CH213926A - Klappvisier für Schusswaffen. - Google Patents

Klappvisier für Schusswaffen.

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CH213926A
CH213926A CH213926DA CH213926A CH 213926 A CH213926 A CH 213926A CH 213926D A CH213926D A CH 213926DA CH 213926 A CH213926 A CH 213926A
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CH
Switzerland
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rear sight
plate
sight plate
carrier
visor
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Application number
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English (en)
Inventor
Walther Firma Carl
Original Assignee
Walther C Fa
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Publication date
Application filed by Walther C Fa filed Critical Walther C Fa
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G1/00Sighting devices
    • F41G1/06Rearsights
    • F41G1/16Adjusting mechanisms therefor; Mountings therefor
    • F41G1/26Adjusting mechanisms therefor; Mountings therefor screw

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Optics & Photonics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    lfi;lappvisier   für    Schusswaüen.   Die Erfindung    betrifft   ein    Klappvisier   mit seitlich verstellbarer und zugleich auswechselbarer    Kimmenplatte,   sowie grober und feiner Höhenverstellung. Bei den bekannten Klappvisieren dieser Art wird die Feineinstellung der Höhenlage durch eine Schraubenspindel bewirkt, die unmittelbar in    achsialer   Richtung an der    Kimmenplatte   angreift. Eine Seitenverstellung der    Kimmenplatte   fehlt entweder bei diesen Visieren vollständig oder sie ist lediglich durch Verschieben der    Kimmenplatte   von Hand vorzunehmen, so dass eine genaue Einstellung sehr erschwert, wenn nicht überhaupt unmöglich ist.

   Bei andern Visieren ist wohl eine Seiteneinstellung der    Kimmenplatte,   nicht aber eine Feineinstellung der Höhe möglich. Schliesslich fehlt es auch an einer vorteilhaften Vereinigung der drei Merkmale zu einem Visier, welches den vielseitigen Ansprüchen aus Schützenkreisen möglichst weitgehend gerecht wird. 



  Die unmittelbare    achsiale   Einwirkung einer    ungefederten   Schraubenspindel auf die    Kim-      menplatte      oder    andere verstellbare Teile ist    wegen   des    unvermeidlichen   Spiels derartiger    Spindeln      unvorteilhaft,   weil nicht die gleiche Stellung erreicht wird,    wein   der verstellbare Teil von der einen oder von der andern Richtung dieser Stellung genähert wird.

   Es ist ferner bei den bekannten Visieren mit Seitenverstellung sowie Höhen-, Grob- und Feineinstellung nicht ohne weiteres möglich, die    Kimmenplatte      auszuwechseln,   um je nach Wunsch des Schützen eine bestimmte    Kim-      menform   zur Anwendung zu    bringen.   



  Bei dem    Klappvisier   nach der Erfindung ist der Träger für die    Kimmenplatte   an der    Visierklappe   gelagert und mittels einer in dem Träger angeordneten    Schraubenspindel   unter dem Gegendruck einer Feder schwenkbar, wobei die Schraubenspindel mit Rasten und mit einem konischen Absatz versehen ist, der einerseits an der    Visierklappe,   anderseits an dem Träger der    Kimmenplatte   anliegt. Die    Kimmenplatte   wird dabei auswechselbar von den konischen, unter dem Druck einer Feder stehenden    Bolzenenden   gehalten. 



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des    Klappvisiers   nach der Erfindung dargestellt. 

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    Fig.   1 zeigt das Visier in    Verbindung   mit dem Lauf in    Seitenansicht.   



     Fig.   2 ist ein Schnitt nach der Linie    II-II   der    Fig.   3. 



     Fig.   3 ist ein Schnitt nach der Linie    HIHI   der    Fig.   2. 



     Fig.   4 ist ein Schnitt nach der Linie    IV-IV   der    Fig.   3. 



     Fig.   5 ist ein Schnitt nach der Linie    V-V   der    Fig.   3. 



     Fig.   6 ist ein Schnitt nach der Linie    VI-VI   der    Fig.   3. 



     Fig.   7 ist ein Schnitt nach der Linie    VII-VII   der    Fig.   3. 



  Auf dem Lauf 1 ist in üblicher Weise der Bock 2 befestigt, an dem die    Visierklappe   3 mittels eines Bolzens 4    angelenkt   ist. Auf der Klappe 3, die mit nicht dargestellten Rasten und den    Entfernungszahlen   versehen ist, ist der Schieber 5 verschiebbar, der auf der Gleitbahn 6 des Bockes 2 gleitet und durch Verschieben eine grobe Höheneinstellung für bestimmte Entfernungsintervalle ermöglicht. 



