CH201977A - Maschine zum Übertragen photographischer Transparente. - Google Patents

Maschine zum Übertragen photographischer Transparente.

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CH201977A
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Description


      Naschine    zum Übertragen photographischer Transparente.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Ma  schine zum Übertragen eines Musters oder  Dessins auf einem photographischen Trans  parent auf einen Druckzylinder vor dem  Atzen desselben.  



  Die Übertragung von Mustern auf Druck  zylinder mittelst photographischer oder an  derer Verfahren     vorgängig    dem Atzen solcher  Zylinder, insbesondere die Übertragung kon  tinuierlicher Muster, wie solche bei Tapeten  und dergleichen     verwendet    werden, begegnet  in der Ausführung wegen des Erfordernisses  grösster Genauigkeit Schwierigkeiten.  



  Zweck der vorliegenden     Erfindung    ist  nun, eine Übertragungsmaschine zu schaffen,  mittelst welcher Bilder, Muster oder Dessins,  insbesondere fortlaufende Muster oder Dessins,  durch photographische Verfahren von photo  graphischen Transparenten auf Druckzylinder  übertragen werden können, ohne an den Ope  rator die Anforderung besonderer Geschick  lichkeit zu stellen, um ein genaues Zusammen  passen der Enden der Muster oder Dessins zu  sichern, so dass eine praktische und leichte    Vervielfältigung von Druckzylindern durch  führbar ist.  



  Erfindungsgemäss kennzeichnet sich die  Maschine dadurch, dass das photographische  Transparent in     tangentialem    Kontakt mit  dem Druckzylinder längsbeweglich angeord  net ist, welcher     seinerseits    drehbar gelagert       ist,    und dass an der Maschine eine einstell  bare     Einrichtung    vorgesehen ist,

   um während  der     gleichzeitigen    Bewegung des genannten  Transparentes und des     Zylinders    eine kleine  Differenz zwischen der     linearen    Geschwin  digkeit der ersteren     und    der Umfangsge  schwindigkeit des letzteren und damit ein  leichtes Schlüpfen an der Berührungslinie des  genannten Transparentes mit dem Zylinder  zu erzeugen.  



  Die     Zeichnung    veranschaulicht     ein    Aus  führungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des.  



       Fig.    1 ist ein     Aufriss,    mit teilweisem  Schnitt, einer Übertragungsmaschine nach der       Erfindung;              Fig.    2 und 3 sind Schnitte nach den Li  nien und 3-3 in     Fig.    1;       Fig.    4 ist ein Schaubild der Lichtquelle  und der     Pressvorrichtung    zur Sicherung des  richtigen Kontaktes zwischen der Trans  parentplatte und der Walze während der Be  lichtungsoperation;

         Fig.    5 ist ein gebrochenes Schaubild zur  Darstellung baulicher Einzelheiten und     der     Wirkungsweise eines Teils der Vorrichtung  zur Verwirklichung eines genauen     Zusam-          menpassens    des Musters auf der     Walze:          Fig.    6 ist. ein teilweiser Schnitt nach der  Linie 6-6 in     Fig.    2 zur Darstellung von  Einzelheiten der in     Fig.    4     vollständig    dar  gestellten     Presssicherungsvorrichtung:

            Fig.    7 ist eine Detailansicht zur Dar  stellung der Einzelheiten des einstellbaren  Trägers für die Lichtquelle und der     Press-          sicherungsvorrichtung          Fig.    8 ist ein     Teilaufriss    nach der Linie  8-8 in     Fig.    1 zur Darstellung von Details  der zur vorliegenden Maschine gehörenden       hlessvorrichtung    ;

         Fig.    9 ist ein Teilschnitt nach der Linie  9-9 von     Fig.    8 zur näheren Darstellung von  Details der in     Fig.    8 im     Aufriss    dargestell  ten     Pressv        orrichtung          Fig.    10 ist eine Ansicht nach der Linie  10-10 in     Fig.    1 zur Darstellung der Vor  richtung zum genauen Anzeigen einer voll  ständigen Umdrehung des Druckzylinders,  und       Fig.    11 ist eine Teilansicht der zum Ver  wirklichen des     Zusammenpassens    des Musters  verwendeten Vorrichtung.  



  Die dargestellte Maschine besitzt eine       Sockelplatte    1, vorzugsweise von schwerer       Gusskonstruktion,    mit einem Paar verlänger  ter, zylindrischer, paralleler Säulen 3.     Diese     Säulen sind nahe am Sockel durch ein Ver  steifungsjoch 5 miteinander verbunden, wel  ches Joch ein Paar     Treibspindeln    7 zum Be  tätigen der Vorrichtung zum Halten der  photographischen     Transparentplatte    trägt.  



