CH205379A - Signalanlage für Hotels, Krankenhäuser oder dergl. - Google Patents

Signalanlage für Hotels, Krankenhäuser oder dergl.

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CH205379A
CH205379A CH205379DA CH205379A CH 205379 A CH205379 A CH 205379A CH 205379D A CH205379D A CH 205379DA CH 205379 A CH205379 A CH 205379A
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relay
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Fides Gesellschaft Beschraenk
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Fides Gmbh
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B5/00Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied
    • G08B5/22Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission
    • G08B5/36Visible signalling systems, e.g. personal calling systems, remote indication of seats occupied using electric transmission; using electromagnetic transmission using visible light sources

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  • Interconnected Communication Systems, Intercoms, And Interphones (AREA)

Description


  Signalanlage     .für    Hotels,     ]Krankenhäuser    oder     dergl.       Es sind Signalanlagen für Hotels, Kran  kenhäuser oder     dergl.    bekannt geworden,     bei          denen    sich     an.    jeder     Rufstelle    eine Ruftaste  mit einem Arbeitskontakt befindet.

   Durch  ,diese Ruftaste     wird    im allgemeinen ein Re  lai6 beeinflusst, welches     anspricht    und sich  bis zur     Abstellung    des     Rufes    hält.     Über    den  von -dem Anker dieses Relais geschlossenen  Kontakt wird die von der     Rufstelle    gegebene  Signalgabe aufrecht erhalten, so dass das. der       Rufstelle    zugeordnete Signal, z. B. die so  genannte Zimmerlampe, so lange aufleuchtet,  bis der Ruf seitens des Bedienungspersonals       abgestellt    wird.  



  Im     allgemeinen    wird der     Anker    des Re  lais mechanisch festgehalten dadurch,     dass          eine        Klinke    in den Anker fällt. Diese Klinke  kann durch einen     darüber    befindlichen  Druckknopf zurückgedrückt werden, so dass  .der Anker wieder in die Ruhelage zurück  geht.

   Die Abstellung des Relais kann also    nur     an    der Stelle     erf        olgen,    wo sich .das Relais       befindet.        Ein    grosser     Vorteil    solcher An  ordnung     ist,        dass        dieses    Relais ohne     weiteres     an     Gleich-    und     Wechselstrom        arbeitet.    Ist es  aus irgendwelchen     Gründen    nicht möglich,  ,das Relais dort anzuordnen., wo     abgestellt     werden soll,

   oder soll die Abstellung von  mehreren Stellen erfolgen, so müssen die Re  lais sich über einen     Arbeitskontakt        elektrisch     halten. Hierfür muss das Relais also einen  weiteren Arbeitskontakt erhalten. Für die  Abstellung des     elektrisch    gehaltenen     Relais     gibt es bekanntlich zwei Möglichkeiten, z. B.

    ,den     gurzschluss    der     Relaiswicklung.    In sol  chen Fällen     muss.    die Wicklung des Relais  sehr     niederohmig    sein, damit an derselben       kein    hoher Spannungsabfall auftritt und die  Signallampe nicht zu     dunkel        leuchtet.    Die  Praxis hat     gezeigt,,dass    diese Methode in den  wenigsten Fällen Anwendung finden kann.

    Da das     Relais    sehr     niederohmig    ist, bedeu  tet schon ein geringer Widerstand in der           gurzschlussleitung    einen     Nebenschluss    und  das Relais fällt nicht mehr ab.  



  Die     zweite        Abs.tellmöglichkeit    des elek  trisch gehaltenen Relais besteht darin, dass  das Relais sich über eine     Abstelltaste    mit       Ruhekontakt    hält. Bei Betätigung derselben  wird der Haltestromkreis des     Rufstellenrelais     geöffnet, und das Relais fällt ab. Bei Ab  stellung von mehreren Stellen aus ergibt sich  der Nachteil, dass die     Ruhekontakte    sämt  licher     Abstelltasten    in Reihe liegen und über  diese in Reihe liegenden Tasten das Relais  Strom erhält. Bekanntlich ruft aber eine  Reihe von     hintereinan.derliegenden    Ruhe  kontakten -eine unerwünschte Betriebsunsi  cherheit hervor.  



