CH214501A - Rückentragbares Gasschutzgerät. - Google Patents
Rückentragbares Gasschutzgerät.Info
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Description
Rückentragbares Gasschutzgerät. Gasschutzgeräte ohne Regeneration der Ausatemluft, bei denen der Benutzer das Atemgas Druckgasflaschen entnimmt, haben den Nachteil verhältnismässig geringer Be nutzungsdauer. Ein derartiges Gerät mit zwei Flaschen von je zwei Litern Inhalt, die unter einem Anfangsdruck von 200 at stehen, hat nur eine Benutzungsdauer von etwa einer halben Stunde. Die Verwendung von Vor ratsflaschen grösseren Inhalts scheitert an ihrem den Träger zu stark belastenden, hohen Gewicht.
Die Erfindung betrifft ein rückentragbares Gasschutzgerät mit lungengesteuerter Sauer stoffzuführung und mit mindestens zwei Vor ratsflaschen mit Hochdruckgas ohne Regene ration der Ausatemluft, bei dem diese Nach teile dadurch vermieden werden sollen, dass die in den Flaschenanschlussstutzen vorhan denen, zum mit dem lungengesteuerten Ventil in Verbindung stehenden Hauptkanal führen denKanälemittelsAbsperrorganenverschlossen werden können, um zu ermöglichen,
die Fla- schenanschlussstutzen wahlweise vom Haupt kanal abschalten und leere Flaschen während der Benutzung des Gerätes ohne Druckgasver- lust gegen gefüllte austauschen zu können. Es ist an sich denkbar und auch möglich, Hoch druckventile in die Zuführungskanäle des Verteilungsstückes einzubauen. Doch sind diese verhältnismässig schwer. Als vorzugs weise geeignet haben sich Rückschlagventile erwiesen. Das Hochdruckgas kann aus Hoch drucksauerstoff oder aus Pressluft bestehen.
Die Rückschlagventile können an den Enden eines gemeinsamen Kanals angeordnet sein und unter der Wirkung einer gemein samen Feder stehen. Dadurch ergibt sich eine besonders gedrängte Bauart.
Bei ausreichendem Vorrat an gefüllten Druckgasflaschen hat dieses Gerät eine prak tisch unbegrenzte Gebrauchsdauer.
Um das Auswechseln der Flaschen durch den Benutzer selbst zu erleichtern, kann auf eine Gesamtkapselung verzichtet werden.. Die Flaschen werden dann zweckmässig in einem Ring gehaltert, der im obern Teil des Trag kastens angeordnet ist.
Um das Anschliessen der Flasche an das Verteilungsstück zu erleichtern, kann die bei bekannten Geräten vorhandene L\ber- wurfmutter mit Sechskant durch eine Über wurfmutter mit grossem Handrad ersetzt werden.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Aus führungsform des erfindungsgemässen rücken tragbaren Gasschutzgerätes dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht des Gerätes und Fig. 2 einen Teil des Gerätes in grösserem Massstab als in Fig. 1, teilweise in senk rechtem Schnitt.
Auf dem Tragblech 1, das mit Trag riemen 2, 3 versehen ist, ist ein Doppelring 4 zum Einschieben und Haltern der Flaschen 5, 6 befestigt. Das Mittelstück des Doppel ringes 4 dient zum Festlegen des in dem Gehäuse 7 untergebrachten Lungenautomaten bekannter Bauart, der also in der Mitte zwi schen den Flaschen liegt. Das Druckgasver- teilungsstück 8_ wird durch eine Schelle 9 am Tragblech 1 gehalten. An die Stutzen 10, 11 des Verteilungsstückes 8 werden die Druckgasflaschenventile 12 angeschlossen. Jede Überwurfmutter 13 ist mit einem grossen Handrad 14 versehen. 15 ist eine Hochdruck leitung, die zum Druckmesser 16 führt.
Wie die Fig. 2 zeigt, ist in dem Ver teilungsstück 8 eine Bohrung 17 angeordnet, die von den Ventilsitzen 18, 19 verschlossen wird. In der Bohrung 17 liegen die Vier kantkörper 20, 21, die von der Feder 22 auf die Ventilsitze 18, 19 gedrückt werden. Mit 15 ist wieder die zum Druckmesser 16 führende Hochdruckleitung bezeichnet.
Beim Öffnen des Flaschenventils 12 strömt das Druckgas durch die Siebpatrone 23, die Siebe 24 und die Bohrung 25 und öffnet das Rückschla.gventil 18, 20. Das Druckgas gelangt durch die Mittelbohrung 17 und den durch eine Querbohrung gebildeten Hauptkanal 26 zu dem mit diesem in Ver bindung stehenden, lungengesteuerten Ventil des im Gehäuse 7 untergebrachten Lungen automaten.
Ist eine Flasche leer, so wird die andere geöffnet und die leere Flasche abgeschraubt. Ein Druckgasverlust tritt dabei nicht ein, weil das Riiekseblagventil, das zur leeren Flasche führt, sich unter dem aus der noch gefüllten Flasche kommenden Druck schliesst.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Rückentragbares Gasschutzgerät mit lun gengesteuerter Sauerstoffzuführung und mit mindestens zwei Vorratsflaschen mit Hoch druckgas ohne Regeneration der Ausatemluft, dadurch gekennzeichnet, dass die in den Flaschenanächlussstutzen (10, 11) vorhandenen, zum mit dein lungengesteuerten Ventil in Verbindung stehenden Hauptkanal (26) füh renden Kanäle (25) mittels Absperrorganen (18-21) verschlossen werden können, um zu ermöglichen, die Flaschenanschlussstutzen (10, 11) wahlweise vom Hauptkanal (26)ab schalten und leere Flaschen während der Benutzung des Gerätes ohne Druckgasverlust gegen gefüllte austauschen zu können. LTN TERAN SPRUCH Gasschutzgerät nach Patentanspruch, mit zwei Druckgasflaschen, dadurch gekennzeich net, dass die als Rückschlagventile (l8-21) ausgebildeten Absperrorgane an den Enden eines gemeinsamen Kanals (17) angeordnet sind und unter der Wirkung einer gemein samen Feder (22) stehen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE214501X | 1939-06-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH214501A true CH214501A (de) | 1941-04-30 |
Family
ID=5819035
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH214501D CH214501A (de) | 1939-06-06 | 1940-04-03 | Rückentragbares Gasschutzgerät. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH214501A (de) |
-
1940
- 1940-04-03 CH CH214501D patent/CH214501A/de unknown
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