Reibbarrenmahlanlage, insbesondere zum Mahlen von Farben, Tinten und anderem flüssigem Mahlgut. Bei den bisher bekannten Reibbarrenmahl- anlagen ist mit der Reibbarre ein Mahlgut- zufuhrtrichter unmittelbar verbunden.
Dies hat den Nachteil, dass der Mahlgutzufuhr- trichter in seiner Grösse von der Grösse der Barre abhängig ist, was oft dazu führt, dass der Mahlgutzufuhrtrichter mehrfach nach gefüllt werden muss, wodurch ein Mehrauf wand an Arbeitszeit und Bedienungspersonal ,erforderlich wird. Die Anordnung eines Mahlgutzufuhrtrichters unmittelbar an der Reibbarre hat auch noch den Nachteil, dass auch der Mahlgutzufuhrtrichter der Schleif wirkung des Mahlgutes unterliegt.
Um dem dadurch ermöglichten Wegfliessen des Vor ratsgutes Einhalt zu tun, muss dieser Trich ter oder die Walze verstellbar ausgebildet sein, wobei also diese genannten Teile gegen einander angenähert werden können, was die Mühle sehr umständlich macht, verteuert und trotzdem im Gebrauch zu vielerlei Un zuträglichkeiten führt.
Um alle diese Nachteile zu vermeiden, besitzt erfindungsgemäss die Reibbarren mühle einen das Gut zu mindestens einer Mahlfläche der Barre verteilenden und mit ihr verbundenen Kanal, der an eine Speise leitung angeschlossen ist, durch die das Mahlgut von einem mit der Barre räumlich nicht verbundenen Behälter zufliesst.
Dadurch, dass der Behälter, z. B. ein Vor ratstank oder eine Mischvorrichtung, räum lich nicht mit der Barre verbunden ist, wird Raum gewonnen für die Anordnung mehre rer Barren am Umfang der Walze. In Ver bindung mit dieser Erkenntnis ist ermög licht, ein und dasselbe Mahlgut auf ein und derselben Walze gleichzeitig, aber unter schiedlich zu verarbeiten bezw. verschieden farbiges Mahlgut gleichzeitig auf derselben Walze zu vermahlen. Wollte man dagegen bei der Verarbeitung von verschiedenen Far ben auf ein und derselben Walze zu gleicher Zeit jede Barre mit einem Behälter, z. B.
einem Vorratstank bezw. einem Mahlgutzu- fuhrtrichter in bekannter Weise unmittelbar verbinden, dann würde für die Anordnung mehrerer Reibbarren am Umfang der Walze kein genügender Raum vorhanden sein.
Es ist ferner möglich, die Mahlanlage un unterbrochen zu betreiben, da man nicht mehr von dem Fassungsvermögen des Vor ratstrichters abhängig ist, vielmehr eine stän dige Speisung von einem von der Barre ent fernt aufgestellten grossen Vorratstank bezw. der entfernt aufgestellten Mischvorrichtung möglich ist.
Die Reibbarre befindet sich zweckmässig in einem kastenförmig ausgebildeten Ge häuse, wobei sich ihre an der Mahlfläche oder dergl. anliegende Öffnung über fast die ganze Länge der Mahlwalze erstreckt. Die Reibbarre kann als Mehrflächenbarre mit hintereinandergeschalteten oder parallelge schalteten Reibflächen ausgebildet sein. Man kann die Reibbarre aber auch mit teils par allel-, teils hintereinandergeschalteten Mahl flächen ausbilden.
Zweckmässig wird der zu den einzelnen Mahlflächen führende Gutverteilerkanal oberhalb der Reibbarre angeordnet.
Das von den einzelnen Mahlflächen ge mahlene Gut wird zweckmässig aus den hin ter den Mahlflächen angeordneten Gutab- fuhrkanälen irl seitlich der Reibbarre, zweck mässig auf beiden Seiten der Reibbarre, an geordnete Gutsammelkammern geführt.
Vorteilhaft wird auch hinter der letzten Mahlfläche ein an die Gutsammelkammer an geschlossener Gutabfuhrkanal angeordnet, so dass der bisher übliche und notwendige selb ständige Abstreichkasten in Fortfall kommt.
