem Kreislauf und Abführung des Schlammes in geschlossenem Kreislauf. - Google Patents

Einrichtung zur Enthärtung von Kesselwasser in geschlossenem Kreislauf und Abführung des Schlammes in geschlossenem Kreislauf.

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CH232137A
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Fleischmann Nikolaus
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Fleischmann Nikolaus
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    • C02TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02FTREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F5/00Softening water; Preventing scale; Adding scale preventatives or scale removers to water, e.g. adding sequestering agents
    • C02F5/02Softening water by precipitation of the hardness
    • C02F5/025Hot-water softening devices

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Description


  Einrichtung zur Enthärtung von Nesselwasser in geschlossenem Kreislauf und       Abführung    des     Schlammes    in     geschlossenem        Kreislauf:       Es. sind bereits Einrichtungen zur Ent  härtung von Kesselwasser in geschlossenem  Kreislauf und zur Abführung von Schlamm  in     geschlossenem    Kreislauf bekannt. Jedoch  sind diese Einrichtungen verhältnismässig  kompliziert, ihre Herstellung ist relativ  teuer, ihr Betrieb erfordert ständige     Kon-          trolle,    und dennoch ergeben sich oft Betriebs  störungen; ihre Reparatur ist umständlich  und erfordert     ,spezielle    Fachkenntnisse.  



  Bei     einer    bekannten Ausführung ist der       Chemikalienbehälter    über dem Schlamm  sammler angeordnet, so dass nur ein     Teil    des  zirkulierenden Wassers     unmittelbar    in .den  Schlammsammler treten kann, der andere  Teil aber unter Einwirkung des Kessel  dampfdruckes in -den Chemikalienbehälter  getrieben wird.. Diese bekannte     Ausführung     hat den, Nachteil, dass nicht alle Teile des  zirkulierenden Wassers mit Chemikalien von  gleicher Konzentration in Berührung kom  men und demzufolge die Enthärtung nicht  vollständig zur Geltung kommen kann.

      Gegenstand der Erfindung bildet eine  Einrichtung zur     Enthärtung    von Kessel  wasser in geschlossenem Kreislauf durch Zu  gabe von Chemikalien aus einem Chemika  lienbehälter und zur     Abführung    des Schlam  mes .in     geschlossenem    Kreislauf dadurch ge  kennzeichnet, dass innerhalb des Schlamm  sammlers ein unten offenes Rohr, dessen  jeder     Querschnitt    grösser ist als .der     Quer-          schnitt    der     .obern    Öffnung des Schlamm  sammlers,     angebracht    ist, und dass der Chemi  kalienbehälter im Kreislauf nach dem  Schlammsammler angeordnet ist.  



  Die anliegende     Zeichnung    stellt eine bei  epielsweise Ausführung der Einrichtung ge  mäss der Erfindung dar.  



       Fig.    1 zeigt die     skizzenhafte    Seitenan  sicht der allgemeinen Anordnung.  



       Fig.    2 zeigt den     Mittelquerschnitt    des       Schlammsammlers    in     einer    ersten Ausfüh  rungsweise.  



       Fig.    3 zeigt den Mittelquerschnitt des      Schlammsammlers in einer zweiten Ausfüh  rungsweise.  



  Fig. 4 zeigt. den automatischen Apparat  zur     Anzeige    der Schlammfüllung des  Schlammsammlers in Schnitt und teils in  Ansicht.  



  Fig. 5 zeigt den Apparat zur Anzeige  der Chemikalienkonzentration im Chemika  lienbehälter in Schnitt und teils in     Ansicht.     



  In der     gezeigten    allgemeinen Anordnung  laut Fig. 1 bezeichnen: 1 den Dampfkessel,  2 den Schlammsammler, 3 den Behälter der  zur Wasserenthärtung dienenden Chemika  lien, 4 die Verbindungsleitung zwischen der  Kesselsteigleitung 37 und dem Schlamm  sammler 2. Mit 6 ist das umgekehrte T-Stück  bezeichnet, welches den Schlammsammler 2  mit dem Chemikalienbehälter 3 verbindet und  an die Rohrleitung 5 angeschlossen     ist.    Rohr  leitung 5 ist über Ventil 10 an das T-Stück  6 angeschlossen. Zwischen Rohrleitung 4 und  Schlammsammler     \?    ist das Ventil 8, zwi  schen Chemikalienbehälter 3 und T-Stück 6  ist das     Ventil    9 und schliesslich     zwischen     T-Stück 6 und Rohrleitung 5 ist das Ventil  10 eingebaut.

