CH227451A - Selbstbackende Elektrode. - Google Patents

Selbstbackende Elektrode.

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CH227451A
CH227451A CH227451DA CH227451A CH 227451 A CH227451 A CH 227451A CH 227451D A CH227451D A CH 227451DA CH 227451 A CH227451 A CH 227451A
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CH
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electrode
jacket
permanent
contacts
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Inventor
Det Norske Aktieselsk Industri
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Norske Elektrokemisk Ind As
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  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

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  Selbstbackende     Elektrode.       Die     Anmelderin    hat während der letzten  Jahre verschiedene elektrische Öfen mit selbst  backenden     Söderberg-Elektroden    ausgearbei  tet, bei denen der elektrische Strom unab  hängig vom     Elektrodenmantel    mittels metal  lischer Kontakte zugeführt wird, die in die       Elektrodenmasse    eingeführt sind, und bei  denen der     Elektrodenmantel    als ein perma  nenter     Führungsmantel        ausgeführt    ist, der  gleichzeitig eine Form für die Elektrode bildet  und sie gegen Deformation und Luftzehrung  schützt.

   Werden dabei die Kontakte von oben  eingeführt, fällt jede Schwierigkeit mit dem  Mantel weg. Die Kontakte werden jedoch  recht lang und teuer. Es sind deshalb auch  verschiedene Ausführungen bekannt, bei denen  die Kontakte von den äussern Seiten der  Elektrode eingeführt werden.  



  Während des Backens findet der Über  gang von weicher     Elektrodenmasse    in eine  hart gebackene Elektrode an einer bestimm  ten Zone der Elektrode statt, der sogenann-         ten    Backzone. Diese kann leicht durch Ein  führung von Eisenstangen in die weiche Masse  von oben nachgewiesen werden. Unterhalb  dieser Zone     (vergl.    den dicht karierten Teil  in     Fig.    1 der Zeichnung) ist die Elektrode  festgebacken, so dass sie gegen die Einfüh  rung von Metallkontakten kräftigen Wider  stand leistet. Bei Einführung eines kalten  Kontaktes in die noch     ungebackene    Masse  werden gleich an seiner Oberfläche grosse  Mengen Teerdampf kondensiert.

   Dieser ver  einigt sich mit der     umliegenden    Masse, die  allmählich in engster Berührung mit dem  Kontakt verkokt wird, wodurch eine sehr  effektive Bindung zustande kommt. Der  Übergang in feste Form findet bei     etwa          4001C        _    statt, und die Elektrode hat in  dieser Zone einen so niedrigen Gehalt an       flüchtigen        Bestandteilen        (etwa        85        %        der-          selben    sind schon weggetrieben), dass man  darin einen Kontakt nicht genügend fest  backen kann,

   auch wenn man     ihn    durch      Anwendung fester Schläge in diesen Teil  der Elektrode einführt.  



  Die     Anmelderin    hat gefunden, dass es mög  lich ist, den permanenten Mantel, der den  Oberteil der Elektrode umgibt, unten so     aus-          ziibilden,    zum Beispiel in so grosser Höhe  über der     Backzone    in der Elektrode abzu  schliessen, dass Kontakte in die     Elektrode    ein  geführt werden können, ohne dass sie in den  gebackenen Teil der Elektrode hineinreichen.

    Zum     Zusammenhalten    der     Elektrodenmasse     müssen unterhalb des permanenten Mantels  Bleche aus Aluminium oder Aluminiumlegie  rung vorgesehen werden, die zweckmässig an  der Innenseite des permanenten Mantels mon  tiert werden, die Elektrode in ihrer     Bewegung     nach unten begleiten und an der Unterkante  abschmelzen und in bekannter Weise in das       Schmelzbad    übergehen.

   Der Teil der Elek  trode, der gegen diese Bleche zwischen dem  permanenten Mantel und der Brennzone an  liegt, ist jedoch schon teilweise gebacken und  sein Gehalt an     flüchtigen.    Bestandteilen des  halb     niedrig.    Seine Viskosität ist deshalb be  deutend erhöht und der hydrostatische Druck  der Masse gegen die Bleche ist nicht be  deutend. In     Fig.    1 ist auch eine obere Tem  peraturkurve gezeigt, die     etwa   <B>300'</B> C ent  spricht. Bei dieser Temperatur sind gewöhn  lich schon viele der     flüchtigen    Bestandteile  der Masse abgetrieben und die Viskosität der  Masse erhöht.

