CH216577A - Wechselstromanlage. - Google Patents

Wechselstromanlage.

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CH216577A
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Pieter Verel Barend
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Pieter Verel Barend
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K19/00Synchronous motors or generators
    • H02K19/16Synchronous generators
    • H02K19/36Structural association of synchronous generators with auxiliary electric devices influencing the characteristic of the generator or controlling the generator, e.g. with impedances or switches

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


  Wechselstromanlage.    Die Erfindung bezieht sich auf eine  Wechselstromanlage, in welcher zwei oder  mehr durch getrennte Kraftmaschinen ge  triebene Alternatoren im Synchronismus  laufen müssen. Wo die Alternatoren in einem  solchen System parallel verbunden sind und  die erzeugte Spannung nicht unter einen ge  wissen Wert im Betrieb fällt, werden die  Maschinen durch zwischen den Ankerwick  lungen zirkulierende Ströme im Synchronis  mus erhalten. In einigen Fällen jedoch kann  es vorkommen, dass die Alternatoren im Syn  chronismus laufen müssen, ohne parallel ver  bunden zu sein, während es in     andern    Fällen  nötig ist, die Leistungspannung zeitweise  auf einen sehr niedrigen Wert oder Null her  abzusetzen.  



  In einem Schiffsantriebs-Stromkreis zum  Beispiel, der mehrere parallel miteinander  verbundene Alternatoren mit einem Antriebs  motor benutzt, ist es nötig, die     Erregung    der  Alternatoren zu unterbrechen, bevor die Ver  bindungen des Motors geändert werden, wenn  eine Umkehrung der Drehrichtung des Motor-    feldes erforderlich ist. Dabei besteht die Ge  fahr, dass .die Alternatoren während der Zeit,  wo die Erregung     aufhört,    ausser Tritt fallen.  



  Gegenstand der Erfindung ist eine Wech  selstromanlage, in welcher Alternatoren in       Synchronismus    unabhängig vom Wert der  Leistungsspannung des Alternators erhalten  werden.  



  Gemäss der Erfindung ist bei der Wech  selstromanlage mit zwei oder mehr durch  separate Kraftmaschinen getriebenen Wech  selstromgeneratoren bei jedem Alternator  ausser der für die normale Po-lzahl gewunde  nen Hauptwicklung eine zusätzliche Anker  wicklung vorhanden, die eine Spulenteilung  gleich einem     geradzahligen    Vielfachen     n    der  normalen Polteilung aufweist und Feldwick  lungen besitzt, um in einer Magnetanordnung  einen     Hauptfluss    von normaler Polteilung und  einen zusätzlichen Fluss, der eine effektive  Polteilung von     n    mal der normalen Poltei  lung aufweist, zu erzeugen, und worin die  zusätzlichen     Ankerwicklungen    der Alterna  toren geeignet sind,

   um parallel zum Zweck      der Aufrechterhaltung des Synchronismus  zwischen den Alternatoren verbunden zu  werden; die erforderliche Synchronisierungs  spannung wird durch den besagten zusätz  lichen Fluss, unabhängig von den Spannungs  schwankungen in den Hauptwicklungen, be  dingt durch den Hauptfluss, induziert.  



  Eine Anordnung, bei welcher die Erfin  dung angewandt werden kann, ist eine solche,  bei welcher die Hauptwindungen von zwei  oder mehr Alternatoren parallel miteinander  verbunden sind, aber die Erfindung gibt  auch eine Lösung für Alternatoren, die in       Serie    arbeiten und nicht mechanisch gekup  pelt sind.  



  Das Prinzip, auf dem die Erfindung be  ruht, und eine beispielsweise Anordnung eines  elektrischen Leitungssystems nach der Erfin  dung werden nachfolgend unter Bezugnahme  auf beiliegende Zeichnung     beschrieben.     



  Fig. 1 zeigt schematisch im Schnitt einen  Teil einer Ankerwicklung und des magneti  schen Systems eines Teils einer     Anlagre    nach  der Erfindung.  



  Fig. 2 ist ein schematisches     Stromkreis-          Diagramm    des Hauptstromkreises eines       Schiffsantriebssystems,    das eine Ausfüh  rungsform der Erfindung darstellt.  



