CH211318A - Adressiermaschine. - Google Patents

Adressiermaschine.

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CH211318A
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CH
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English (en)
Inventor
A-G Embru-Werke
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Embru Werke Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L47/00Details of addressographs or like series-printing machines
    • B41L47/42Printing mechanisms

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  • Rotary Presses (AREA)

Description


  Adressiermaschine.    Den Gegenstand der Erfindung (Erfin  der     Herm.        Clare,        Bern)    bildet eine Adres  siermaschine, welche ausser einem Druck  werk für die Adressen mit einem zweiten  Druckwerk für die zu bedruckenden Stücke  ausgerüstet ist, um die letzteren ausser dem  Adressenaufdruck mit einem zweiten Auf  druck versehen zu können.  



  Auf der Zeichnung, die ein Ausfüh  rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes  darstellt, ist       Fig.    1 eine Seitenansicht desselben,       Fig.    2 eine Draufsicht zu     Fig.    1,       Fig.    3 eine Ansicht von links der     Fig.    1;       Fig.    4 und 5 sind Ansichten einer Ein  zelheit in verschiedenen Stellungen;     Fig.    6  ist eine Teilansicht von links der     Fig.    3.  



  Die dargestellte Adressiermaschine be  sitzt ein tischartiges Gestell 1, dessen Tisch  platte 2 eine Rinne 3 mit zwei     L-förmigen     Führungsschienen 4 für das Schiff 5 des       Setzzeilenschriftsatzes    6 zum Drucken der    Adressen aufweist. Das Schiff 5 wird in  bekannter Weise schrittweise durch eine  nicht dargestellte     Schaltvorrichtung    auf den       Schienen    4 unter einer     Druckplatte    7 hin  durchgeschoben, die in der Höhe einstellbar  in einem Kopf 8 eines auf der Tischplatte 2  befestigten Bockes 9 gehalten ist.

   Der       Schriftsatz    6 wird bei seiner     Fortbewegung     von einem auf der Zeichnung nur schema  tisch angedeuteten     Farbwerk    10 mit Farbe  versehen. Zu beiden Seiten der Rinne 3       bezw.    des Adressendruckwerkes 6, 7 befin  det sich je eine     Fördervorrichtung    F,     bezw.          F2.    Im Zwischenraum zwischen den beiden       Fördervorrichtungen    befindet sich also das  Druckwerk zum     Aufdrucken    von Adressen  auf die zu     bedruckenden    Stücke, z. B.

   Brief  umschläge, Reklamebriefe, Zeitschriften, Zei  tungen usw., die von einem geneigten Ein  legtisch 11 unter die Einführungswalzen 12  gelangen. Diese Walzen sitzen auf einer ge  meinsamen Welle 13 fest, auf der zwei Paar  Arme 14 lose drehbar gelagert sind. Die  zusammengehörenden Arme 14     tragen    neben      der     Rinne    3 eine Walze 15. Über eine Walze  1.2 und eine Walze 15 laufen je zwei end  lose Gummibänder 16, die mit dem untern       Trum    auf der Tischplatte 2 aufliegen. Unter  den Gummibändern 16 auf Höhe der Wal  zen 12 befinden sich     Andrückrollen    17, die  je auf einem     seitwärts    abstehenden Zapfen  eines Armes 18 gelagert sind.

   Die Arme 18  sind auf einer neben der Tischplatte 2 an  geordneten Welle 19 befestigt ist, die an  dem in     Fig.    2     untern.    Ende einen Arm 20  trägt, welcher durch eine Rolle 21 auf einer       Unrundscheibe    22 aufliegt. Die Scheibe 22  sitzt auf einer Welle 23 fest, die durch ein       Kettenradgetriebe    24, 25, 26 von einer Welle  27 aus angetrieben wird und am andern  Ende durch ein Zahnradgetriebe 28, 29 die  Welle 13 mit den Rollen 12 antreibt. Die  Welle 27 trägt in ihrer Längsrichtung ver  stellbar einen Klischeezylinder 30, welcher  durch ein mit ihm verstellbares, nur sche  matisch     angedeutetes,    an sich bekanntes  Farbwerk 31 eingefärbt wird.

   Der Antrieb  des Farbwerkes 31 erfolgt von der Welle 27  aus, einerseits durch ein Zahnradgetriebe 32,  33 und anderseits zur Hin- und     Herbewe-          gung    der Auftragwalze des Farbwerkes  durch ein     Eazenterschubgetriebe    34, 35. Die  Welle 27 wird mit Unterbrechungen in stets  gleichem Drehsinne, in     Fig.    1 entgegen  gesetzt zur     Uhrzeigerdrehrichtung    angetrie  ben durch ein mit ihr durch ein nicht dar  gestelltes     Sehaltwerkgetriebe    gekuppeltes  Zahnrad 36 und ein mit diesem in Eingriff  stehendes Zahnradsegment 37, das an einer       Auskragung    1' des Gestelles auf einem Zap  fen 38 gelagert ist.

