CH216221A - Oberdruck-Packpresse für Obstsaftgewinnung. - Google Patents

Oberdruck-Packpresse für Obstsaftgewinnung.

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CH216221A
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CH
Switzerland
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press
bed
press bed
upper pressure
packing
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English (en)
Inventor
Bucher-Guyer
Original Assignee
Bucher Guyer Ag Masch
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B9/00Presses specially adapted for particular purposes
    • B30B9/02Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material
    • B30B9/04Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams
    • B30B9/042Presses specially adapted for particular purposes for squeezing-out liquid from liquid-containing material, e.g. juice from fruits, oil from oil-containing material using press rams co-operating with casings mounted on a movable carrier, e.g. turntable

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)

Description


      Oberdruck-Packpresse    für     Obstsaftgewinnung.       Bei für     Obstsaftgewinnung    bestimmten       Oberdruck-Packpressen    ist es bekannt, ein       Pressbett    derart auf Druckfedern zu lagern,  dass es entgegen dem     Federeinfluss    durch die  von oben erfolgende     Presswirkung    auf die       Pressunterlage    abgesenkt werden kann und  nach Aufhören des     Pressdruckes    sich infolge  des Federeinflusses wieder von der     Pressunter-          lage    abhebt, um zur     Aus.pack-    und Packstelle,

    und nach dem Aufpacken des     Pressgutes    wie  der zur     Pressstelle    verschoben werden zu kön  nen. Die     Druehfe@dern    können     entwTeder    zwi  schen dem     Pressbett    und dessen Laufrollen,  oder unter einem für das     Pressbett    vorge  sehenen Geleise angeordnet sein; die Federn  müssen dem grossen Gewicht des     Pressbettes     mit Packung     entsprechend    stark sein, und sie  sollen     unter    der Belastung gleichmässig mit  einander durchfedern;

   wegen des häufigen  und starken Belastungswechsels und hieraus  folgenden     Erlahmens    der Federn müssen sie  öfter vorzeitig ersetzt werden. Die     Federan-          ordnun    verteuert demgemäss die Presse.  



  Es     gibt    auch     Oberdruck-Packpressen    mit       unverschiebbarem        Pressbett,    wobei das Ver-    schieben der     Packung    von der einen Arbeits  stelle zu andern mittels des dieselbe tragen  den, auf dem     Pressbett    aufliegenden     Sicker-          bodens    auf dem     unbeweglichen        Pressbett    er  folgt, sei es durch einen     Kolben,    welcher       hydraulisch    in einem am     Pressbett    ange  brachten Zylinder bewegt wird, oder auch  durch eine mit Handrad und Gewindespindel,

    Zahnstange. oder     Kettengetriebe    versehene  mechanische     Verschiebevorrichtung.    Dies  macht- die     Presse    in bezug auf Bauart ver  wickelt und in der     Arbeitsweise,    umständlich.  



  Zwecks     Vermeidiuig    der     erwähnten    Nach  teile ist bei der     Oberdruck-Parkpresse    mit  erfahrbarem, Rollen     besitzenden        Pressbett     gemäss der Erfindung eine zweiarmige, be  grenzt     verschwenkbare    Hebelvorrichtung vor  gesehen, die eine der Rollenspur des     Press-          bettes    entsprechende Fahrbahn zur Aufnahme  des     Pressbettes    aufweist, und deren Schwenk  achse in grösserem Abstand von der dazu  parallelen,     senkrechten,

      Mittelebene der     Press-          zone        liegt        als    die     benachbarte        Rollenachse    des  ordnungsmässig in der     Pressstelle    befindlichen       Pressbettes,    so dass durch entsprechendes Ver-      schwenken der Hebelvorrichtung das     Press-          bett    von ihr auf die     Pressunterlage    abgesetzt       bezw.    davon wieder     ab"-eh(-,1-Kn    und auf die  Hebelvorrichtung aufgesetzt werden kann,

    um auf ihr zur     Auspack-    und Packstelle ver  fahren werden zu können.  



  Dies     ermöglieht    mit     verhältnismässig    ein  facher Bauart. und Bedienungsweise der Pack  presse ein dauernd zuverlässiges Arbeiten mit  derselben.  



  In der     Zeichnung    ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes veran  schaulicht.  



       Fi-.    1     wirrt    die Presse im Auf riss mit.       t-ilc@,eisem        Selmitt    nach der Linie     1--I    der       Fig.    2.  



       Fig.        2,    Ist ein     senkrechter    Schnitt nach       fier    Linie     TL--11    der     Fig.    1, mit aus der       Pressstelle    ausgefahrenem     Pressbett:          Fig.    3 ist. ein     G@rundriss    zu     Fig.    1 mit  teilweisem Schnitt:

         Fig.    4 ist eine der     Fig.    ? entsprechende       Darstellung.    ,jedoch mit in der     Pressstelle    auf  die     Pressunterlage    abgesetztem     Pressbett,    und       Fig.    5 ist eine der     Fig.    2     entsprechende          Teildarstellung,    jedoch mit Schnitt durch das       Pressbett    und die Hebelvorrichtung.  



