CH213701A - Freilaufgesperre, insbesondere für Fahrradnaben. - Google Patents

Freilaufgesperre, insbesondere für Fahrradnaben.

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CH213701A
CH213701A CH213701DA CH213701A CH 213701 A CH213701 A CH 213701A CH 213701D A CH213701D A CH 213701DA CH 213701 A CH213701 A CH 213701A
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CH
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recess
teeth
coupling body
cuboid
parts
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Inventor
A-G Fichtel Sachs
Original Assignee
Fichtel & Sachs Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D41/00Freewheels or freewheel clutches
    • F16D41/24Freewheels or freewheel clutches specially adapted for cycles
    • F16D41/30Freewheels or freewheel clutches specially adapted for cycles with hinged pawl co-operating with teeth, cogs, or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description


  Freilaufgesperre, insbesondere für Fahrradnaben.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Freilaufgesperre, insbesondere für Fahr  radnaben, mit mindestens einem zwischen  dem treibenden und dem getriebenen Teil des  Gesperres angeordneten und durch eine     Aus-          nehmung    in einem dieser Teile geführten  Kupplungskörper, der sich in der Kupp  lungsstellung an einer Endfläche der     Aus-          nehmung    und an einer Flanke eines von meh  reren, am andern Teil vorgesehenen Zähnen  abstützt und bei entgegengesetzter Drehung  der beiden Teile auf dem mit einer schnei  derartigen Erhöhung versehenen Boden der  Ausnehmung unter der Einwirkung der  Zähne des andern Teils eine Kippbewegung  ausführt.  



  Die Erfindung besteht darin, dass der  Kupplungskörper als Quader ausgebildet ist,  und dass zur Erzielung einer grossen und  schnellen Ausschlagbewegung die Schneide  vom einen Ende der Ausnehmung in einem  Abstand von annähernd einem Drittel der  Länge des Bodens angeordnet ist, und dass    ferner der Quader mit der im andern Teil       vorgesehenen    Verzahnung in und ausser Ein  griff gebracht wird, wenn einer der Zähne  über die Ausnehmung im erstgenannten Teil  hinwegbewegt wird.  



  In beiliegender Zeichnung ist das     Ge-          sperre    gemäss der Erfindung in einem Aus  führungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt  die einzige Abbildung schematisch die Hälfte  eines Gesperres im Schnitt senkrecht zur  Achse.  



  Das Gesperre besteht im wesentlichen aus  zwei ring- oder scheibenförmigen oder anders  gestalteten Nabenteilen 1 und 2, von denen  der eine gleichachsig in der Bohrung des an  dern liegt,     und    einem oder mehreren Kupp  lungskörpern 3 in Form eines Quaders, der  zwischen diesen     Nabenteilen    in einer Aus  nehmung des Teils 1 geführt ist und die Ver  bindung zwischen beiden Teilen herstellt,  indem er     selbsttätig    gesteuert wird. In dem  gezeichneten Beispiel der Nabe ist der Teil 1.  der treibende Teil und der Teil 2 der getrie-  
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      bene Teil.

   Der Kupplungskörper, der je  nach der achsialen Abmessung der Teile 1  und 2 verschiedene Breite erhalten kann,  liegt normalerweise in der Ausnehmung 4  am Umfang des innern Teils 1, deren Länge  im wesentlichen gleich der Länge des Kupp  lungskörpers selbst ist, und deren Boden von  zwei im stumpfen Winkel zueinander liegen  den Flächen 5 und 6 gebildet wird. Diese  Flächen stossen in der Nähe des einen Endes  der Aussparung 4 zusammen und bilden etwa  im Abstand von der Endstützfläche bei 7  um ein Drittel der Länge eine Schneide, um  die der Kupplungskörper 3 kippen kann. In  der Bohrung des äussern Nabenteils 2 sind  durch Ausnehmungen Zähne ausgebildet,  deren Flanken miteinander einen Winkel bil  den.

   Gegen die eine dieser Flanken 8, wel  che gerade ist, stützt sich das eine Ende des  Kupplungskörpers 3 ab, wenn dieser mit sei  nem andern Ende auf der kürzeren Fläche 6  liegt und sich gegen die benachbarte     Seiten-          bezw.    Endstützfläche 7 der Ausnehmung 4  abstützt. Die Bodenfläche 10 jeder     Ausneh-          mung    im Nabenteil 2 geht zur Spitze des  gemäss Figur links von ihr liegenden Zahnes  in eine kurvenförmige Führungsflansche 9  für den Quader 3 über.  