   Die Ablassöffnung 11 des       Schlammsammlers    2 kann mit Ventil 12 ge  schlossen werden. Ein Teil des     Kesselwassers     zirkuliert in geschlossenem Kreislauf durch       Steigrohr    37,     Rohrleitung    4, Schlammsamm  ler 2, T-Stück 6 und Rohrleitung 5. Die Zir  kulation wird durch Temperaturabfall ge  währleistet, dadurch erreicht, dass ein Teil  ,der äussern Rohrleitung 4     und    5, zweck  mässig der vertikale Abschnitt der Rohrlei  tung, oder ein Teil derselben, ohne Wärme  isolation belassen wird. Im Betrieb steht das  Ventil 9 offen, so, dass Chemikalien aus -dem       Chemikalienbehälter    3 mit im voraus einge  stellter Dosierung in die ständige Wasser  zirkulation gelangen.  



  Dadurch, dass in der Zirkulation der Che  mikalienbehälter 3 nach dem Schlammsamm  ler 2 angeordnet ist, wird einerseits im     T-          Stück    6 eine ejectorartige Wirkung gewähr  welche die Chemikalien aus dem  Chemikalienbehälter 3     absaugt,    anderseits die    gleichmässige Konzentrationsabnahme der       Chemikalien    erreicht.  



  Am Deckel des Schlammsammlers 2 ist  gemäss Ausführung nach Fig. 2 ein zylindri  sches Rohr 14     angeschlossen,    dessen Quer  schnitt ein Mehrfaches des Querschnittes des  obern Anschlussstutzens des Schlammsamm  lers 2 ist. Durch die plötzliche     Querschnitts-          erweiterun-    nimmt die Strömungsgeschwin  digkeit des. Wassers innerhalb des Rohres 14       bedeutend    ab.

   Der Querschnitt des Rohres. 14  ist ferner kleiner als der Ringquerschnitt  zwischen dem zylindrischen Mittelstück des       Schlammsammlers    2 und     dem    Rohr 14, so  dass die Strömungsgeschwindigkeit des zir  kulierenden Wassers     beim    Austritt aus dem  Rohr 14 weiter abnimmt und zur Ausschei  dung und Absetzung des im Wasser schwe  benden Schlammes im     untern        konischen    Teil  des Schlammsammlers 2 reichlich     Zeit    zur  Verfügung steht.

   Die Schlammausscheidung  wird noch dadurch     begünstigt,    dass das Was  ser nach Austritt aus Rohr 14 seine Strö  mungsrichtung ändert und nach einer lang  samen Strömung nach unten, jetzt     noch    lang  samer nach oben strömt. Der während des Be  triebes fortwährend ausgeschiedene Schlamm  füllt schliesslich den     untern    Teil des  Schlammsammlers 2 aus, .so dass der Schlamm  von hier abgeführt werden muss. Dies erfolgt  durch Schliessen der Ventile 10 und 9 und  Öffnen des Ventils 12. Unter Einwirkung des  Kesseldruckes wird der Schlamm vom untern  Teil des Schlammsammlers 2 augenblicklich  entfernt. Nachher wird das Ventil 12 ge  schlossen und die Ventile 9 und 10 geöffnet.  



  Gemäss     Ausführung    nach der nicht mass  stäblichen Fig. 3 kommt anstatt des zylin  drischen Rohres 14 ein     kc>gelstitmpfförmiges     Rohr 1.5 zur     Anwendung,    welches sich von  oben nach unten allmählich erweitert, wobei       infolge    dieser Querschnitts     -rweiterung    die       Geschwindigkeit    des     strömenden    Wassers       während    der     Abwärtsströmung    im Rohr 15  allmählich abnimmt., wodurch günstige Ver  hältnisse für die Schlammabsetzung ge  schaffen     \-erden.         Fig.