Sollen auf der Mühle im selben Arbeits gang beispielsweise unterschiedliche Farben hergestellt werden, so werden vorteilhaft zwischen den einzelnen Reibbarren besondere Spülbarren zum Zwecke der Walzenreini gung angeordnet, die als Ein- oder Mehr kammerbarren ausgebildet werden können.
Es hat sich nämlich gezeigt, dass die bisher üblichen, hinter den Barren angeordneten selbständigen Gutabstreicher das auf der Walze haftende Mahlgut nicht unter allen Umständen so restlos abstreichen, daB nicht noch Mahlgutteile an der Walze haften bleiben.
Eine Reibbarrenmühle einer gemäss der Erfindung ausgebildeten Reibbarrenmahl- anlage ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt eine Walze mit an ihrem Umfang verteilten, unterschiedlich ausgebil deten Reib- und Spülbarren im Querschnitt; Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie II-II der Fig. 1; Fig. 3 ist ein Schnitt nach Linie III-III der Fig. 1.
In der Zeichnung sind in Fig. 1 im Quer schnitt unterschiedliche Ausführungen für die Reibbarren und Spülbarren dargestellt. Die Barre A, die in den Fig: 2 und 3 auch noch in ,einem waagrechten und senkrechten Längsschnitt dargestellt ist, ist als Mehr flächenreibbarre mit parallelgeschalteten Mahlflächen ausgebildet.
Das Mahlgut tritt bei 1 zunächst in den, von der Walzenmitte aus gesehen, oberhalb der Mahlfläche an geordneten Gutverteilerkanal 2 ein, der, wie die Zeichnung erkennen lässt, oberhalb der Reibbarre angeordnet ist. Aus dem Gut- verteilerkanal 2 tritt das Mahlgut durch Öffnungen 3 in Kammern 4.
Aus den Kam mern 4 wird das Mahlgut durch die sich in Pfeilrichtung drehende Walze 5 unter den Mahlflächen 6 hindurch in die dahinter- liegenden Kammern 7 geführt, wo es sich vor den Abstreichleisten 8 staut. Aus den Kammern 7 tritt das gemahlene Gut durch Gutabfuhrkanäle 9 in die aus Fig. 2 und 3 ersichtlichen,
seitlich der Barre angeordne- ten Gutsammelkammern 10, aus denen es zu beliebigen Verwendungsstellen weitergeleitet wird.
Wie ersichtlich, befinden sich die Barre und der Gutverteilerkanal 2 in einem kasten- förmigen Gehäuse, das durch die von der Walze abgewandte Wand des Gutverteiler kanals und von dieser sich zur Walze er streckenden, im Abstand von den Reibbarren sich befindenden Wänden gebildet wird und das einen durch die Mahlbarre in mehrere Räume unterteilten, gegen die Walze 5 offe nen und fast über deren ganze Länge sich erstreckenden Hohlraum umschliesst.
Die Barre B nach Fig. 1 entspricht in ihrem Aufbau im wesentlichen der Barre A. Während jedoch bei der Barre A die ein zelnen Mahlflächen parallelgeschaltet sind, sind sie bei der Barre B hintereinander geschaltet. Das Gut tritt bei dieser Barre bei 11 in den Gutverteilerkanal 12 ein. Aus dem Kanal 12 gelangt das Gut durch die Öffnungen 13 in die Kammer 14 und wird von dieser durch die Walze 5 nacheinander unter den Mahlflächen 15 bis zu der letzten Kammer 16 geführt, wo es sich vor der Ab streichleiste 17 staut.
Die einzelnen Mahl flächen 15 können dabei in Anpassung an die abnehmende Grobkörnigkeit des Mahl gutes fühlbar schmaler als die unmittelbar vorhergehende Mahlfläche gehalten werden, da das ständig feiner werdende Mahlgut auch die nachfolgende Mahlfläche entspre chend weniger verschleisst. Es ist dann also jede der im Mahlgutstrom folgende Mahl fläche gegenüber der vorhergehenden etwas schmaler zu halten.
Aus der Kammer 16 tritt das gemahlene Gut durch Öffnungen 18 in die wie bei der Barre A seitlich angeordneten Gutsammel- kammern über, aus denen es zu den Verwen dungsstellen fortgeleitet wird.
