CH213825A - Vorrichtung zum Festhalten von offenen Säcken an Auslauföffnungen von Silos, Abfüll- oder Sortiereinrichtungen und dergl. - Google Patents

Vorrichtung zum Festhalten von offenen Säcken an Auslauföffnungen von Silos, Abfüll- oder Sortiereinrichtungen und dergl.

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CH213825A
CH213825A CH213825DA CH213825A CH 213825 A CH213825 A CH 213825A CH 213825D A CH213825D A CH 213825DA CH 213825 A CH213825 A CH 213825A
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CH
Switzerland
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sack
claw
filling
silos
sorting devices
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Application number
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Inventor
Schultheiss Hermann
Original Assignee
Schultheiss Hermann
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B39/00Nozzles, funnels or guides for introducing articles or materials into containers or wrappers
    • B65B39/06Nozzles, funnels or guides for introducing articles or materials into containers or wrappers adapted to support containers or wrappers
    • B65B39/08Nozzles, funnels or guides for introducing articles or materials into containers or wrappers adapted to support containers or wrappers by means of clamps

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Package Closures (AREA)

Description


  Vorrichtung zum Festhalten von     offenen    Säcken an     Auslauföffnungen    von Silos,       Abfäll-    oder Sortiereinrichtungen und     dergl.       Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist  eine Vorrichtung zum Festhalten von offe  nen Säcken an Auslauföffnungen von Silos,       Abfüll-    oder     Sortiereinrichtungen    und     dergl.,     die sich von bekannten Einrichtungen dieser  Art dadurch unterscheidet, dass das zur Auf  nahme des geöffneten Sackes bestimmte  Mundstück sich nach unten konisch erweitert,  wobei an diesem zum Festhalten des über  schüssigen,

   in Falten gelegten     Teils    des  Sackes eine Festhaltevorrichtung vorgesehen  ist, die ein ungewolltes Erweitern der Sack  öffnung ausschliesst.  



  Auf der Zeichnung     ist    die Erfindung in  einem     Ausführungsbeispiel    dargestellt, und  zwar ist hier ihre Anwendung bei einer frei  stehenden Abfüllvorrichtung für Säcke ge  zeigt, und es zeigt:       Fig.    1 dieselbe in einer Seitenansicht, wo  bei der zu füllende Sack mit gestrichelten  Linien angedeutet ist.  



       Fig.    2 zeigt eine Einzelheit der Vorrich  tung in grösserem Massstab in geöffneter  Stellung, während         Fig.    3 dieselbe in geschlossener Stellung  wiedergibt, wobei der Sack selbst der Deut  lichkeit halber nicht mit dargestellt ist.  



       Fig.    4 zeigt die gabelförmig     ausgebildete     Klaue der     Festhaltevorrichtung    von vorn  gesehen, während       Fig.    5 die Festhaltevorrichtung gleich  falls in Vorderansicht wiedergibt.  



       Fig.    6 ist schliesslich noch eine Einzel  heit, die in einem Querschnitt durch die Vor  richtung im Bereich     eines    Fingers ersehen  lässt, wie der Sack um letzteren herumgelegt  werden muss, um die erwähnte Falte aus dem  überschüssigen Teil des Sackes zu bilden.  



       a    ist das sich nach unten konisch erwei  ternde Mundstück, das sich bei dem in     Fig.    1  gewählten Beispiel direkt an den     Einfüll-          trichter    b, und zwar an dessen engster Stelle  anschliesst. Dieser     Einfülltrichter    b ist     an     einem mit Fuss versehenen Ständer c in der  Höhe einstellbar angeordnet. Zur Feststel  lung in jeder Höhenlage dient eine mit einem  nach innen gerichteten Haltestift d ver  sehene Zwinge<I>f,</I> die bei<I>g</I> an dem Führungs-      ring des     Einfülltrichters        umlegbar    gelagert  ist.

   Für diesen Haltestift d sind im Rohr c  des     Ständers    in gleichbleibenden Abständen  mehrere Löcher h vorgesehen, mit deren  Hilfe der     Einfülltrichter    in unterschiedlicher  Höhe am Ständer     aufgehängt    werden kann.  



