DE708554C - Verfahren zum spannungslosen Schalten von elektrischen Schiffsantrieben - Google Patents

Verfahren zum spannungslosen Schalten von elektrischen Schiffsantrieben

Info

Publication number
DE708554C
DE708554C DEA75240D DEA0075240D DE708554C DE 708554 C DE708554 C DE 708554C DE A75240 D DEA75240 D DE A75240D DE A0075240 D DEA0075240 D DE A0075240D DE 708554 C DE708554 C DE 708554C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
generators
motors
generator
ship propulsion
propulsion systems
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA75240D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Application granted granted Critical
Publication of DE708554C publication Critical patent/DE708554C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H23/00Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements
    • B63H23/22Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements with non-mechanical gearing
    • B63H23/24Transmitting power from propulsion power plant to propulsive elements with non-mechanical gearing electric
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H21/00Use of propulsion power plant or units on vessels
    • B63H21/12Use of propulsion power plant or units on vessels the vessels being motor-driven
    • B63H21/17Use of propulsion power plant or units on vessels the vessels being motor-driven by electric motor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H21/00Use of propulsion power plant or units on vessels
    • B63H21/21Control means for engine or transmission, specially adapted for use on marine vessels
    • B63H2021/216Control means for engine or transmission, specially adapted for use on marine vessels using electric control means

