CH202246A - Verfahren zur Herstellung eines sulfonierten Kondensationsproduktes. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines sulfonierten Kondensationsproduktes.

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CH202246A
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C309/00Sulfonic acids; Halides, esters, or anhydrides thereof

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines sulfonierten Kondensationsproduktes.    Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren zur Herstellung eines sulfonierten  Kondensationsproduktes, das als Reinigungs  mittel, insbesondere zum Waschen, Scheuern       und    für sonstige Reinigungsarbeiten an  Stoffen verschiedener Art zur Beseitigung  von Schmutz, Fett usw. und ferner für kos  metische Zwecke, sowie für verschiedene  andere Verfahren zur Behandlung von Tex  tilstoffen verwendbar ist.  



  Bei der Verwendung gewöhnlicher Sei  fen     (Alkalimetallsalze    höherer Fettsäuren)  für Wasch- und kosmetische Zwecke sowie  in verschiedenen Verfahren zur Behandlung  von     Textilstoffen    zeigt es sich, dass diese  Seifen eine Anzahl unerwünschter Eigen  schaften besitzen. Sie bilden zum Beispiel in  sauren Bädern, hartem Wasser, Seewasser  oder Lösungen, die     Calcium-    und     bezw.    oder       141agnesiumverbindungen    enthalten, Nieder  schläge oder schmutzigen Schaum.  



  Mit     gewöhnlichen    Seifen gewaschene  Textilstoffe,     insbesondere    aus Wolle, haben    einen rauhen Griff. Wegen der verhältnis  mässig geringen Löslichkeit gewöhnlicher  Seifen muss das gewaschene Gut zwecks Be  seitigung rückständiger Seife mehrmals ge  spült werden. Gewöhnliche Seifen haben als  Salze starker Basen und schwacher Säuren  auch den Nachteil der alkalischen     Reaktion     in wässeriger Lösung, was bei der Verwen  dung zum Waschen gewisser feiner Stoffe,  wie empfindlicher Seiden, und für kosme  tische Seifen und dergleichen einen Nachteil  bedeutet.  



  Es wurde nun gefunden, dass die Mängel  gewöhnlicher Seifen für     Reinigungszwecke     usw. beseitigt und durch Vorzüge ersetzt  werden können, wenn man     Reinigungsmittel     verwendet, die man durch     Halogenieren    von  Petroleumdestillaten, Kondensation des     halo-          genierten    Produktes oder     ausgewählter    Frak  tionen desselben mit aromatischen     Kern-          Iiydroxyverbindungen,

      darauffolgendes     Sul-          fonieren    des Produktes oder     ausgewählter         Fraktionen desselben und Neutralisieren der       Sulfonate    gewinnt.  



  Es wurde gefunden, dass durch     Clilorie-          rung    eines Petroleumdestillates, wie Kerosin.  flüssiges     Petrolat    und dergleichen, Konden  sieren des     Chlorierungsproduktes    mit einer  aromatischen     Kern-Hydroxyverbindung    und       Sulfonieren    des     Kondensationsproduktes    Ver  bindungen erhalten werden, die in ihrer  Form der freien     Sulfonsäuren    oder ihrer  Salze (insbesondere die letzteren), für     Rei-          nigungs-,        Benetzungs-    und andere Zwecke  wertvoll sind.

   Die erwähnten     sulfonierten     Kondensationsprodukte lassen sich zum Bei  spiel in Pulver- oder in     Pastenforin    oder  in Lösung als Netz-,     Dispergier-    oder     Emul-          giermittel    statt der üblichen Seifen verwen  den oder aber     bezw.    und zum Waschen.  Scheuern. Reinigen sowie für kosmetische  und andere Zwecke mit oder ohne     Zusatz     eines abreibenden Stoffes, wie     Schlä    mm  kreide.

   Bimsstein     usw.    Sie lassen sich     auch     in Verbindung oder Mischung mit einer ge  wöhnlichen Seife (höheres     Fettsäuresa.lz)    be  nutzen, denn es wurde befunden, dass diese  sulfonierten Kondensationsprodukte in     Ge-          ineinscbaft    mit einer gewöhnlichen     Seife     deren Reinigungswirkung     steigern.    so dass  entweder weniger Seife     gebraucht.        wird    oder  mit gleicher Menge ein besserer und rascherer       Reinigungserfolg    eintritt.

   Zugleich verhin  dern oder     Bemmen    die     Sulfonate    die     Bildung     störender Niederschläge. die sonst bei Seife  in hartem     Wasser    oder Salz oder sauren  Bädern eintreten. Die genannten sulfonierten  Kondensationsprodukte zeigen ferner allge  mein ein besseres Netzvermögen,      < 1a    sie in.

    Wasser und verschiedenen     organischen    Lö  sungsmitteln leichter als die üblichen Seifen  löslich sind, und schliesslich behält das  Waschgut einen     weichen    Griff.     Soweit    Lö  sungen der genannten Produkte in der Form  ihrer     Alkalimetallsalze    in     Wasser    neutral  reagieren, lassen sie sich unbedenklich     zum     Waschen empfindlicher Seiden und     anderer     feiner     Waren    sowie für kosmetische     Zwecke     benutzen.