  Unter gewissen Umständen ist es er  wünscht, wie später erwähnt, die Treibspin  deln 7 mit relativ hohen Geschwindigkeiten    zu betätigen, während es erwünscht ist. diese       Spindeln        %vährend    der normalen     Betriebs-          umstände    mit niederen     Geschwindigkeiten     zu betätigen. Demzufolge ist die dargestellte  Maschine mit einer     Antriebsvorrichtung    9 für  die Spindeln 7 versehen,      -elche    nach dem       Dual-Geschwindigkeitstyp    gebaut ist.

   Diese  Vorrichtung besitzt einen elektrischen Motor  1.1     (Fig.    2), welcher durch ein allgemein mit  12 bezeichnetes     Übersetzungsgetriebe    12 und  ein Paar Riemen 13 und 14 mit einem Paar  Antriebsscheiben 15 und 16     (Fig.    1 bis 3)       verbunden    ist. von denen     jede    auf der Haupt  <B>i</B>     atitri        iebswelle    1 1     für        die        Hebespindeln    7     lose     sitzt..

   Der Motor ist nach dem     Va.riations-          geschwindigkeits-    und Z     msteuertyp    gebaut  und eine durch einen Handgriff 20     betätig-          bare    Kupplungsvorrichtung ist zwischen den  Antriebsscheiben 15 und 16 vorgesehen, um  (las Kuppeln jeder dieser Scheiben mit der  Hauptantriebswelle 17 zu gestatten. Die  Scheibe 15 dient für den     Schnellaufantrieb     und die Scheibe 16 für den     LangSamlauf-          antrieb.     



  Die     Hauptantriebswelle    17 für die Hebel  spindeln 7 ist in Lagern 21 des Joches 5 ge  lagert und trägt an jedem Ende einen koni  schen Zahnkolben 23,     -welcher    in ein auf der  betreffenden. auf einem     Druclzlager    25 ab  gestützten     Spindel    7 befestigtes konisches  Zahnrad 24 eingreift.  



  Die Vorrichtung zum Abstützen des  photographischen Transparentes, welche ge  wöhnlich eine flache Glasplatte 26 bildet, be  sitzt einen starren Rahmen 27 von Rechteck  form, vorzugsweise aus     Gussmetall,    z. B. einer       Aluminiumlegierung.    Dieser Rahmen 2 7 ist  auf jeder Seite auf den Säulen 3 verschiebbar  gelagert und besitzt zu diesem Zwecke vier  längs den Säulen gleitbare Führungsbüchsen  29. Wie besonders aus     Fig.    3 ersichtlich ist,  ist der rechteckige Rahmen 27 mit einem       wegnehmbaren,    innern, die Glasplatte 26 auf  nehmenden Rahmen 31 versehen. Letzterer  ist vorzugsweise einstellbar auf dem Rahmen  27 angeordnet, um die Fluchteinstellung des  Transparentes 26 zu erleichtern.

   Es ist selbst  verständlich, dass ein Film, vorzugsweise ein      solcher mit hintergelegter Glasplatte, statt  der Transparentplatte 26 verwendet werden  kann.  



  Das untere Ende des rechteckigen Haupt  rahmens 27 ist mit einem Paar Verstärkun  gen 33 mit Innengewinde zur Aufnahme der  Hebespindeln 7 versehen, und es ist ersicht  lich, dass diese Spindeln ein zweckmässiges  Mittel zum Heben und     Senken    des     Rahmens     27 und des von ihm getragenen Transparen  tes mit leicht kontrollierbaren Geschwindig  keiten bilden. Bei dieser     Bewegung    dienen  die Säulen sowohl als Träger, als auch als  Führungen für den Rahmen 27. Der für       Lichtempfindlichkeit    präparierte Druck  zylinder 35 ist in     tangentialem    Kontakt mit  dem Transparent 26 (Fug. 2 und 3) dreh  bar gelagert.

   Zu diesem Zwecke besitzt die  Maschine     einen    relativ     starren        Rahmen    37     mit          gasehlitzter        Klemmhülse    39 auf jeder Seite  zum Festklemmen des Rahmens auf den Säu  len 3 (Fug. 1, 2 und 4).

