CH222384A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Tampons für Körperhöhlen. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Tampons für Körperhöhlen.

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CH222384A
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tampons
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cut
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Busse Carl
Doss Hans
Heinrich Dr Geffcken
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Busse Carl
Doss Hans
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F13/00Bandages or dressings; Absorbent pads
    • A61F13/15Absorbent pads, e.g. sanitary towels, swabs or tampons for external or internal application to the body; Supporting or fastening means therefor; Tampon applicators
    • A61F13/20Tampons, e.g. catamenial tampons; Accessories therefor
    • A61F13/2051Tampons, e.g. catamenial tampons; Accessories therefor characterised by the material or the structure of the inner absorbing core

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Description


  



  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Tampons für Körperhöhlen.



   Es sind bereits Tampons für Korperhöhlen, insbesondere Menstrualtampons, be  kannt,    die aus einem   Wattestreifen    bestehen, welcher etwa in seiner Mittellinie mit einem Faden   durchnäht    ist. Meist lässt man diesen Faden hierbei über das eine Ende des Wattestreifens hinausragen, um ihn zum   Heraus-    ziehen des vollgesogenen (verbrauchten) Tampons aus der Körperhöhle, z. B. aus der Vagina, verwenden zu können.



   Die Erfindung betrifft ein verbessertes Herstellungsverfahren für solche Tampons, durch welches man die Sicherheit gewinnt, da. ss jede Faser des Tampons von der Durch  nähung    erfasst und festgehalten wird, dass also beim Herausziehen des Tampons keine Fasern in der   gorperhöhle    zurückbleiben können. Diese Sicherheit konnte bisher nur durch Verwendung sehr langfaseriger (insbesondere   mexikanischer)    Baumwolle und durch   Auskämmen    der nicht von der Naht erfassten Fasern aus dem fertig   durchnähten      Wattestreifen    erzielt werden. Beide Massnahmen führen jedoch zu einer   unerwünsch-    ten Verteuerung dieses   liassenartikels.   



   Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, dass man bei Benutzung von Kunststofffasern für die Herstellung   soleher    Tampons das Auftreten von einzelnen, durch die Naht nicht erfassten Fasern durch Anwendung eines einfachen   Kunstgriffes grundsätzlich    unterbinden kann. Nach der Erfindung werden durch sogenannte Stapelung gewonnene Pakete aus Kunststoffasern mit parallelen, unverfilzten Einzelfasern zunächst quer zur Faserrichtung   durchnäht    und dann erst zwischen den Nähten in streifenförmige Tampons aufgeschnitten. Gegenstand der Erfindung ist auch eine Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens.



   Die Erfindung sei im folgenden an Hand der Abbildungen näher erläutert. Zur   Her-    stellung von   Eunststoffaserstapeln    mit parallelen, unverfilzten Fäden werden die von der Spinndüse kommenden Fäden in iiblicher   V'eise    auf eine Vorratsrolle aufgewickelt und dann gemäss   Fig. 1    von dieser Vorratsrolle 1 auf eine Haspel 2 umgewickelt. Von der Haspel 2 lässt sich das   Fadenpaket    dann in Form einer Docke abnehmen. Es liegt auf der Hand, dass dann innerhalb dieses durch Stapelung gewonnenen   Faserpaketes    die Fasern unverfilzt parallel nebeneinander liegen.



   Das Zerschneiden dieses Paketes wird nun erst nach dem   Durchnähen    vorgenommen. Zu diesem Zwecke wird die von der Haspel 2   abgenommene Docke    3 zunäehst gemäss Fig. 2 mit den Fäden 4 in passenden Abständen durehnäht und dann jeweils in der Mitte zwischen je zwei Nähten (4), d. h. etwa entlang den gestrichelt angedeuteten Linien 5 in Streifen zerschnitten. Die Kniekränder 6 und 7 der Docke 3 fallen hierbei ab und können in üblieher Weise zu   Kunstwolle    aufgearbeitet oder sonstwie verwendet werden.

   Bei maschineller Herstellung des erfin  dungsgemässen    Tampons verwendet man als Vorrichtung eine Maschine mit einer   Mehr-    zahl nebeneinander angeordneter   Nähstellen,    durch welche   machine    man die Docke 3 in Richtung des Pfeils P   hindurchschiebt    und welche die parallelen Nähte 4 sämtlich   grleiehzeitig      durchnäht.    Man sieht dann dicht hinter den Nähstellen eine entsprechende Anzahl von Schneidevorrichtungen-zweckmässig in Form von umlaufenden Schneide  rädern-vor,    welche den Stapel längs der Linien 5 durchschneiden. Der so entstehende Tampon ist in Fig. 3 dargestellt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : I. Verfahren zur Herstellung von Tampons für Körperhöhlen, die aus einem in der Längsrichtung etwa in seiner Mittellinie durehnähten Wattestreifen bestehen, unter Verwendung von künstlichen Fasern, dadurch gekennzeichnet, dass durch Stapelung gewonnene Faserpakete (3) mit parallelen, unverfilzten Einzelfasern zunächst quer zur Faserrichtung durchnäht und dann erst zwisehen den Nähten (4) in streifenförmige Tampons aufgeschnitten werden.
    II. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl nebeneinander angeordneter Nähstellen und unmittelbar hinter diesen mehrere Schneidevorrichtungen vorgesehen sind, welch letztere den eingelegten Stapel (3) etwa in der Mittellinie (5) zwischen je zwei Nähten (4) durchschneiden.
CH222384D 1940-07-20 1941-07-14 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Tampons für Körperhöhlen. CH222384A (de)

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CH222384A true CH222384A (de) 1942-07-15

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ES (1) ES153827A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1245537B (de) * 1954-12-17 1967-07-27 Kimberly Clark Co Scheidentampon

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1245537B (de) * 1954-12-17 1967-07-27 Kimberly Clark Co Scheidentampon

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Publication number Publication date
ES153827A1 (es) 1943-03-01

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