  Am Gestell 1 der     Presse    ist mittels zuein  ander paralleler Schienen 2 die     Pressunterlage     für das     Pressbett    3 gebildet, das auf zwei  einander     gegenüberliegenden    Seiten auf Bol  zen 4 je zwei Laufrollen 5 und 6 besitzt.

    Mit seinen zwei Rollenpaaren 5 und 6 sitzt       das    aus der     Pressstelle    ausgefahrene     Press-          bett    3 auf den     beiden    Schenkeln 7 eines     Bii-          gels    8, welcher mittels seiner Schenkel auf  einander gegenüberliegenden, am     Gestell    1  angeordneten Bolzen 9     verschwenkbar    gela  gert ist. Die beiden Schenkel 7 des     Bügels    8  .stellen     zweiarmige    Hebel der vom Bügel 8       ,gebildeten        Hebelvorrichtung    dar.

   Die beiden  Bügelschenkel 7 haben einen der     Spurweite     der Rollenpaare 5 und 6 des     Pressbettes    3 ent  sprechenden Abstand voneinander und stellen  die Fahrkahn für diese Rollen     bezw.    für das       Pressbett    3 dar. An ihrem     freien    Ende sind  die beiden Bügelschenkel 7 infolge einer     Ab-          schrägung    7' verjüngt.

   Die die horizontale         Scliwenka,clise    des Bügels 8 bildenden zwei  Bolzen 9 sind gemäss     Fig.    1 und 3 an     senk-          rechten        Schienen    des     Gestelles    1 angebracht,  an denen auch winkeiförmige Anschläge 10  befestigt     sind,    welche im Zusammenwirken  mit den Schenkeln 7 die     senkreehte    Schwenk  bewegung des Bügels 8 im einen Sinne  begrenzen,

   während die entgegengesetzte       Schwenkbewegung    des Bügels 8 durch     Auf-          trrffen    der Bügelschenkel auf einen     waag-          reciitcti    Teil des     Pressenaestelles    1     begrenzt          i@-t.    Auf dem     Pressbett    3 sind Packungen 11  mittels Packböden 12 aufeinander geschich  tet.

   Wenn das     Pressbett    3 in der     Presssteile,     auf der durch die     Schienen    2 gebildeten     Press-          unterlage    aufsitzt, wird das Pressen     vorge-          nonimen.    Hierzu dient eine Druckplatte 13,  welche mittels Gewindespindel 14 und     obern          Räderretrieles    15 am     Pressengestell    1 auf  und     niederbewegt    werden kann.

       Seitlich    am       Pressengestell    1 ist eine Obstmühle 16 und  unterhalb     derselben    ein Gefäss 1 7 angeordnet,  das zum Auffangen des gemahlenen Obstes  dient, mittels welchem in der Folge die  Packungen 11     hergestellt    werden.  



  Gemäss     Fig.    2 und 3 befindet das     Press-          beit    3 sich in der     Auspack-    und     Packstelle.     Hierbei     belastet    das     Pressbett    3 den längeren       Hebclarin    der Bügelschenkel 7, die durch  ihren kürzeren Hebelarm an den Anschlägen  10     anstehen,    und in     waagrechter    Stellung lie  gen.

       Zweckmässig    werden Anschlagmittel vor  gesehen, um ein allzu weites Ausfahren des       Pressbettes    3 aus der     Pressstelle    zu     verhin-          cle        rn.     



  Nachdem das     Pxessbett    3 an der     Auspack-          und    Packstelle gemäss     Fig.    2 und 3 mit einem       St=apel        Packungen    beladen worden ist.      -irl     es auf den     Schenkeln    7 des Bügels 8 in das       Pressengestell        eingefahren,    wobei     inan    den       Schwenkbiige1    8 von Hand in seiner waag  rechten Stellung festhält.

       'Wenn    das     Pressbett     3 gemäss     Fig.    4 sieh     ornungsmässig    in der       Pressstelle    befindet, was durch Auftreffen       eines    am     Pressbett    3 vorgesehenen, untern     An-          chlages    18 an der     Pressunterlage    2 angezeigt  wird,

       dann    lässt man den     Schwenkbügel    8  unter dem Einfluss der auf ihm     sitzenden         Gast aus der in     Fig.    4     striehpunktierten    Stel  lung -in die in vollen Linien gezeichnete  Schrägstellung     verschwenken.    Dabei kommt  das     Pressbett    3 mit seinem Boden .auf die       Pressunterlage    2 aufzusitzen, während es in  waagrechter Stellung des Schwenkbügels 8       (Fig.    2)

   sich in einigem Abstand über der  Oberseite der     Pressunterlage    2     befindet.    Wenn  das     Pressbett    3 ordnungsmässig in die     Press-          stelle    eingefahren     bezw.    auf die     Pressunter-          lage    2 abgesetzt worden ist, befindet sich  die     Schwenkachse    9 des Bügels 8 in grösserem  Abstand von der dazu parallelen, senkrechten       1llittedebene    der     Presszone    als die durch die  Bolzen 4 gebildete Achse des     benachbarten     Rollenpaares 5 des     Pressbettes    3.