   An jedem Ende des  Rahmens 37 ist ein Lager 41, zweckmässig  mit Walzen oder Kugeln, zur Aufnahme der  den Zylinder 35 tragenden Welle 42     vor-          gesehen;    die Lager 41.     sind    auf dem     Rah-          men    37 mittelst Schrauben 43 verschiebbar  angeordnet, wodurch der Zylinder 35 gegen  das Transparent und von ihm weg bewegt  werden kann, um die Erreichung eines gleich  förmigen Linienkontaktes zwischen der Ober  fläche des Zylinders 35 und der Oberfläche  des     Transparentes    26 zu ermöglichen, wenn  die     Maschine    für den Gebrauch montiert  wird.  



  In     Fig.    1, 2 und 10 sind Mittel gezeigt,       welehe    eine genaue Bestimmung einer voll  ständigen     Umdrehung    des Druckzylinders 35  ermöglichen. Zu diesen Mitteln gehört ein  auf das eine Ende der Zylinderwelle 42 ge  klemmter und an seinem     äussern    Ende mit  einem Auge 47     versehener    Arm 45, in wel  chem Auge     ein.        Fadenkreuz    49 angeordnet     ist.     Das äussere Ende des Armes 45 ist so be  schaffen, dass es sich durch ein mit ihm zu  sammenarbeitendes stationäres Organ 49 be  wegen kann,

   welches teils von     einer    der  Klemmhülsen 39 für den     Walzentragrahmen       37 (Fug. 10) getragen wird und teils mit ihm  ein     Stück    bildet.  



  Dieses mit dem Arm 45 zusammenarbei  tende Organ besitzt ein Okular 51 und ein  mit dem Fadenkreuz 48 am Ende des Armes  45     zusammenwirkendes    Fadenkreuz 52.  Wenn gewünscht, kann ein Beleuchtungs  mittel als Hilfsmittel zur Bestimmung der       Koincidenz    der Fadenkreuze vorgesehen sein.  Der Arm 45     ist        vorzugsweise    mittelst einer  Klemmschraube     wegnehmbar    auf dem Ende  der Welle 42 befestigt, um die Handhabung  der Walze zu erleichtern, und ist zweckmässig  gelenkig, um eine Einstellung des Faden  kreuzes zu gestatten.  



  *Wie oben darauf hingewiesen wurde, ist  es zur Sicherung einer genauen Übertragung  des Bildes oder Dessins des Transparentes 26  auf die präparierte Oberfläche des Zylinders  35 absolut erforderlich, während der Belich  tung einen guten Linienkontakt zwischen dem  Transparent und dem Druckzylinder zu  sichern. Dieses Erfordernis macht es wün  schenswert, ein Mittel zum Anpressen des  Transparentes an die Walze vorzusehen.  Beim dargestellten Beispiel weist dieses Mit  tel ein Paar nachgiebig gelagerte     Pressorgane     53, vorzugsweise aus hartem Fiber oder ähn  lichem Material, auf, welche auf der Rück  seite der     Glasplatte    6 leicht gleiten.

   Wie be  sonders     Fig.    3, 4 und 6 zeigen, sind diese  Organe im allgemeinen     L-förmig    und nahe  beieinander angeordnet. Um über die ganze  Fläche der     Berührung    des Transparentes und  des Zylinders 35     einen    guten Kontakt zu  erreichen, sind die     Pressorgane    53 von  schwingbaren Armen 54 getragen, von denen  jeder durch eine mittelst einer Schraube 56  regelbare Feder 55 gegen das Transparent  26 gedrückt wird.  



  Die Arme 54 sitzen drehbar auf Achsen  57, die ihrerseits in einem aus einem Paar  paralleler Tragglieder 59 und zwei     End-          platten    61 (Fug. 4) bestehenden Rahmen ge  lagert sind. In diesem Rahmen sind auch die  Federn 55 und Regulierschrauben 56 ange  ordnet.

        Während es absolut notwendig ist, einen  guten Kontakt     zwischen    dem Transparent 26  und der präparierten Oberfläche der Walze  35 während der Übertragung zu sichern und  einen solchen Kontakt durch die     Anwendung          von        nach,-        ziebig        abgestützten,

          auf        der        Rück-          seite    des Transparentes in der Nähe des Be  reiches des     Frontaktes    des Zylinders und des  Transparentes     wirkenden        Presssicherungs-          orga.ne    zu erreichen, ist es     unerwünscht,    einen  solchen     Pressdruck    auf die Rückseite des  Transparentes auszuüben, wenn der Zylinder  nicht in die     111aschine        eingelegt    ist, indem  dann die Möglichkeit eines     Brechens    der Glas  platte 26 besteht.