  Der grösste     Nachteil    dieser Schaltungsart  ist,     da.ss        solche    Anlagen ohne     weitere    Vor  kehren nur mit Gleichstrom betrieben werden  können. Bei Wechselstrom müsste ein     teures          Wechselstromrelais.    verwendet werden oder  .das Gleichstromrelais müsste .durch     besondere     Hilfsmittel (z. B. Gleichrichter) für     Weclisel-          stro.m        verwendbar    gemacht werden.

   Es ist  weiterhin bekannt geworden, bei     Wec@isel-          strom    eine Kombination zweier Relais zu  benutzen, von denen das eine Relais mecha  nische Ankerhaltung hat, die durch das  zweite Relais bei dessen Anzug ausgelöst  wird. In allen genannten Fällen mit elektri  scher Haltung des Relais ist also bei Wechsel  strombetrieb ein bedeutend grösserer Aufwand  an Schaltelementen erforderlich.     Ebenso    ist  bei allen solchen Anlagen nachteilig,     dass     während des ganzen Signalvorganges das jede  Rufstelle kennzeichnende Relais ständig unter  Strom steht, wodurch     bei    grösseren Anlagen  erhebliche Stromkosten verursacht werden.  



  Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine Signalanlage für Hotels, Kranken  häuser oder     dergl.    und bezweckt, die an  geführten Nachteile zu vermeiden.  



  Gemäss der Erfindung wird     dies    dadurch  erreicht, dass der Anker des der rufenden  Stelle zugeordneten Relais sich im Ruhe  zustand er Anlage in Arbeitsstellung be  findet, dadurch,     .dass    der Anker des Relais    mechanisch gehalten wird, während der       Stromkreis    des Relais geöffnet ist.  



  Durch die Erfindung wird erreicht, dass  an Stelle der bisher üblichen hintereinander  liegenden Ruhekontakte der     Auslösetasten     parallel liegende Arbeitskontakte Verwen  dung finden können, was eine höhere Be  triebssicherheit ergibt.  



  In der     Zeichnung    sind zwei Ausführungs  beispiele der Erfindung dargestellt.  



       Fig.    1 stellt eine prinzipielle Schaltung  einer elektrischen Signalanlage dar.  



  Der     Rufstelle    ist das einen Ruhekontakt t  beeinflussende Relais T zugeordnet. Drei  Lampen     Li,        L2    und     L3        kennzeichnen    das       rufende    Zimmer an drei verschiedenen Stel  len, an denen sich Bedienungspersonal auf  halten kann. Ausserdem sind     Abstelltasten          ATi,        ATz,        ATs    vorgesehen, durch die das  Bedienungspersonal den Ruf abstellen. kann.

    Im Ruhezustand der Anlage ist der Ruhe  kontakt     t,    des     Rufstellenrelais   <I>T</I> geöffnet, das  heisst das Relais T befindet sieh in Arbeits  stellung;     jedoch    wird der Ruhekontakt t in  seiner     Arbeitsstellung    .durch eine Klinke     h'     der Ruftaste R, gehalten. Soll jetzt von der  Rufstelle ein Signal gegeben werden, so muss  die Ruftaste R, betätigt werden, wodurch der  den     Ruhekontakt   <I>t</I> des Relais<I>T</I> beein  flussende Anker frei gegeben wird.

   Sämtliche  Lampen     Li,        L2    und La leuchten in einem  direkten     Stromkreis        über    den Ruhekontakt t  auf. Für das Relais T selbst     besteht        -während     dieser     Zeit    kein     geschlossener    Stromkreis.  



