CH216228A - Schnellgefrieranlage für Fleisch, Fische, Obst, Gemüse und andere verderbliche Lebensmittel. - Google Patents

Schnellgefrieranlage für Fleisch, Fische, Obst, Gemüse und andere verderbliche Lebensmittel.

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CH216228A
CH216228A CH216228DA CH216228A CH 216228 A CH216228 A CH 216228A CH 216228D A CH216228D A CH 216228DA CH 216228 A CH216228 A CH 216228A
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CH
Switzerland
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freezer
shaft
freezing system
rapid freezing
air
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Inventor
Aktiengesell Maschinenfabriken
Original Assignee
Escher Wyss Maschf Ag
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B2/00Preservation of foods or foodstuffs, in general
    • A23B2/80Freezing; Subsequent thawing; Cooling
    • A23B2/805Materials not being transported through or in the apparatus with or without shaping, e.g. in the form of powders, granules or flakes

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Wood Science & Technology (AREA)
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Devices That Are Associated With Refrigeration Equipment (AREA)

Description


  Schnellgefrieranlage für Fleisch, Fische, Obst, Gemüse und andere  verderbliche     Lebensmittel.       Die Erfindung betrifft eine Schnellge  frieranlage für Fleisch, Fische, Obst, Ge  müse und andere verderbliche Lebensmittel,  bei welcher ein zum Beschicken mit     dararti-          dem    Gut bestimmter     Gefrierschacht    von einem       kalten    Luftstrom durchströmt wird.  



       Bekanntlich    werden solche zu kühlenden  Lebensmittel weitgehend geschont, und zwar  sowohl was deren Qualität, Konservierungs  dauer, Aussehen,     Vitamingehalt    und derglei  chen anbetrifft, wenn das Gefrieren rasch be  wirkt wird. Es hängt dies damit zusammen,       class    dann viel weniger Wasser Gelegenheit  hat, sich von den im Gute vorhandenen Lö  sungen zu trennen und aus den Zellen auszu  treten, um ausserhalb derselben Eiskristall  gruppen zu bilden, die beim Auftauen des  Gutes abtropfen.  



  Schnellgefrieranlagen erlauben jedoch nur  bei     Innehaltung    hoher Geschwindigkeiten des       Kühlluftstromes,    an     allen    Stellen des Kühl  raumPs befriedigende     Emgebnisse    zu erzielen.

      Um diesem Umstand Rechnung zu tragen,  werden die Kühlräume von     Schnellgefrier-          anlagen        vorwiegend    als     Schächte        ausgebildet.     Das rasche und gleichmässige Durchfrieren  der ganzen Beschickung bereitet Schwierig  keiten, und zwar selbst bei grösseren Anlagen,  da bei hintereinander geschichteter     Beschik-          kung    ein     gleichmässiges    und     einwandfreies     Durchfrieren der einzelnen Stücke nur ge  lingt, wenn jedes einzelne     Gefrierstück    voll  ständig von der Kühlluft     umströmt    wird.

   Die  Erfüllung dieser verschiedenen     Bedingungen     bietet bei     allen    Anlagen gewisse Schwierig  keiten, ganz besonders aber bei mittleren und       kleineren    Anlagen.  



  Die Erfindung     ermöglicht    die Behebung  der vorstehend erwähnten verschiedenen  Schwierigkeiten     dadurch,    dass der     Gefrier-          schacht    quer zu     seiner        Längsrichtung    in Zel  len unterteilt     ist,    :die der Luftstrom unter  wiederholter Ablenkung der Reihe nach  durchströmt.

   Die Unterteilung     des    Gefrier-      sehachtes in     Zellen    kann     zweckmässig    durch  Querwände erfolgen, die als einzeln beweg  liche Pendeltüren oder     Türfhigel    ausgebildet  sein können     Lind        abwechslungsweise    nicht bis  zum Boden     bezw.    nicht bis zur Decke des       Schachten        reichen,    so     dass    der Luftstrom     ab-          wechslungsweise    nach unten und oben     unibe-          lenkt    wird.  



