CH206484A - Biegerolle für Stabeisenbieger. - Google Patents

Biegerolle für Stabeisenbieger.

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CH206484A
CH206484A CH206484DA CH206484A CH 206484 A CH206484 A CH 206484A CH 206484D A CH206484D A CH 206484DA CH 206484 A CH206484 A CH 206484A
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CH
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roller
bent
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Wagenbach Anton
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Wagenbach Anton
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D7/00Bending rods, profiles, or tubes
    • B21D7/02Bending rods, profiles, or tubes over a stationary forming member; by use of a swinging forming member or abutment

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description


  Biegerolle für     Stabeisenbieger.       Beim Biegen von     Bewehrungseisen    für  Betonbauten oder auch von ähnlichen Stab  eisen zeigen sich vielfach trotz der üblichen  Begrenzung auf kleinste Biegedurchmesser  von dem Fünffachen des     Stabdurchmessers     noch     Querschnitts-Verquetschungen    der Stäbe  und vielfach sogar Brüche der     angebogenen     Haken.  



  Die Erfindung bezieht sich auf eine  Biegerolle für     Stabeisenbieger,    um welche  das Stabeisen herumgebogen wird, und sie  besteht darin, dass die Biegerolle wenigstens  eine Umfangsrille mit einem Profil hat, das  dem Querschnitt des zu biegenden Eisens  annähernd angepasst ist. Diese Ausgestaltung  ergibt eine auffällige Verbesserung des Sie  gens insofern, als das gebogene Eisen weni  ger an Härte zunimmt und an Dehnung ab  nimmt, also weniger unerwünschte Zustands  änderung erleidet als bei dem üblichen  Biegen auf flacher Rolle. Das beruht darauf,  dass der     spezifische    Flächendruck zwischen    Eisen und Biegerolle verkleinert ist und  somit die Störung des Zustandes entsprechend  verkleinert ist. Das Brechen von Haken kann  hierdurch \ganz wesentlich eingeschränkt  werden.  



  Die Rollenrille kann am Grunde so ver  tieft sein, dass sie dort das Eisen frei schweben  lässt. Hierdurch ist statt einer mittleren Be  rührungsfläche nunmehr ein Paar solcher  Berührungsflächen an seitlichen Teilen des  Eisens gegeben, und dadurch verteilt sich  der gesamte Flächendruck so günstig unter  völliger Entlastung des sonst am stärksten  beanspruchten innersten     Krümmungsteils,     dass eine förmlich absolute Sicherheit gegen  Brechen der Haken oder gegen schwerwie  gende Zustandsänderungen des     Metalles    er  reicht ist.

   Dies ist so zu erklären, dass gerade  die sonst am stärksten gestauchten und zu  gleich durch den Rollendruck gepressten  Metallteile, die sonst stellenweise zerquetscht  wurden und     Kerbenanrisse    ergaben, jetzt      durch die Freihaltung von der Rolle nicht  mehr zu irgendwelchen kerbgefährlichen Stel  len führen.  



  Eine weitere Verbesserung ergibt sich,  wenn die Rollenrille in den das Eisen be  rührenden Teilen nicht einfach geradlinigen  Querschnitt hat, sondern einen sich der Ei  senrundung anschmiegenden     gekrümmten     Verlauf hat. Dadurch wird die Berührungs  fläche zwischen Rolle und Eisen vergrössert  zugunsten weiterer     Hintanhaltung    von     Zri-          standsschädigung    des Eisens.

   Eine günstige  Form der     Anschmiegung    führt zu einem  teilweise eiförmigen     Rillenquerschnitt,    der  dann völlig stetigen Verlauf des Querschnitts  umrisses     zwischen    dem schwächer gekrümm  ten     Eisenerfassungsteil    und dem stärker  gekrümmten     Rillengrundteil    aufweist, so dass  auch bei einiger Abmessungsungenauigkeit  das Eisen einfach verschieden tief in die  Rille einsenken kann, ohne aber irgendwo  andere als gut geschmiegte Berührung zu  erfahren.  



  Für die Entfernung der Berührungsstellen  voneinander im Verhältnis zum Eisendurch  messer ergibt sich mit besonderem Vorteil  eine Rille mit ungefähr     120'i    Öffnungswinkel  zwischen ihren das zu biegende Eisen tan  gierenden Teilen von     Querschnittsliiiien,    seien  diese nun gerade oder zwecks     Anschmiegung     in einer der genannten Arten gekrümmt.

