CH222003A - Vorrichtung zum Prüfen und Bearbeiten von Werkstücken. - Google Patents
Vorrichtung zum Prüfen und Bearbeiten von Werkstücken.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
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Description
Vorrichtung zum Prüfen und Bearbeiten von Werkstücken. Es ist üblich, bei der Bearbeitung von in Bearbeitungsvorrichtungen angeordneten Werkstücken Bearbeitungshilfsmittel, wie z. B. Bohrbuchsen oder dergleichen, anzu wenden, die in den Vorrichtungen so be festigt sind, dass die Bearbeitung des Werk stückes ohne umständliche Messverfahren auch von weniger geübten Personen durch geführt werden kann. Diese Vorrichtungen besitzen jedoch vielfach den Nachteil, dass sie die Umgebung der zu bearbeitenden Stel len verdecken, so dass diese Stellen dem Augenschein entzogen sind. Dadurch ist die Möglichkeit der Prüfung unmittelbar vor der Bearbeitung genommen.
Eine gewisse Prü fung kann zwar in der Weise vorgenommen werden, dass man versucht, durch die Öff nung der Bohrbuchsen hindurchzusehen. Die enge Öffnung, die dem Bohrdurchmesser ent spricht, gestattet jedoch nur ein geringes Blickfeld, so dass eine genaue Prüfung auf diese Weise nicht möglich ist. Auch die Ein- Führung von Tastgliedern durch die Bohr buchse ergibt nur unzulängliche Prüfungs ergebnisse. Infolgedessen ergeben sich häufig Fehlbearbeitungen, besonders Fehlbohrun gen, vor allem, wenn das Werkstück, z. B. ein Gusskörper, mit Verstärkungswulsten zur Aufnahme von Bohrungen, Ungenauigkeiten aufweist, die bei der ersten Abnahmeprü fung übersehen wurden.
Derartige Nachteile können durch die Gegenstand der Erfindung bildende Vorrich tung zur Prüfung und Bearbeitung von Werkstücken auf einfache Weise vermieden werden. Diese Vorrichtung zeichnet sich er- findungsgemäss dadurch aus, dass dieselbe Prüfglieder und Führungsglieder aufweist, und dass sie Durchbrechungen besitzt, in welche die Prüfglieder und die Führungs glieder wahlweise eingesetzt werden können.
Zweckmässigerweise sind die Prüfglieder als Durchsichtskörper ausgebildet, die in zur Beurteilung der Bearbeitungsstellen geeigne ter Weise ausgebildet sind.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei spiel des Erfindungsgegenstandes. Das Werk stück 1 soll an den Stellen, zu denen beson dere Verstärkungsecken 2 vorgesehen sind, bearbeitet, z. B. mit Bohrungen versehen werden. Um Masshaltigkeit der Bohrungen und genaue Mittelentfernung zu erreichen, wird das Werkstück in bekannter Weise in die Vorrichtung 3 gebracht. An den Stellen, an denen die Bearbeitung, also zum Beispiel die Bohrung, erfolgen soll, besitzt die Vor richtung zur Aufnahme von Führungsglie dern, z. B. Bohrbuchsen, und von Prüfglie dern geeignete Durchbrechungen, in welche die Prüfglieder und die Führungsglieder wahlweise eingesetzt werden können. An Stelle der Bohrbuchsen sind in dem gezeig ten Ausführungsbeispiel Prüfglieder bil dende Durchsichtkörper in den Durchbre chungen befestigt.
Die Durchsichtkörper A, B weisen ein Gehäuse 4 auf, in dem sich eine (A) oder mehrere (B) durchsichtige Schei ben 5 befinden, die Anhaltspunkte, z. B. Teilkonturen des Werkstückes, Mittellinien, Fadenkreuz oder dergleichen, besitzen, um die örtliche Prüfung der Bearbeitungsstelle und deren nähere Umgebung zu gestatten. Die Scheiben sind also in zur Beurteilung der Bearbeitungsstellen geeigneter Weise ausgebildet. Zur Veranschaulichung sind im dargestellten Ausführungsbeispiel die Schei ben mit Kreislinien 6 versehen, die in einem bestimmten Verhältnis zum Durchmesser der Verstärkungsnocken des Werkstückes stehen.
Es ist auf diese Weise möglich, durch ein fache Sichtprüfung an den verschiedenen Be obachtungsstellen die Lage des Werkstückes in der Vorrichtung zu überprüfen und er forderlichenfalls zu berichtigen, bis das Werkstück die günstigste Lage für die Be arbeitung eingenommen hat. Die Scheiben sind also in zur Beurteilung der Bearbei tungsstellen geeigneter Weise ausgebildet. Man kann also ohne weiteres erkennen, ob alle Nocken in dem geschilderten Ausfüh rungsbeispiel an der richtigen Stelle sitzen bezw. ob das Werkstück sich für die weitere Bearbeitung eignet. Zur Weiterbearbeitung ist es lediglich erforderlich, die Durchsichts körper gegen die Führungsglieder, im dar gestellten Falle also gegen entsprechende Bohrbuchsen, auszuwechseln.
Prüfglieder und Führungsglieder können wahlweise in die als Bohrungen vorgebildeten Durchbre chungen eingesetzt werden. Der Durchsichts körper A ist mit einer einzigen durchsichti gen Scheibe versehen. Bei der Prüfung wei ter vom Vorrichtungsrahmen entfernt liegen der Stellen des Werkstückes kann es jedoch zweckmässig sein, den Durchsichtskörper mit zwei oder mehr durchsichtigen Scheiben 5 auszurüsten, um die Genauigkeit der Beob achtung der zu bearbeitenden Stelle zu er höhen. Eine derartige Ausführung ist mit B bezeichnet.
Der Erfindungsgedanke ist selbstver ständlich auch auf andere Weise zu verwirk lichen. Man kann zum Beispiel die Durch sichtskörper an Stelle der durchsichtigen Scheiben mit Scheiben aus undurchsichtigem Werkstoff ausrüsten, die mit entsprechenden Durchbrechungen bezw. Fenstern versehen sind, welche die Anhaltspunkte oder Ver gleichseinrichtungen bilden bezw. tragen. Des gleichen kann man die die Anhaltspunkte aufweisenden Scheiben als optische Linsen ausbilden, oder derartige Linsen dem Träger der Anhaltspunkte vor- oder nachschalten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Prüfung und Bearbei tung von Werkstücken, dadurch gekennzeich net, dass dieselbe Prüfglieder und Führungs glieder aufweist und dass sie Durchbrechun- gen besitzt, in welche die Prüfglieder und die Führungsglieder wahlweise eingesetzt werden können. UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Durchbre- chungen als Bohrungen ausgebildet sind. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die aus Durch- sichtskörpern bestehenden Prüfglieder in zur Beurteilung der Bearbeitungsstellen geeigne ter Weise ausgebildet sind.3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die als Durch sicUtskörper ausgebildeten Prüfglieder min destens eine durchsichtige Scheibe besitzen, die in zur Beurteilung der Bearbeitungsstel len geeigneter Weise ausgebildet ist. Vorrichtung nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass die als Prüfglie der dienenden Durchsichtskörper optische Linsen besitzen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE222003X | 1940-05-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH222003A true CH222003A (de) | 1942-06-30 |
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ID=5843088
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH222003D CH222003A (de) | 1940-05-28 | 1941-04-24 | Vorrichtung zum Prüfen und Bearbeiten von Werkstücken. |
Country Status (1)
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| CH (1) | CH222003A (de) |
-
1941
- 1941-04-24 CH CH222003D patent/CH222003A/de unknown
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