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Verfahren zum spannungslosen Schalten von elektrischen Schiffsantrieben Es sind Schaltungen zur Drehzahlregelung von Mehrphasenmotoren bekannt, die mit verschiedenen Polzahlen. betrieben werden und mit mehreren als Doppelgeneratoren ausgebildeten Generatoren zusammenarbeiten. Um beim Betrieb mit einer Polzahl die Anschlüsse für die anderen Polzahlen im wesentlichen spannungsfrei zu machen, werden bei dem bekannten Antrieb Doppelgeneratoren mit zwei miteinander gekuppelten Läufern und magnetisch voneinander getrennten, umpolbaren Erregerwicklungen sowie .n. geeigneter Weise phasengleich angeordneten Ständerwicklungen verwendet. Alle Generatörwicklungen sind in einer Brücken- oder Fachwerkschaltung verbunden, so daß beirr Umkehren der Felderregung infolge der Richtungsänderung der induzierten .Spannung in bestimmten Brückenzweigen die verschiedenen Knotenpunkte und Anzapfungen der Wicklungen Spannung erhalten oder spannungsfrei werden und damit das eine oder' das andere Sammelschienensystemspannungslos gemacht wird. Bei genauer Untersuchung dieser bekannten Schaltung ergibt sich nun, daß während - dieser Umschaltperiode durch die nicht umgepolten Teilgeneratoren der Synchronlauf der parallel arbeitenden Generatoren erhalten bleiben kann.. Da aber bei jedem Schaltmanöver das bisher spannungsführende Sammelschienensystem spannungslos und nunmehr das andere Sammelschienensystem unter Spannung gesetzt wird, ist bei einer solchen Anlage das Anschließen anderer Verbraucher, z. B. der Hilfsantriebe, an eines der Sammelschienensysteme nicht gut möglich.
  • Um bei einem, elektrischen Schiffsantrieb mit mehreren Wechselstromgeneratoren und einem oder mehreren Schraubenmotoren, die unter Aufrechterhalten des Synchronlaufes zwischen den Generatoren spannungslos geschaltet werden sollen und wobei jeder Generator aus zwei Teilgeneratoren besteht, deren miteinander gekuppelte Läufer je eine von,der anderen magnetisch unabhängige Erregerwicklung besitzen, auch andere Verbraucher von den Generatoren ohne wesentliche Störungen bei Schaltmanövern speisen zu können, muß während der Schaltmanöver stets an mindestens reinem Sammelschienensystem seine bestimmte, sich nicht ändernde Betriebsspannung zur Verfügung stehen. Diese Forderung wird bei dem Verfahren nach der Erfindung dadurch erfüllt, daß die Erregerwicklung nur eines Teilgenerators umgepolt wird und die phasengleich angeordneten, in reiner Reihenschaltung liegenden Ständerwicklungen über während des Arbeitens der Motoren ständig unter Spannung stehenden Hauptsammelschienen die Motoren speisen. Außerdem sind die während des Schaltens des oder der Motoren nicht umgepolten Teilgeneratoren der parallel arbeitenden Generatoren während des Schaltens der Motoren oder ständig parallel geschaltet. Das erfindungsgemäße Verfahren, weist gegenüber der bekannten Schaltung den: weiteren Vorteil auf, daß das eine Sammelschienensystem einschließlich der an diesem System liegenden Schalter lediglich für die halbe Spannung des Doppelgenerators ausgelegt zu werden braucht.
  • Die in Reihe geschalteten Ständerwicklungen jedes Doppelgenerators bilden Wicklungssysteme, die, falls keine Leistung abgegeben werden "soll, einander entgegenwirken und bei Leistungsabgabe sich unterstützen. Die Wicklungen können in Stern oder Dreieck geschaltet sein.
  • Der Doppelgenerator ist mit einer Kraftmaschine, beispielsweise einer Dieselmaschine, gekuppelt, so daß beide Teilgeneratoren eine Einheit bilden. Anstatt einen Doppelgenerator durch .eine einzige Kraftmaschine anzutreiben, kann für die beiden Teilgeneratoren je eine Kraftmaschine vorgesehen werden. Die beiden Teilgeneratoren sind voneinander magnetisch getrennt, jedoch mechanisch gekuppelt, so daß sie synchron zueinander laufen und von beiden Kraftmaschinen angetrieben werden. Die Drehzahländerung der Schraubenmotoren erfolgt durch entsprechende gemeinsame Betätigung der Regler jeder Kraftmaschine.
  • Die Erfindung ist in den Zeichnungen in mehreren Ausführungsbeispielen veranschaulicht.
  • Abb. i stellt die Wicklungsanordnung einer aus zwei Teilgeneratoren i und 2 bestehenden Wechselstromgeneratoreinheit dar. Die einander entsprechend und gleichmäßig angeordneten Ständerwicklungen der beiden Maschinen i und 2 liegen in reiner Reihenschaltung, und die Erregerwicklungen J1, K1, L, K= jeder Maschine können für sich allein entregt und in bezug auf die andere Maschine umgepolt werden.
  • Erhalten die Maschinen i und 2 gleiche, jedoch entgegengesetzte Erregung, so ist die Phasenspannung an den Klemmen U, V und W gleich Null. Der Wert der Spannung an den Klemmen Ui, V1 und W1 entspricht der Größe der Erregung jeder Maschine. Diese Spann , ung kann bei einer- Spannung von Null Volt an den Klemmen U, V und IV den Wert der halben möglichen Betriebsspannung an den Klemmen U, V und W erreichen.