      Die vorerwähnten sulfonierten     Kondensa-          lionsprodukte    sind Stoffe von der allgemei  nen Formel     -,IHRS.        r1    bedeutet einen     a.roina-          tischen    Kern, der     Substituenten    enthalten  kann;

   H bedeutet eine     Kein    -     Hydroxvl-          grulrpe.    R     eine        Kern-        A-lkvlgrtippe    mit     einer          verhältnismässig    grossen Zahl von     Kohlen-          stoffatonien    und S eine     Kern-Sulfonsätire-          gruppe    in der     Forin    der freien Säure oder  eine; Salzes derselben.  



  Petroleumdestillate sind hauptsächlich  Gemische     alipliatischer        Kohlenwasserstoffe     und     enthalten        sowohl    gesättigte     azyklische          aliphatische        Kohlenwasserstoffe    mit geraden  oder verzweigten     Kohlenstoffketten    wie auch       zyl@aischc        aliphatische    Kohlenwasserstoff e  und ferner ungleiche Mengen ungesättigter       aliphatischer        Kohlenwasserstoffe    in     a.zykli-          scher    und     

  zyklischer    Form, je     nach    der Her  kunft. des     Petroleums    und der     Art    der Destil  lation und     bezw.    oder     Reinigung.        Nenn     beim.

   Herstellen der genannten sulfonierten       Kondensationsprodukte    die Petroleumdestil  late     balogenieri    werden, entstehen verschie  dene     Halogenderivate    der erwähnten     alipha-          tischen    Kohlen      =asserstoffe.    die hier allge  mein als     ,._1Ikyllittlogeiiide\-    bezeichnet     wer-          den    sollen.

   Die     Gemische    derselben     liefern     bei der Kondensation mit den     aromatischen          Hydroxvverbindungen        Gemische    von     aroma-          t        isclion        Xlky        loxvv        erhindungen    des     Types          AHR,

      worin die     Alkylgruppen    R den     ali-          phatischen        Kolilemwasserstoffen    des     Petro-          leuindestillates.    von dem sie stammen,     eilt-          ,#preehe    n.     @\@erden    die     Ctemische        aromatischer          Allcylhvdroxvverbindttngen    sulfoniert, so  entstehen Stoffe, die Gemische sulfonierter  aromatischer     Alkylhydroxyverbindungen    des       Types        AHRS    enthalten.  



  Dieses     Verfahren    zur Herstellung der be  nannten     sulfonierten    Kondensationsprodukte  bietet. den Vorteil, auf verhältnismässig ein  fachem und unmittelbarem Wege     Produkte          finit        wertvollen        Reinigungs-    und sonstigen       Ei-,enschaften        aus    Rohstoffen     zii        ermöb-          iicben.    die in grossen Mengen leicht erfassbar  sind, so dass eine wirtschaftliche Herstellung  in     technischem        'Massstabe    möglich ist.

        Im allgemeinen besitzen Gemische     sulfo-          nierter    Kondensationsprodukte des     Types          AHRS    beispielsweise aus Petroleumdestilla  ten, die bei etwa 80   C unter atmosphäri  schem Druck und bei 380   C unter 50 mm  Druck sieden     (und    durchschnittlich nicht  weniger als 7 und nicht mehr als 35 Kohlen  stoffatome in den     Alkylgruppen    R ent  halten), solche Netz- und     bezw.    oder     Emul-          gierwirkungen,    dass sie sich an Stelle von       eifen    benutzen lassen.

   Während alle     ge-          S   <B>S</B>  mischten aromatischen     Alkylhydroxysulfon-          säuren    gute Reinigungseigenschaften auf  weisen, haben die, deren     Alkylgruppen    R  vorherrschend 7 bis 11     Kohlenstoffatome     enthalten, eine hohe Netzkraft und sind  namentlich als Netz- und Unterstützungs  mittel, als     Emulgier-    und     bezw.    oder     Disper-          gier-    und     bezw.    oder Reinigungsmittel wert  voll.

   Ferner haben diejenigen, deren     Alkyl-          gruppen    überwiegend 12 bis 35, insbesondere  12 bis 23 oder vorzugsweise 14 bis 19     Koh-          lenstoffatome    enthalten. einen besonderen  -Wert als     Reinigungs-        und        bezw.    oder Dis  pergiermittel.

   Die aus Petroleumdestillaten  gewonnenen     Sulfonate    mit Siedepunkten von  etwa     '-)15'    C bei atmosphärischem Druck bis       ewa    260   C bei 50 mm Druck (und bei denen  wahrscheinlich die     Alkylgruppen    R unge  fähr 12 bis ungefähr 23     Kohlenstoffatome     enthalten), besonders aber die mit Siede  punkten von     ungefähr    235   C bei atmosphä  rischem Druck bis etwa 215   C bei 50 mm  Druck (deren     Alkylgruppen    R wahrschein  lich grösstenteils 14 bis     etwa    19 Kohlenstoff  atome enthalten) sind wegen ihrer über  legenen Reinigungseigenschaften von beson  derer Bedeutung.