  Nachdem das Bedienungspersonal an einer  der     aufleuchtendem        Lampen    erkannt hat,     .dass     ein Ruf vorliegt, wird die     Abstelltaste        ATi     oder     AT2    oder     ATs    betätigt, durch die der       entsprechende        Arbeitskontakt        ai    oder     a2    oder       as    dieser Taste geschlossen wird.

   Es kommt  ein Stromkreis für das     Rufstellenrelais    T  über den jeweils     geschlossenen        Arbeits-          koniakt,    z. B.     ai    der     Abstelltaste        ATi    zu  stande, das     Rufstellenrelais    T spricht an und  öffnet seinen Ruhekontakt t, der Relaisanker  wird durch die     Klinke        k    der Ruftaste     R    in       seiner        Arbeitsstellung    festgehalten.

   Da durch  diesen geöffneten Kontakt t der Lampen-           Stromkreis    unterbrochen wird, erlöschen diese  und der Ruf ist     abgestellt.     



  Bei     Lichtrufanlagen    ist es häufig erfor  derlich, ein gegebenes Signal nicht nur an  einer, sondern an mehreren     .Stellen        abstellen     zu können.     Beispielsweise    sei ein     Hotelzimmer     mit zwei Türen genannt. Bei einem Ruf aus       einem,solchen    Zimmer kann die Bedienungs  person durch jede der beiden Türen eintreten.  Der     Abstelltaster    für den Ruf befindet sich       praktischerweise    an der Tür.

   Falls für ein  solches Zimmer nur ein     Abstellta.ster    vor  banden ist, muss also die     Bedienungsperson,     wenn sie durch die eine Tür das Zimmer be  trat, zum Abstellen bis zum     Abstelltaster    an       .der    andern Tür gehen. Das ist aber unzweck  mässig, und man will der     Bedienungsperson     die Möglichkeit geben, den Ruf da     abzuGtel-          len,    wo .sie das     Zimmer    betritt.

   Bei Wechsel  stromanlagen war dies, bisher nicht möglich,  .es sei denn, dass     kostspielige    Schaltelemente  verwendet wurden, die ausserdem eine schal  tungsmässige Umänderung der     gesamten          Lichtrufanlage    bedingten.  



  In     Fig.    2 ist eine elektrische Signal  anlage für zwei Zimmer .dargestellt,     wovon     ,das eine Zimmer, Zimmer 1, die bisher     be-          kanuteSchaltung    für Gleich- und Wechsel  strom mit     einer    einzigen     Abstelltaste    und  mechanischer     Haltung    .des     Ankers    des Ruf  stellenrelais aufweist, während das Zimmer 2  eine     :Schaltungsanordnung        gemäss    der Erfin  dung, und zwar eine ,solche mit zwei     Abstell-          tasten,    besitzt.

   Jedes Zimmer besitzt eine  Ruftaste     R,        bezw.        R2,    ein     Rufstellenrelais        T1          bezw.    T2, eine Zimmerlampe     Li        bezw.        L2.     Das Zimmer 1 ist mit     einer        Auslösetaste        Ai,     das Zimmer 2 mit zwei     Auslösetasten        A2a     und<I>Alb</I> versehen.

   Ein den beiden Rufstellen  zugeordnetes Gruppenrelais G steuert in be  kannter Weise durch einen Arbeitskontakt g  das Lichtsignal 8 oder     Jergl.,    um     dem    im       Sammelraum    befindlichen     Bedienungsper-          sonal        mitzuteilen,    dass aus einer Zimmer  gruppe ein Anruf vorliegt.  