Die aus Fig. 1 ersichtliche Barre C ist wiederum als Mehrflächenreibbarre ausgebil det, wobei einige Mahlflächen der Reibbarre in Reihenschaltung und die andern Mahl flächen der Reibbarre in Parallelschaltung beschickbar angeordnet sind. Das Mahlgut tritt durch die Öffnung 19 in den Verteiler kanal 20 ein, aus dem es durch Öffnungen 21 in Kammern 22 geleitet wird.
Aus den Kammern 22 wird das Mahlgut unter den hintereinandergeschalteten Mahlflächen 23, 24 hindurch in die Kammern 25 geführt, aus denen es durch die das gemahlene Gut sammelnden Kanäle 26 wiederum in die seit lich der Barre angeordneten Gutsammelkam- mern, geführt wird. Bei der in Fig. 1 dargestellten Barre D tritt das Mahlgut durch die Öffnung 27 in den diesmal vor der ersten Reibbarre 29 lie genden kammerartigen Gutverteilerkanal 28.
Das Mahlgut wird unter der Reibfläche 29 in die Kammer 30 geführt, in die das Mahl gut infolge der an diese Kammer an schliessenden, breiter bemessenen Mahlflä-. chen 31 unter einen verstärkten Druck ge bracht wird. Dieser verstärkte Druck sorgt dafür, dass auch die widerstandsfähigeren Mahlgutteile unter die zweite Mahlfläche 31 gepresst und dort gemahlen werden.
Um einen schädlichen Überdruck in der Kammer 30 zu verhindern, sind in der Trennwand zwischen dieser Kammer und der Kammer 28 genau bemessene Überdruck-Ausgleichsöffnungen 32 vorgesehen, die einen gewissen Rückfluss des Mahlgutes ermöglichen. Diese Öffnungen können auch mit Rückschlagklappen oder dergl. versehen werden. Unter der Mahl fläche 31 hindurch gelangt das Mahlgut in die Gutsammelkammer 33, aus der es zu be liebigen Verwendungsstellen abgeführt wer den kann.
Zu bemerken ist noch, . dass die Längswand des Barrenkastens und die Bar ren 29, 31 radial nach der Walzenachse zu gerichtet sind.
Bei allen beschriebenen Reibbarren ist die Eintrittsöffnung 1 bezw. 11 bezw. 19 bezw. 27 zu dem Gutverteilerkanal 2 bezw. 12 bezw. 20 bezw. 28 an eine nicht darge stellte Speiseleitung angeschlossen, die zu einem ebenfalls nicht dargestellten Behälter, z. B. einer Mischvorrichtung oder einem Vor ratstank führt.
Dieser Behälter ist räumlich nicht mit der Barre bezw. dem Walzenstuhl verbunden bezw. in einer beliebigen Entfer- nung davon angeordnet. Das Gut fliesst aus diesem Behälter durch die Speiseleitung der Reibbarre zu.
Um Mühlen, die mit Reibbarren der oben beschriebenen Art versehen ,sind, für gleich zeitige Vermahlung unterschiedlicher Stoffe, z. B. Farben, wie gelb und braun, verwen den zu können, ist es vorteilhaft, zwischen den Reibbarren, die unterschiedliche Farben verarbeiten, Spülbarren anzuordnen. Der- artige Spülbarren E und F sind in der Zeich nung beispielsweise im Querschnitt darge stellt.
Bei der Spülbarre E tritt ein geeignetes Farblösungsmittel durch die Öffnung 34 in eine Kammer 35, in der es unter Wirbel strömen etwaige Farbreste von der Walzen oberfläche abspült. An der Walzenober fläche fester anhaftende Einzelteilchen wer den durch die Längswand 36 abgestreift. Aus der Kammer 35 gelangt das Lösungs mittel durch in der Wand 36 befindliche Öffnungen 37 in eine zweite Kammer 38, in der nochmals eine Nachspülung der Walzen fläche stattfindet. Aus dieser Kammer wird das Lösungsmittel mit den abgespülten Farb- resten durch die Öffnungen 39 abgeleitet.
Bei der Spülbarre F tritt das Lösungs mittel durch die Öffnung 40 in die Kam mer 41, in der der Drehrichtung der Walze 5 entgegengeneigt Abstreichmesser 42 angeord net sind, die die Loslösung etwaiger auf der Walze sitzender Farbreste unterstützen. Die einzelnen Abstreichmesser 42 sind mit Lö chern 43 versehen, sofern sie sich über die ganze Länge der Walze erstrecken. Die Lö cher 43 erübrigen sich, wenn die Abstreich- messer kürzer ausgeführt und gegeneinander versetzt angeordnet werden. Durch die Öff nung 44 wird das Lösungsmittel mit den ab gespülten Farbresten aus der Kammer 41 ab geführt.