   Die Petroleumdestillate,  die zwecks Herstellung von     Sulfonaten        halo-          geniert    werden, sollten vorzugsweise in     ihrer     Hauptfraktion in dem oben genannten Gebiet  von etwa 235   C bei atmosphärischem Druck  bis etwa<B>215'</B> C bei 500 -mm Druck sieden.  



  Der aromatische Kern A kann aus einer  einkernigen oder mehrkernigen,     karbozykli-          sehen    oder     heterozyklischen    aromatischen  Verbindung abgeleitet werden. Er kann  frei von     Substituenten    sein oder ein oder    mehrere Zusatzatome oder     -gruppen    am       Kohlenstoffatom    oder andern Atomen des  Kernes     enthalten.    Folgende     Substiutenten     gelten als     Beispiel:    Eine oder mehrere       Hydroyxlgruppen    ausser der in der obigen  Formel durch H     versinnbildlichten;

          ein     oder mehrere     Alkylgruppen    des     Types    R  der Formel, und zwar gleiche oder verschie  dene; eine oder mehrere     Sulfonsäureradikale     (als Säure oder Salz) zusätzlich zum Radi  kal S der Formel;

   ein oder mehrere     Atome     oder Radikale Cl,     Br,    J, F,     N02,        NH,          COOH,        CONM,        NHR",        NR#,Rb,        COOR,L,          COR;

  L,        CONHRa,        0R",        SR#"        S03Ra    und     RR,     worin     R.,    und     Rb    irgendein     Alkyl-,        Aryl-,          Hydroaryl-,        Alkaryl-,        Aralkyl-,        Cycloalkyl-          oder        heterozyklisches    Radikal bedeuten,

   wel  che Gruppen oder Radikale weiter substi  tuiert sein     können    oder nicht     und    beim Vor  handensein mehrerer gleich oder verschieden  sein können. Von     besonderer    Bedeutung sind  Produkte, in denen der aromatische Kern A  ein Kohlenwasserstoffkern der Benzol- und       Naphthalinreihe    und frei von weiteren     Sub-          stituenten    ist.  



  Die Gruppe S der obigen Formel     kann     die freie     Sulfonsäure    oder ein Salz derselben  sein, zum Beispiel ein Salz, das     entweder     durch den Ersatz des Wasserstoffes der  Säuregruppe durch sein Äquivalent eines       Metalles    (vorzugsweise ein     Alkalimetall)    oder  durch den Zusatz von Ammoniak oder einer  organischen Base entsteht.  



  Gegenstand der vorliegenden     Erfindung     ist nun ein Verfahren zur Herstellung eines  solchen sulfonierten     Kondensationsproduktes.     Das Verfahren ist dadurch gekennzeichnet,  dass man Chlor auf ein Petroleumdestillat  einwirken lässt, das unter atmosphärischem  Druck zum grössten Teil bei 225 bis 275   C  siedet, bis ein     Chlorierungsprodukt    entstan  den ist, dessen Gehalt an gebundenem Chlor  20 bis 27 % beträgt, worauf man das erhal  tene     Chlorierungsprodukt    mit Phenol kon  densiert und das dabei     entstandene    Gemisch  von     Alklphenolen    mit einem     Sulfonierungs-          mittel    behandelt.  



  . In den nachfolgenden Beispielen sind die      Teile Gewichtsteile, die     Temperaturen    Grade       Cesius:    der Druck ist der atmosphärische.  wenn nichts anderes angegeben ist.  



       Beispiel   <I>1:</I>  In 400 Teile eines unter atmosphärischem  Druck bei 195 bis 300 " (grösstenteils bei 225  bis     27,5')    siedenden Kerosins mit einem spezi  fischen Gewicht von     0,799    bei 24       mit    unge  fähr<B>5.6</B>     %    ungesättigten     Kohlenwasserstof-          fen    und wahrscheinlich 11 bis 18     Kohlen-          stoffatomen,    und zwar durchschnittlich etwa  13.4     Kohlenstoffatomen    wird bei 50 " in zer  streutem     Licht    Chlor eingeführt.

   bis ein Ge  wichtszuwachs von 111 Teilen eingetreten  ist, wovon 2 Teile auf gelösten Chlorwasser  stoff zurückzuführen sind. Das Produkt ent  hält ein Gemisch von mono-,     di-    und poly  chlorierten     Kohlenwasserstoffen    mit noch     un-          chlorierten        Kohlenwasserstoffen.    Der Chlor  gehalt des Gemisches beträgt etwa 27      o'    .  



       1:50    Teile des chlorierten Gemisches     wer-          den    unter Rühren     langsa.in    zu     einem    Gemisch  aus 200 Teilen Phenol und     :@    Teilen     wasser-          freien        Zinkohlorides    bei 75   zugesetzt,     und     diese Temperatur wird noch 30     -Nlinuten        a.uf-          rechterhalten,    nachdem das chlorierte     Ge-          iniseh    zugesetzt ist.