  Am Ende der    Visierklappe   3 ist mittels eines Bolzens 7 der Träger 8 für die    Kim-      menplatte   9    angelenkt,   derart, dass in eine Nut des    Trägers   8 die    Visierklappe   3 hineinragt    (Fig.   4). Der Träger 8 steht unter dem Druck einer Feder 11, die sich an der Visierklappe 3 abstützt. Im    hintern   Teil des Trägers 8 befindet sich eine Bohrung,    durch   welche eine Schraubenspindel 10 gesteckt ist, deren eines Ende mit Gewinde 10 et in ein entsprechendes Gewinde des Trägers eingreift und    deren   anderes Ende mit Rasten 12 versehen ist, in die eine gefederte Sperrkugel 13 einspringt.

   Gleichachsig zu den Bohrungen im Träger 8 ist in der    Visierklappe   3 eine    :Ius-      nehmung   vorgesehen. Am Rand ist diese    Aus-      nehmung   bei 14    (Fig.   4) abgeschrägt und die Schraubenspindel 10 besitzt    an   dieser Stelle einen entsprechenden    konischen   Absatz 15. Beim Verschrauben der Spindel 10 in dem Träger der    Kimmenplatte   gleitet der konische Absatz 15 auf der    Schrägfläche   14, wodurch der Träger um den Bolzen 7 geschwenkt wird.

   Die Verstellung ist ausserordentlich feinfühlig    und   genau, so dass jeder Raststellung der    Schraubenspindel   ein Ring der Zielscheibe in 50 m    Entfernung      entspricht.   



  Eine gleichartige    empfindliche   Feineinstellung ist für die    Kimmenplatte   9 in seitlicher Richtung vorgesehen. Die Glieder    für   diese Verstellung dienen dabei gleichzeitig zum Halten der    abnelunbareri      Kimmenplatte.   Sie bestehen aus zwei    achsial   zueinanderliegenden    Bolzen   16 und 17, deren Enden 18 und 19 konisch verlaufen. Der eine Bolzen 16 ist mit Schraubgewinde 20 versehen und in einem entsprechenden Muttergewinde des    Kim-      menplattenträgers   8    verschraubbar.   In seine Rasten 21 springt eine gefederte Kugel 22 ein. Der Bolzen 17 steht unter dem Druck einer Feder 23, die sich gegen eine den Bolzen umgreifenden Hülse 24 mit einem Knopf 25 abstützt.

   In der Hülse 24 befindet sich ein    Bajonettschlitz,   in den ein Bolzen 26 eingreift.    Durch   Drehen der Hülse 24 gelangt der Bolzen 26 11 den langen Teil des    Schlitzes   und die Hülse 24 kann so nach aussen gezogen werden, wobei auch der Bolzen 17 mitgenommen wird. 



  Die    Kimmenplatte   9 ist mit einem halteansatz 27 versehen, der    parallel   zur Plattenebene    durchbohrt   ist.    In   die    Bohrung      greifen   die konischen Enden 18 und 19 der beiden Bolzen ein, und zwar mit einem geringen Spiel. An der Rückseite der    Kimmenplatte      befindet   sich eine Führungsnut, in die eine entsprechende Leiste 28 an dem Träger 8 eingreift.    (Fig.   5 und 6). 



  Die Leiste 28 und die Nut in der Platte 9 sind so    beschaffen,   dass die    Kimmenplatte   9 ohne weiteres abgehoben    werden   kann, wenn der Bolzen 17    zurückgezogen   und die Platte über den konischen Teil 18 des Bolzens 16 geschoben ist. Da die    Kimmenplatte   9 mittelbar durch die Feder 23 an ihre Auflagefläche angezogen wird, nimmt sie unabhängig von dem genauen Sitz der Bohrung an dem Halteansatz 27 und von den konischen Enden der Bolzen 16 und 17    stets   die gleiche Lage ein. Die Seitenverschiebung erfolgt durch Drehen des Bolzens 16, wobei ebenfalls durch den Druck der Feder 23    unabhängig   von dem Spiel des Schraubgewindes 20 die Kimmen- 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 platte stets die gleiche Stellung an den Rastpunkten erhält.

   Es spielt also keine Rolle, ob der Schraubenbolzen 16 in der    einen   oder in der andern Richtung gedreht wird. 



