CH226504A - Einrichtung zur Steuerung der Abschlussorgane von Kegelschleusen am Ein- und Austritt eines Behandlungsapparates für körnige Massengüter, insbesondere eines Vakuumtrockners oder Vorbereiters. - Google Patents

Einrichtung zur Steuerung der Abschlussorgane von Kegelschleusen am Ein- und Austritt eines Behandlungsapparates für körnige Massengüter, insbesondere eines Vakuumtrockners oder Vorbereiters.

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CH226504A
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    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B5/00Drying solid materials or objects by processes not involving the application of heat
    • F26B5/04Drying solid materials or objects by processes not involving the application of heat by evaporation or sublimation of moisture under reduced pressure, e.g. in a vacuum
    • F26B5/041Drying solid materials or objects by processes not involving the application of heat by evaporation or sublimation of moisture under reduced pressure, e.g. in a vacuum for drying flowable materials, e.g. suspensions, bulk goods, in a continuous operation, e.g. with locks or other air tight arrangements for charging/discharging

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Description


  Einrichtung zur Steuerung der     Absehlussorgane    von     liegelschleusen    am Ein- und  Austritt eines Behandlungsapparates für     körnige    Massengüter, insbesondere eines  Vakuumtrockners oder     Vorbereiters.       Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine Einrichtung zur Steuerung der Ab  schlussorgane von Kegelschleusen am     Ein-          und    Austritt eines Behandlungsapparates  für ,körnige Massengüter, insbesondere eines  Vakuumtrockners oder     Vorbereiters.     



  Erfindungsgemäss werden die     Abschluss-          organe    jeder Kegelschleuse von einem gemein  samen Antrieb aus     betätigt,    dessen Geschwin  digkeit von einem die Gutzufuhr zum Be  handlungsapparat abtastenden     Fühlglied        aus     selbsttätig     reguliert    wird.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist     ein          Ausführungsbeispiel    des Erfindungsgegen  standes dargestellt.  



  Es bezeichnet 1 den Trocken- oder Vor  bereiterraum des Behandlungsapparates. An  diesen Raum 1     ist    oben das Gehäuse 2 der       Eintrittskegelschleuse    und unten das     Gehäuse     3 der     Austrittskegelschleuse    angeschlossen.  



  Im Gehäuse 2 der     Eintrittskegelschleuse       sind zwei kegelförmige     Abschlussorgane    4, 5       angeordnet,    die mit     Dichtungsringen    6 ver  sehen sind, durch welche in der Schliesslage  der Organe 4, 5 ein dichter Abschluss gegen  das Gehäuse 2 erzielt wird.- Das     Abschluss-          organ    4 sitzt auf     einem        verschiebbaren    Rohr  7 und das     Abschlussorgan    5 auf einer ver  schiebbaren Stange 8, welche das Rohr 7  durchsetzt und mittels einer nicht dargestell  ten Stopfbüchse gegen dasselbe abgedichtet  ist.

   Die Stange 8 ist mit einem Arm 9 eines  Winkelhebels 9, 10 verbunden, dessen ande  rer Arm 10 mit einer     Nockenscheibe    11 zu  sammenwirkt. Das Rohr 7 ist in gleicher  Weise mit einem zweiten, nicht ersichtlichen  Winkelhebel     verbunden,    der hinter dem Win  kelhebel 9, 11 liegt und mit einer zweiten       Nockenscheibe    zusammenwirkt.

   Ferner ist       d.er        Zulaufstutzen    12     zur        gegelsebleuse    durch  ein Segment 13 verschliessbar, das mittels       einer    Stange 14 mit     einem    Arm 15 eines      Winkelhebels verbunden ist, dessen zweiter  Arm mit einer nicht dargestellten dritten       Nockenscheibe    zusammenwirkt. Alle drei er  wähnten, zur Betätigung der     Abschlussorgane     der     Eintrittskegelschleuse    dienenden Nocken  seheiben sitzen auf einer gemeinsamen An  triebswelle 16, die über ein Übersetzungs  getriebe 17 von einem Elektromotor 18 aus  angetrieben wird.