   Die     Geiniselitemperatlir     wird dann gesteigert und     2i/=    Stunden auf  131   gehalten. Darauf setzt man 5 Teile  Zinkstaub und nach einer Stunde     nochmals     <B>5</B>     J        Teile        Zinkstaub        zu,        wobei        die        Temperatur          während    des     Zusetzens    und noch etwa drei  Stunden länger auf 135   gehalten wird.

   Das  Reaktionsgemisch wird gekühlt, mit Wasser  behandelt, worauf man das<B>01</B> von dein       -j'rasser    und dem     Zinkstaubriicksta.nd    trennt  und fraktioniert destilliert. Die bei 4 mm  Druck zwischen 140 und<B>250'</B> siedende  Fraktion wird gesondert. aufgefangen.

   Sie  besteht aus einem Gemisch gesättigter     und          ungesättigter        Alkylphenole    und     Clilorallzyl-          penol,    deren     Alkylgruppen    wahrscheinlich  etwa 13     Kohlenstoffatome    enthalten.

   10 Teile  der     abdestillierten    Fraktionen des     Alkvl-          phenol-Gemisches    werden unter Rühren auf  eine Temperatur zwischen etwa<B>10'</B> C und  etwa 15   C abgekühlt, und 12 Teile 100     Q        ige          Sehwefelsälire        (Monohydrat)    langsam hinzu-    gefügt.

   so dass die Temperatur des     Re.aktions-          gelnisches        etwa    2 5 "     C'.    nicht     übersteigt.    Das       Gemisch    wird     gerührt,    bis ein Teil einer  Probe,     nach        Neutralisieren    mit Soda und       Verdünnung    mit     Wasser    bis auf 50 Teile,  eine klare Lösung ergibt.     Das        Stilfo.iierungs-          prorIliht    wird dann in ein Gemisch von etwa.

         ?0    Teilen Wasser und     -?(1    Teilen Eis ge  gossen, und zwar mit. solcher     Gesch-windig-          l:ei@.        da.ss    die Temperatur des verdünnten     Ge-          inisches   <B>30"</B> C nicht     übersteigt.    Die.     ver-          (Iiinnte        -Mischung    wird mit einer konzentrier  ten Lösung von     kaustisclier    Soda neutrali  siert, die neutrale Lösung der     Sulfona.te          nötigenfalls    filtriert und zur Trockne ver  dampft.  



  Da.,     erhaltene    Endprodukt ist ein     Ge-          inisch    von     gesättigten    und ungesättigten  <B>Alk '</B>     -,-lplienolsulfonsäuren    und     Chloralkyl-          plienoIsulfonsäuren,    wobei die     Alkylgruppen           -ahrschcinlich    im     hui#clisclniitt    etwa 13       Kolilenstoffatonie    enthalten,  Es stellt eine dunkelbraune Flüssigkeit  dar, die in Wasser. sowie in alkalischen und  sauren Lösungen löslich ist.

   Sie kann mit       Alkalien.    zum Beispiel mit     kaustiseher    Soda,       kaustischer    Pottasche.     Amnioniumhydroxyd,     neutralisiert  -erden. Das     Natriumsalz    stellt  ein     brä.unliehes    bis     weisses        Pullver    dar. das in       'N#@Tasser    und in verdünnten sauren und     a.lka-          lischen        wässerigen        Lüsun < en    löslich ist, denen  es wie das nicht neutralisierte Produkt er  höhte Oberflächenaktivität verleiht.  



       Beispiel   <I>2:</I>  Durch Chlorieren eines Kerosins gemäss  Beispiel 1 in einem     verbleiten    Kessel bei 50 .  bis das Reaktionsgemisch ein spezifische  Gewicht von 1).91 bat. wird ein rohes chlo  riertes     Kerosin    hergestellt.. Von diesem     Pro-          dulzt    werden 1511 Teile     finit    200 Teilen  Phenol gemäss Beispiel 1 zur Reaktion     ge-          hracllt.     



  Das so     gewonnene    rohe     Kondensations-          produkt    wird     finit    Wasser     gewaschen    und im  Vakuum destilliert. Die bei 3 mm Druck von  140 bis 240       übergehende    Fraktion wird       aufgefangen.    Sie ist     eiu        Geiniscll    aus .Ilzyl-           phenolen,    in dem die     Alkylgruppen    wahr  scheinlich durchschnittlich 13     Kohlenstoff-          atome    enthalten.

   Die     Alkylgruppen    sind  mutmasslich in der Hauptsache     gesättigte          Alkylkohlenwasserstoffgruppen.     



  Das gemäss Beispiel 2 gewonnene rohe  01 wird im Vakuum fraktioniert destilliert  und das bei 4 mm Druck von 175 bis 225    übergehende Destillat     wird    getrennt aufge  fangen. Zu 25 Teilen dieses Destillates wer  den unter Umrühren     und    Aufrechterhalten  einer Temperatur von 30   langsam 11,6 Teile       Chlorsulfonsäure    zugesetzt. Das Gemisch  wird noch 15 Minuten gerührt, wenn alle       Chlorsulfonsäure    zugesetzt ist. Die Tempe  ratur wird auf<B>70'</B> erhöht und 15 Minuten  darauf gehalten. Dann stürzt man das Ge  misch in 250 Teile Wasser.  