  Gegenüber bekannten Ausführungen eines    Klappvisiers   weist das beschriebene Klappvisier verschiedene Vorzüge auf. Für den Träger der    Kimmenplatte   9 sind keine schwierig    herstellbaren   Führungen nötig, die bei der erforderlichen Genauigkeit einen umständlichen Arbeitsgang notwendig machen. Ferner    wird   eine    sehr   genaue Einstellung möglich, da die Verschiebung des exakt    herstellbaren   konischen Teils die auf den Träger der Kimmenplatte übertragene Bewegung in starker Untersetzung weitergibt. Geringe Ungenauigkeiten der Bewegung der Schraubenspindel 10 ergeben daher praktisch nicht mehr in Erscheinung tretende Fehler in der Verstellung des Trägers 8 der    Kimmenplatte   9. 



  Die lösbare Befestigung der    Kimmenplatte   9 an ihrem Träger 8 in der    vorbeschriebenen   Art bewirkt, dass die    Kimmenplatte   stets und in jeder seitlichen Lage auf die Führungsfläche 28 gezogen wird, und zwar durch die konischen Enden 18 und 19 der beiden Bolzen 16 und 17, die mehr oder weniger tief in die Bohrung am Halteansatz eindringen. Es genügt daher eine genaue Bearbeitung der Führungsfläche 28 am Träger 8 der Kimmenplatte 9 und an letzterem selbst, während für die Befestigungsglieder    Toleranzen   zulässig sind, ohne dass ein nachteiliger Einfluss auf den richtigen Sitz der    Kimmenplatte   ausge- übt wird.

   Ausserdem ist die    Kimmenplatte   9 mit einem    Handgriff   abnehmbar, so dass sie ausgewechselt oder gewendet werden kann, um eine andere    Kimmenform   benutzen zu können. 



  Dadurch, dass die Führung der Kimmenplatte 9 aus der in ihre Nut eingreifenden Leiste 28 am Träger 8 gebildet wird, lässt sich die    Kimmenplatte   nach dem Herausziehen des Haltebolzens 17 ohne weiteres abnehmen und ebenso einfach lässt sie sich wieder einsetzen. Sie braucht also beispielsweise nicht aus einer    schwalbenschwanzförmigen   Führung herausgezogen    bezw.   wieder    eingepasst   zu werden, wobei letzteres eine gewisse Geschicklichkeit erfordert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Klappvisier für Schusswaffen mit seitlich verstellbarer Kimmenplatte sowie grober und feiner Höhenverstellung, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (8) für eine zwischen konischen, unter dem Druck einer Feder (23) stehenden Bolzenenden (18, 19) auswechselbar gehaltenen Kimmenplatte (9) an der Visierklappe (3) gelagert ist und mittels einer mit Rasten (12) versehenen, in dem Träger angeordneten Schraubenspindel (10) unter dem Gegendruck einer Feder (11) schwenkbar ist, wobei die Schraubenspindel (10) mit einem konischen Absatz (15) versehen ist, der einerseits an der Visierklappe (3), anderseits an dem Träger (8) der Kimmenplatte (9)
    anliegt. UNTERANSPRüCHE 1. Visier nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Kimmenplatte (9) an ihrer Rückseite mit einer Führung und einem durchbohrten Halteansatz (27) versehen ist, in dessen Bohrung die konischen Enden (18, 19) von zwei gleichachsig in dem Träger (8) der Kimmenplatte (9) eingesetzten Bolzen (16, 17) eingreifen, von denen der eine (16) als Schraubenbolzen zur Seitenverstellung der Kimmenplatte, der andere (17) als Federbolzen zum Halten der Kimmenplatte ausgebildet ist. 2.
    Visier nach Patentänspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen (17) in einer Hülse (24) unter Zwischenschaltung der Feder (23) achsial verschiebbar und die Hülse (24) im Kimmenblatträger (8) mit Hilfe eines Bajonettverschlusses ausziehbar eingesetzt ist. 3. Visier nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung für die Kimmenplatte aus Nut und Leiste (28) besteht, die derart ineinandergreifen, dass die Platte (9) nach dem Lösen des Haltebolzens (17) abgehoben werden kann.
CH213926D 1939-03-20 1940-03-26 Klappvisier für Schusswaffen. CH213926A (de)

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CH213926D CH213926A (de) 1939-03-20 1940-03-26 Klappvisier für Schusswaffen.

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BE (1) BE442540A (de)
CH (1) CH213926A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3748744A (en) * 1970-12-30 1973-07-31 Charter Arms Corp Adjustable rear sight for handguns

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3748744A (en) * 1970-12-30 1973-07-31 Charter Arms Corp Adjustable rear sight for handguns

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