  Auf der beiliegenden     Zeichnung    ist     eine     Ausführungsform des     Erfindurigsgegenstan-          des    beispielsweise     veranschaulicbt,        und    zwar  Zeigt:

         Fig.    .1     einen        Querselinitt    nach der Linie       1-I    der     Fig.    3 durch die     Sclinellgefrier-          anlage,          Fig.    2 einen Längsschnitt nach     der    Linie       II-1I    der     Fig.    3 durch diese Anlage     und          Fig.    3 einen waagrechten     Schnitt    nach der  Linie 111-III der     Fig.    2.  



  Die     veranschaulichte        Schire11gefrieranlabe@     weist einen Vorraum 1. einen     Grefrierschacht     2 und einen gut isolierten     Gefrierlagerraum    3  auf. Letzterer dient zur     Unterbringung    des  schnell eingefrorenen     Gutes.    Der Vorraum 1  ist durch eine Türe 4 zugänglich, während  eine Türe 5 den Zutritt aus dem Vorraum 1  in den Gefrierschacht 2 und eine Türe 6 eine  Verbindung zwischen diesem Schacht 2 und  dem     La"erranim    3 ermöglicht. Eine Türe 7  gestattet, aus dem Vorraum 1 auch unmittel  bar in den Gefrierlagerraum 3 zu gelangen.

    Oberhalb des     Gefriers        .hachtes    2 ist in einem  normalerweise mit     demselben    in Verbindung  stehenden Kanal 10 ein     Luftkühler    8 unter  gebracht, der nur schematisch dargestellt ist.  Die Verbindung zwischen     Gefriersch < aeht    2  und Kanal 10 lässt sich durch     Schieber    24  und 25     (Fig.    2)     unterbrechen.    In dem Küh  ler 8 gibt ein von einer nicht.     veranschau-          lichten    Kältequelle kommender Kälteträger  Kälte an einen Luftstrom ab, der von eitlem  Gebläse 9 in einem     Kreisq,auf    umgewälzt wird.

    Ein Teil     dei-    auf diese     )'eise    tiefgekühlten  Luft     (c.    B. auf -25   C gekühlt) wird     bei     offenen Schiebern 24, 25 durch den     Gefrier-          schacht    2 hindurchgetrieben und     der    übrige  Teil bei offenen     Schiebern    17, 18 durch einen  Kanal 13, im Boden des     letzteren    vorgesehene    Schlitze 14, den Lagerraum 3, durch Sehlitze  15 im Boden eines Kanals 16 und den Kanal  16, wobei die Strömung     durch    den     Gefr:

  er-          schacht        \)    entweder in     Richtung    der Pfeile     B     oder der Pfeile C und die Strömung durch die  Teile 13, 14, 3, 15; 16 entweder in     Richtung     der Pfeile D     bezw.    der Pfeile E erfolgen  kann.  



  Um zu erreichen, dass die vom Gebläse 9  in den     Gefrierschacht    2     geförderte,    tief  gekühlte Luft alle     Stollen        dieses        Schachtes          finit    im wesentlichen gleicher     Geschwindig-          keit    durchströmt, und dass jedes zu kühlende  Stück, das in diesen Schacht 2     gebracht    wor  den ist, von der Kühlluft gleichmässig um  strömt wird,

   ist der Schacht 2 quer zu der in  den     Fig.    2 und 3 durch einen strichpunktier  ten Linienzug     A--A    angedeuteten     Haupt-          strömungsrichtung    der     Kühlluft,    das heisst  also quer zu seiner Längsrichtung in Zellen       unterteilt.    Dies wird durch Querwände be  wirkt,