  Das Mundstück a könnte natürlich,     unter     Wegfall des     Einfülltrichters    auch direkt mit  der Auslauföffnung eines Silos in Verbin  dung gebracht werden.  



  Das am     Einfülltrichter    b und am Mund  stück<I>a</I> zu befestigende Lagerstück<I>i</I> passt  sich dem Winkel von a und b an, wobei der  untere Teil des Lagerstückes das     Widerlager     für den anzupressenden Teil des Sackes bil  det. Über diesem     Widerlager    steht in eini  gem Abstand frei ein starrer Finger k, um  welchen der überschüssige Teil des Sackum  fanges zwecks Bildung einer Falte herum  zulegen ist (siehe     Fig.    6), um dann durch  die später beschriebene Klaue q an dieser  Stelle festgehalten zu werden.

   Am obern  Teil des Lagerstückes i befindet sich der  Lagerteil<I>m,</I> der     einerseits    die bei<I>n</I> drehbar  gelagerten beiden Lenker o für den     Exzenter-          hebel   <I>p</I> und anderseits die     Klaue   <I>q</I> zwischen  sich aufnimmt. Letztere erhält ihre Führung  durch einen in einem Kreisbogen verlaufen  den Schlitz<I>s</I> eingreifenden Stift<I>r</I> und  anderseits durch einen zweiten Stift t, der  als Anschlag zur Begrenzung der Bewegung  des     rückwärtigen    Teils der     Klaue    q bestimmt  ist.

   In der     Klaue    q selbst     ist    ein auf beiden       Seiten    vorstehender     Mitnehmerstift        v    vor  gesehen, gegen welchen sich die beiden Len  ker o bei ihrer Bewegung nach unten an  legen und so die     Klaue    q selbst zum An  pressen auf die etwas erhöhte Unterlage     il     um den Finger k bringt.

   Damit bei der Be  wegung des     Exzenterhebels    p in die Offen  stellung dessen beide Lenker o     in    der Streck  lage mitgenommen werden, sind an diesen  sowohl als auch am     Exzenterhebel    selbst       Mitnehmernasen        w    und<I>x</I> vorgesehen.

   Um die  Bewegung der Klaue q in die     Offenstellung          (Fig.    3) einzuleiten, greift der     Exzenter    y  beim Hochheben des Hebels p in     einen    Aus  schnitt z des obern Teils der Klaue q und    nimmt beim weiteren     Nochbewegen    des     g=          zenterhebels    p die Klaue in dieser     Richtung     mit, wobei der Stift t als Drehpunkt dient,  während der Führungsstift r bei dieser Ge  legenheit     im    Schlitz s an das entgegen  gesetzte Ende dieses Schlitzes zu liegen  kommt (siehe     Fig.    3).

   ,  Die     Handhabungsweise    der beschriebenen  Vorrichtung ist folgende:  Bei geöffneter     Klaue        (Fig.    2) wird der  offene Sack an seinem     obern    Rand über das  in seinem Durchmesser geringere     Mundstück     a herumgelegt und dann der     überschüssige     Teil des Sackumfanges in der aus     Fig.    6 er  sichtlichen Weise zu     einer    sich     um    den Fin  ger k herumlegenden Falte gelegt, wobei  man den Rand des Sackes stramm auf dem  Mundstück anzieht,

   und dann durch Nieder  drücken des     Exzeuterhebels    p in die Stellung       Fig.    3 mit der gleichfalls niedergedrückten       Klaue    q auf dem Finger     festpresst.    Da der  Exzenter<I>y</I> des Hebels<I>p</I> an seiner Angriffs  stelle auf die Klaue q die     Totpunktlage     etwas überschreitet, so hält er     in    dieser Stel  lung ohne     weiteres    fest.  