Die Vermahlung unterschiedlicher Farben kann in der Weise geschehen, dass beispiels weise die Barre A bei 1 (Fig. 1) an die von einem braunen Farbtank kommende Zulei tung angeschlossen wird. Die braune Farbe wird dann durch die Mahlflächen 6 in Zu sammenwirkung mit der Walze 5 verarbei tet und tritt durch die Gutabfuhrkanäle 9 in die Kammern 10 und von diesen durch den Ablauf 16 (Fig. 3) aus.
Durch die Spülbarre F (Fig. 1) wird die Walze von etwaigen braunen Farbresten ge säubert, und wenn nun die Barre C bei 19 an die von einem Tank mit gelber Farbe her geführte Leitung angeschlossen wird, so muss aus dieser Barre bezw. ihren Kammern 10 und Auslauf 16 (Fig. 3) wiederum die ge mahlene gelbe Farbe austreten. Während dessen wird die Walze von etwa anhaftenden gelben Farbteilchen durch eine zweite Spül barre E (Fig. 1) gesäubert und der Barre B (Fig. 1) kann nun wiederum eine andere Farbe, vielleicht rot zugeführt werden und so fort,
ohne dass die eine Farbe die andere irgendwie beeinflusst. Um ein etwaiges Einschleifen der Seiten wände der Reibbarren in die Walze zu ver meiden, empfiehlt es sich, wie aus Fig. 2 ersichtlich, diese Seitenwände 45 etwas schräg zur Drehrichtung der Walze verlaufen zu lassen. Sind mehrere Barren am Walzen umfang angeordnet, so empfiehlt es sich aus dem gleichen Grunde, die Barren unterschied lich lang zu bemessen, so dass die schrägen Seitenwände gegeneinander versetzt angeord net sind.
Man kann ferner bei Mehrflächenreibbar- ren einen oder auch mehrere der von den ein zelnen Flächen liegenden Räume mit An schlussstutzen für die Zufuhr von Lösungs- oder Zusatzmitteln versehen. Schliesslich können auch die Gutsammelkammern mit Anschlüssen für Druckmittel (Kohlensäure, Pressluft) oder Spülmittel versehen werden.
Die Barrenlängswände können, wie bei den Barren A, B, C, parallel zueinander ver laufen. Sie können aber auch, wie bei der Barre D, radial oder annähernd radial nach der Walzenachse gerichtet werden. In diesem Fall hat man den Vorteil, dass unter Umstän den noch mehr Reibbarren am Umfang der Walze verteilt angebracht werden können.
Endlich sei noch erwähnt, dass die Reib barren und Verteilerkanäle kühlbar bezw. heizbar sein können.
Grinding bar grinding system, especially for grinding paints, inks and other liquid grist. In the previously known friction bar grinding systems, a grinding material feed hopper is directly connected to the friction bar.
This has the disadvantage that the size of the regrind feed funnel is dependent on the size of the bar, which often means that the regrind feed funnel has to be refilled several times, which means that additional work time and operating personnel are required. The arrangement of a regrind feed funnel directly on the friction bar also has the disadvantage that the regrind feed funnel is also subject to the grinding effect of the regrind.
In order to stop the flow of the stored goods made possible by this, this funnel or the roller must be adjustable, so these parts can be brought closer to each other, which makes the mill very cumbersome, makes it more expensive and still leads to many inconsistencies in use leads.
In order to avoid all these disadvantages, according to the invention the friction bar mill has a channel which distributes the material to at least one grinding surface of the bar and is connected to it, which is connected to a feed line through which the grist flows from a container that is not spatially connected to the bar .
In that the container, e.g. B. Before rat tank or a mixer, spatial Lich is not connected to the bar, space is gained for the arrangement of several bars on the circumference of the roller. In connection with this knowledge it is made possible to process one and the same grist on one and the same roller at the same time, but differently, respectively. Grind different colored grist at the same time on the same roller. If you wanted, however, in the processing of different Far ben on the same roller at the same time each bar with a container, z. B.
a storage tank respectively. directly connect a grinding material feed hopper in a known manner, then there would not be enough space for the arrangement of several friction bars on the circumference of the roller.