   die als     einzeln    bewegliche     Pendeltüren     11     ausgebildet        .sind    und die abwechslungs  weise nicht bis zum Boden     bezw.    nicht ganz       bis    zur     Decke    des     Schachtes    2 reichen, so dass  sie ähnlich wie Schikanen wirken und daher  den durch diesen Schacht 2     getriebenen,        tief-          gekühlten        Luft3trom    abwechslungsweise nach  unten und oben umlenken,

   wie dies in     Fig.    2  durch die     Pfeile        13    für die eine Strömungs  richtung und durch die Pfeile C für die ent  gegengesetzte     Strömungsrichtung        angedeutet     ist. Um die Beschickung der     einzelnen    Zellen  des     Schachtes    2 mit schnell zu kühlendem  Gut zu erleichtern, wird jede Tür 11 in der  gezeigten Weise     zweckmässig    als zweiflüge  lige Tür ausgebildet.

   Der Kanal 13 lässt sich  durch den bereits erwähnten Schieber 17 und  der Kanal 16 durch den ebenfalls schon er  wähnten Schieber 18     absperren.        Über    die  ganze Länge des     Gefrierschachtes    2     erstrek-          ken    sich Schienen 12 zum     Aufhängen    von  schnell zu gefrierendem Gut.

   Eine solche  Schiene 12 ist in     Fig.    2 dargestellt.     Jede          Stelle    des     Gefrierschachtes    2 ist somit leicht  zugänglich und die Beschickung der     Zellen     ist rasch und bequem durchführbar, wobei  sich finit einem noch annehmbaren Leistungs-      aufwand für die durch den Schacht zu trei  bende Kühlluft -auskommen lässt und die Ge  schwindigkeit dieser Luft an     fallen    Stellen  des Schachtes 2 sich gleich bleibt.  



  An den Gefrierschacht 2 ist ein kurzge  schlossener Umgehungskanal 20 angebaut, der  sich durch     .Schieber    21. und 22 absperren lässt.  In dem Umgehungskanal 20 ist eine Wärme  quelle 23 eingebaut, die zum     Erwärmen    der       Umlaufluft    dient, welche vom Gebläse J bei  geschlossenen Schiebern 17, 18 und 24, 25  sowie offenen     Schiebern    21, 22 durch diesen  Kanal 20 getrieben wird und ein Abtauen des       Kühlers    8 bewirken kann.  



  Bei der gezeigten Anlage wird das schnell  zu gefrierende Gut vorerst in den Vorraum 1  und dann aus diesem in die von den Türen  11 begrenzten Zellen des Schachtes 2 ge  bracht. Nachdem das Gut im Schacht 2  schnell auf den :erforderlichen Grad     gekühlt     worden ist, kann es bei offener Tür 6 aus  dem Schacht 2 in den Lagerraum 3 über  geführt werden, von dem aus es dann zu  einem beliebigen Zeitpunkt nach Öffnen der  Tür 7 in den Vorraum 1 und aus letzterem  nach der Verwendungsstelle gebracht werden  kann. Bei der gezeigten Anlage dient der  Kühler 8 nicht nur zum Kühlen der dem     Ge-          frierschacht    2     zuströmenden    Luft, sondern  auch gleichzeitig zum Kühlen der Luft, die  für das Kühlen des Lagerraumes 3 benötigt  wird.  



  Zweckmässig werden die Mittel, welche  zum     U.mwädzen,    der im Kühler 8 gekühlten  Luft dienen, so     anisgebildet,    dass sie die Rich  tung des Kühlluftstromes     umzustellen    ge  statten. Dabei kann die Umschaltung der  Strömungsrichtung des kalten Luftstromes  selbsttätig und     in    regelmässigen Zeitabschnit  ten erfolgen, beispielsweise dadurch, dass be  sondere Mittel die Drehrichtung des das Ge  bläse antreibenden Motors, oder die Schaufeln  dieses Gebläses verstellen.  



