CH213974A - Reibbarrenmahlanlage, insbesondere zum Mahlen von Farben, Tinten und anderem flüssigem Mahlgut. - Google Patents

Reibbarrenmahlanlage, insbesondere zum Mahlen von Farben, Tinten und anderem flüssigem Mahlgut.

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CH213974A
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friction bar
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Arthur Itterlein Ernst
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Arthur Itterlein Ernst
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/10Crushing or disintegrating by roller mills with a roller co-operating with a stationary member
    • B02C4/18Crushing or disintegrating by roller mills with a roller co-operating with a stationary member in the form of a bar
    • B02C4/22Crushing or disintegrating by roller mills with a roller co-operating with a stationary member in the form of a bar specially adapted for milling paste-like material, e.g. paint, chocolate, colloids

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description


      Reibbarrenmahlanlage,    insbesondere zum Mahlen von Farben, Tinten  und anderem     flüssigem    Mahlgut.    Bei den bisher bekannten     Reibbarrenmahl-          anlagen    ist mit der Reibbarre ein     Mahlgut-          zufuhrtrichter    unmittelbar verbunden.

   Dies  hat den Nachteil, dass der     Mahlgutzufuhr-          trichter    in seiner Grösse von der Grösse der  Barre abhängig ist, was oft dazu führt, dass  der     Mahlgutzufuhrtrichter    mehrfach nach  gefüllt werden muss, wodurch ein Mehrauf  wand an Arbeitszeit     und        Bedienungspersonal          ,erforderlich    wird. Die Anordnung     eines          Mahlgutzufuhrtrichters    unmittelbar an der  Reibbarre hat auch noch den Nachteil, dass  auch der     Mahlgutzufuhrtrichter    der Schleif  wirkung des Mahlgutes unterliegt.

   Um dem  dadurch ermöglichten Wegfliessen des Vor  ratsgutes Einhalt zu tun, muss dieser Trich  ter oder die Walze     verstellbar        ausgebildet     sein, wobei also diese genannten Teile gegen  einander     angenähert    werden können, was die  Mühle sehr umständlich macht, verteuert  und trotzdem im Gebrauch zu vielerlei Un  zuträglichkeiten führt.

      Um alle diese Nachteile zu vermeiden,  besitzt     erfindungsgemäss    die Reibbarren  mühle einen das Gut zu mindestens einer  Mahlfläche der Barre verteilenden und mit  ihr verbundenen Kanal, der an     eine    Speise  leitung angeschlossen ist, durch die das  Mahlgut von     einem    mit der Barre     räumlich     nicht     verbundenen    Behälter zufliesst.  



  Dadurch, dass der Behälter, z. B.     ein    Vor  ratstank oder eine     Mischvorrichtung,    räum  lich nicht mit der Barre verbunden ist, wird  Raum gewonnen für die Anordnung mehre  rer Barren am Umfang der Walze. In Ver  bindung mit dieser Erkenntnis ist ermög  licht, ein und dasselbe Mahlgut auf ein und  derselben Walze gleichzeitig, aber unter  schiedlich zu verarbeiten     bezw.    verschieden  farbiges     Mahlgut        gleichzeitig    auf derselben  Walze zu     vermahlen.    Wollte man dagegen  bei der     Verarbeitung    von verschiedenen Far  ben auf     ein    und derselben Walze zu gleicher  Zeit jede Barre mit einem Behälter, z. B.

        einem     Vorratstank        bezw.    einem     Mahlgutzu-          fuhrtrichter    in bekannter Weise unmittelbar  verbinden, dann würde für die Anordnung  mehrerer Reibbarren am Umfang der Walze  kein genügender Raum vorhanden sein.  



  Es ist ferner möglich, die Mahlanlage un  unterbrochen zu betreiben, da man nicht  mehr von dem Fassungsvermögen des Vor  ratstrichters abhängig ist, vielmehr eine stän  dige Speisung von einem von der Barre ent  fernt     aufgestellten    grossen     Vorratstank        bezw.     der entfernt     aufgestellten        Mischvorrichtung     möglich ist.  



  Die Reibbarre befindet sich zweckmässig  in einem     kastenförmig        ausgebildeten    Ge  häuse, wobei sich ihre an der     Mahlfläche     oder     dergl.    anliegende Öffnung über fast die  ganze Länge der Mahlwalze erstreckt. Die  Reibbarre kann als     Mehrflächenbarre    mit       hintereinandergeschalteten    oder parallelge  schalteten Reibflächen ausgebildet sein. Man       kann    die Reibbarre aber auch mit teils par  allel-, teils     hintereinandergeschalteten    Mahl  flächen     ausbilden.     