  • Ist bei mehreren parallel geschalteten Wechselstromgeneratoren diese Bedingung erfüllt, so können die Drehrichtungsumkehrschalter S1 und S2 für den oder die Motoren in der Anordnung nach Abb.2 spannungslos betätigt werden. Die Generatorsätze laufen infolge der Parallelschaltung über die Leitungen R1, S1 und T1 trotzdem synchron.
  • Von den Leitungen R1, S1 und T1 kann zweckmäßig für den Antrieb von verschiedenen Hilfsmotoren elektrische Energie entnommen werden. Z. B. werden die Wechselstroingeneratoren auch zum Anwerfen der Generatoreinheiten als Anwurfmotoren verwendet und zu diesem Zweck von dem Netz R1, S1, T1 gespeist. Dies ist deshalb möglich, weil die Hauptschraubenmotoren auf Grund des Aufbaues der Generatoren durch die spannungslos betätigten Umkehrschalter S1 und S2 gesteuert und die Anwurfmotoren von dem Netz R1, S1, T1 gespeist werden können.
  • Die beschriebene Anordnung ermöglicht es, daß die bei der Anwendung von Synchronmotoren an Stelle von Asynchronmotoren mit Schleifringläufer beim Einschalten durch die mit Rücksicht auf die Hilfsantriebe konstante Generatorspannung sonst auftretenden hohen Stromstöße vermieden werden.
  • Sind die Wicklungen der Generatoren in Stern geschaltet, so werden durch das Schließen des Schalters S3 die sog. Teilspannungen über den Scheinwiderstand der Teilwicklungen an das Netz R1, S1, T1 gelegt. Sind jedoch die Wicklungen in Dreieck geschaltet, so werden durch das Schließen des Schalters S3 die Teilspamiungen über den Scheinwiderstand der gesamten Wicklung des Generators an das Netz gelegt. Der beim Parallelschalten der Generatoren entstehende Stromstoß ist damit nur etwa halb so groß wie bei einem Generator derselben Leistung, aber mit in Stern geschalteten Wicklungen.
  • Die Abb.3 stellt einen derartigen Doppelgenerator in Dreieckschaltung dar, dessen Teilwicklungen voneinander getrennt angeordnet sind. Werden die Maschinen i und 2 wert- und richtungsmäßig gleich erregt, so sind wie bei der Sternschaltung die Spannungen des Netzes RST doppelt so groß wie die entsprechenden Spannungen des Netzes R1, S1, T, Werden die Maschinen i und 2 wertmäßig, jedoch nicht richtungsmäßig gleich erregt, so sind die Spannungen an den Kleminen U, V und W gleich Null.
  • Die Abb. q. stellt einen Zweiphasenwechselstromgenerator dar und entspricht der Abb. 3. Bei wert- und richtungsmäßig gleicher Erregung der Maschinen i und 2 sind die Phasenspannungen an UV und WV doppelt so groß wie die Phasenspannungen an V,V und U,V. Bei wertmäßig, aber nicht richtungsmäßig gleicher Erregung sind die Spannungen an UV und WV gleich Null.
  • Die Abb.5 zeigt eine Schraubenantriebsanlage, in der die einen Doppelgeneratgr bildenden auf derselben Weise sitzenden zwei Wechselstromgeneratoren von zwei nicht gezeichneten Kraftmaschinen angetrieben werderi. Der Schraubenmotor wird von vier derartigen Generatoreinheiten gespeist. Die Generatoren können in Stern oder in Dreieck, der Schraubenmotor in Stern oder Polygon geschaltet werden. Das Netz RST -und R1, S1, T1 stellen Synchronisierungsleitungen dar. Sind die Erregerwicklungen der Generatoren in Abb. 5 wie bei der mit I bezeichneten Generatorgruppe geschaltet, so wird dem Schraubenmotor Leistung zugeführt, in der für die Generatorgruppe 2 gezeigten Erregungsschaltung wird jedoch keine Leistung übertragen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Verfahren zum spannungslosen Schalten von elektrischen Schiffsantrieben mit mehreren Wechselstromgeneratonen und einem oder mehreren Schraubenmotoren, die unter Aufrechterhaltung des Synchronlaufes zwischen den Generatoren geschaltet werden, bei denen jeder Generator aus zwei Teilgeneratoren besteht, deren mit-,einander gekuppelte Läufer je eine von der anderen magnetisch unabhängige Erregerwicklung besitzen, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregerwicklung nur eines Teilgenerators umgepolt wird und die phasengleich angeordneten in reiner Reihenschaltung liegenden Ständgrwicklungen über während des Arbeitens der Motoren ständig unter Spannung stehenden Hauptsammelschienen die Motoren speisen und daß .die während des _ Schaltens der Motoren nicht umgepolten Teilgeneratoren der parallel arbeitenden Generatoren während des Schaltens der Motoren oder ständig parallel geschaltet bleiben.
  2. 2. Verfahren zum spannungslosen Schalten von elektrischen Schiffsantrieben nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch Regelung der Erregung die entsprechendenPhasen des Doppelgenerators, falls keine Leistung auf die MOtDren übertragen werden soll, die entgegengesetzte und für eine Energieübertragung die gleiche zeitliche Phasenlage erhalten. -
DEA75240D 1934-02-05 1935-02-06 Verfahren zum spannungslosen Schalten von elektrischen Schiffsantrieben Expired DE708554C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB708554X 1934-02-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE708554C true DE708554C (de) 1941-07-24