   Um dies zu verhindern, ist  ein Paar exzentrisch gelagerter Wellen 63       (Fig.    3, 4 und 6) angeordnet, welche be  stimmt sind, auf die hintern Teile 65 der die       Pressorgane    53 tragenden Arme 51 zu wirken  und die Organe 53 von dem Transparent ab  zuheben. Jede Welle 63 besitzt am     äussern     Ende einen     Sechskantkopf        63a    zum     Ansetzen     eines Schlüssels oder Handgriffes und.     zum     Drehen der Welle 63. Die Lager     umschliessen     die Wellen 63 genügend satt, um letztere in  der eingestellten Lage festzuhalten..

   Wenn  so ein Aufheben des Druckes auf die     Press-          organe    53 gewünscht wird, ist es nun nötig.  die Wellen 63 um zirka 90   zu drehen Lind  dadurch die     Pressorgane    53 von der     hintern     Fläche der     Transparentplatte    26 abzuheben.  



  Die einander zugekehrten Teile der     Press-          organe    53 bilden einen relativ schmalen     Spall     66, dessen Weite die     Breite    des auf das  Transparent 26 und auf den Zylinder fallen  den     Liehtstra.hls    begrenzt. Es ist daher er  wünscht, dass diese Organe zum Beispiel  durch Schrauben<B>67'</B> einstellbar montiert  sind,     tim    die     Breite    des Schlitzes nach     M7alil     verändern zu können.

   Die zulässigen Gren  zen der Breite des Schlitzes 66 hängen     voii          Jer    Grösse des zu     belichtenden    Zylinders  und der Feinheit der     Bestimmun,--    ab,     welche     im fertigen Druckzylinder erforderlich. ist.  Es ist natürlich erwünscht, den Schlitz mög  lichst breit zu wählen. um die für die Be  lichtung benötigte Zeit auf ein     Minimum    her  abzusetzen.

   Für einen Zylinder von 15 cm    Durchmesser ist es im allgemeinen möglich,  eine Schlitzbreite von 0,2 cm anzuwenden  und für einen Zylinder von 35 cm     Durch-          inesser        beträgt    die Schlitzbreite     zweckmässig     0,38 cm. Bei einer grösseren Schlitzbreite be  steht eine Tendenz zur Punktreduktion wäh  rend des     Druckens    des Zylinders.  



  Es ist     erwünscht.    dass der Rahmen zum  Tragen der     schlitzbestimmenden        Pressorgane          einstellbar    angeordnet ist, um das Aufstellen  der Maschine zu erleichtern, und damit die       Maschine    zweckmässig eingestellt werden  kann, wenn sie installiert wird.

   Zu diesem       Zwecke    sind die     Endteile    61 des Rahmens 59,       6lnmi.t        Federn        G')        (F'ig.    4 und 7)     versehen,           -elche    in entsprechenden Nuten von     zut-          schen    den Rahmenteilen 61 und den Klemm  hülsen 39 angeordneten Platten     70    eingreifen.  In letztere geschraubte Kopfschrauben 71  und     Schlitze    72 in den     Endteilen    61 ermög  lichen eine Vertikaleinstellung     des    Rahmens  59, 61.

   Eine Horizontaleinstellung des Rah  mens 59, 61 wird durch eine analoge     Nut-          und        Federanordnung    73 in den Klemmhülsen  der     Zwischenplatten    70 erreicht     (Fig.    2, 7  und 9). Es ist ersichtlich, dass diese An  ordnung ausserordentlich anpassungsfähig ist  und eine leichte und     zweckmässige    Einstel  lung des Rahmens 59, 61 und der von ihm  getragenen Teile in vertikaler und horizon  taler     Richtring    gestattet.  



  Die Belichtungsvorrichtung 77 ist     uri-          mittelbar    hinter den den Lichtschlitz 66     be-          stimmenden        Pressorganen    53 angeordnet und  besitzt im     dargestellten    Beispiel ein     Reflek-          tiergehä.use        niit        'NVasserkühlinantel    und     dop-          pelwandigem        Hinterteil    79     (Fig.    3), in wel  chem symmetrisch     angeordnete    Bogenlampen  81 untergebracht sind.

   Das     Reflektorgehäuse     steht mit     einem    im Querschnitt keilförmigen,  ebenfalls mit     Wasserkühlmantel    versehenen  Stück 83     (Fig.    3 und 4) in Verbindung. In  folge der Keilform des     Stückes    83 wirft das       Reflektorgehäuse    ein schmales, konzentriertes  Lichtstrahlenbündel durch den     Schlitz    66  und das Transparent auf die     präparierte     Fläche des Zylinders längs der Fläche der      Berührung des Transparentes mit dem Zy  linder.  