   4 zeigt eine automatische Signalvor  richtung, welche den Zeitpunkt .des Schlamm  ablasses anzeigt. Der .Schwimmer 16 ist  innerhalb des Schlammsammlers 2 auf der  Stange 17 befestigt. Die Stange 17 ist durch  die am Deckel des Schlammsammlers 2 an  geschlossene     Hülse    18 mit Dichtung durchge  führt und trägt .am     obern    Endeden Kontakt  19. Das untere Ende der Stange 17 ist in der  Hülse 20 geführt, welche innerhalb des       Schlammsammlers    2 angebracht ist. Der  Kontakt 19 arbeitet mit -dem über ihm fix  angebrachten Kontakt 21 zusammen. Es be  zeichnen: 22 eine beliebige     Stromquelle,     z.

   B. eine - Trockenbatterie, 23 eine Glüh  lampe oder eine andere optische oder aku  stische     Anzeigevorrichtung,        2'4    die Verbin  dungsleitung zwischen Kontakt 21 und An  schlusspol der Stromquelle 22, 25 die Ver  bindungsleitung zwischen dem andern An  schlusspol der Stromquelle 22 und dem einen  Anschlusspol der Glühlampe 23, 26 die Ver  bindungsleitung zwischen dem andern An  schlusspol der Glühlampe mit der Stange 17.  Die Stange 17 ist vom Körper des Schlamm  sammlers 2     isoliert.     



  Im     Ausmasse    der     Schlammausscheidung     steigt     allmählich    im Innern des Schlamm  sammlers 2 das Niveau     -des    Schlammes, des  sen Dichte grösser ist als die des Kesselwas  sers. Bei Überschreitung der     zulässigen     Höhengrenze hebt der     .Schwimmer    16 die  Stange 17 an, der Kontakt 19 kommt mit  dem Kontakt 21 in Berührung und     schliesst     den Stromkreis der Signallampe 23 oder der  akustischen Anzeigevorrichtung. Das anhal  tende Licht- oder Schallzeichen mahnt das  Bedienungspersonal zur Ablassung des       Schlammes    aus dem     Schlammsammler.     



  Der in Fig. 5 veranschaulichte Apparat  dient einerseits zur Anzeige der Dichte der  im     Chemikalienbehälter    3     enthaltenen    Che  mikalien,     anderseits    zur     automatischen    An  zeige der zulässigen untern Grenze der Che  mikalienkonzentration im Chemikalienbehäl  ter, bei gleichzeitiger Mahnung des Bedie  nungspersonals durch Schall- oder Licht  zeichen, oder     .Schall-    und Lichtzeichen, noch    bevor die Chemikalien ganz ausgegangen  sind.     Schwimmer    27 ist innerhalb des. Che  mikalienbehälters 3, auf um Zapfen 28 dreh  barem Arm 29 befestigt.

   Der Arm 30, welcher  auf dem aus dem     Chemikalienbehälter    3 aus  tretenden Ende     des    Zapfens 28 befestigt ist,       trägt,den    Kontakt 3-1. Arm 30 bestreicht die  kreisförmige empirische Skala 32, so, dass die  jeweilige, Lage des Armes 30 an der Skala  32 die im     Behälter    3 vorhandene     Chemika-          lienkonzentration        anzeigt.    Kontakt 31 arbei  tet mit dem Fixkontakt 33 zusammen. Die       Stromquelle,    z. B. eine Trockenbatterie, ist  mit 34, die Signalglocke, oder ein anderer  akustischer oder optischer     Signalapparat    ist  mit 35 und die Leitung mit 36 bezeichnet.

    Die Leitung 36 verbindet den     Fixkontakt    33  mit .dem einen Pol der     .Stromquelle    34, fer  ner den andern Pol der Stromquelle 34 mit  dem einen Pol der Glocke 35 und den an  .dern Pol der Glocke 315     mit    dem Zapfen 28  oder mit dem Arm 30. Zapfen 28     bezw.    Arm  30 ist vom Körper es Behälters 3 isoliert.