  Um den gefüllten Sack abnehmen zu  können, braucht man nur den     Exzenterhebel     p in umgekehrter Richtung nach oben     in    die  Stellung     Fig.    2 zu bewegen, bei welchem  Vorgang die Klaue q vermittelst des sich  gegen den Ausschnitt x     stützenden    Exzen  ters y nach oben     in    die     Offenstellung    mit  genommen wird:

    Die nach unten sich     konisch    erweiternde       Form    des     Mundstückes,    die sowohl     rund,    wie  oval, oder auch anders gestaltet sein kann,  bringt den Vorteil mit sich, dass selbst bei  nicht genügend     starkem        Anzug        des    Sack  randes     auf    dem     Mundstück    doch auf alle  Fälle     eine        sichere,    das     Herabrutschen    des  Sackes ausschliessende     Befestigung    erreicht  wird,

   denn bei einem     etwa    eintretenden       Nachuntenrutschen    des     Randes    des Sackes  kommt dieser an den     breiteren        Querschnitt     des     Mundstückes,    wo er     dann    unfehlbar fest  gehalten wird.

   Dies ist gegenüber     einem    zy  lindrischen Mundstück, bei dem man     stets    zu  befürchten hat, dass     beiz        nicht    festem An-      ziehen des Sackriemens der Sack abrutscht,  ein     nicht    zu unterschätzender     Vorteil.    Diese  konische Form des Mundstückes bringt zu  gleich den weiteren Vorteil mit sich, dass  selbst ein kleines Mundstück auch für grö  ssere     Sackweiten    ohne weiteres Verwendung  finden kann, denn der überschüssige Teil des  Umfanges des Sackes kann stets in Falten  gelegt und von der     Klemmvorrichtung    fest  gehalten werden.

   Dazu kommt noch, dass die  Anschaffungskosten durch den Wegfall der  bisher erforderlichen teueren Lederriemen  mit Schnallen sich geringer stellen und dass  dabei auch keine     allzurasche    Abnützung zu  befürchten ist.  



  Dadurch, dass die beiden Lagen der Falte  vom Sack sich um den Haltefinger herum  legen und dann durch die gabelförmig zu  beiden Seiten des Fingers andrückende Klaue  fest auf erstere gepresst werden, wird an  dieser Stelle ein erhöhter Reibungswider  stand geschaffen, der ein ungewolltes  Lockern der Festhaltevorrichtung für den  Sack auf alle Fälle ausschliesst.  



  Die Handhabung ist wie aus vorstehen  dem hervorgeht denkbar einfach, so dass nach  dem Aufbringen des Sackes auf das Mund  stück bei     gleichzeitiger        Faltenlegung    des  überschüssigen Teils des Sackrandes es nur  eines einfachen Hebeldruckes bedarf, um die  Einrichtung gebrauchsfertig zu machen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRHCIT: Vorrichtung zum Festhalten von offenen Säcken an Auslauföffnungen von Silos, Ab füll- oder Sortiereinrichtungen und dergl., dadurch gekennzeichnet, dass das zur Auf nahme des geöffneten Sackes bestimmte Mundstück sich nach unten konisch erweitert, wobei an diesem zum Festhalten des über schüssigen, in Falten gelegten Teils des Sackes eine Festhaltevorrichtung vorgesehen ist, die ein ungewolltes Erweitern der Sack öffnung ausschliesst. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Festhaltevor richtung für den geöffneten Sack eine mit Hilfe eines in einem Schlitze (s) geführten Stiftes<I>(r),</I> sowie eines Anschlagstiftes<I>(t)</I> zwangläufig geführte Klaue (q) vorge sehen ist, die dem Einfluss des finit Hilfe zweier Lenker (o) beweglich gelagerten und durch Mitnehmernasen <I>(w</I> und <I>x)</I> mitzuneh menden Egzenterhebels (p) unterworfen ist. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mit Abstand von dem Lagerstück (i) ein feststehender Finger (1c) parallel zur Auflage vorgesehen ist, um den der überschüssige Teil des Sackes zur Bildung einer Falte herumzulegen ist, um dann mittelst der Klaue an dieser Stelle festgehalten zu werden.
CH213825D 1940-02-12 1940-02-12 Vorrichtung zum Festhalten von offenen Säcken an Auslauföffnungen von Silos, Abfüll- oder Sortiereinrichtungen und dergl. CH213825A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3692072A (en) * 1971-05-11 1972-09-19 James L Kohls Litter collector and receptacle
US4277874A (en) 1979-09-17 1981-07-14 Brown Michael D Air filtration bag replacement device

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3692072A (en) * 1971-05-11 1972-09-19 James L Kohls Litter collector and receptacle
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