   Dieser Motor 18 ist als       Kompoundmotor    mit einer     Reihenschlusswick-          lung    19 und einer     Nebenschlusswicklung    20  ausgebildet. In den Stromkreis der letz  teren ist ein Regulierwiderstand 21 einge  schaltet.  



  Im Gehäuse 3 der     Austrittskegelschleuse     sind zwei kegelförmige     Abschlussorgane    22,  23 angeordnet, die in der Schliesslage gegen  am Gehäuse 3 vorgesehene Dichtungsringe       ?4    anliegen. Das     Abschlussorgan    22 sitzt auf  einer verschiebbaren Stange 25 und das     Ab-          schlussorgan    23 auf einem die Stange 25 um  schliessenden Rohr 26, das mittels einer nicht  dargestellten     Stopfbüchse    gegen die Stange  25 abgedichtet ist. Die Stange 25 ist mit  einem Arm 27 eines Winkelhebels 27, 28 ver  bunden, dessen anderer Arm 28 mit einer       Nockenscheibe    29 zusammenwirkt.

   Das Rohr  26 ist in gleicher Weise mit einem zweiten,  nicht ersichtlichen Winkelhebel verbunden,  der mit einer zweiten, nicht dargestellten       Nockenscheibe    zusammenwirkt. Weiterhin  sind die Auslaufstutzen 30 aus dem Raum 1  durch     Abschlussorga.ne    31 verschliessbar, die  über ein Gestänge 32 mit einem Arm 33 eines  Winkelhebels verbunden sind, dessen zwei  ter, nicht gezeigter Arm mit einer ebenfalls  nicht sichtbaren, dritten     Nockenscheibe    zu  sammenwirkt.

   Die drei zur Betätigung der       Abschlussorgane    der     Austrittskegelschleuse     dienenden     Nockenscheiben    sitzen auf einer  gemeinsamen Antriebswelle 34, die über ein  Übersetzungsgetriebe 35 von einem Elektro  motor 36 aus angetrieben wird. Dieser Mo  tor 36     weist    gleich wie der Motor 18 eine       Reihenschlusswicklung    37 und eine Neben  schlusswicklung 38 auf, in deren Stromkreis  ein Regulierwiderstand 39 eingeschaltet ist.  



  Die beiden Regulierwiderstände 21, 39    weisen je einen bei 40a, 41a drehbar gelager  ten Betätigungshebel 40, 41 auf. Diese beiden  Hebel 40, 41 sind gelenkig an einer Stange  42 befestigt, die mit dem     Fühlorgan    über ein  Gelenk<I>42a</I> verbunden ist, das durch eine schau  felförmige, bei 43a drehbar gelagerte Klappe  43 gebildet ist, die in einem Steuerbehälter  44 für das zuzuführende Gut angeordnet ist       und    auf die ein Gegengewicht 45 einwirkt.  An den Steuerbehälter 44 ist unten der Zu  laufstutzen 12 angeschlossen. Das Gut wird  dem     Steuerbehälter    44 mittels der     Fördervor-          richtung    46 zugeführt.

   Ferner ist am Steuer  behälter 44 ein verstellbarer, zum Beispiel  aus einer Schraube bestehender Anschlag 47       vorgesehen,    der die Abwärtsbewegung der  Klappe 43 begrenzt.  



  Die Stange 42 steht mit einer Quecksil  berwippe 48 derart in Verbindung, dass diese       -#\'ippe    bei Aufhören der Gutzufuhr zum  Steuerbehälter 44 selbsttätig ausgeschaltet und  bei erneuter Gutzufuhr wieder eingeschaltet  wird. Die Wippe 48 befindet sich in einem  Stromkreis für die Spule 49 eines Netzschal  ters, dessen Kontakte 50 durch die     Spule    49  bei eingeschalteter Wippe 48 eingeschaltet  und bei ausgeschalteter Wippe 48 durch die  Feder 51 ausgeschaltet werden. Die in den  Stromkreisen für die Motoren 18 und 36 der  beiden Kegelschleusen befindlichen Schalter  52, 53 sind von Hand ein- und ausschaltbar.  