Family

ID=10494195

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA75240D Expired DE708554C (de) 1934-02-05 1935-02-06 Verfahren zum spannungslosen Schalten von elektrischen Schiffsantrieben

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE708554C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2504894C2 (de) Erregeranlage für eine dynamoelektrische Maschine
DE708554C (de) Verfahren zum spannungslosen Schalten von elektrischen Schiffsantrieben
DE2609315A1 (de) Rotationsinverter
DE692970C (de) Anordnung zum spannungslosen Schalten der elektrischen Maschinen eines elektrischen Antriebes mit einem oder mehreren Wechselstrommotoren und parallel arbeitenden Synchrongeneratoren unter Aufrechterhalten des synchronen Laufes der Generatoren
DE2556582A1 (de) Verfahren und motor-vorrichtung zur erzeugung hoher drehzahlen
DE2713073C3 (de) Symmetrierungseinrichtung für ein Drehstromnetz
DE690960C (de) Verfahren zum Zuschalten eines Drehstromgenerators zu einem oder mehreren Generatoren, die in einer , insbesondere fuerelektrische Schiffsantriebe
DE678385C (de) Mit Synchronmaschinen ausgeruesteter Fahrzeugantrieb
DE270435C (de)
DE657211C (de) Anordnung zur Erzeugung oder zur Aufnahme eines Gleichstroms von gleichbleibender Staerke
DE484185C (de) Kompensierte elektrische Wechselstrommaschine
DE973369C (de) Schaltungs-Anordnung zur Erzielung des synchronen Gleichlaufes von Asynchronmotoren
DE350440C (de) Anlassverfahren fuer Induktionsmaschinen mit Einrichtung fuer synchronen Lauf
DE250727C (de)
DE574575C (de) Einrichtung zum Betrieb von zwei oder mehreren mechanisch gekuppelten Einphasenmotoren
DE749323C (de) Anordnung zur Erzielung des Gleichlaufes
DE952729C (de) Anordnung fuer die Fernuebertragung von Winkelbewegungen mit Hilfe von selbstsynchronisierenden dynamoelektrischen Maschinen
DE331313C (de) Anlassverfahren fuer in Kaskaden geschaltete Gruppen elektrischer Maschinen
DE654341C (de) Einrichtung zur Aufrechterhaltung des relativen Gleichlaufs mehrerer Gleichstrommotoren, die aus einem Wechselstromnetz ueber gittergesteuerte Gleichrichter gespeist werden
DE752248C (de) Schaltung zum Anlassen von asynchron anlaufenden elektrischen Maschinen
DE622232C (de) Umlaufender Frequenz- und Phasenzahlumformer
DE428387C (de) Einrichtung zum Steuern von Drehfeldmotoren mit veraenderlicher Polzahl
DE475244C (de) Verfahren zur Erweiterung des normalen Regelbereiches von laeufer-gespeisten Drehstromnebenschlussmotoren, die zur Regelung mittels Buerstenverschiebung mit doppeltem Buerstensatz ausgeruestet sind
DE417584C (de) Vorrichtung zur Transformierung elektrischer Energie
DE963083C (de) Verfahren zur Erzielung eines gleichmaessigen Auslaufs von staender- und laeuferseitig elektrisch gekuppelten Asynchronmotoren