   Das Segment 37 ist  durch eine Schubstange 39 gelenkig mit  einem Hebel 40 verbunden, welcher auf dem  einen Ende einer Welle 41 festsitzt, die an  ihrem andern Ende einen Hebel 42 festsit  zend trägt. Der Hebel 42 wird durch eine  nicht gezeichnete Feder mit einer Rolle 43  von unten an einem     Exzenter    44 anliegend  gehalten, dessen Welle 45 über ein nur sche  matisch angedeutetes     Zahnradvorgelege    46  von einem nicht dargestellten Motor ange  trieben wird.    Die Welle 27 überträgt ihre Drehung  durch ein Zahnradgetriebe 47, 48, 49, 50  auf eine Welle 13' der Fördervorrichtung       FZ,    die in bezug auf die Rinne 3 symme  trisch zur Fördervorrichtung     F1    angeordnet  und gleich ausgebildet ist wie die letztere.

    12' bezeichnet die beiden auf der Welle 13'  angeordneten Walzen, 14' die beidseitig der  letzteren angeordneten Hebel, die paarweise  die Rollen 15' tragen. Über die Rollen 15'  und 12' sind je zwei endlose Gummibänder  16'     geleitet.    Über der Welle 27 ist in zwei  Hebeln 51 lose drehbar eine     Andrückwalze     52 zum Andrücken der Druckstücke an den       Klischeezylinder    gelagert. Die beiden     Hebel     51 sitzen auf einer gemeinsamen Welle 53  fest. Infolge ihrer Schwerkraft hat die  Walze 52 das Bestreben, auf dem Klischee  zylinder 30 aufzuliegen. Das Gewicht der  Walze 52 würde jedoch allein nicht genü  gen, den zur Erzeugung eines Abdruckes  erforderlichen Druck auf den zu bedrucken  den Gegenstand auszuüben.

   Um einen noch  grösseren als aus dem Gewicht der Walze  resultierenden Druck zu erzielen und diesen  ausserdem regulieren zu können, ist auf der  Welle 53 ein Hebel 54 befestigt, welcher  durch ein verstellbares Gewicht 55 (oder  Feder) belastet ist. Neben dem Hebel 54 ist  ein Hebel 56 auf der Welle 53 befestigt,  welcher eine Rolle 57 trägt, die im Bereich  einer auf der Welle 27 angeordneten     Un-          rundscheibe    58 liegt.

   Nach Beendigung des  Druckvorganges wird die Rolle 57 mit dem  Hebel 56 von der     Unrundscheibe    58 auf  wärts bewegt, wodurch .auch die Walze 52       aufwärts    bewegt und dabei vom Klischee  zylinder 30 abgehoben     wird.    Die Zeitpunkte  des     Aufsetzens    und     Abhebens    der Walze 52  auf den     bezw.    vom Druckzylinder können  durch Verdrehen der     Unrundscheibe    58 ver  stellt werden, wenn dies die Grösse des zu  bedruckenden Gegenstandes erforderlich ma  chen sollte. Zum     Halten    der Walze 52 in  ihrer obern Endstellung dient nachstehend  beschriebene Sperrvorrichtung.  



  Der in     Fig.    2 obere Hebel 51 weist einen  schräg nach unten und einwärts ragenden      Stützfinger 59 (Fix. 4 und 5) auf, in des  sen Bereich mittels einer Feder 60 eine mit  einem Haken versehene Sperrklinke 61 ge  halten ist, die auf einer Achse 62 drehbar  gelagert und an ihrer einwärts verlängerten  Nabe mit einem zwischen den in     Fig.    2  obern Förderbändern 16' auf dem Grund  einer Vertiefung des Tisches 2 aufliegenden  Überwachungsfühler 63 versehen ist. Sobald  ein zu     bedruckendes    Stück unter den am  untern Ende aufwärts gebogenen Fühler 63  geschoben wird, wird dieser aufwärts- und  damit die Klinke 61 vom Finger 59 weg  bewegt. Dadurch verliert der betreffende  Hebel 51 seine Stütze, worauf die Walze 52  auf den Zylinder 30 fällt.  