  Der     Wasserkühlmantel    um das keilför  mige Stück 83 des Reflektors reicht ganz  nahe bis an     die        Pressorgane    53 zur Herstel  lung eines guten Kontaktes zwischen dem  Transparent und der Walze 35 heran, wo  durch die Fläche der Berührung zwischen  dem Transparent und dem belichteten Zy  linder 35 kühl gehalten wird und die Mög  lichkeit des     Berstens    des Transparentes wäh  rend des Betriebes der Maschine vermieden  wird. .  



  Die Lichtquelle wird unabhängig von den  andern Vorrichtungen mittelst einer Säule  85     (Fig.    3) getragen und zur Vermeidung  einer übermässigen     Erwärmung    des Raumes,  in welchem die Lichtquelle angeordnet ist,  ist das     Gehäuse    77 auf seiner Innenseite mit  einem Isolierbelag 87 und oben mit einem       Kamin    87a versehen. Wenn     gewünscht,    kann  nebstdem ein Ventilator verwendet werden.  Beim Betriebe der Maschine wird Wasser  oder ein anderes     Kühlmittel    ständig durch  den Kühlmantel um das Keilstück 83 des       Reflektorgehäuses    und durch den Kühl  mantel des hintern Teils 79 des Reflektor  gehäuses zirkulieren gelassen.  



  Es ist eine     wohlbekannte    Tatsache, dass  es sehr schwierig, wenn nicht praktisch un  möglich ist, eine photographische     Platte    oder  ein Transparent von genügend genauer Grösse  herzustellen, um ein Zusammenpassen des  Dessins oder Musters zu sichern, welches auf       .einem    solchen     Transparent        während    einerdi  rekten Übertragung     gebildet    wird, wie es  durch die vorliegende Erfindung beabsichtigt  ist.

   Im allgemeinen     ist    es möglich, ein sol  ches Transparent     innerhalb    Grenzen in der  Nähe von   0,05 cm zu erstellen, und wäh  rend     unter    gewissen Umständen eine grössere  Genauigkeit erreicht werden kann, so erfor  dert eine solche grössere Genauigkeit unge  wöhnliche Geschicklichkeit seitens des Opera  tors und einen erheblichen Zeitaufwand.

   Ein  Fehler in der Nähe von 0,013 cm oder mehr  im     Zusammenpassen        eines        kontinuierlichen          Dessins    auf     einem    Druckzylinder macht einen    solchen     Zylinder    zum Drucken     kontinuier-          licher    Muster vollständig unbrauchbar,     aus     dem Grunde, weil die Ungenauigkeit     mit    ge  nügender Deutlichkeit die Bildung eines  höchst störenden Fehlers auf dem bedruckten  Bogen aufzeigt.  



  Die vorliegende Maschine gestattet jedoch  die Erreichung eines praktisch vollkommenen       Zusammenpassens    durch direkte     Übertragung     innerhalb der Grenzen, für welche die photo  graphische Platte zweckmässig hergestellt  werden kann. Die Mittel zur     Verwirklichung     dieses     Zusammenpassens    sind besonders in       Fig.    1, 2 und 5 dargestellt und enthalten ein  auf der den Druckzylinder 35 tragenden  Welle 42     befestigtes    Zahnrad 891 mit relativ  schmalen, schraubenlinienförmig geschnit  tenen Zähnen.

   Die Zähne greifen in eine ein  stellbar montierte     Zaunstange    91 mit entspre  chend schraubenlinienförmigen Zähnen von  gleichem Winkel     (Fig.    5). Zweckmässig sind  die Zähne des Rades 891 und der Zahnstange  91 in einem Winkel von 15   geschnitten.

    Die Zahnstange 91 ist auf dem     Hauptrahmen     27 des Transparentträgers durch ein, zwei       Einstellschrauben        912einsch@liess@endes    Trag  organ horizontal einstellbar abgestützt und  ist unabhängig vom Tragorgan in einer Ver  tikalebene um eine Mittelachse innerhalb be  stimmter Grenzen schwenkbar, wobei auf dem       Hauptstützrahmen    27 angeordnete Ein- und  Feststellschrauben 93 die     Verschwenkung    der  Zahnstange 91 und damit deren Vertikalein  stellung     bewirken.    Der     Teilkreisdurchmesser     des Rades 891 ist genau derselbe wie jener des  Zylinders 35, und es ergibt sich hieraus un  mittelbar,

   dass     relative    Differenzen zwischen  der Umfangsgeschwindigkeit des Zylinders  35 und der     geradlinigen    Geschwindigkeit des  Transparentes 26 durch Drehung der Zahn  stange 91 nach der einen oder andern Seite  in bezug auf die Vertikale korrigiert werden  können.