  Die zum Aufhängen von im Schacht 2  schnell zu     kühlendem    Gut dienenden Schie  nen können sich bis in den Vorraum 1 und  den Lagerraum 3 erstrecken,     so,da.ss    bei ent  sprechender Ausbildung der Türöffnungen    das Gut     aaaf    solchen     ,Schienen    unmittelbar aus  dem Vorraum 1 in -den     Gefrierschacht    2 und  aus     diesem    später     unmittelbar    in den Lager  raum 3 geschoben werden kann. In einem  solchen Falle wird es zweckmässig sein, für  das Aufhängen des zu kühlenden Gutes an  Stelle von Haken     Rollen    vorzusehen.  



  Für den Lagerraum 3 kann erforderlichen  falls     eine    besondere     Kühleinrichtung    vorge  sehen     werden.        Ist    zum Beispiel Gut schnell  zu kühlen,     das,    sich in Harassen stapeln  lässt, ;

  so können     solche        Harassen    bei zurück  geschwenkten Türflügeln 11 in den     Gefrier-          schacht    2 gebracht werden, wobei dann durch  die Harassen selbst für die     Aufrechterhal-          tung    einer     im        wesentlichen    sich gleichblei  benden     Geschwindigkeit    der kalten Luft  strömung an     allen    Stellen des Schachtes 2       und    für eine gleichmässige Verteilung dieser       Luft    über das zu kühlende Gut gesorgt wird.  



  Erforderlichenfalls können noch Mittel  vorgesehen werden, welche     sämtfl@che    Türen  oder sämtliche     Türflügel    einer Reihe durch  einen einzigen Handgriff zu     verschwenken          gestatten.     



  Als wärmespendende     Quelle    kann im     Um-          gehungskanal    20 zum Beispiel ein elektrischer  Widerstand vorgesehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schnellgefrieranlage für Fleisch, Fische, Obst, Gemüse und andere verderbliche Le- bensmittell, bei wächer ein zum Beschicken mit derartigom Gut bestimmter Gefrier- schaeht von einem kalten Luftstrom durch strömt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Gefrierschacht quer zu seiner Längsrichtung in Zellen unterteilt ist, die der Luftstrom un ter wiederholter Ablenkung der Reihe nach durchströmt.
    UNTERANSPR t1 CHE 1. Schnellgefrieranlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Un terteilung des Gefrierschachtes in Zellen durch Querwände herbeigeführt ist, die als einzeln bewegliche Pendeltüren ausgebildet sind und abwechslungsweise nicht bis zum Boden bezw. nicht bis zur Decke des Schachtes reichen, so dass der durch den (lefrierschacht getriebene,
    tiefgekühlte Luftstrom durch diese Querwände abwechslungsweise narb unten und oben umgelenkt wird. 2. Schnellgefrieranlage nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge- kennzeiehnet, dass jede Querwand aus zwei Türflügeln besteht. Schnellgefrieranlage nach Patentan spruch, gekennzeichnet durch Mittel, welche die Richtung,
    in der der Luftstrom die Ge- frierschachtzellen durchströmt, umzustellen gestatten. -1. Schrrellgefricrarrlage nach Patentan spruch und Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet. dass die Umschaltung der St.rti- rnungsrichtung des kalten Luftstromes selbst-, tätig und in regelmässigen Zeitabschnitten erfolgt. 5.
    Schnellgefrieranlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss an den Gefrierschacht ein kurz geschlossener Um gehungskanal angebaut ist, in den eine Wärmequelle zum Erwärmen von Umlauf luft, die zum Abtauen des Kühlers für die Kühlluft des Gefrzerschaahtes dient, einge baut ist. 6. Schnellgefrieranlage nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der zum Kühlen der den Gefrierschacht durch strömenden Luft dienende 'Kühler zugleich einen Lagerraum kühlt.
CH216228D 1940-11-15 1940-11-15 Schnellgefrieranlage für Fleisch, Fische, Obst, Gemüse und andere verderbliche Lebensmittel. CH216228A (de)

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