  Erfolgt aus dem Zimmer 1 durch     kurzes     Drücken der Taste     Bi    ein Anruf, so spricht  .das     Rufstellenrelais        T1    an und schliesst     seinen            Arbeitskontakt        ti,    über .den die     Zimmerlampe          Li    und das     Gruppenrelais    G in bekannter  Weise     beesnflusst        werden:

  .    Der Kontakt     ti     wird durch die     Klinke        Ki    so lange     geschloe-          sen    gehalten, bis die     Klinke    durch die Ab-'       stelltaste        Ai    ,den Anker     .des        Kontaktes        ti     wieder freigibt.  



  Im Zimmer 2 befindet sich der Ruhe  kontakt     t2    im     Ruhezustand        der    Anlage in     der     Arbeitslage, das     heisst    er ist .geöffnet und  wird in dieser     Stellung    durch eine     Klinke        .g2     der     Ruftaste        R2    gehalten.  



  Soll nun     ein.    Anruf aus dem Zimmer 2       erfolgen,    so gibt man durch Drücken der  Taste     R2    den Anker des     Ruhekontaktes        t2     frei., so     dass.dieser    Ruhekontakt geschlossen  wird und ein     Stromkreis    für :die Zimmer  lampe     L2        zustandekommt.     



  Das     Bedienungspersonal    stellt den aus  Zimmer 2 gegebenen Ruf durch Schliessen  einer .der     beiden        Abstelltasten        A2a    oder Alb  ab. Hierbei wird nämlich ein Stromkreis für  das     Rufstellenrelais        T2    geschlossen, der Ruhe  kontakt     t2        wird    geöffnet     und    der Relaisanker  durch die Klinke     $2    in seiner     Arbeitsstel-          lung    festgehalten.

   Da die     Abstelltaste        A2a          bezw.    Alb, z. B.     .durch    Anordnung einer Fe  .der, wieder in ihre Ruhelage     zurückgeht,     wird der Stromkreis für das     Rufstellenrelais          T2    geöffnet.  



  Aus der Gegenüberstellung der beiden       'Schaltungsanordnungen    an den Rufstellen ge  mäss     Fig.    2 ist besonders deutlich der     Vorteil     der Erfindung 'zu ersehen.  



  Aus dieser Gegenüberstellung geht weiter       hervor,    dass es möglich ist, die erfindungs  gemässe     ,Schaltungsanordnung    ohne Schwie  rigkeit mit einer     Lichtrufanlage        bekannter          Schaltung    zu vereinigen. Je nachdem, ob es       notwendig    erscheint, mehrere     Abstelltasten     zu haben oder nicht, wird man die     einzelnen     Rufstellen in     alter    Weise oder nach der neuen  Methode     ausführen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Signalanlage für Hotels, Krankenhäuser oder dergl., dadurch gekennzeichnet, dass .der Anker des der rufenden Stelle zugeordneten Relais sich im Ruhezustand der Anlage in Arbeitsstellung befindet, dadurch, dass der Ankerdes Relais mechanisch gehalten wird, während der Stromkreis .des Relais geöffnet ist. UNTERANSPRü CHE 1. Signalanlage nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die die Signale abstellenden Schaltorgane je einen Arbeits kontakt aufweisen, über den der Strom kreis für das Rufstellenrelais kurzzeitig geschlossen werden kann. 2.
    Signalanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Rufstellenrelais mindestens einen Ruhekontakt aufweist, der im Ruhe zustand der Anlage durch eine Klinke der Ruftaste in seiner Arbeitsstellung fest- gehaIten wird, das heisst geöffnet ist. <B>3.</B> Signalanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass das Signal durch Betä tigung der Klinke gegeben wird, so dass der Anker des Relais abfällt und -der Ruhekontakt geschlossen wird. 4.
    Signalanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass beim Ruf ein Kontakt an der Rufstelle geschlossen wird, was be zweckt, dass die Rufstelle mit einer Ruf- @stelle in bekannter Schaltung ohne wei teres zusammengeschaltet werden kann.
CH205379D 1937-10-20 1938-10-12 Signalanlage für Hotels, Krankenhäuser oder dergl. CH205379A (de)

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