  Zweckmässig wird der zu den einzelnen  Mahlflächen führende     Gutverteilerkanal     oberhalb der     Reibbarre    angeordnet.  



  Das von den einzelnen Mahlflächen ge  mahlene Gut wird zweckmässig aus den hin  ter den Mahlflächen angeordneten     Gutab-          fuhrkanälen        irl    seitlich der     Reibbarre,    zweck  mässig auf beiden     Seiten    der Reibbarre, an  geordnete     Gutsammelkammern    geführt.  



       Vorteilhaft    wird auch     hinter    der letzten  Mahlfläche ein an die     Gutsammelkammer    an  geschlossener     Gutabfuhrkanal    angeordnet, so  dass der bisher übliche und     notwendige    selb  ständige     Abstreichkasten    in Fortfall kommt.  



  Sollen auf der Mühle im     selben    Arbeits  gang beispielsweise unterschiedliche     Farben     hergestellt werden, so werden vorteilhaft  zwischen den einzelnen Reibbarren     besondere     Spülbarren zum Zwecke der Walzenreini  gung angeordnet, die als Ein- oder Mehr  kammerbarren ausgebildet werden können.

    Es hat sich nämlich gezeigt, dass die     bisher     üblichen, hinter den Barren     angeordneten     selbständigen     Gutabstreicher    das auf der    Walze     haftende        Mahlgut    nicht     unter    allen       Umständen    so restlos     abstreichen,        daB    nicht  noch     Mahlgutteile    an der Walze haften  bleiben.  



  Eine     Reibbarrenmühle    einer gemäss der  Erfindung ausgebildeten     Reibbarrenmahl-          anlage    ist     in    der     Zeichnung    beispielsweise  veranschaulicht.  



       Fig.    1     zeigt    eine Walze mit an ihrem  Umfang verteilten,     unterschiedlich    ausgebil  deten Reib- und Spülbarren im     Querschnitt;          Fig.    2 ist ein Schnitt nach Linie     II-II     der     Fig.    1;       Fig.    3 ist ein     Schnitt    nach Linie     III-III     der     Fig.    1.  



  In der Zeichnung sind in     Fig.    1 im Quer  schnitt     unterschiedliche        Ausführungen    für  die Reibbarren und Spülbarren     dargestellt.     Die Barre A, die in den     Fig:    2     und    3 auch  noch in ,einem waagrechten und senkrechten  Längsschnitt dargestellt ist, ist als Mehr  flächenreibbarre mit parallelgeschalteten  Mahlflächen ausgebildet.

   Das Mahlgut tritt  bei 1     zunächst    in den, von der Walzenmitte  aus gesehen, oberhalb der     Mahlfläche    an  geordneten     Gutverteilerkanal    2 ein, der, wie  die Zeichnung erkennen lässt, oberhalb der       Reibbarre        angeordnet    ist. Aus dem     Gut-          verteilerkanal    2     tritt    das     Mahlgut    durch  Öffnungen 3 in Kammern 4.

   Aus den Kam  mern 4     wird    das Mahlgut durch die sich in  Pfeilrichtung drehende Walze 5     unter    den  Mahlflächen 6 hindurch in die     dahinter-          liegenden    Kammern 7     geführt,    wo     es    sich  vor den     Abstreichleisten    8     staut.    Aus den  Kammern 7 tritt das     gemahlene    Gut durch       Gutabfuhrkanäle    9 in die aus     Fig.    2 und 3  ersichtlichen,

   seitlich der     Barre        angeordne-          ten        Gutsammelkammern    10,     aus    denen es zu  beliebigen     Verwendungsstellen        weitergeleitet     wird.

   Wie ersichtlich,     befinden    sich die Barre  und der     Gutverteilerkanal    2 in     einem        kasten-          förmigen    Gehäuse, das durch die von der  Walze     abgewandte    Wand des Gutverteiler  kanals und von dieser sich zur Walze er  streckenden, im     Abstand    von den Reibbarren  sich befindenden     Wänden    gebildet wird und  das einen durch die Mahlbarre in mehrere      Räume unterteilten, gegen die Walze 5 offe  nen     und    fast über deren ganze Länge sich  erstreckenden Hohlraum     umschliesst.     