   Die Masse wird jedoch be  friedigend an der     Oberfläche    des Kontaktes  während des fortgesetzten Backens verkokt.  Es ist deshalb in der Praxis die Masse, die  oberhalb der obern Temperaturkurve liegt,  die gegen die     Elektrodenplatte    einen merk  lichen Druck ausübt. Man kann diesen Druck  dadurch leicht überwinden, dass man die be  weglichen Bleche genügend stark macht. Man  kann auch die Kontakte mit einem breiteren  Teil oder mit Vorsprüngen versehen, die, wenn  die Kontakte so weit in die Masse eingeführt  sind, dass sie mit diesem Teil gegen das  Blech anliegen und sobald sie im gebackenen       Te''.    der Elektrode fixiert sind, eine starre  Verbindung zwischen der Elektrode und den  Blechen ergeben.

   Man kann jedoch auch die    Bleche stützen, zum Beispiel durch aus     T-Eisen     bestehende,     zungenförmige    Verlängerungen des  permanenten Mantels zwischen den Kontakt  reihen, welche bis über den weichen Teil der  Elektrode hinunterreichen.  



  Die     beiliegende    Zeichnung zeigt Ausfüh  rungsbeispiele der     Erfindung.    Die     Fig.    1  und 2 sind ein Querschnitt beziehungsweise  eine Ansicht von der langen Seite der     Elek-          trode.    1 ist die Elektrode, 2 der hartge  backene Teil der Elektrode; 3 zeigt einen  Kontakt, 4 den permanenten Mantel; 5 zeigt  den obern Teil der rohen     Elektrodemnasse     in der Elektrode;

   G zeigt die Vorsprünge am  Kontakt, 7 die Aluminiumplatte; 8 zeigt  Kupferschienen, die gleichzeitig den elektri  schen Strom von der Hauptschiene 9 zu  führen und die Aufhängung besorgen; 10 ist  ein Rohr oder desgleichen, wo die Deckel 1.1  und 12 so angehängt sind, dass sie     hinauf-          bezw.        hinuntergeklappt    werden können.  



  Die Reserveaufhängung, die dann ange  wandt ist, wenn der     Aufhängungsrahmen     (die Stromschiene) in die obere Stellung ge  führt werden muss, greift bei 13 an.  



  Das Gas wird aus dem Ofen, der vor  zugsweise vollkommen geschlossen ausgeführt  wird, in bekannter Weise abgesaugt, zum  Beispiel an beiden Ofenenden.  



  Die Stützen für die Bleche, die im linken  Teil der     Fig.    2 als Zungen 14 dargestellt  sind, können auch mit Vorteil als Rohre oder       Kanäle    15 ausgebildet sein, die zur Einfüh  rung von Ale     0a    in den Ofen benutzt werden.  Das Rohr oder der Kanal, der in     rig.    3 im  Schnitt gezeigt ist, wird zu dem Zweck mit  einer     Beschickungs-    und     Dosiereinrichtung    in  Verbindung gesetzt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbstbackende Elektrode an elektrischen Öfen mit einem feststehenden, permanenten, metallischen Führungsmantel am obern Teil der Elektrode, dadurch gekennzeichnet, dass der permanente Mantel in seinem untern Teil so ausgebildet ist, dass Kontakte in die Elek trode eingeführt werden können, ohne dass diese in den hartgebackenen Teil der Elek- trode hineinreichen, und dass zum Zusammen halten der Elektrodenmasse unterhalb des permanenten Mantels bewegliche Bleche aus Aluminium oder Aluminiumlegierung vorge sehen sind, welche dem hydrostatischen Druck der Elektrodenmasse unterhalb des perma nenten Mantels widerstehen.
    UNTERAN SPRüCHE 1. Elektrode nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zum Stützen der Bleche die Kontakte mit einem vorspringen den Teil versehen und so weit in die Elek trode hineingeführt sind, bis dieser Teil am Blech anliegt. 2. Elektrode nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der permanente Mantel an der Unterkante mit zuDgenför- migen Verlängerungen versehen ist, welche bis über den weichen Teil der Elektrode hin unterreichen und zwischen den Kontaktreihen verlaufen. 3. Elektrode nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Verlängerun gen Kanäle bilden, durch welche das Roh material dem Ofen zugeführt wird.
CH227451D 1941-06-13 1942-05-06 Selbstbackende Elektrode. CH227451A (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
NO130641X 1941-06-13

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CH227451A true CH227451A (de) 1943-06-15

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ID=19904388

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CH227451D CH227451A (de) 1941-06-13 1942-05-06 Selbstbackende Elektrode.

Country Status (1)

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CH (1) CH227451A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2526876A (en) * 1948-05-08 1950-10-24 Elektrokemisk As Method of handling continuous electrodes

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2526876A (en) * 1948-05-08 1950-10-24 Elektrokemisk As Method of handling continuous electrodes

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