  Im obern Teil des Raumes 1 ist ein.als  Klappe ausgebildeter Niveaufühler 54 ange  ordnet, welcher mit einer Quecksilberwippe  55 derart verbunden ist, dass beim Ansteigen  des Gutes im Raum 1 über ein bestimmtes  Niveau die Wippe 55 ausgeschaltet wird.  Die Wippe 55     befindet    sich im Stromkreis  der Spule 56 eines Schalters, dessen Kon  takte 57 sich im Stromkreis des Motors 18  befinden und durch die Spule 56 eingeschal  tet werden, wenn die Wippe 55 eingeschaltet  ist, und durch die Feder 58 ausgeschaltet wer  den, wenn die Wippe 55 ausgeschaltet. wird.  Zu den Wippen 48, 55 ist je ein Handschal  ter 48a, 55a parallel geschaltet.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen  Einrichtung ist     wie    folgt:      Das durch die     Fördervorrichtung    46 zu  geführte Gut gelangt zuerst in den Steuer  behälter 44 und aus diesem bei geöffnetem  Segment 13 durch den     Zulaufstutzen    12 in  den Raum 59 über dem     Abschlussorgan    4  der obern Kegelschleuse. Durch die vom Mo  tor 18 angetriebenen     Nockenscheiben    werden  die     Abschlussorgane    4, 5 und das Segment  13 in bestimmten Zeitabschnitten geöffnet.

    Beim Öffnen des     Abschlussorganes    4 ge  langt das Gut aus dem Raum 59 in den  Raum 60 zwischen den beiden     Abschlussorga-          nen    4, 5. Hierbei ist sowohl das     Absehluss-          organ    5 als auch das     Segment    13 geschlossen.  Nun wird das     Abschlussorgan    4 wieder ge  schlossen und gleichzeitig das Segment 13  geöffnet, so dass das Gut durch den Stutzen  12 wieder in den Raum 59 eintreten kann.  Es sind jetzt beide     Abschlussorgane    4, 5 ge  schlossen und der Raum 60 kann     vorevakuiert     werden.

   Darauf wird erst das     Abschlussorgan     5 geöffnet und das Gut fliesst aus dem Raum  60 in den     Raum    1.  



  Die Kegelschleuse am Austritt des Rau  mes 1 arbeitet in gleicher Weise wie die Ein  trittskegelschleuse, indem die     Abschlussorgane     22, 23, 31 von den erwähnten, durch den  Motor 36 angetriebenen     Nockenscheiben    in  bestimmten Abständen geöffnet werden und  das Gut aus den     Stutzen    30 zuerst in den  Raum 61 über dem     Abschlussorgan    22 und  dann in den Raum 62 zwischen den Ab  schlussorganen 22, 23 gelangt, der ebenfalls       vorevakuiert    wird.  



  Mittels des im Steuerbehälter 44 ange  ordneten     Fühlorganes    43 werden die beiden  Regulierwiderstände 21, 39 in Abhängigkeit  von der Gutzufuhr verstellt, derart, dass bei  erhöhter Gutzufuhr die Drehzahl der Motoren  18, 36 erhöht und bei verminderter Gut  zufuhr herabgesetzt wird. Die durch die bei  den Kegelschleusen geförderte Menge des zu       behandelnden    Gutes wird auf diese Weise  selbsttätig der Gutzufuhr angepasst.  



  Die beiden Betätigungshebel 40, 41 der  Regulierwiderstände 21, 39 sind     derart    mit  der Stange 42 verbunden, dass der     Elektro-          mötor    18 etwas schneller läuft als der Mo-         tor    36. Dadurch ist die Fördermenge der  Eintrittsschleuse etwas grösser als die För  dermenge der Austrittsschleuse, und der durch  den Feuchtigkeitsentzug im Raum 1 sich er  gebenden     Verminderung    des Volumens des  Gutes während dessen Behandlung Rechnung  getragen. Durch Verschieben der Befesti  gungsstelle des Betätigungshebels 40 für den  Regulierwiderstand 21 an der Stange 42 kann  das Verhältnis der Fördermenge der Ein  tritts- und Austrittsschleusen je nach der  Grösse des Feuchtigkeitsentzuges eingestellt  werden.