   Dies macht  das Aufsitzen des     Pressbeites    3 auf der     Press-          unteriage    2 und die Ausübung der     Presswir-          kung    von oben auf den zwischen der     Press-          unterlage    2 und der Druckplatte 13 befind  lichen     Stapel    Packungen 11 möglich ohne  Druckwirkung auf die Schwenkachse 9 des  Bügels B.

   Nach dem     Auspressen    des Obst  saftes aus den Packungen 11     verschwenkt     man den Bügel 8 von Hand in der Pfeilrich  tung gemäss     Fig.    4 in die strichpunktiert       angedeutete,        wa.agr.eehte    Stellung. Dabei  kommt das     Pressbett    3 mit seinen Rollen 5  und 6 wieder auf die Schenkel 7 des Bügels  8 aufzusitzen, auf welchem es in der Folge  in die     Stelle    gemäss     Fig,    2 und 3 verschoben  wird, wo das Auspacken und nachher wieder  das Aufschichten eines     neuen    Stapels     Pak-          kungen    vorgenommen wird.  



  Aus     Gründen    der Standfestigkeit emp  fiehlt es sieh, am     Pressbett    3 vier Laufrollen  vorzusehen, wie gezeichnet, jedoch könnte  auf der einen Seite des     Pressbettes    auch nur  eine Laufrolle, zweckmässig in der  Mittel  ebene zwischen den zwei andern Laufrollen,  vorgesehen werden, so dass dann insgesamt  nur drei     Laufrollen    vorhanden sind.

   Statt ein  Räderjoch zu besitzen, wie .gezeichnet, kann  an der Presse die Druckwirkung von oben       mich    mittels eines hydraulisch beweglichen  Kolbens eines am     Pressengestell    angebrach  ten     Zylinders    erfolgen, oder es kann die    Presse mit einer obern Schaltvorrichtung  ausgerüstet, das     heisst    als     sogenannte        Hebel-          jochpresse    ausgebildet sein.

   Gegebenenfalls  kann auch eine     Zwillingspackpresse    mit Ober  druck im     Sinne    der     Erfindung    ausgebildet  werden, indem für jedes der beiden     Press-          betteü    eine zweiarmige Hebelvorrichtung,  also zum     Beispiel    je ein     verscbwenkbarer     Bügel     vorgesehen    wird, wobei die Spurweiten  der Rollen der beiden     Pressbetten    voneinander  verschieden sind, und dementsprechend auch  der Abstand     der    Schenkel beider     Bügel.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Oberdruck-Packpresse mit verfahrbarem, Rollen besitzenden Pressbett, gekennzeichnet durch eine zweiarmige, begrenzt verschwenk- bare Hebelvorrichtung, die eine der Rollen spur des Pressbettes entsprechende Fahrbahn zur Aufnahme des Pressb.ettes aufweist,
    und deren Schwenkaehse in grösserem Abstand von der dazu parallelen senkrechten Mittel ebene der Presszone liegt als die benachbarte Rollenachse des ordnungsmässig in der Press- stelle befindlichen Pressbettes,
    so dass durch entsprechendes Verschwenken der Hebelvor richtung das Pressbett von ihr auf die Press- unterlage abgesetzt bezw. davon wieder ab gehoben und auf die Hebelvorrichtung auf gesetzt werden kann, um auf ihr zur Aus pack- und Packstelle verfahren werden zu können.
    UNTERANSPRüCHE 1. Oberdruck-Packpresse nach Patentan- spTuch. dadurch gekennzeichnet, dass die He belvorrichtung durch einen verschwenkbaren Bügel gebildet ist, dessen Schenkel zur Auf nahme der Rollen des Pressbettes eingerichtet sind.
    2. ObeTdruck-Packpresse nach Unteran spruch 1, dadureh gekennzeichnet, dass in der zum Verfahren des Pressbettes bestimmten waagrechten Stellung des verschwenkbaren Bügels die Unterseite des Pressbettes höher liegt als die Oberseite der Pressunterlage.
CH216221D 1940-11-19 1940-11-19 Oberdruck-Packpresse für Obstsaftgewinnung. CH216221A (de)

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