It is also possible to operate the grinding system uninterrupted, since one is no longer dependent on the capacity of the supply funnel, but rather a constant feed from a large storage tank located at a distance from the bar. the remote mixing device is possible.
The friction bar is conveniently located in a box-shaped housing, with its opening lying on the grinding surface or the like extending over almost the entire length of the grinding roller. The friction bar can be designed as a multi-surface bar with friction surfaces connected in series or in parallel. However, the friction bar can also be designed with grinding surfaces that are partly parallel and partly connected in series.
The material distribution channel leading to the individual grinding surfaces is expediently arranged above the friction bar.
The material ground by the individual grinding surfaces is expediently conducted from the material discharge channels arranged behind the grinding surfaces to the side of the friction bar, expediently on both sides of the friction bar, to orderly material collecting chambers.
A material discharge channel which is closed to the material collecting chamber is also advantageously arranged behind the last grinding surface, so that the previously common and necessary independent skimming box is no longer necessary.
If, for example, different colors are to be produced on the mill in the same work cycle, special flushing bars are advantageously arranged between the individual friction bars for the purpose of roller cleaning, which can be designed as single or multi-chamber bars.
It has been shown that the previously customary, independent scrapers arranged behind the bars do not scrape off the ground material adhering to the roller so completely under all circumstances that parts of the ground material do not stick to the roller.
A friction bar mill of a friction bar grinding system designed according to the invention is illustrated in the drawing, for example.
Fig. 1 shows a roller with distributed on its circumference, different ausgebil Deten friction and flushing bars in cross section; Fig. 2 is a section on line II-II of Fig. 1; FIG. 3 is a section along line III-III of FIG. 1.
In the drawing, different designs for the friction bars and flush bars are shown in cross-section in FIG. The bar A, which is also shown in FIGS. 2 and 3 in a horizontal and vertical longitudinal section, is designed as a multi-surface friction bar with grinding surfaces connected in parallel.
At 1, the ground material first enters the material distribution channel 2 above the grinding surface, seen from the center of the roller, which, as the drawing shows, is arranged above the friction bar. The ground material emerges from the material distribution channel 2 through openings 3 in chambers 4.
From the chambers 4, the ground material is guided through the roller 5 rotating in the direction of the arrow under the grinding surfaces 6 into the chambers 7 located behind, where it accumulates in front of the scraper bars 8. From the chambers 7, the ground material passes through material discharge channels 9 into the areas shown in FIGS. 2 and 3,
to the side of the bar, goods collection chambers 10, from which it is forwarded to any point of use.
As can be seen, the bar and the Gutverteilerkanal 2 are in a box-shaped housing, which is formed by the wall of the Gutverteiler channel facing away from the roller and from this to the roller he stretching, at a distance from the friction bars located walls and that a subdivided by the grinding bar into several rooms, open against the roller 5 and almost over the entire length extending cavity encloses.
The structure of the bar B according to FIG. 1 corresponds essentially to the bar A. However, while in the case of the bar A the individual grinding surfaces are connected in parallel, in the case of the bar B they are connected in series. The material enters the material distribution channel 12 at 11 at this bar. From the channel 12, the material passes through the openings 13 into the chamber 14 and is guided by this through the roller 5 one after the other under the grinding surfaces 15 to the last chamber 16, where it accumulates in front of the scraper bar 17 from.
The individual grinding surfaces 15 can be kept well noticeably narrower than the immediately preceding grinding surface in adaptation to the decreasing coarseness of the meal, since the constantly finer grinding material and the subsequent grinding surface accordingly wear less. So it is then each of the following grinding surface in the grist flow to keep slightly narrower than the previous one.
From the chamber 16, the ground material passes through openings 18 into the material collecting chambers arranged laterally as in the case of the bar A, from which it is forwarded to the points of use.
The apparent from Fig. 1 bar C is in turn ausgebil det as a multi-surface friction bar, with some grinding surfaces of the friction bar in series and the other grinding surfaces of the friction bar are arranged in parallel loadable. The ground material enters the distributor channel 20 through the opening 19, from which it is passed through openings 21 into chambers 22.
From the chambers 22 the ground material is passed under the successively connected grinding surfaces 23, 24 into the chambers 25, from which it is again guided through the channels 26 collecting the ground material into the material collecting chambers arranged on the side of the bar. In the case of the bar D shown in FIG. 1, the ground material passes through the opening 27 into the chamber-like material distribution channel 28 located this time in front of the first friction bar 29.