  Die Barre B nach     Fig.    1     entspricht    in  ihrem Aufbau im wesentlichen der Barre A.  Während jedoch bei der Barre A die ein  zelnen Mahlflächen parallelgeschaltet sind,  sind sie bei der Barre B hintereinander  geschaltet. Das Gut     tritt    bei dieser Barre  bei 11 in den     Gutverteilerkanal    12 ein. Aus  dem Kanal 12 gelangt das Gut durch die  Öffnungen 13 in die Kammer 14 und wird  von dieser durch die Walze 5 nacheinander  unter den Mahlflächen 15 bis zu der letzten  Kammer 16 geführt, wo es sich vor der Ab  streichleiste 17 staut.

   Die einzelnen Mahl  flächen 15 können dabei in Anpassung an  die abnehmende     Grobkörnigkeit    des Mahl  gutes fühlbar schmaler als die unmittelbar  vorhergehende Mahlfläche gehalten werden,  da das ständig feiner werdende Mahlgut  auch die nachfolgende Mahlfläche entspre  chend weniger verschleisst. Es ist dann also  jede der im     Mahlgutstrom    folgende Mahl  fläche gegenüber der vorhergehenden etwas  schmaler zu halten.  



  Aus der Kammer 16     tritt    das gemahlene  Gut durch Öffnungen 18 in die wie bei der  Barre A seitlich angeordneten     Gutsammel-          kammern    über, aus denen es zu den Verwen  dungsstellen     fortgeleitet    wird.  



  Die aus     Fig.    1 ersichtliche     Barre    C ist       wiederum    als     Mehrflächenreibbarre    ausgebil  det, wobei einige Mahlflächen der Reibbarre  in Reihenschaltung und die andern Mahl  flächen der Reibbarre in Parallelschaltung       beschickbar    angeordnet sind. Das Mahlgut       tritt    durch die Öffnung 19 in den Verteiler  kanal 20 ein, aus dem es durch     Öffnungen     21 in Kammern 22 geleitet wird.

   Aus den       Kammern    22 wird das Mahlgut unter den       hintereinandergeschalteten    Mahlflächen 23,  24 hindurch in die Kammern 25 geführt, aus  denen es durch die das gemahlene Gut  sammelnden Kanäle 26 wiederum     in    die seit  lich der Barre angeordneten     Gutsammelkam-          mern,    geführt wird.    Bei der in     Fig.    1 dargestellten Barre D       tritt    das Mahlgut durch die     Öffnung    27 in  den diesmal vor der ersten Reibbarre 29 lie  genden     kammerartigen        Gutverteilerkanal    28.

    Das Mahlgut wird unter der Reibfläche 29  in die Kammer 30 geführt, in die das Mahl  gut     infolge    der an diese Kammer an  schliessenden, breiter bemessenen     Mahlflä-.          chen    31 unter einen verstärkten Druck ge  bracht wird. Dieser verstärkte Druck sorgt  dafür, dass auch die     widerstandsfähigeren          Mahlgutteile    unter die zweite Mahlfläche 31  gepresst und dort gemahlen werden.

   Um einen  schädlichen Überdruck in der     Kammer    30 zu       verhindern,    sind in der Trennwand zwischen  dieser Kammer und der Kammer 28 genau  bemessene     Überdruck-Ausgleichsöffnungen    32  vorgesehen, die einen gewissen     Rückfluss    des  Mahlgutes ermöglichen. Diese Öffnungen  können auch mit     Rückschlagklappen    oder       dergl.    versehen werden. Unter der Mahl  fläche 31 hindurch gelangt das Mahlgut in  die     Gutsammelkammer        33,    aus der es zu be  liebigen Verwendungsstellen abgeführt wer  den kann.

   Zu bemerken ist noch, .     dass    die  Längswand des Barrenkastens und die Bar  ren 29, 31 radial nach der Walzenachse zu  gerichtet sind.  



  Bei allen beschriebenen Reibbarren ist  die     Eintrittsöffnung    1     bezw.    11     bezw.    19       bezw.    27 zu dem     Gutverteilerkanal    2     bezw.     12     bezw.    20     bezw.    28 an eine nicht darge  stellte     Speiseleitung    angeschlossen, die zu  einem ebenfalls nicht dargestellten Behälter,  z. B. einer Mischvorrichtung oder einem Vor  ratstank führt.

   Dieser Behälter ist räumlich  nicht mit der Barre     bezw.    dem     Walzenstuhl          verbunden        bezw.    in     einer    beliebigen     Entfer-          nung    davon angeordnet. Das Gut fliesst aus  diesem Behälter durch die Speiseleitung der  Reibbarre zu.  