   Eine     Verschwenkung    der Zahnstange  91" in     Uhrzeigerrichtung,    wie durch gestri  chelte Linien in     Fig.    11 angedeutet,     bewirkt,     dass die Umfangsgeschwindigkeit des Zylin  ders 35 die     lineare    Geschwindigkeit des       Transparentes        überschreitet    und     umgekehrt.         Diese,

   wenn auch sehr kleine Differenz  in den relativen Geschwindigkeiten der Be  wegung von Zylinder und Platte resultiert in  einem sehr geringen Schlüpfen zwischen den  sich berührenden Flächen des     Transparentes     26 und der Walze 35 und macht die Ver  wirklichung des genauen     Zusammenpassens     des Dessins durch Kompensation der rela  tiven Differenzen in der Länge des Dessins  auf dem Transparent und der Umfangslänge  der zu belichtenden Walze möglich. Dieser  Vorgang wird nachstehend noch eingehender  beschrieben werden.  



  Während die vorliegende Maschine im  stande ist, ziemlich wesentliche     Differenzen     zwischen der Länge des Dessins auf dem  Transparent 26 und der     Umfa.ngslängc    des  zu belichtenden Zylinders zu kompensieren,  werden die besten Resultate erreicht, wenn  die Länge des Dessins so nahe als möglich  der Umfangslänge der Walze gleich gehalten  wird. Zu diesem Zwecke besitzt die vor  liegende Maschine eine Vorrichtung zum ge  nauen Bestimmen der Umfangslänge des  durch das Transparent hindurch zu belich  tenden Zylinders.

   Diese Vorrichtung besitzt  eine auf dem Tragrahmen 27 für das Trans  parent 26 vertikal einstellbare Skala 95       (Fig.8    und 9) und ein auf einem der mit  dem Zylinderträger ein Stück bildenden  Klemmorgan 39 montiertes, mit der Skala 95  zusammenarbeitendes Okular<B>97.</B>  



  Um die Umfangslänge eines     Drriclzzylin-          ders    35 zu messen, wird dieser Zylinder auf  seinen Lagern 41 in Stellung gebracht, die  Zahnstange 91 in die vertikale Stellung be  wegt und das Rad 89' mit der Zahnstange 91  in Eingriff gebracht.  



  Hierauf wird der Arm 45 mit dem Faden  kreuz 48 mit dem ortsfesten Fadenkreuz 52  entweder durch     Einstellung    der     Scharnierver-          bindung    des Armes 45 oder durch Hebung  oder Senkung des Rahmens 27 des Trans  parentträgers in     Koineidenz    gebracht.     Bei     genauer     Koincidenzeinstellung    der Faden  kreuze wird die Skala 95 mit ihrem     obern     Nullpunkt mittels der Schraube 99 und des    Okulars 9 1 auf das Fadenkreuz eingestellt.

    Dann wird die     -Maschine    betätigt, um den  (las Transparent tragenden Rahmen 2 7 so  viel zu heben, um genau eine vollständige  Umdrehung des Zylinders 35 zu     bewirken,     was durch Einstellung der beiden Faden  kreuze 48 und 52 in     Koincidenzstellung        be-          stimmt        werden        kann.        Die        genaue     des Zylinders kann dann direkt auf der  Skala 95 abgelesen  -erden.

   Es ist. darauf       liirrzuweisen.    dass die Umfangslänge von so  gar sehr genau bearbeiteten     Drucl:zy    lindern  um einige Tausendstel variieren wird, und  dass es daher sehr     wichtig    ist. eine Fein  messung der     ITrnfangslänge    zu besitzen.  



  Nachdem die genaue Umfangslänge des  Zylinders     bestimmt    ist. wird ein photogra  phisches Transparent von geeigneter Grösse  hergestellt. wobei alles     daran    zu setzen ist.  um eine photographische Reproduktion des  auf den Zylinder zu übertragenden Dessins,  Bildes oder Musters zu sichern, welche eine  der Umfangslänge der Walze genau entspre  chende Länge besitzt.

   Wie oben erwähnt, ist  es praktisch unmöglich, ein Transparentbild  zu erzeugen, dessen Länge genau gleich ist,  wie die U     mfangslänge    des Zylinder, und das  fertige Transparent wird wahrscheinlich  etwas fehlerhaft sein, obschon der Fehler, es  sei denn, dass eine ungewöhnliche Nachlässig  keit seitens des Operators vorliege, nicht       grösser    als       0,45    cm sein     sollte.     



