CH209291A - Matratze mit Einrichtung zum Geradhalten der Federkante. - Google Patents
Matratze mit Einrichtung zum Geradhalten der Federkante.Info
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Description
Matratze mit Einrichtung zum Ger adhalten der Federkante. Bis jetzt wurden die Federkanten an Matratzen in der Weise in gerader Linie gehalten, dass die äusserste Längsreihe der Sprungfedern mittels Spannschnüren nach der Matratzenaussenseite hin gespannt wurde, und zwar so lange, bis die mit der äusser sten Federreihe verbundene Federkante eine geradlinige Form hatte.
Die Verwendung von Spannschnüren hat jedoch den Nachteil, dass sich die Spann schnüre mit der Zeit abnützen und die Ma tratze in diesem Falle repariert werden muss. Diesem Nachteil wurde bei vorliegender Er findung dadurch abgeholfen, dass auf Kanten drähte wirkende Druckfedern Verwendung finden.
Die Zeichnung veranschaulicht schema tisch drei Ausführungsbeispiele des Erfin dungsgegenstandes.
Fig. 1 zeigt einen Teil einer Matratze mit wellenförmigem, als Druckfeder wirken dem Draht; Fig. 2 zeigt einen Teil einer Matratze mit einer Torsionsfeder als Druckfeder, während Fig. 3 einen Teil einer Matratze mit aneinandergereihten, eine doppelt wirkende Druckfeder bildenden Torsionsfedern zeigt.
In Fig.l bezeichnet a das Matratzen rahmenholz und b die Sprungfedern. Ein Kantendraht c ist mittels Klammern d mit den obern Enden der an einer Matratzen längsseite liegenden Sprungfedern b gelenkig verbunden. Zwischen je zwei aufeinander folgenden Sprungfedern b ist eine Druck feder e vorgesehen, die bei Querstössen gegen die Längsaussenseite auf Druck beansprucht wird. Diese Feder e stützt auch die Liege- fläche der Matratze und ist bestrebt, die Sprungfedern b senkrecht und den Draht a geradlinig zu halten. Das Endstück f der Druckfeder e ist mit dem Kantendraht c scharnierartig mittels der Klammer g ver bunden.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist als Druckfeder eine doppelt wirkende Tor sionsfeder k vorgesehen. An einem Draht sind abwechselnd auf die' eine und andere Seite Federringe<B>1</B> angebogen. Die Ringe<B>1</B> liegen in einer gemeinsamen Ebene und stützen die Liegefläche. Das Endstück m der Torsionsfeder k ist mit dem Kantendraht c seharnierartig mittels der Klammer g ver bunden.
Die Druckfeder kann so ausgebildet sein, dass sie zum Beispiel im Sinne von Fig. 2 als Torsionsfeder von Drahtanfang bis Draht ende ausgeführt ist; sie kann aber auch so ausgeführt sein, dass sie zum Teil aus wellen förmig gebogenere Draht besteht, während der andere Teil eine Torsionsfeder bildet. Bei allen drei Ausführungsformen sind die Federn<I>e,</I> lt und k mittels Verbindungsglie- dern ft, o mit den obern Eriden der Sprung federn b verbunden.
Die dargestellten Druckfedern sind mit den Sprungfedern b so verbunden, daf; eine Belastung der Druckfedern in vertikaler Richtung auch einen Druck auf die Sprung federn in vertikaler Richtung ausübt. Die Druckfedern stützen so auch die Liegefläche der Matratzen. \Vene die Druekfeder hart ist, d. h. sehr wenig elastisch, so wirkt sich das nicht störend aus, da sie mit den Sprung federn b, die nahe am Rande liegen, durch Bindeglieder verbunden ist. In diesem Falle wirken die Sprungfedern b als elastische Auflage für die Druckfedern bei vertikaler Belastung. Sind derartige harte Druckfedern aber an allen Sprungfedern befestigt, so wirken alle Sprungfedern als elastische Auf lagen bei einer vertikalen Belastung der Druckfedern.
Je härter der Druck, desto mehr wirken die Sprungfedern als elastische Puffer in vertikaler Richtung.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Matratze mit Sprungfedern, dadurch ge kennzeichnet, dass die an einer Längsseite liegenden Sprungfedern mit ihrem obern Ende mit einem Kantendraht verbunden und dass an) obern Ende der Sprungfedern die Liege fläche der Matratze stützende, am Kanten draht angreifende Druckfedern vorgesehen sind, welche bestrebt sind, den Kantendraht geradlinig zii halten. UN TERANSPRtrCHE 1. Matratze nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckfedern wel lenförmig gebogene Drähte sind. 2. Matratze nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckfedern Tor sionsfedern sind. 3.Matratze nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckfedern Doppeltorsionsfedern sind. 4. Matratze nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckfedern je gelenkig mit dein Kantendraht verbunden sind. 5. Matratze nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckfedern mit den obern Enden der Sprungfedern ge lenkig verbunden sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH209291T | 1938-06-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH209291A true CH209291A (de) | 1940-04-15 |
Family
ID=4446439
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH209291D CH209291A (de) | 1938-06-04 | 1938-06-04 | Matratze mit Einrichtung zum Geradhalten der Federkante. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH209291A (de) |
-
1938
- 1938-06-04 CH CH209291D patent/CH209291A/de unknown
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