  Um Mühlen, die     mit        Reibbarren    der oben  beschriebenen Art versehen ,sind, für gleich  zeitige     Vermahlung    unterschiedlicher Stoffe,  z. B. Farben, wie gelb und braun, verwen  den zu können, ist es     vorteilhaft,    zwischen  den Reibbarren, die unterschiedliche Farben  verarbeiten, Spülbarren anzuordnen. Der-      artige Spülbarren E und F sind in der Zeich  nung beispielsweise im Querschnitt darge  stellt.  



  Bei der Spülbarre E tritt ein geeignetes  Farblösungsmittel durch die Öffnung 34 in  eine Kammer 35, in der es unter Wirbel  strömen etwaige     Farbreste    von der Walzen  oberfläche abspült. An der Walzenober  fläche fester anhaftende Einzelteilchen wer  den durch die Längswand 36 abgestreift.  Aus der Kammer 35 gelangt das Lösungs  mittel durch in der Wand 36 befindliche  Öffnungen 37 in eine zweite Kammer 38, in  der nochmals eine Nachspülung der Walzen  fläche     stattfindet.    Aus dieser Kammer wird  das Lösungsmittel mit den abgespülten     Farb-          resten    durch die Öffnungen 39 abgeleitet.  



  Bei der Spülbarre F tritt das Lösungs  mittel durch die Öffnung 40 in die Kam  mer 41, in der der Drehrichtung der Walze 5       entgegengeneigt        Abstreichmesser    42 angeord  net sind, die die Loslösung etwaiger auf der  Walze sitzender Farbreste unterstützen. Die  einzelnen     Abstreichmesser    42 sind mit Lö  chern 43 versehen, sofern sie sich über die  ganze Länge der Walze erstrecken. Die Lö  cher 43 erübrigen sich, wenn die     Abstreich-          messer    kürzer ausgeführt und gegeneinander  versetzt angeordnet werden. Durch die Öff  nung 44 wird das Lösungsmittel mit den ab  gespülten Farbresten aus der Kammer 41 ab  geführt.  



  Die     Vermahlung    unterschiedlicher Farben  kann in der Weise geschehen, dass beispiels  weise die Barre A bei 1     (Fig.    1) an die von  einem braunen     Farbtank    kommende Zulei  tung angeschlossen wird. Die braune Farbe  wird dann durch die Mahlflächen 6 in Zu  sammenwirkung mit der Walze 5 verarbei  tet     und    tritt durch die     Gutabfuhrkanäle    9 in  die Kammern 10 und von diesen durch den  Ablauf 16     (Fig.    3) aus.  



  Durch die Spülbarre F     (Fig.    1) wird die       Walze    von etwaigen braunen Farbresten ge  säubert, und wenn nun die Barre C bei 19 an  die von einem Tank mit gelber Farbe her  geführte Leitung angeschlossen wird, so muss  aus dieser Barre     bezw.    ihren Kammern 10    und Auslauf 16     (Fig.    3) wiederum die ge  mahlene gelbe Farbe     austreten.    Während  dessen wird die Walze von etwa anhaftenden  gelben Farbteilchen durch eine     zweite    Spül  barre E     (Fig.    1) gesäubert und der Barre B       (Fig.    1) kann nun     wiederum    eine andere  Farbe, vielleicht rot zugeführt werden und  so fort,

       ohne    dass die eine Farbe die andere  irgendwie beeinflusst.    Um ein etwaiges Einschleifen der Seiten  wände der     Reibbarren    in die Walze zu ver  meiden, empfiehlt es sich, wie aus     Fig.    2  ersichtlich, diese     Seitenwände    45 etwas  schräg zur Drehrichtung der Walze verlaufen  zu lassen. Sind mehrere Barren am Walzen  umfang angeordnet, so empfiehlt es sich aus  dem gleichen Grunde, die     Barren    unterschied  lich lang zu bemessen, so dass die     schrägen     Seitenwände gegeneinander versetzt angeord  net sind.  



  Man kann ferner bei     Mehrflächenreibbar-          ren    einen oder auch mehrere der von den ein  zelnen Flächen liegenden Räume mit An  schlussstutzen für die Zufuhr von     Lösungs-          oder    Zusatzmitteln     versehen.    Schliesslich  können auch die     Gutsammelkammern    mit  Anschlüssen für     Druckmittel    (Kohlensäure,  Pressluft) oder     Spülmittel        versehen        werden.     



  Die Barrenlängswände können, wie bei  den     Barren    A, B, C, parallel zueinander ver  laufen. Sie können     aber    auch, wie bei der  Barre D, radial oder annähernd radial nach  der Walzenachse gerichtet werden. In diesem  Fall hat man den Vorteil, dass     unter    Umstän  den noch mehr Reibbarren am Umfang der  Walze verteilt angebracht werden können.  