  Der     Fördervorrichtung    F,,     bezw.    dem  ersten Druckwerk ist ebenfalls eine Über  wachungsvorrichtung zugeordnet. Diese Über  wachungsvorrichtung besitzt einen auf dem       Grund    einer nicht gezeichneten Vertiefung  der     Tischplatte    2 aufliegenden Fühler 64,  welcher um eine Achse 65 drehbar und mit  einem Hebel 66 starr verbunden ist. Der  Hebel 66 ist durch eine Stange 67 mit einem  Winkelhebel 68 gelenkig     verbunden,    welcher  durch eine Stange 69 mit einem nicht dar  gestellten Sperrorgan für die Schaltvorrich  tung in     Verbindung    steht, durch welche  das     Schriftsatzschiff    5 schrittweise verscho  ben wird.

   Diese Schaltvorrichtung ist be  kannt und bildet keinen Bestandteil der Er  findung. Die Wirkungsweise der beschrie  benen Maschine ist kurz zusammengefasst  folgende:  Das zu bedruckende, das heisst mit einer  Adresse und einem weiteren Aufdruck zu  versehende, unten auf der     Einlegplatte    11  liegende Stück wird von den in     Fig.    1 in  der Pfeilrichtung umlaufenden Förderbän  dern 16 auf der Tischplatte 2 über die  Rinne 3     bezw.    den darin liegenden Schrift  satz 6 geschoben. In dem Augenblick, in  welchem das     Druckstück    auf dem Schrift  satz liegt und mit einem Adressenaufdruck  versehen wird, hat das     Zahnradsegment    37  seine untere Endstellung erreicht.

   Während  der darauffolgenden     Aufwärtsbewegung    des-    selben stehen die     Fördervorrichtungen    F,       F2    und der Zylinder 30 still. Bei der näch  sten     Abwärtsbewegung    des Segmentes 37,  die durch den Exzenter 44 und das Hebel  gestänge 43, 42, 41, 40 und 39     veranlass    t  wird, wird das Druckstück von den Förder  bändern 16' unter dem Fühler 63 hindurch  geschoben. Der Fühler 63 veranlasst dabei  die Klinke 61, den Stützfinger 59 freizu  geben, worauf sich die Walze 52 auf den  Zylinder 30 senkt. Dabei wird das Druck  stück vom Zylinder 30 mit     einem    zweiten  Aufdruck versehen.

   Gleichzeitig wird dem  ersten Druckwerk 6, 7 durch die     Fördervor-          richtung        F1    ein weiteres. Druckstück zuge  führt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Adressiermaschine, welche ausser dem Adressendruckwerk ein zweites Druckwerk aufweist, mittels welchem die Druckstücke abgesehen von dem Adressenaufdruck, mit einem zweiten Aufdruck versehen werden können, dadurch gekennzeichnet, dass sie zu beiden Seiten des Adressendruckwerkes je eine Fördervorrichtung für die Druckstücke besitzt, von welchen Fördervorrichtungen die zweite zwischen dem Adressendruckwerk und dem zweiten Druckwerk angeordnet ist, das Ganze so, dass im Betrieb die Druck stücke von der ersten Fördervorrichtung dem Adressendruckwerk und von da durch die zweite Fördervorrichtung dem zweiten Druckwerk zugeführt werden.
    <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Adressiermaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Druckwerk auf einer mit Unterbrechun gen nur in einem Drehsinn sich drehen den Welle (27) einen Klischeezylinder (30) -aufweist, dessen Welle an jedem Ende eine Fördervorrichtung für die Druckstücke antreibt. 2. Adressiermaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Kli scheezylinder auf seiner Welle achsial verstellbar ist. 3.
    Adressiermaschine nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass über dem Klischeezylinder zum Andrücken der Druckstücke an demselben eine auf- und niederbewegliche Andrückwalze (52) an geordnet ist, deren Druckwirkung regu lierbar ist. 4. Adressiermaschine nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die An- drückwalze (52) in ihrer obern Stellung durch eine Sperrvorrichtung gehalten ist, die mit einem in die Bahn der Druck stücke zwischen dem Adressendruckwerk und dem zweiten Druckwerk ragenden Überwachungsfühler verbunden ist, wel- eher bei Betätigung durch ein Druckstück die Sperrvorrichtung unwirksam macht. 5.
    Adressiermaschine nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die An- drückwalze in zwei auf einer gemein samen Welle (53) festsitzenden Hebeln gelagert ist, deren Welle (53) zum Ab heben der Andrückwalze vom Klischee zylinder durch eine auf der Welle des letzteren angeordnete, drehverstellbare Unrundscheibe (58) über einen in deren Bereich ragenden Hebel (56) drehbar ist.
CH211318D 1939-07-26 1939-07-26 Adressiermaschine. CH211318A (de)

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