  Nach Fig. 1 ist der Stator des Alterna  tors mit, einer normalen Dreiphasenwick  lung 1, d. h. einer Wicklung, in der bei der  Nenndrehzahl eine Spannung mit der Nenn  frequenz induziert wird, versehen, die für die  normale Polzahl, d. h. die Anzahl der Pole 3,  4, die bei der Nenndrehzahl in der normalen  Dreiphasenwicklung eine Spannung mit der  Nennfrequenz induzieren, gewickelt ist.  



  Neben den normalen. Statorwicklungen 1  sind zusätzliche Wicklungen 2 auf dem Sta  tor des Alternators vorgesehen. Diese Wick  lungen haben eine Weite von etwa einer dop  pelten Polteilung, und daher wird keine  Spannung in denselben während des nor  malen Betriebes induziert. Diese Wicklungen  haben die Form einer gewöhnlichen Drei  phasenwicklung, die natürlich nur die halbe  Polzahl der normalen Statorwicklungen be  sitzt.

      Die Pole werden normalerweise .so     erregt,     dass sie abwechselnde Polarität haben, wie  durch voll ausgezogene Zeichen und Pfeile in  Fig. 1 angegeben, aber die Feldwicklungen  der jeweils zweiten Polpaare 4 sind in einem  Stromkreis getrennt von den verbleibenden  Polen 3 zusammengefasst, so dass die Polari  tät der Pole 4 unabhängig von den Polen 3  umgekehrt werden kann, wie durch die       punktierten    Pfeile     dargestellt    ist. Die effek  tive Zahl von     magnetischen    Polen ist dann  gleich der halben der normalen Zahl und  daher wird eine Spannung in den Windun  gen 2 induziert. In jeder der Spulen der  Wicklung 1 wird noch eine Spannung indu  ziert, aber die Spannung einer Spule, z. B.

    derjenigen durch 1a bezeichneten, ist     ent-    4  gegensetzt der Spannung der folgenden Spule  1b der gleichen Phase und die resultierende       erzeugte    (Spannung in der Wicklung 1 ist  daher gleich Null.  



  Beim schematisch durch Fig. 2 dargestell  ten     Schiffsantriebssystem        .sind    drei Alter  natoren von der in Fig. 1 dargestellten Type  vorhanden, die dazu dienen, einen Synchron  antriebsmotor 5 über die Sammelschienen 6  mit Strom zu versehen. Jeder Alternator hat  eine Hauptwicklung 1,     eine    zusätzliche  Wicklung 2 und wird durch eine gesonderte  Kraftmaschine angetrieben.

   Entsprechende       Stromkreisunterbrecher    und     Umkehrschalter,     die auf der Zeichnung der Einfachheit halber  nicht     dargestellt    sind, werden natürlich in  den Hauptstromkreis     eingeschaltet.    Die zu  sätzlichen Wicklungen 2 sind in Parallel  schaltung mit den gemeinsamen Sammel  schienen 7 verbunden.  



  Während des normalen Betriebe. wird  keine Spannung in den zusätzlichen Wick  lungen 2 wie nachfolgend erklärt, erzeugt, da  die     Alternatoren    durch die parallele Verbin  dung der Hauptwicklungen 1 im     Synchronis-          musi    erhalten werden. Wenn daher verlangt  wird, die Drehrichtung des Propellers umzu  kehren oder eine andere Schaltoperation in  dem     Hauptstromkreis    vorzunehmen, so wird  die Erregung der Pole 4     umgekehrt,    wonach  die Spannung an den Sammelschienen 6 auf      Null fällt, während eine Synchronisierungs  spannung in den zusätzlichen Wicklungen 2  erzeugt wird.

   Die nötigen Schaltoperationen  können dann mit     Nullpotential    an den Schal  tern vollzogen und die Erregung danach auf  das     Normalmass    zurückgebracht werden.  



  Wieder auf Fig. 1 bezugnehmend, ist aus  derselben ersichtlich, dass mit der Polarität  wie durch die     punktierten    Pfeile dargestellt,  wenn die Grösse des durch die Pole 4 hervor  gerufenen Flusses nicht die gleiche ist, wie  der durch die Pole 3 hervorgerufene Fluss, die  induzierte Spannung in der Spule la zum  Beispiel nicht gleich der     induzierten    ent  gegengesetzten Spannung in der Spule 1b,  und es wird daher eine resultierende Span  nung an den Klemmen der Wicklung 1 vor  handen sein.  