  Nachdem das Transparent vorbereitet ist,  wird eine Bestimmung der Länge des darauf  reproduzierten, auf den Druckzylinder zu  übertragenden Dessins oder Musters vor  genommen. Die überschüssigen Teile des  Transparentes an jedem Ende desselben wer  den dann durch geeignete Mittel heraus  geschafft oder überdeckt, wozu zweckmässig  Streifen eines undurchsichtigen Films ver  wendet werden können.

   Diese Streifen dienen  dazu, die     Zusammenpassgrenzen    des Dessins  oder Musters auf dem auf den     Drucli:zvlinder     zu übertragenden     Transparent    zu bestimmen,  und die Längsdifferenz     nvischen    den beiden  Streifen wird von der Umfangslänge des Zy  linders um den während des Her;stellungs-           'c,organges    des Transparentes     entstandenen     Fehler differieren.  



  Alsdann wird der präparierte Zylinder,  auf welchen das Dessin oder     Muster    über  tragen werden soll, auf den Traglagern 41  in Stellung gebracht, und diese Lager werden  durch die Schrauben 43 eingestellt, um die  Oberfläche des Zylinders in     tangentialen     Kontakt mit der Oberfläche des Transparen  tes und gleichzeitig das Rad 89' mit der  Zahnstange 91 in Eingriff zu bringen.

   All  fällige von Differenzen in der Dicke des  Transparentes herrührende Unstimmigkeiten  in den relativen Stellungen des Rades 89'  und der Zahnstange     können    durch die     einen     Teil des     Zahustangensupports    bildenden  Horizontaleinstellschrauben 92 kompensiert       werden.    Hierauf werden die     Egzenterwellen     63 so gedreht, dass die     Pressorgane    53 mit der  Rückseite des Transparentes     in    Berührung  kommen, wodurch ein guter Linienkontakt  zwischen der Oberfläche des Druckzylinders  und der Filmseite des Transparentes während  der     Belichtung    gesichert wird.

   Es wird an  genommen, dass die Breite des Schlitzes 66  und die Spannung der Andruckfedern 55 für  die     Pressorgane    53     vorgängig    auf die ge  wünschten Werte eingestellt     worden    sind.  



  Die die beiden     undurchsichtigen    Streifen,  welche die obern und untern     Zusammenpass-          organe    des Dessins auf der Transparenz be  stimmen,     trennende        Distanz    wird nach der       Anbringung    der Streifen auf dem Trans  parent gemessen und nach Feststellung dieses  Wertes ist es eine einfache Sache, die Zahn  stange 91 vertikal     einzustellen,    um die klei  nen Differenzen zwischen der Länge des Des  sins und der Umfangslänge des Druckzylin  ders zu kompensieren.

   Es ist natürlich leicht  möglich, die Zahnstange zu     kalibrieren    als       Hilfsmittel    zu dieser     Kompensation.     



  In gewissen Fällen kann es erwünscht  sein, eine Probebelichtung des Teils des       Druckzylinders,    an welchem das Zusammen  passen bewirkt wird, vorzunehmen, aber ge  wöhnlich ist ein geübter Operator imstande,  die richtige Einstellung der Zahnstange zu  bewirken, um ein vollkommenes Zusammen-    passen im belichteten Zylinder ohne experi  mentelle oder     vorgängige    Verfahren, zu  sichern.  



  Wenn die     Einstellung    der Zahnstange 91  vollendet ist, wird der Transparentträger in  seine     Tiefstellung    zurückgebracht, um den  obern, undurchsichtigen Streifen über den  Schlitz 66 zu bringen. Die     Maschine    ist     dann     in der Bereitschaftsstellung     zur    Belichtung.  Die Kupplung wird auf     Langsamlauf    einge  stellt, die Lichtquelle in Funktion gesetzt  und der Antriebsmotor angelassen.

   Der Be  lichtungsvorgang schreitet automatisch bis  zur     Vollendung    vorwärts und das Trans  parent wird in     tangentialem    Kontakt mit dem       Druckzylinder    um eine genügende Strecke  längsbewegt, um den untern undurchsich  tigen     Streifen    über den Schlitz 66 zu brin  gen. Alsdann wird die Maschine entweder  durch Handbetätigung des Motors     und    der  Lichtschalter, oder durch einen automa  tischen Ausschalter abgestellt.

