CH217818A - Verfahren zum Giessen von Ketten und Giessform dazu. - Google Patents

Verfahren zum Giessen von Ketten und Giessform dazu.

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CH217818A
CH217818A CH217818DA CH217818A CH 217818 A CH217818 A CH 217818A CH 217818D A CH217818D A CH 217818DA CH 217818 A CH217818 A CH 217818A
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chains
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Burger Gustav
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Burger Gustav
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D25/00Special casting characterised by the nature of the product
    • B22D25/02Special casting characterised by the nature of the product by its peculiarity of shape; of works of art
    • B22D25/023Casting chains or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Adornments (AREA)

Description


  Verfahren zum Giessen von Ketten und Giessform dazu.    Vorliegende Erfindung bezieht sich auf       ein.    Verfahren zum Giessen von     Ketten.    Ket  ten werden bisher durch Zusammenfügen ein  zelner aus gezogenem Material gebogener  offener     Kettenglieder    hergestellt, welche  durch Schweissen, Löten - oder durch eine  andere Verbindung geschlossen werden. Der  heutige Stand der Giesstechnik ermöglicht,  Materialien im     Giessprozess    zu erzeugen, wel  che in bezug auf Dehnung und Reissfestig  keit den Anforderungen, welche an das Ma  terial der in der     Industrie    und in der Schiff  fahrt verwendeten Ketten gestellt werden,       grösstenteils    genügen.  



  Das Verfahren zum Giessen von Ketten  nach der Erfindung besteht     darin,    dass in  einer Giessform eine Anzahl Hohlräume in  der Form der einzelnen     Kettenglieder    und       nebeneinandergereiht    hergestellt werden, so  dass der     1Toohlraum    für jedes     einzelne        Kett?n-          glied    eine selbständige     Giessform    bildet, und  dass die Hohlräume für mehrere Glieder,  ohne sich gegenseitig zu berühren, so     incin-          andergreifen,    dass die durch Vollgiessen die-         ser    Hohlräume gewonnenen Glieder eine  Kette bilden.

    



  Die     Erfindung    erstreckt sich ausser auf  ein Verfahren zum Giessen von Ketten auch  auf eine Giessform zur Ausübung des Ver  fahrens. Die Giessform weist mehrere     inein-          andergreifende,    aber sich     nicht        berührende     Hohlräume zum Giessen der     Kettenglieder          auf,    wobei die Hohlräume an den Enden der  Giessform nach     aussen    offen sind und damit  bereits gegossene Kettenglieder     eingelegt     werden können.

   Dadurch     kann    der Anfang       einer    beliebig langen Kette in die     Form    ein  gelegt und an diesen können nacheinander  beliebig viele Glieder     angegossen    werden. Es  kann auch beidseitig der Form eine Kette  eingelegt werden, so     dass    durch Giessen     min-          destens    eines     Zwischengliedes    die beiden  Ketten     miteinander    verbunden werden kön  nen.

   Auf     diese        Weise    kann man auch eine       einfache        Kette    zu     einer    endlosen Kette  schliessen.  



       In.    beiliegender Zeichnung ist eine bei  spielsweise     Ausführungsform    der Giessform      gezeigt, welche zur Ausübung des Verfah  rens dienen kann.  



       Fig.    1     zeitigt    einen     Längsschnitt    durch den  Formkasten nach Linie     1-I    in     Fig.    2;       Fig.    2 zeigt einen Schnitt     durch    den       Formkasten    nach Linie     II-II    der     Fig.    1.  Die Teile 1, 2, 3 und 4 bilden den Form  kasten. Diese Teile werden durch Schrauben  5 miteinander verbunden. Die vier Formkerne  6 können auf der Formmaschine gepresst wer  den, oder es können vier Kerne mit den Ka  stenteilen verbunden werden.

   Die Hohlräume  jeder     Kettengliedergruppe        liegen    je in einer  der durch die     Formkastenlängsachse    gehen  den, rechtwinklig zueinander     stehendien          Diagonalebenen.    Diese Ebenen sollen unter  einem Winkel von 45   zur     Vertikalrichtung     stehen, wenn der Guss erfolgt. Dadurch kann  ein gleichmässiger Guss beider Gliedergrup  pen erzielt werden. An den Stirnwänden 7  und 8 des     Formkastens    sind Öffnungen 9 vor  handen, durch welche Kettenglieder 10 und  11 in den     Formkasten    eingeführt werden  können.

   Kettenglieder 12 und 13 sind auf  den     Vorsprüngen    14 und 15, welche an den  Stirnwänden 7 und 8 angegossen sind, mit       Briden    16     befestigt.     



  In     Fig.    1 sind die Glieder 17 und 18  sowie 19 und 20 die Anfänge von zwei Ket  ten, zu welchen die     Verbindungsglieder     21-25     hinzugegossen    werden, so dass die  beiden Ketten zu einer Kette vereinigt wer  den. In ähnlicher Weise können     Kokillenguss-          formen    für kontinuierlichen     Spritzguss    herge  stellt  -erden, sofern ein     Material    vergossen  wird, das sich in Kokillen giessen lässt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜUCHE I. Verfahren zum Giessen von Ketten, da durch gekennzeichnet, dass in einer Giessform eine Anzahl Hohlräume in der Form der ein zelnen Kettenglieder und nebeneinandergs- reiht hergestellt werden, so dass der Hohl raum für jedes einzelne Kettenglied eine selbständige Giessform bildet, und dass die Hohlräume für mehrere Glieder, ohne sich gegenseitig zu berühren, so ineinandergrei- fen,
    dass die durch Vollgiessen dieser Hohl räume gewonnenen Glieder eine Kette bilden. 1I. Giessform zur Ausübung des Verfah rens nach Patentanspruch I, dadurch gekenn- zeichnet, dass sie mehrere ineinandergreifende, aber sich nicht berührende Hohlräume zum Giessen der Kettenglieder aufweist, und dass die Hohlräume an den Enden der Giessform nach aussen offen sind und damit bereits gegossene Kettenglieder eingelegt werden können.
    U\ TERANN SPRÜCHE 1. Giessform nach Patentanspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass die Hohlräume zum Giessen von je zwei ineinandergreifenden Kettengliedern in Ebenen liegen, welche rechtwinklig zueinander etehen und in der Gebrauchslage der Giessform zur Senkrechten einen Winkel von 45 bilden. 2.
    Giessform nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass an zwei gegen- überliegenden Seiten derselben Haltevorrich- tungen zum Einspannen von Kettengliedern vorgesehen sind.
CH217818D 1940-12-20 1940-12-20 Verfahren zum Giessen von Ketten und Giessform dazu. CH217818A (de)

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CH217818D CH217818A (de) 1940-12-20 1940-12-20 Verfahren zum Giessen von Ketten und Giessform dazu.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3227276A1 (de) * 1981-07-22 1983-02-24 Yamamoto Setagaya Tokyo Ken Gelenkkette, insbesondere zierende gelenkkette und vorrichtung zum herstellen derselben im giessverfahren

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3227276A1 (de) * 1981-07-22 1983-02-24 Yamamoto Setagaya Tokyo Ken Gelenkkette, insbesondere zierende gelenkkette und vorrichtung zum herstellen derselben im giessverfahren

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