CH211889A - Anlage zur Erzeugung von Holzgas. - Google Patents

Anlage zur Erzeugung von Holzgas.

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CH211889A
CH211889A CH211889DA CH211889A CH 211889 A CH211889 A CH 211889A CH 211889D A CH211889D A CH 211889DA CH 211889 A CH211889 A CH 211889A
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Roth Edwin
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Roth Edwin
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10JPRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
    • C10J3/00Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description


  Anlage zur Erzeugung von Holzgas.    Gegenstand vorliegender     Erfindung    ist  eine Anlage zur     Erzeugung    von Holzgas,  welches zu Koch- und Heizzwecken oder in  einer Kraftanlage verwendet werden kann.  



  In der Zeichnung sind zwei beispielsweise  Ausführungsformen des Erfindungsgegen  standes dargestellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 einen Querschnitt durch eine An  lage in schematischer Darstellung;       Fig.    2 ist ein     Schnitt    nach der Linie       II-II    der     Fig.    1;       Fig.    3 zeigt ein Detail in Draufsicht     und          Fig.    4 dasselbe Detail in Ansicht;       Fig.    5 und 6 zeigen die Ausbildung des  Ofensockels bei grösseren Anlagen, und       Fig.    7 zeigt den obern Teil eines Ofens  mit am Ofenmantel angeordnetem Konden  sator.  



  Die Anlage gemäss den     Fig.    1-4     weist     einen Ofen 1 auf, dessen Mantel sich nach  oben konisch verengt. Diese Verengung des  Ofenmantels bezweckt einerseits die Verhin  derung von Hohlbrand und anderseits wer  den dadurch die bei der     Verbrennung    entste-         henden    Dämpfe und     Gase        im    Bereiche der  Glühzone gehalten. Die Luftzufuhr erfolgt  durch eine durch     eine    Klappe 2 beherrschte  Eintrittsöffnung 3 über eine Ringkammer 4  -und     Düsenöffnungen    5. Mittels, der Klappe 2  kann die zur Vergasung erforderliche Pri  märluft reguliert werden.

   Diese Luft.     wird     in der Ringkammer 4 vorgewärmt.  



  Das Glühbecken 6 des Ofens ist nach  unten durch einen Rost 7 abgeschlossen.  Nach oben ist der Ofen durch einen Deckel 8  abgeschlossen. Die     um,das    Glühbecken 6 an  geordnete Kammer 9 ist durch eine Tür 14  abgeschlossen, die in den     Fig.    3 und 4 in  zwei Ansichten dargestellt ist. Diese Türe  ist mit einem     Schwenkarm    10 um die Dreh  achse 11 schwenkbar. Schwenkarm 10 weist  eine     Ausnehmung    12 auf, in welche ein am  Ofen verschiebbar geführter Bolzen 13     ein-          und        aussteckbar    ist.

   Durch Einstecken des  Bolzens 13 in die     Ausnehmung    12 kann der  Schwenkarm 10 und damit die Türe 14 in  der     Verschlusslage        gesichert    werden. Zwi  schen Türe     und        Schwenkarm    ist eine Feder      15 angeordnet, deren Spannung durch ein auf  einem Bolzen 16 verstellbares Handrad 17  reguliert werden kann.  



  Die Wirkungsweise der dargestellten An  lage ist folgende:  Beim     Inbetriebsetzen    des Ofens wird das  Glühbecken 6 nach Abheben des Deckels 8 mit  Holzkohle und hierauf der Ofen mit Holz  gefüllt. Deckel 8 wird hierauf wieder ange  bracht und die Holzkohle mittels eines durch  die Tür 14 eingebrachten Asbestanzünders  zum Glühen gebracht. Die Primärluft strömt  durch die Öffnung 3 und die Düsenöffnungen  5 in das Innere des Ofens. Das Gas verlässt  die Kammer 9 durch eine Öffnung 18 und  strömt nun durch die Filter 19 und 20, in  welchen sich Teer     bezw.    Essigsäure ausschei  det. Diese beiden     Ausscheidungen    werden  durch Leitungen 21     bezw.    22 getrennt vonein  ander abgeleitet.

   Das Gas wird durch Venti  lator 23, dessen Wirkung durch ein Rota  tionsgebläse 25 verstärkt werden kann, nun  mehr der Verbrauchsstelle zugeführt.  



  Die beschriebene Ausbildung der Türe 14  der Kammer 9 hat zur Folge, dass diese Türe  gleichzeitig als Sicherheitsventil wirkt, indem  sie bei einer allfälligen Entzündung der ge  sammelten Gase ein Entweichen derselben  ermöglicht. Durch die getrennte Ableitung  von Teer und Essigsäure werden die Filter  geschont, so dass sie nur wenig gereinigt wer  den müssen.  



  Insbesondere bei grossen, stationären An  lagen ist der untere Teil des Ofenmantels, wie  in den     Fig.    5 und 6 dargestellt, in Funda  menten 24     eingebettet.    Um den obern Teil  des Mantels 1 ist dabei ein     zwecl-,mässiger-          weise    wassergekühlter Kondensator 25 ange  ordnet, welcher einen grossen Teil der     Schwel-          wasserdämpfe    kondensiert und die Ableitung  derselben in flüssiger Form ermöglicht. Der  Kondensator 25 könnte natürlich auch luft  gekühlt sein.  



       Statt    die Luft abzusaugen,     könnte    sie  auch durch die Kammer 4 mit regelbarem       Überdruck        eingepresst        werden.    Diese Aus-         führung    besitzt den Vorteil, dass die Luft  fördereinrichtung statt der erzeugten Gase  reine Luft fördern kann. Die Luftzufuhr  kann dabei durch einen Thermostaten selbst  tätig geregelt werden.  



  Die am obern Ende des Ofens abzwei  gende Leitung 24a führt. ins Freie und hat  den     Zweck,    die Gase und Dämpfe nach Ein  stellung der     Generatorentätigkeit    direkt ins  Freie austreten zu lassen. Die Anordnung  dieser Leitung ist aber nicht unbedingt er  forderlich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCE Anlage zur Erzeugung von Holzgas mit an einen Ofen angeschlossener Einrichtung zum Filtrieren des Gases, dadurch gekenn zeichnet, dass die Frischluft durch einen die Glühzone umgebenden Ringkanal zugeführt und die erzeugten Gase durch zwei Filt.rier- einrichtungen abgeführt werden, in denen Essigsäure und Pech gesondert abgeschieden erden. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, class der Ofen einen sich nach oben verengenden Mantel aufweist. 2. Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass auf den Ofenmantel ein Kondensator aufgesetzt ist. 3.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in der zwischen dem Ofensockel und dem Ofenmantel v orge- sehenen Luftkammer (4) zur Vorwär- mung der Primärluft, ein Mittel zum Re geln der zum Eintritt ins Ofeninnere ge langenden Luft angebracht ist. 4. Anlage nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die in den Gassammelraum führende Tür des Ofens an einem fest stellbaren Schwenkarm federnd ange bracht ist.
CH211889D 1939-05-09 1939-05-09 Anlage zur Erzeugung von Holzgas. CH211889A (de)

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CH211889D CH211889A (de) 1939-05-09 1939-05-09 Anlage zur Erzeugung von Holzgas.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0316057A1 (de) * 1987-10-28 1989-05-17 Edward F. Mayer Gaserzeuger

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0316057A1 (de) * 1987-10-28 1989-05-17 Edward F. Mayer Gaserzeuger

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