   Das zusam  menwirkende Getriebe 89', 91 sichert     ein    ge  naues     Zus:ammenpa-ssen    durch die     Ermög-          lichung    einer leichten,     gleichförmigen        Schlüp-          fung    zwischen dem Transparent und dem  Druckzylinder während der     Belichtungs-          operation.    Die richtige Geschwindigkeit der  Bewegung     zur        Verwirklichung    einer zufrie  denstellenden Belichtung des präparierten  Zylinders wird natürlich durch Versuch be  stimmt werden, und muss,

   wenn einmal für       ein    besonderes     Präpariermaterial        und    eine be  stimmte Dichtigkeit des Transparentes fest  gestellt, nicht geändert     werden.     



  Nach der     Belichtung    wird der Zylinder  auf irgend     eine    zweckmässige Weise, z. B.  durch     Eintauchen    oder Drehen in     einem          Ätzsäurebad,    geätzt. Da bei der Maschine  nach der vorliegenden     Erfindung    kein Koh  lengewebe verwendet wird, ist es wünschens  wert, dass das Transparent einen Schirm  oder ein anderes     Mittel    als Träger für das  am Druckzylinder angewandte     Farbabstreich-          messer    besitzt.  



  Aus dem obigen ist ersichtlich, dass durch  die     Erfindung    eine neue und verbesserte       Übertragungsmaschine    geschaffen wird, wo-      bei Druckwalzen zum Gebrauch beim     Druk-          ken    kontinuierlicher Muster oder dergleichen  durch relativ ungeübtes Personal zweckmässig  und leicht hergestellt werden können.

   Die  Maschine ist im Betriebe zur Hauptsache  nicht     fehlbedienbar;    wenn richtig eingestellt,       kompensiert    sie die Fehler in Dimensionen,  welche sich - in der Herstellung von Trans  parenten einschleichen, und sie macht die  lästigen und unbefriedigenden Kohlen  gewebemethoden des früheren     Standes    der  Technik unnötig, während sie gleichzeitig ein  viel     zufriedenstellenderes    Zusammenpassen  verwirklicht.  



  Ferner ist es durch die Verwendung die  ser Maschine möglich, praktisch eine be  liebige Anzahl von Walzen, welche dem  Wesen nach Duplikate zu einander sind, her  zustellen. Wenn die     ungeätzten    Zylinder  durchwegs auf Grösse maschinell genau be  arbeitet werden, können sie von dem gleichen  Transparent hergestellt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Maschine zum Übertragen eines photogra phischen Transparentes auf einen Druck zylinder, dadurch gekennzeichnet, dass das photographische Transparent in tangen- tialem Kontakt mit dem Druckzylinder längsbeweglich angeordnet ist, welcher sei nerseits drehbar gelagert ist, und dass an der Maschine eine einstellbare Einrichtung vor gesehen ist, um während der gleichzeitigen Bewegung des genannten Transparentes und des Zylinders eine kleine Differenz zwischen der linearen Geschwindigkeit der ersteren und der Umfangsgeschwindigkeit des letz teren und damit ein leichtes Schlüpfen an der Berührungslinie des genannten Transparen tes mit dem Zylinder zu erzeugen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die die Schlüpfung hervorbringende Einrichtung ein Getriebe in sich schliesst, welches den Druckzylin der und die Mittel zum Abstützen und Bewegen des Transparentes mechanisch miteinander verbindet, welches Getriebe ein Zahnrad und eine Zahnstange auf weist, durch deren Verstellung in bezug aufeinander die gewünschte kleine Dif ferenz zwischen der Umfangsgeschwindig keit des Zylinders und der linearen Ge schwindigkeit des Transparentes erzielbar ist. 2. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Anzeigemittel vor gesehen sind, welche eine genaue Bestim mung einer vollständigen Umdrehung des Druckzylinders gestatten. 3.
    Maschine nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigemittel einen am Druckzylinder befestigten und mit ihm rotierenden Arm mit Fadenkreuz umfassen, welch letzteres mit einem zwei ten, von einem stationären Lager für den Zylinder getragenen Fadenkreuz zusam men zu arbeiten vermag. 4. Maschine nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in Verbindung mit den Anzeigemitteln betätigbare llessorgane vorgesehen sind, um die Umfangslänge des Zylinders direkt ablesen zu können.
CH201977D 1937-03-13 1937-10-20 Maschine zum Übertragen photographischer Transparente. CH201977A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3000083A1 (de) * 1979-02-14 1980-08-28 Apr Europ Sa Nv Verfahren und vorrichtung zur herstellung nahtloser druckwalzen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3000083A1 (de) * 1979-02-14 1980-08-28 Apr Europ Sa Nv Verfahren und vorrichtung zur herstellung nahtloser druckwalzen

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