  Man kann auch 10 Teile des gemäss Bei  spiel 2 gewonnenen     Alkylphenolgemisches     rühren und 10 Teile     Schwefelsäuremono-          hydrat    (100%ige Schwefelsäure) langsam  zusetzen, so dass die Temperatur des Reak  tionsgemisches 30 bis 35   nicht überschreitet.  Das Gemisch wird dann auf 40' erwärmt  und dort gehalten, bis eine Probe in neu  tralem, saurem und alkalischem Wasser voll  ständig löslich ist und     bezw.    oder aus einer       Calciumchloridlösung    mit dem Äquivalent  von 0,224 g     Calciumogyd    je Liter keine       Calciumsalze    niederschlägt (30 bis 90 Minu  ten).

   Die Lösung ist manchmal wegen der  Anwesenheit unlöslicher Verunreinigungen  leicht trübe.  



  Die     Chlorierung    des     Petroleumkohlen-          wasserstoffgemisches    kann auf irgend einem  bekannten Wege durchgeführt werden. Der  Grad des     Chlorierens    lässt sich durch Beob  achtung der Gewichtszunahme des chlorier  ten Kohlenwasserstoffes oder der Zunahme  des spezifischen Gewichtes des Gemisches  bestimmen. Man kann verschiedene     Chlorie-          rungstemperaturen    anwenden, zum Beispiel  im Bereich von 0 bis 70  , vorzugsweise nahe  <B>50'.</B> Wenn gewünscht oder nötig, kann das  Chlorieren mit Chlorträgern, Katalysatoren  oder     Unterstützungsmitteln,    wie Phosphor  trichlorid, Jod, Sonnenlicht usw. erfolgen.

      Die     Kondensation    des     halogenierten        Xoh-          lenwasserstoffes    mit dem Phenol kann mit  Hilfe anderer     Kondensationsmittel    als Zink  chlorid (wasserfreies) durchgeführt werden,  zum Beispiel mit Metallen (wie Zink  oder     Eisen),    andern     Metallhalogeniden    (wie  wasserfreies     Aluminiumchlorid,    wasserfreies  Eisenchlorid), dehydratisierenden Säuren       (wie    konzentrierte Schwefelsäure) usw.

   Das  wasserfreie Zinkchlorid ist jedoch das. all  gemein bevorzugte     Kondensationsmittel,    da  es durchwegs zu einem gleichmässigeren Pro  dukt     und    besseren Ausbeuten führt. Die an  gewendete Menge an     Kondensationsmittel     kann     in    weiten Grenzen wechseln. Ver  wendet man wasserfreies Zinkchlorid, so ge  nügt in manchen Fällen 1 %, während     in    an  dern Fällen 5 bis 10 % oder mehr (Gewicht),  berechnet auf den     halogenierten    Petroleum  kohlenwasserstoff, gewählt werden.

   Die       Kondensation    lässt sich bei irgend einer ge  eigneten Temperatur durchführen, aber man  bevorzugt bei Zinkchlorid oder einem äqui  valenten Kondensationsmittel gewöhnlich  Temperaturen zwischen 60 und 140'.  



  Die Dauer der     Kondensation    kann gleich  falls wechseln; sie richtet sich bis zu     einem     gewissen Grade nach der Temperatur und  dem Kondensationsmittel. Benutzt man ein       Metallhalogenid    als     Kondensationsmittel,    so  ist die     Kondensation        gewöhnlich    in etwa  1 Stunde bei     Rückflusstemperatur    (an  nähernd<B>180</B>  ) oder in etwa 3 bis 6 Stunden  bei ungefähr 135   beendet. Mit wasserfreiem  Zinkchlorid lässt sich die     Kondensierdauer     auf bis zu 16 Stunden oder mehr ausdehnen,  ohne dass die Ausbeute an dem Kondensa  tionsprodukt und dessen Qualität ernstlich  leidet.  



  Das     Sulfonieren    des Kondensationspro  duktes lässt sich mit jedem geeigneten Mittel  durchführen, zum Beispiel mit Schwefelsäure  wechselnder Stärke (66       Be,   <B>100</B> %, 26 %     iges          Oleum,    65%iges     Oleum    usw.),     Chlorsulfon-          säure    und dergleichen.

   Das Sulfonieren kann  in Gegenwart oder Abwesenheit     inerter        Lö-          sungs-    oder Verdünnungsmittel, zum Bei  spiel     halogenierte        aliphatische    oder aroma-      tische     Kohlenwasserstoffe        (Tetrachlorkohlen-          stoff,        Tetrachloräthan,        Xthylendiehlorid.        Di-          chlorbenzol    usw.) erfolgen.