  In diesem Fall ist der resultierende Fluss  gleich einem Flusssystem der normalen Tei  lung überlagert überein Flusssystem von der  doppelten normalen Teilung. Durch Ver  ändern der Grösse und Richtung der Erre  gung der Pole 4 kann das     Verhältnis    zwi  schen den induzierten Spannungen in den  Haupt- und zusätzlichen Wicklungen be  liebig     verändert    werden;     besagtes    Verhältnis  nimmt von Null bis unendlich zu, wenn die  Erregung vom normalen     Wert    in der durch  die punktierten Pfeile dargestellten     Richtung     gegen Null abnimmt und dann auf den nor  malen Wert in der durch die ausgezogenen  Pfeile dargestellten Richtung zunimmt.

   Es  ist daher zu verstehen, dass in dem beschrie  benen Schiffsantriebssystem nach Fig. 2  die     Spannung    an den Sammelschienen 7 zu  nimmt, wenn die Spannung an den Sammel  schienen 6 abnimmt und die Alternatoren  daher zu keiner Zeit ausser Tritt fallen  können.  



  Der Synchronmotor 5 kann ausser der  normalen Wechselstromwicklung mit kurz  geschlossenen Spulen von der doppelten nor  malen Teilung versehen sein und kann     Feld-          wieklungen    gleich denjenigen der Alterna  loren besitzen. Die Umkehrung der Erregung  der abwechselnden Polpaare des Motors ver  ursacht dann ein Bremsmoment auf den Mo-    tor, da in den kurzgeschlossenen Spulen  Ströme fliessen.

   Wenn die Regelung der Er  regung der Alternatoren und des Motors so       miteinander    verbunden     wird,    dass gleichzeitig  die     Umkehrung    der abwechselnden Polpaare  des Alternators und Motors erfolgt, .so kann  der Rotor     in,    sehr kurzer Zeit zur Ruhe ge  bracht oder seine Drehrichtung umgekehrt  werden, weil ein Bremsdrehmoment sofort  auf den Rotor wirkt und die Zwischenzeit,  welche     verstreicht,    bis das     rotierende    Feld  des Motors     wieder    in der umgekehrten Rich  tung hergestellt ist, nur genügend zu .sein  braucht zum Umschalten auf den Umkehr  schalter in den Hauptstromkreisen bei Null  spannung,

       und    es geht keine     Zeit    zur Wieder  synchronisierung der Alternatoren verloren.  



  Die     Erfindung        ist    ebenfalls auf Strom  erzeugungssysteme, in welchen zwei oder  mehr     einzeln        getriebene        Alternatoren    im Syn  chronismus laufen müssen, anwendbar, ob  wohl sie nicht     Energie    an eine gemeinsame       Belastung    liefern. In solch einem Fall ist es  für die Haupt- und zusätzlichen Wicklungen       notwendig,    gleichzeitig     Spannungen    zu er  zeugen. Dies kann, wie vorstehend erklärt,  dadurch zustande gebracht werden, dass der       Flusswert    der Pole 4 sich von demjenigen der  Pole 3 unterscheidet, z.

   B. durch Erregung  der Pole 3 allein.  



  Es     können    auch einzeln     angetriebene        Al-          ternatoren    in Serie betrieben werden. In  diesem Fall sind die zusätzlichen Wicklun  gen parallel verbunden, wie in den voran  gehenden Anordnungen beschrieben. Bei       mehrphasigen    Maschinen sind die entspre  chenden Phasen der     Hauptankerwicklungen     in Serie miteinander verbunden. Es ist natür  lich notwendig, dass die Haupt- und zusätz  lichen Wicklungen, ausgenommen bei einem  von den in     Serie    verbundenen     Alternatoren,          elektrisch    gänzlich voneinander getrennt  sind.

   Die     Bemerkungen    in dem vorangehen  den Paragraphen betreffend die     gleichzeitige     Erzeugung von Einzelspannungen in den  Haupt- und zusätzlichen Wicklungen betrifft  gleichfalls diesen Fall.  