  Bei der Drehung des äussern Teils 2 ent  gegen der durch einen Pfeil     angedeuteten     Richtung (bezw. Bewegung des treibenden  Teils 1 in Pfeilrichtung) wird der auf der  Fläche 6 aufliegende Kupplungskörper 3 an  fangs von der Bodenfläche 10 und alsdann  von der Führungsflanke 9 des Zahnes ein  wärts gedrückt, so dass er um die Schneide  kippt und der     Zahn    über den Kupplungskör  per hinweggleiten kann (Freilauf).  



  Bei der Relativdrehung des Teils 2 in der  Pfeilrichtung erfolgt dagegen die Einrückung  des Kupplungskörpers in die in der Zeich  nung dargestellte     Kupplungsstellung.    Dies  erfolgt in der Weise, dass ein Zahn des Teils  2 mit seiner in die gerade Flanke 8 über  gehenden Kopfseite über den in der     Aus-          nehmung    des innern Nabenteils 1 zunächst  auf dem Bodenteil 5 aufliegenden Kupp  lungskörper hinweggleitet, bis er die Schneide    zwischen 5 und 6 passiert, in welchem  Augenblick ein plötzliches kurzes und kräf  tiges Kippen des Kupplungskörpers 3 um  die Schneide bewirkt wird, wobei sich dieses  Ende des Körpers 3 gegen die     Endstütz-          fläche    bei 7 anlegt und das andere,

   freie  Ende eine grosse und schnelle Ausschlag  bewegung in die Kupplungsstellung aus  führt, in der sich das ausgeschwenkte Ende  des Kupplungskörpers 3 in satter Anlage  gegen die gerade Zahnflanke 8 des folgen  den Zahnes in eine der Ausnehmungen des  Teils 2 einfügt.  



  Bei der entgegengesetzten Relativbewe  gung des Teils 2 gleitet dann der den Kupp  lungskörper 3 in der Lage zwischen den  Flächen 6 und 7     haltende    Zahn; der zu die  sem Zweck genau den Abstand der Quader  länge von dem folgenden Zahn bezw. Fläche  8 hat, über den Kupplungskörper 3 hinweg  und gibt diesen frei, so dass er wieder über  die Schneide kippt und sich auf die Boden  fläche 5 auflegt.  



  In Abänderung könnte auch die     Ausneh-          mung    4 im Teil 2 und die Zähne (8, 9) am  innern Teil 1 angeordnet werden.  



  Das     beschriebene    Beispiel stellt gegenüber  den bekannten Freilaufgesperren der ein  gangs erwähnten Gattung ein einfaches;  wenig Platz beanspruchendes, geräuschlos  und sicher arbeitendes, kräftiges Gesperre  mit langer Lebensdauer dar.  



  Die Ausbildung des Kupplungsblockes  als Quader, das heisst als rechtwinkligen       Parallelflächner,    der in der Kupplungsstel  lung mit ebenen Flächen     stets    zur sofortigen       satten    Anlage an die ebenen Stützflächen  der     Ausnehmungen    der beiden     Nabenteile     gelangt, ermöglicht im übrigen eine     grosse          Kraftübertragung    und     schliesst    praktisch  eine Abnutzung aus.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Freilaufgesperre, insbesondere für Fahr radnaben, mit mindestens einem zwischen dem treibenden und dem getriebenen Teil des Gesperres angeordneten und durch eine Aus- nehmung in einem dieser Teile geführten Kupplungskörper, der sich in der Kupp lungsstellung an einer Endfläche der Aus nehmung und an einer Flanke eines von mehreren,
    am andern Teil vorgesehenen Zäh nen abstützt und bei entgegengesetzter Dre hung der beiden Teile auf dem mit einer schneidenartigen Erhöhung versehenen Bo den der Ausnehmung unter der Einwirkung der Zähne des andern Teils eine Kippbewe- gung ausführt, dadurch gekennzeichnet, dass der Kupplungskörper als Quader (3) ausge bildet ist, und dass zur Erzielung einer gro- ssen und schnellen Ausschlagbewegung die Schneide vom einen Ende der Ausnehmung in einem Abstand von annähernd einem Drittel der Länge des Bodens angeordnet ist, und dass ferner der Quader mit der im an dern Teil vorgesehenen Verzahnung in und ausser Eingriff gebracht wird,
    wenn einer der Zähne über die Ausnehmung im erst genannten Teil hinwegbewegt wird.
CH213701D 1938-09-28 1939-09-25 Freilaufgesperre, insbesondere für Fahrradnaben. CH213701A (de)

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