  Endlich     sei    noch erwähnt, dass die Reib  barren und     Verteilerkanäle        kühlbar        bezw.     heizbar sein können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Reibbarrenmahlanlage, insbesondere zum Mahlen von Farben, Tinten und anderem flüssigem Mahlgut, dadurch gekennzeichnet, dass die Reibbarrenmühle einen das Gut zu mindestens einer Mahlfläche der Barre ver teilenden und mit ihr verbundenen Kanal aufweist, der an eine Speiseleitung ange schlossen, ist, durch die das Mahlgut von einem mit der Barre räumlich nicht verbun denen Behälter zufliesst. UNTERANSPRÜCHE:
    1. Reibbarrenmahlanlage nach Patentan- sprach, dadurch gekennzeichnet, dass die Barre sich in einem kastenförmig ausgebil deten Gehäuse befindet, das einen durch die Mahlbarre in mehrere Räume unterteilten, gegen die Walze offenen und fast über deren ganze Länge sich erstneckenden Hohlraum umschliesst.
    2. Reibbarrenmahlanlage nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in dem kastenförmigen Barrengehäuse mehrere in Längsrichtung der Mahlfläche sich er streckende Barren angeordnet sind. 3. Reibbarrenmahlanlage nach Patentan spruch mit einer Mehrzahl zum Gutverteiler kanal parallelgeschalteter Mahlflächen, da durch gekennzeichnet, dass der zu den @ein- zelnen Mahlflächen führende Gutverteiler kanal von der Walzenmitte aus gesehen ober halb der Mahlflächen angeordnet ist.
    4. Reibbarrenmahlanlage nach Patentan- sprach, dadurch gekennzeichnet, dass Gut- sammelkammern seitlich der Reibbarre an die hinter den Mahlflächen angeordneten Gutabfuhrkanäle angeschlossen sind. 5. Reibbarrenmahlanlage nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gutsammelkammern auf beiden Seiten der Reibbarre angeordnet sind. 6.
    Reibbarrenmahlanlage nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gutsammelkammern mit Anschlüssen für Druckmittel versehen sind. 7. Reibbarrenmahlanlage nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Gutsammelkammern mit Anschlüssen für Spülmittel versehen sind. B. Reibbarrenmahlanlage nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass auch hinter der letzten Mahlfläche ein an die Gut- sa.mmelkammer angeschlossener Gutabfuhr kanal angeordnet ist.
    9. Reibbarrenmahlanlage nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass einige Mahlflächen der Reibbarre in Reihenschal tung und die andern Mahlflächen der Reib barre in Parallelschaltung beschickbar an geordnet sind und die das gemahlene Gut sammelnden Kanäle der Reibbarre in. die seitlich der Barre angeordneten Gutsamm.el- kammern münden.
    10. Reibbarrenmahlanlage nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in Reihen, also hintereinandergeschalteten Mahl flächen der Mehrflächenreibbarre in Rich- tung des Mahlgutstromes von abnehmender Reibbreite sind. 11. Reibbarrenmahlanlage nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenwände der Reibbarre schräg zur Dreh richtung der Walze verlaufen.
    12. Reibbarrenmahlanlage nach Patent- anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Mehrflächenreibbarre mindestens einer der vor den einzelnen Mahlflächen liegendeir Räume mit Anschlussstutzen für die Zufuhr von Behandlungsmitteln versehen ist.
    13. Reibbarrenmahlanlage nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass bei einer Melrflächenreibbarre mit hinterein- andergeschalteten Einzelmahlflächen die Ein zelräume durch Öffnungen in Verbindung stehen. 14. Reibbarrenmahlanlage nach Unteran spruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die die Einzelräume verbindenden Öffnungen mit Abschlusseinrichtungen versehen sind.
    15. Reibbarrenmahlanlage nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Umfang der Walze mehrere einzeln an Speiseleitungen angeschlossene Barren an geordnet sind. 16. Reibbarrenmahlanlage nach Unteran spruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die am Umfang der Walze angeordneten Kasten barren unterschiedlich lang sind.
    17. Reibbarrenmahlanlage nach Unteran spruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass zwi schen einzelnen Reibbarrenkästen besondere Spülbarren angeordnet sind. 18. Reibbarrenmahlanlage nach Unteran spruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Spülbarren mit Abstreifmitteln ausgestattet sind. 19. Reibbarrenmahlanlage nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Längswände der Barrenkästen und, die Bar ren annähernd radial nach der Walzenachse gerichtet sind.
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