   Verwendet     nian     ein solches Mittel, so kann es mechanisch  oder durch Verdampfung von dein erhalte  nen     Sulfonierungsprodukt    abgetrennt wer  den. Beim Sulfonieren kann man     gewünscl:--          tenfalls        L        nterstützungsmittel    benutzen. zum  Beispiel die niederen Fettsäuren und deren       Anhydride    (wie Essigsäure,     Essigsäurean-          hydrid    usw.) oder die     Alkalimeta.llstilfate     (wie Natrium- oder     Kaliumsulfat    usw.).

   Die       Sulfonierungstemperatur    kann innerhalb wei  ter Grenzen     -\vechseln,    zum Beispiel zwischen  etwa 0   und etwa 140     ".    Man     bevorzugt.        eine     um so niedrigere Temperatur, je heftiger     das          Sulfonierungsmittel    wirkt; die bevorzugten  Temperaturen liegen zwischen etwa 15 und  90  . Gewöhnlich arbeitet man mit 35 bis  80     ",    bevorzugt jedoch bei     Schwefelsäure-          monohydrat    als     Sulfonierungsmittel    etwa-     3(1     bis 70  .  



  Die als freie     Sulfonsäuren    oder als deren  Salze     benutzbaren        Sulfonierungsprodukte     werden vorzugsweise in der     Foren    ihrer       Alka,limetallsalze        angewendet.    Diese lassen  sich in jeder geeigneten Weise gewinnen,  zum Beispiel durch Reaktion der     Sulfonate     mit einem     31etalloxyd    oder     -hydroxyd,    Am  moniak oder einer organischen Base oder  einem geeigneten Salz einer solchen, und  zwar in einer Menge, die ein neutrales Pro  dukt liefert.     Beispiele    geeigneter Basen,  Oxyde und Salze sind:

       Natrium-,        Kalium-          und        Ammoniumhydroxyde;    Natrium-, Ka  lium- und     Ammoniumcarbonate    und     -bicarho-          nate,    Ammoniak,     Magnesiumoxyd.        3tliyl-          amin,        Py        ridin,        Triäthanolamin,        Propanol-          amine,        Butanolamine,        Diaminopropanol,

          -Ätliv-          lendiamin,        Triäthvlentetramin,    Anilin,     o-          Toluidin        usw.     



  Das     Sulfonierungsprodukt    ist in der  Form von Metallsalzen oder Salzen anorga  nischer Basen gewöhnlich ein gelblicher his  weisser     zerreiblieher    Feststoff und in der  Form von Salzen organischer Basen ein vis  koses 01. Durchwegs ist das mit Metallbasen  neutralisierte Produkt in Wasser und in neu-         trafen,        sauren        oder     wässerigen  Lösungen leicht löslich und bildet farblose  oder     schwach    braun oder gelb gefärbte Lö  sungen seifiger und leichtschäumender Art.

    Gewisse Salze, wie die unreinen Salze orga  nischer     Polyamine    sind Öle, die in Wasser  unlöslich, aber in organischen Lösungs  initteln (Alkohol, Benzol,     Gasolin    usw.)     lös-          licli    sind, und sie üben ihre     Reinigungswir-          Ivung    in diesen und in wässerigen alkalischen  Lösungen (vermutlich durch     L        m@vandlung          dein        Alkalisalze)    aus.  



  Das Trocknen der     Sulfona.te    kann zum       Beispiel    in     atniospliiirisclien    oder     Vakuum-          Hordentrocknern.        Vakuumpfannen-    oder     Va-          knumdrelitroeknern,    auf atmosphärischen  oder     Vakuum-Trommeltrocknern,    in     Zerstäu-          bungstroeknern    usw. ei-folgen. Die Art des       Trockners        rie.litet    sich nach der physika  lischen Natur und     eheinischen    Beständigkeit  des Produktes.

   Die von organischen Basen  abgeleiteten     Sulfonate    werden zweckmässig       ini        Va.kuuni    getrocknet. Das     Anwendungs-          mebiet        des    erhaltenen sulfonierten Kondensa  tionsproduktes ist sehr gross: Reinigung,  Dispersion,     T)ui-chdringung,    Benetzen, Ger  ben, Herabsetzen der Oberflächenspannung,       Insektenabtötilng.        I        nkrautvertilgung,        Keim-          abtötung    usw.  



  Das Endprodukt des Verfahrens oder  seine Salze lassen sich in     lIa.ssen    einverlei  ben, die zum Beispiel folgende Stoffe ent  halten: Wasch- und     Toiletteseife,        wa.sserun-          lösliclie        Farbstoffe,        sulfurierte    Öle,     Kohlen-          ,vasserstoffe,    Ester,     Allkylamine,    gemischte  Amine, Fette, Öle, Wachse, Salben,     Alkyl-          phenole,        Ketone,    Mineralöle, Harzstoffe,       Alkylsulfate,

          organische    Säuren aromatischer  oder     aliphatiselier    Art. anorganische oder  organische Basen. anorganische Salze oder  Säuren usw.  