    Infolge der Abnahme der Chemikalienkon  zentration im Behälter 3 gelangt der Schwim  mer 27 durch sein     Eigengewicht    in die ge  strichelt angedeutete untere Stellung, wobei  der Kontakt 3,1 .am     Fixkontakt    33 anstösst       und    den .Stromkreis     soi    lange geschlossen hält,  bis der Behälter 3, mit Chemikalien wieder  aufgefüllt     wird.     



  Der Schlammsammler 2 kann relativ bil  lig hergestellt werden, ist bequem zu reini  gen, ist absolut betriebssicher und kann, falls  die     Anzeigevorrichtung    gemäss     Fig.    4 ange  bracht ist, ohne ständige     Überwachung    im  Betrieb gehalten werden.  



  Die Einrichtung könnte auch mit andern       Anzeigevorrichtungen    als     in.    den     Fig.    4 und  5 veranschaulicht ausgeführt werden, und  das obere Ende -der Stange 17 könnte eine  vertikale empirische Skala bestreichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Enthärtung von Kessel wasser in geschlossenem Kreislauf durch Zugabe von Chemikalien aus einem Chemi kalienbehälter<B>-und</B> zur Abführung des Schlammes in geschlossenem Kreislauf, da durch gekennzeichnet, dass innerhalb des Schlammsammlers ein unten offenes Rohr, dessen jeder Querschnitt grösser ist als der Querschnitt der obern Öffnung des Schlamm sammlers, angebracht ist, und dass der Che mikalienbehälter im Kreislauf nach dem Schlammsammler angeordnet ist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, mit zylindrischem Rohr innerhalb des zum grösseren Teil zylindrischen Schlammsamm lers, dadurch gekennzeichnet, dass der Quer schnitt -des zylindrischen Rohres kleiner ist als der Ringquerschnitt zwischen dem zylin drischen Teil des Schlammsammlers und dem Rohr. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, mit kegelförmigem Rohr innerhalb des zum grö sseren Teil zylindrischen Schlammsammlers, dadurch gekennzeichnet, dass der untere Querschnitt des kegelförmigen Rohres höch stens gleich ist dem Ringquerschnitt zwischen dem zylindrischen Teil des Schlammsammlers und dem untern Ende des kegelförmigen Rohres. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch eine umgekehrt T-förmige Rohrabzweigung (6), welche den. Schlamm- sammler (2) mit dem Chemikalienbehälter (3) und mit der Kreislaufleitung (5) verbin det. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen im Schlammsamm- ler angeordneten, von diesem isolierten Schwimmer und durch einen Stromkreis, wel cher eine durch den Schwimmer beeinflusste, optische Anzeigevorrichtung betätigt. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen im Schlammsamm ler angeordneten, von diesem isolierten Schwimmer und durch einen Stromkreis, wel cher eine durch den Schwimmer beeinflusste, akustische Anzeigevorrichtung 'betätigt. 6. Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen im Chemikalien behälter angeordneten Schwimmer und einen Stromkreis, welcher eine durch den Strom kreis beeinflusste, optische Anzeigevorrich tung betätigt. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen im Chemikalien be- hälter angeordneten Schwimmer und einen Stromkreis, welcher eine durch den Strom kreis beeinflusste, akustische Anzeigevorrich tung betätigt. B.
    Einrichtung nach Unteranspruch 7, gekennzeichnet durch einen Schwimmer (27), welcher vom Chemikalienbehälter ,(3) isoliert, innerhalb desselben auf einem um einen Zap- fexx (28) drelxbaren Arm (29) montiert, ist, ferner gekennzeichnet durch einen Arm (30), welcher auf dem ausserhalb des Chemikalien behälters (3) befindlichen Teil des Zapfens (28) befestigt ist und einen mit einem Fix- kontakt (33) zusammenarbeitenden Kontakt (31) trägt.
CH232137D 1942-02-17 1943-02-01 Einrichtung zur Enthärtung von Kesselwasser in geschlossenem Kreislauf und Abführung des Schlammes in geschlossenem Kreislauf. CH232137A (de)

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