   Ein höherer Feuchtigkeitsentzug er  gibt eine grössere     Volumenverminderung    des  Gutes und bedingt dadurch eine Erhöhung  der Fördermenge der Eintrittsschleuse gegen  über der     Austrittsschleuse.    Durch passende       Einstellung    des Hebels 40 kann erreicht wer  den, dass das Gut im Raum 1 stets annähernd  gleich hoch steht.  



  Steigt das Niveau des Gutes im Raum 1  über eine gewisse Höhe, so wird durch den  Niveaufühler 54 die Wippe 55 ausgeschal  tet. Dadurch werden die     Kontakte    57 unter  brochen und der Motor 18 sowie die Eintritts  schleuse stillgesetzt. Durch das     Stillsetzen    der  Eintrittsschleuse steigt das Niveau des Gutes  im Steuerbehälter 44, die     Klappe    43     wird     im     Uhrzeigersinne        verschwenkt,    so dass der  Regulierwiderstand 39 so verstellt wird, dass  die Drehzahl des Motors 36 und die Förder  menge der Austrittsschleuse erhöht werden.

    Das Gutniveau im Raum 1 senkt sich auf  diese Weise rasch und die Wippe 55 wird  wieder eingeschaltet, worauf die     Eintritts-          schleuse        wieder    anläuft.  



  Die Grösse des Ausschlages der     Klappe    43  kann durch den verstellbaren Anschlag 47  derart begrenzt werden, dass die grösste För  dermenge der     Austrittsschleuse    ein wenig  grösser ist als die grösste zu erwartende Zu  fuhr an Gut durch die     Fördervorrichtung    46.  



  Der Niveaufühler 54 kann statt wie dar  gestellt als Klappe zum Beispiel auch als       Membrankontakt,    Photozelle     etc.    ausgebildet  sein. Ferner können an Stelle der Quecksil  berwippen 48, 55 auch andere selbsttätig     be-          tätigbare    Schalter vorgesehen     sein.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCH: Einrichtung zur Steuerung der kegelf,')r- migen Abschlussorgane von Kegelschleusen am Ein- und Austritt eines Behandlungs apparates für körnige 31assengüter, insbeson dere eines Vakuumtrockners oder Vorberei- ters, dadurch gekennzeichnet, dass die Ab schlussorgane jeder Kegelschleuse durch einen gemeinsamen Antrieb betätigt werden, dessen Geschwindigkeit von einem die Gutzufuhr zum Behandlungsapparat abtastenden Fühl- glied aus selbsttätig reguliert wird. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dci- durch gekennzeichnet, dass die Abschluss- organe jeder Kegelschleuse durch einen Elek tromotor angetrieben werden, der einen Ne benschlussregulierwiderstand aufweist, wel cher von dem Fühlglied verstellt wird. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch un.-1 -Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Nebenschlussregulierwider- stände Betätigungshebel besitzen, die an einem gemeinsamen, mit dem Fühlglied ver bundenen Organ einstellbar befestigt sind. '3'. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Fühlglied durch eine schaufelförmige Klappe gebildet ist, die in einem Steuerbehälter für das zuzu führende Gut angeordnet ist und auf die eine Gegenkraft einwirkt. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet. dass das Fühlglied mit einem Schalter verbunden ist, derart, dass beim Aufhören der Gutzufuhr der Antrieb für die Betätigung der Abschlussorgane aus geschaltet und beim Wiedereinsetzen der Gut zufuhr eingeschaltet wird. 5. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Antrieb für die Betätigung der Abschlussorgane der Kegelschleuse am Eintritt des Behandlungs apparates durch einen im Apparat angeord neten Niveaufühler ein- und ausschaltbar ist.
CH226504D 1942-06-08 1942-06-08 Einrichtung zur Steuerung der Abschlussorgane von Kegelschleusen am Ein- und Austritt eines Behandlungsapparates für körnige Massengüter, insbesondere eines Vakuumtrockners oder Vorbereiters. CH226504A (de)

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