CH222384A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Tampons für Körperhöhlen. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Tampons für Körperhöhlen.Info
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- A61F13/2051—Tampons, e.g. catamenial tampons; Accessories therefor characterised by the material or the structure of the inner absorbing core
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Description
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Tampons für Körperhöhlen. Es sind bereits Tampons für Korperhöhlen, insbesondere Menstrualtampons, be kannt, die aus einem Wattestreifen bestehen, welcher etwa in seiner Mittellinie mit einem Faden durchnäht ist. Meist lässt man diesen Faden hierbei über das eine Ende des Wattestreifens hinausragen, um ihn zum Heraus- ziehen des vollgesogenen (verbrauchten) Tampons aus der Körperhöhle, z. B. aus der Vagina, verwenden zu können. Die Erfindung betrifft ein verbessertes Herstellungsverfahren für solche Tampons, durch welches man die Sicherheit gewinnt, da. ss jede Faser des Tampons von der Durch nähung erfasst und festgehalten wird, dass also beim Herausziehen des Tampons keine Fasern in der gorperhöhle zurückbleiben können. Diese Sicherheit konnte bisher nur durch Verwendung sehr langfaseriger (insbesondere mexikanischer) Baumwolle und durch Auskämmen der nicht von der Naht erfassten Fasern aus dem fertig durchnähten Wattestreifen erzielt werden. Beide Massnahmen führen jedoch zu einer unerwünsch- ten Verteuerung dieses liassenartikels. Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, dass man bei Benutzung von Kunststofffasern für die Herstellung soleher Tampons das Auftreten von einzelnen, durch die Naht nicht erfassten Fasern durch Anwendung eines einfachen Kunstgriffes grundsätzlich unterbinden kann. Nach der Erfindung werden durch sogenannte Stapelung gewonnene Pakete aus Kunststoffasern mit parallelen, unverfilzten Einzelfasern zunächst quer zur Faserrichtung durchnäht und dann erst zwischen den Nähten in streifenförmige Tampons aufgeschnitten. Gegenstand der Erfindung ist auch eine Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens. Die Erfindung sei im folgenden an Hand der Abbildungen näher erläutert. Zur Her- stellung von Eunststoffaserstapeln mit parallelen, unverfilzten Fäden werden die von der Spinndüse kommenden Fäden in iiblicher V'eise auf eine Vorratsrolle aufgewickelt und dann gemäss Fig. 1 von dieser Vorratsrolle 1 auf eine Haspel 2 umgewickelt. Von der Haspel 2 lässt sich das Fadenpaket dann in Form einer Docke abnehmen. Es liegt auf der Hand, dass dann innerhalb dieses durch Stapelung gewonnenen Faserpaketes die Fasern unverfilzt parallel nebeneinander liegen. Das Zerschneiden dieses Paketes wird nun erst nach dem Durchnähen vorgenommen. Zu diesem Zwecke wird die von der Haspel 2 abgenommene Docke 3 zunäehst gemäss Fig. 2 mit den Fäden 4 in passenden Abständen durehnäht und dann jeweils in der Mitte zwischen je zwei Nähten (4), d. h. etwa entlang den gestrichelt angedeuteten Linien 5 in Streifen zerschnitten. Die Kniekränder 6 und 7 der Docke 3 fallen hierbei ab und können in üblieher Weise zu Kunstwolle aufgearbeitet oder sonstwie verwendet werden. Bei maschineller Herstellung des erfin dungsgemässen Tampons verwendet man als Vorrichtung eine Maschine mit einer Mehr- zahl nebeneinander angeordneter Nähstellen, durch welche machine man die Docke 3 in Richtung des Pfeils P hindurchschiebt und welche die parallelen Nähte 4 sämtlich grleiehzeitig durchnäht. Man sieht dann dicht hinter den Nähstellen eine entsprechende Anzahl von Schneidevorrichtungen-zweckmässig in Form von umlaufenden Schneide rädern-vor, welche den Stapel längs der Linien 5 durchschneiden. Der so entstehende Tampon ist in Fig. 3 dargestellt.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE : I. Verfahren zur Herstellung von Tampons für Körperhöhlen, die aus einem in der Längsrichtung etwa in seiner Mittellinie durehnähten Wattestreifen bestehen, unter Verwendung von künstlichen Fasern, dadurch gekennzeichnet, dass durch Stapelung gewonnene Faserpakete (3) mit parallelen, unverfilzten Einzelfasern zunächst quer zur Faserrichtung durchnäht und dann erst zwisehen den Nähten (4) in streifenförmige Tampons aufgeschnitten werden.II. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl nebeneinander angeordneter Nähstellen und unmittelbar hinter diesen mehrere Schneidevorrichtungen vorgesehen sind, welch letztere den eingelegten Stapel (3) etwa in der Mittellinie (5) zwischen je zwei Nähten (4) durchschneiden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE222384X | 1940-07-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH222384A true CH222384A (de) | 1942-07-15 |
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ID=5845024
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH222384D CH222384A (de) | 1940-07-20 | 1941-07-14 | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Tampons für Körperhöhlen. |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH222384A (de) |
| ES (1) | ES153827A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1245537B (de) * | 1954-12-17 | 1967-07-27 | Kimberly Clark Co | Scheidentampon |
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1941
- 1941-07-14 CH CH222384D patent/CH222384A/de unknown
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ES153827A1 (es) | 1943-03-01 |
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