  Das Endprodukt des Verfahrens oder  seine Salze sind von     grossem    Werte für die  Herstellung von Dispersionen, einschliesslich  Emulsionen, Suspensionen, kolloidalen Lö  sungen für die Schaumbildung (Belüftung),       Olierfläclieuspa.nnungsvermindei2ing    und     Rei.              nigung.        insbesondere    können sie zur     $ehand-          lung    natürlicher oder künstlicher Faserstoffe,  wie Baumwolle, Wolle, Flachs, Seide, Haar,  Stroh oder andere tierische oder pflanzliche  Faser, Kunstseide, -Häute, Felle, Leder, Pa  pier, Federn usw. dienen.

   In Verbindung mit  wasserlöslichen oder wasserunlöslichen Farb  stoffen     bewirken    sie     eine    ausgezeichnete  Dispersion des Farbstoffes, geben grosse       Durchdringungskraft,    erhöhen die Gleich  mässigkeit, Brillanz und Echtheit der Farb  töne, und bewirken, dass der Farbstoff in  die Faser hineindringt.  



  Wegen ihrer hydrotropischen Beschaffen  heit sind das Endprodukt oder dessen Salze  wertvolle Bestandteile für Zusammensetzun  gen, in denen ganz oder fast ganz in Wasser  unlösliche, feste oder flüssige Stoffe in kol  loidaler Suspension oder Lösung gehalten  werden sollen.  



  Das Endprodukt oder dessen Salze lassen  sich in     Farbstoffpräparate,    zum Beispiel mit  sauren, Chrom-,     Entwicklungs-,    direkten,  Schwefel- oder     Küpenfarbstoffen    oder Ani  linschwarz oder     sogenannte        Eisfarben    usw.  einverleiben. Sie können in Bädern oder  Präparaten jeder Art zum Färben, Drucken,  Klotzen, Schablonieren, Entwickeln und der  gleichen von Faserstoffen verwendet werden,  und zwar auch in Verbindung mit wasser  unlöslichen Farbstoffen und für     künstliche     Seide enthaltendes Fasergut.  



  Bei neutraler und saurer Lösung eignet  sich das Produkt für das Bäuchen, Bleichen,  Reinigen,     Carbonisieren,    Entfetten, Trocken  reinigen, Filzen, Fertigmachen, Fetten,  Tränken, Schmieren, Schäumen, Waschen,       Mercerisieren,    Weichmachen, Abziehen, Ap  pretieren und Netzen. In sauren Bädern,       Wollecarbonisierungsbädern    oder sauren       Farbbädern    wirkt das sulfonierte Produkt in  Form seiner Salze als Säureschutzmittel.  Ihre Reinigungswirkung in saurer Lösung  ermöglicht zum Beispiel das Behandeln von  Rohwolle in einem sauren     Carbonisierungs-          bad.    .  



  Das Endprodukt scheint mit Seide und  Wolle so zu reagieren, dass es dieselben    gegen     Pleckigwerden    durch     Baumwollfarb-          stoffe    schützt. Die     Dispersions-,        Emulsions-          und        Durchdringungseigenschaften    sind aus  gezeichnet und oft ungewöhnlich gross, Prä  parate mit dem Endprodukt oder dessen Sal  zen     wirken    ausgiebig und rasch, und auch  die     Reinigungskraft    von Seifen     wird    erhöht.  



  Das Endprodukt oder dessen Salze las  sen sich auch zum gleichmässigen Nieder  schlagen künstlicher Seide im Fallbade, zum  besseren Waschen von "     Nitrocellulose    im  Tauch- und Waschbade, zur gleichmässigeren  Fadenschmierung durch ein     Spinnbad    und  zur wirksameren Reinigung mit dem Trocken  reinigungsbade verwenden. Mit einer Lösung  des Endproduktes benetzte Faserstoffe haben  ein erhöhtes     Aufsaug-        und    Absorptionsver  mögen für die zu ihrer Behandlung dienen  den Lösungen.  



  Bei     Gerbmitteln    kann das Endprodukt  vorteilhaft allein oder in     Verbindung    mit  andern Gerb- oder Behandlungsmitteln für  Leder, Häute usw. Anwendung finden.  



  Das     Dispersionsvermögen    macht das End  produkt oder     dessen    Salze wertvoll beim  Herstellen wässeriger Präparate mit     disper-          gierten    Harzen, Pigmenten, unlöslichen Stof  fen (wie     Küpenfarbstoffen),    kolloidalem  Schwefel,     Blankfig,    Russ, 'Mineralstoffen  usw. und beim Herstellen von Pigmenten,  Tinten, bildsamen Stoffen usw. Die Disper  sionen können durch Zusatz des fein zer  teilten Feststoffes in eine verdünnte oder  konzentrierte Lösung des     Sulfonierungspro-          duktes    hergestellt werden, oder dieses wird  dem Feststoffe vor Zugabe des wässerigen  Mediums einverleibt usw.  



  Das Endprodukt kann ein wertvoller Be  standteil elektrolytischer Bäder sein, denn es  bewirkt die Gleichmässigkeit der Nieder  schläge aus den Elektrolyten.  