    Der so zwischen den vom Mittelpunkt des  Eisens zu den beiden Berührungsstellen hin  gezogenen Linien entstehende     Zentriwinkel     von ungefähr<B>600</B> erweist sich als günstig  einerseits, indem die Berührungsstellen ge  nügend weit von der stärkst gestauchten  Stelle des Stabes entfernt sind, und ander  seits indem sie nicht so starke Keilneigung  gegeneinander haben, dass sie zu übermässiger  Einklemmung des Eisens und entsprechender  Beanspruchungserhöhung der gekrümmten  Stellen führen.  



  Die Zeichnung veranschaulicht die     Erfin-          dung    an einer Reihe von Ausführungsbei  spielen in Gestalt von Schnitten von     Bieger-          rollenkränzen    mit angedeuteten Querschnit  ten zu biegender Eisen.    Nach     Fig.    1 hat die Biegerolle eine relativ  flache Umfangsrille 1, deren Querschnitts  halbmesser beispielsweise 0,5 mm grösser als  der des zu biegenden Eisens ist. Dadurch  läuft das Eisen in der Rolle zuverlässig auch  bei geringen Schwankungen seiner Dicke,  und die vergrösserte Berührungsfläche ergibt  Schonung des Eisens in des angegebenen  Art.  



  Nach     Fig.    2 hat die     Rillenwandung    zwei  Seitenflächen 2, die so in eine zwischenlie  gende Grundfläche 3     münden,    dass das zu  biegende Eisen von dieser Grundfläche 3  frei bleibt und somit nur an Punkten der  Seitenflächen 2 gefasst ist. Der Winkel der  Seitenflächen 2 zueinander beläuft sich auf  120  , so dass der     Zentriwinkel    der von der  Eisenmitte senkrecht nach ihnen hingezoge  nen Halbmesser wie dargestellt 60   beträgt.  



  Nach     Fig.    3 sind zwei     Rinnenteile    4, die  ähnlich wie in     Fig.    1 einen geringen     Durch-          niesserzuschlag    über den Eisendurchmesser  hinaus erhalten, durch einen     Grundrillenteil     5 voneinander getrennt. Hier sind unter Bei  behaltung des     Zentriwinkels    von ungefähr  60  für die hauptsächlich tragenden Halb  messer die Berührungsflächen des zu biegen  den Eisens und der Rille aneinander ange  schmiegt zugunsten noch weiter verringerter       Flächenpressung.     



  Nach     Fig.    4 sind Berührungsflächen 6  ähnlich wie im vorigen Falle gekrümmt,  nur sind sie hier mit einer Grundrinne 7  gemeinsam als im Ganzen     ellipsenährilicher     Linienzug ausgeführt, so dass die bei der  vorigen Ausgestaltung vorhandenen Ecken  zwischen den seitlichen und innern Umriss  teilen hier völlig beseitigt sind und ein  durchweg stetiger     Rillenumriss    erreicht ist.  



       11lehrrillige    Biegerollen sind zweckmässig  mit Abständen ihrer     Rillenmitten    voneinander  gleich den Dicken der zu biegenden Eisen  ausgebildet, damit viele dünne Eisen neben  einandergelegt gleichzeitig gebogen werden  können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Biegerolle für Stabeisenbieger, um welche das Stabeisen herumgebogen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Biegerolle wenigstens eine Umfangsrille mit einem Profil hat, das dem Querschnitt des zu biegenden Eisens annähernd angepasst ist, so dass beim Biegen eines Stabeisens dieses von der Rille auf einem grösseren Teil seines Umfanges erfasst wird, als dies bei Verwendung einer rillen losen Rolle der Fall wäre. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Biegerolle nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollenrille am Grunde so vertieft ist, dass sie dort das Eisen frei schweben lässt. z.
    Biegerolle nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollenrille in den das Eisen be rührenden Teilen einen der Eisenrundung angepassten gekrümmten Verlauf hat. 3. Biegerolle nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rille ungefähr 120' Öffnungswinkel zwischen ihren das zu biegende Eisen tangierenden Teilen von Querschnittslinien aufweist.
CH206484D 1938-04-22 1938-07-25 Biegerolle für Stabeisenbieger. CH206484A (de)

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CH206484D CH206484A (de) 1938-04-22 1938-07-25 Biegerolle für Stabeisenbieger.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE913122C (de) * 1948-10-02 1954-06-08 Anton Wagenbach Werkzeug zum Biegen von Staeben, insbesondere der Einlagen fuer Stahlbeton

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