The grist is guided under the friction surface 29 into the chamber 30, in which the grind is well due to the wider grinding area adjoining this chamber. Chen 31 is brought under increased pressure. This increased pressure ensures that the more resistant parts of the grinding stock are also pressed under the second grinding surface 31 and ground there.
In order to prevent a harmful overpressure in the chamber 30, precisely dimensioned overpressure compensation openings 32 are provided in the partition between this chamber and the chamber 28, which allow a certain backflow of the ground material. These openings can also be provided with non-return flaps or the like. Under the grinding surface 31, the grist passes into the material collecting chamber 33, from which it can be discharged to any point of use who can.
It should also be noted. that the longitudinal wall of the bar box and the bar ren 29, 31 are directed radially towards the roll axis.
In all the friction bars described, the inlet opening 1 respectively. 11 resp. 19 and 27 to the Gutverteilerkanal 2 respectively. 12 resp. 20 resp. 28 connected to a feed line not shown, which leads to a container, also not shown, e.g. B. a mixer or a prior rat tank leads.
This container is spatially not BEZW with the bar. connected to the roller mill respectively. arranged at any distance therefrom. The material flows from this container through the feed line to the friction bar.
To mills, which are provided with friction bars of the type described above, for simultaneous grinding of different substances, eg. B. colors, such as yellow and brown, to be able to use, it is advantageous to arrange flush bars between the friction bars that process different colors. Such flush bars E and F are shown in the drawing, for example in cross section.
In the case of the rinsing bar E, a suitable paint solvent passes through the opening 34 into a chamber 35, in which it rinses any paint residues from the roller surface flowing in a vortex. Individual particles adhering more firmly to the upper surface of the roller are stripped through the longitudinal wall 36. From the chamber 35, the solvent passes through openings 37 in the wall 36 into a second chamber 38 in which the roller surface is again rinsed. The solvent with the rinsed off paint residues is discharged from this chamber through the openings 39.
In the rinsing bar F, the solvent occurs through the opening 40 in the Kam mer 41, in which the direction of rotation of the roller 5 inclined scraper 42 are angeord net, which support the detachment of any paint residues sitting on the roller. The individual doctor blades 42 are provided with holes 43 provided they extend over the entire length of the roller. The holes 43 are unnecessary if the scraper knives are made shorter and are arranged offset from one another. Through the opening 44, the solvent with the rinsed paint residue from the chamber 41 is passed.
The grinding of different colors can be done in such a way that, for example, the bar A at 1 (Fig. 1) is connected to the supply line coming from a brown paint tank. The brown color is then processed by the grinding surfaces 6 in cooperation with the roller 5 and passes through the Gutabfuhrkanäle 9 in the chambers 10 and from these through the outlet 16 (Fig. 3).
Through the flush bar F (Fig. 1) the roller is cleaned of any brown paint residue, and if the bar C is now connected to the line led from a tank with yellow paint, then this bar must bezw. their chambers 10 and outlet 16 (Fig. 3) in turn leak the ground yellow color. During this, the roller is cleaned of any adhering yellow paint particles through a second rinsing bar E (Fig. 1) and the bar B (Fig. 1) can now be supplied with another color, perhaps red, and so on,
without one color affecting the other in any way. In order to avoid any grinding of the side walls of the friction bars in the roller, it is recommended, as can be seen from Fig. 2, to let these side walls 45 run slightly obliquely to the direction of rotation of the roller. If several bars are arranged on the circumference of the rollers, it is advisable, for the same reason, to measure the bars of different lengths so that the inclined side walls are arranged offset from one another.
Furthermore, in the case of multi-surface rubbars, one or more of the spaces lying between the individual surfaces can be provided with connection pieces for the supply of solvents or additives. Finally, the material collection chambers can also be provided with connections for pressure medium (carbon dioxide, compressed air) or flushing agent.
As with bars A, B, C, the longitudinal walls of the bars can run parallel to one another. But they can also, as with the bar D, be directed radially or approximately radially to the roll axis. In this case, there is the advantage that, under certain circumstances, even more friction bars can be distributed around the circumference of the roller.
Finally it should be mentioned that the friction bars and distribution channels coolable BEZW. can be heated.