  Das Endprodukt oder dessen Salze sind  ausserdem wertvolle Stabilisierungsmittel für       Diazonium-    und     Nitrosopräparate    und ver  hindern deren rasche Zersetzung. Sie verbin  den sich leicht     mit    den     Diazopräparaten    die  ser Art, und es entstehen beständige Ver  bindungen, die sich ohne Gefahr rascher      Zersetzung     trocknen    und     handhaben        (as-          sen.    Dementsprechend sind sie wertvoll in  Zusammensetzungen     finit        Diazonium-    oder       Nitrosopräparaten    zum Färben, Drucken,

    Klotzen und dergleichen von Faserstoffen.  



  Das Endprodukt oder dessen Salze haben  die wertvolle Eigenschaft, Gase in Flüssig  keiten zu     dispergieren    und diese leicht zum       starken    Schäumen zu     bringen.    Sie eignen sich  also für alle     Schauml>eha-ndlungsverfahren,     zum Beispiel     beint    Färben von Textilstoffen  durch Schaummethoden, zum Schutz     oxydier-          barer    Bäder (zum Beispiel reduzierter Farb  bäder), gegen Luftoxydation, beim     Schaiun-          scheideverfahren    für     Mineralien,    zum Be  lüften von     Flüssigkeiten,

      zum     Waselien        von     Gasen und für     Feuerlöschmittel.     



  Das     Emulsions-,    Dispersion- und Netz  vermögen macht das Endprodukt oder dessen  Salze zu wertvollen     Komponenten    kos  metischer Präparate, wie     Haanvasclnnitteln.     Zahn- und     iNlundreinigungsinitteln,    Toilette  seifen     usw..    wobei sie     aueli        hcimal-@tütcnd     wirken. Sie     eniulgieren    und     dispergieren    die       wirksamen    Bestandteile und     sichern        deren     innige Berührung mit den zu     behandelnden     Stellen.

   Aus dem gleichen Grunde können sie  wertvolle Bestandteile von     Bohrölen,        Sehmie    n  ölen, Lederölen, Spinnölen,     -Maschinenölen     usw. sein.  



  Sie eignen sich ferner als     Komponenten     bei     -Mitteln    und Verfahren zum     Herstellen     steriler Produkte, wie für sterile Stärke,  Leim, Holz,     Gelatine    usw.  



  Sie können wertvolle     Seifenbestandteilu     und     bezw.    oder     wertvolle    Seifenersatzstoffe,  zum Beispiel     auch    bei     Seifenfarbstoffpräpa-          raten    aller Art, sein.  



       Gewünschtenfalls    kann. man das Endpro  dukt oder dessen Salze in Gemeinschaft mit  Schutzkolloiden, wie Leim,     Gummi        arabicum     und     bezw.    oder Gelatine verwenden, wenn  es unter Bedingungen     geseliieht,    bei denen  kein Niederschlag entsteht. Das Endprodukt  oder dessen Salze besitzen auch die Fähig  keit, das ultraviolette Licht in der     Richtung       des     sichtbaren        Spektrums    zu ändern.

   Daher       können    sie     besonders    in organischen Lö  sungen. in     denen    sie löslich sind, Mitteln       zuin        Verhindern    von Sonnenbrand oder sons  tiger schädlicher     Wirkungen    ultravioletten  Lichtes einverleibt oder     niieh    für Farbstoffe  oder     Pigmente        verwendet     -erden, die dem  ultravioletten Licht widerstehen sollen.  



  Das nicht     neutralisierte    Endprodukt des       Verfahrens    ist ein wirksames     und    wertvolle  Fettverse     ifungsmittel.     



       Das    Endprodukt: oder dessen Salze lassen  sich auch als Zwischenprodukte zum Her  stellen anderer     cheniiselier    Verbindungen be  nutzen.  



       Lösungen    von Salzen des Endprodukte:  mit     organischen        Aminen    in wasserlöslichen  oder     wasserunlöslichen    organischen     Lösungs-          initteln    sind als solche oder im     Gemieh    mit  andern Stoffen besonders für die Trocken  reinigung von     Faserstoffen    geeignet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines sulfo- nierten Kondensationsproduktes, dadurch ge kennzeichnet, class man Chlor auf Petroleum destillat einwirken lässt. das unter atmosphä rischem Druck zum grössten heil bei 2\?5 bis '175 <B>'</B> C siedet, bis ein Chlorierungsprodukt entstanden ist..
    dessen Gehalt an gebundenem Chlor ?0 bis ?7 ö beträgt, dass man das er haltene Chloriernngsprodukt finit Phenol kondensiert. wobei ein Gemisch von Alkvl- plienolen entsteht, das dann mit einem Sulfo- niernngsmittel behandelt wird. Das erhaltene Sulfonierungsprodukt ist eine dunkelbraune Flüssigkeit, die in alkalischen und sauren Lösungen löslich ist.
    Sie kann finit Alkalien, zum Beispiel kaustischer Soda, sowie mit organiscben Basen neutralisiert werden. Die Alkalimetallsalze bilden gelbliche bis weisse Pulver, die ebenfalls in Wasser und in ver dünnten sauren und alkalischen wässerigen Lösungen löslich sind.
CH202246D 1934-07-31 1935-07-30 Verfahren zur Herstellung eines sulfonierten Kondensationsproduktes. CH202246A (de)

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