  Es ist zu     bemerken,    dass, während die in      Fig. 1 dargestellte zusätzliche Wicklung von  der doppelten normalen Polteilung ist, diese  Teilung auch ein geradzähliges Mehrfaches  der normalen Polteilung sein kann.     Entspre-          ehende    Erregungsanordnungen für mehr als  zwei Polteilungen umfassende     Wicklungen     lassen sich ohne Schwierigkeiten herstellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wechselstromanlage mit zwei oder mehr durch separate Kraftmaschinen getriebenen Wechselstromgeneratoren, dadurch. gekenn zeichnet, dass jeder Alternator ausser der für die normale Polzahl gewickelten Hauptanker wicklung eine zusätzliche Ankerwicklung besitzt, die eine Spulenteilung gleich einem geradzahligen Vielfachen n der normalen Polteilung aufweist und Feldtwicklungen be sitzt, um in einer Magnetanordnung einen Hauptfluss von normaler Polteilung und einen zusätzlichen Fluss, der eine effektive Polteilung von n mal der normalen Pol teilung aufweist, zu erzengen und worin die zusätzlichen Ankerwicklungen der Alter natoren geeignet sind,
    um parallel ziem Zweck der Aufrechterhaltung- des Synchro nismus zwischen den Alternatoren verbunden zu werden, wobei die erforderliche Synchro nisierungsspannung durch den besagten zu- sätzliehen Fluss induziert wird, unabhängig von den Spannungsschwankungen in den Hauptwicklungen bedingt durch den Haupt fluss. UNTERANSPRÜCHE 1. Wechselstromanlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptwicklungen des Alternators über Schal ter parallel verbunden werden könen lind die Feldwicklungen so angeordnet sind. dass sie den Haupt- und zusätzlichen Fluss im- voneinander voneinander erzengen. \i.
    Wechselstromanlage nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Hauptwickungen des Alternators in Serie miteinander verbunden und die Feldwicklungen derart angeordnet sind, dass sie den Haupt- und zusätzlichen Fluss in Überlagerung herstellen. 3. Wechselstromanlage nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilung der 5 zusätzlichen Ankerwicklung doppelt so gross ist, wie die normale Polteilung und die Ma gnetanordnung zur Erzeugung des Haupt- und zusätzlichen Flusses so ist, dass einander benachbarte Pole, die den Hauptfluss führen, entgegengesetzte Polarität haben und der zu sätzliche Fluss Pole durchsetzt,
    von denen je zwei nebeneinanderliegende gleiche Polarität haben. 4. Wechselstromanlage nach Patentan- e spruch und Unteranspruch 1, z. B. als An triebsausrüstung für ein Schiff, dadurch ge- kennzeichnet, dass sie wenigstens einen An triebsmotor besitzt, der von den Hauptanker- wieklungen der parallelgeschalteten Alterna toren gespeist wird, und dass dann, wenn der zusätzliche Fluss allein vorhanden ist, Schalt operationen in dem Hauptstromkreis des Mo tors bei Nullspannung ausgeführt werden können, während die Alternatoren mittler- -eile im Synchronismus durch die in den zu sätzlichen Wicklungen induzierten Spannun gen. erhalten werden. 5.
    Wechselstromanlage nach Patentan spruch und den Unteransprüchen 1 und 4, gekennzeichnet durch einen Synchronmotor, der ausser der normalen Ankerwicklung mit kurzgeschlossenen Wicklungen von der dop pelten normalen Polzahl versehen ist, Feld wicklungen gleich denen der Alternatoren he sitzt und so eingerichtet ist, dass er von den parallel verbundenen Alternatoren gespeist werden kann. 6.
    Wechselstromanlage nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 4 und 5, da- rlurch ,gekennzeichnet, dass die Regelung der Alternatorregung und die Regelung der Motorerregung so miteinander verbunden sind, dass der Ersatz des Hauptflusssystems < Inreh das zusätzliche Flusssystem gleich zeitig in den Alternatoren und Motoren drirchgeführt werden kann.
CH216577D 1938-11-09 1939-12-23 Wechselstromanlage. CH216577A (de)

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