CH201666A - Verfahren zum Empfang periodischer Hochfrequenzimpulse. - Google Patents

Verfahren zum Empfang periodischer Hochfrequenzimpulse.

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CH201666A
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Description


  Verfahren zum Empfang periodischer     Hoehfrequenzimpulse.       Die Impulspeilung gestattet eine nacht  effektfreie Peilung durch Trennung des  durch Bodenwellen ausgestrahlten Zeichens  (Hauptimpuls H) von dem durch     Raumwel-.          len    ausgestrahlten, von der Ionosphäre zu  rückgebeugten Zeichens (Echo     E).    Diese  Trennung geschieht in bekannter Weise da  durch, dass man die beiden in einem bestimm  ten Zeitabstand aufeinander folgenden Zei  chen durch eine Zeitablenkung auf dem  Schirm einer     Braunscheu    Röhre sichtbar  macht.

   Um die in der Handhabung unprak  tische     Braunsche    Röhre durch ein     Messinstru-          ment    ersetzen zu können, hat man vorgeschla  gen, den Empfang     beispielsweise    durch eine  negative     Vorspannung    oder dergleichen für  die Zeit     t2,    die zwischen zwei aufeinander  folgenden     Hauptimpulsen    liegt, zu verriegeln,  und nur zu öffnen für die Zeit     t,,    in der der  Hauptimpuls eintrifft     (Fig.    1).  



  Der Nachteil dieser Methode besteht  darin, dass die Verriegelung oder Öffnung    des Empfängers durch Impulse erfolgen muss,  die synchron zu den     Senderimpulsen    sind, die  Hauptimpulse aber im Falle der Minimum  peilung verschwinden.  



  Erfindungsgemäss soll zur     Trennung    von       Hauptimpuls    und Echo ein Verfahren ver  wendet     werden,    bei dem eine Verriegelung  des Empfängers nicht erforderlich ist, son  dern die Trennung von     Hauptimpuls    und  Echo auf der     Unterscheidung        zwischen    ko  härenten und inkohärenten     Schwingungen     aufgebaut ist. Dieses Verfahren     wird    an fol  genden an einem Beispiel näher erläutert.  



  Der empfangenen     Hochfrequenz    wird im  Empfänger eine zweite Hochfrequenz über  lagert, so dass eine     niederfrequente        Schwe-          bung    entsteht. Setzt man voraus, dass der Im  pulssender so getastet wird, dass die Hoch  frequenz bei jedem Impulszeichen in der  Phase schwingt, die sie haben     würde,    falls  der Sender dauernd schwingen würde (ko  härente Schwingungen), so besteht die aus-      gestrahlte Hochfrequenz aus einer Trägerfre  quenz mit einer Reihe von diskreten Seiten  frequenzen, die gegen die Trägerfrequenz und       untereinander        einen    Abstand haben, der  gleich der Impulsfrequenz ist (z. B. 300 Hz).

    Eine derartige     Tastung    erreicht     man    dadurch.  dass man nicht den Sender bei jedem Zeichen  neu     anschwingen        lä.sst,    sondern man lässt ihn  dauernd schwingen und tastet nur     das    als  Verstärkungsrohr geschaltete Ausgangsrohr.  Im Empfänger wird nun den von der Antenne  aufgenommenen hochfrequenten     Sch-vingun.-          gen    eine konstante Hochfrequenz     überlagert,     die annähernd gleich der Trägerfrequenz ist.

    Es entstehen auf diese Weise     niederfrequente          Schwebungen    zwischen der lokal erzeugten  und der empfangenen Hochfrequenz; ist, die  Frequenz des lokalen     Oszillators    beispiels  weise lt     -I--        tzl    und bezeichnet man die Impuls  frequenz mit     n.,    (300 Hz), so dass also die  Seitenfrequenzen erster Ordnung der emp  fangenen Hochfrequenz     lz        --        7a.2        bezw.        h.        -E-        ft:

  "     sind, so     ensteht    hinter dem     Hochfrequenz-          gleiehrichter    u. a. die niederfrequente     Schwe-          bungsfrequenz        rzl-zz@,    die eben der     K.ombina,-          tion    der Frequenz des lokalen     Oszillators          lz        +        rzl    mit der einen Seitenfrequenz     h        -f-        n_     der Strahlung entspricht.

   Diese     Schwebungs-          frequenz        n,   <I>-</I>     -n.=    kann durch     Niederfre-          quenzfilter    von den übrigen     niederfrequenten     Kombinationsfrequenzen zwischen der Im  pulsfrequenz und deren Oberschwingungen  befreit und einem     Messinstrument    zugeführt  werden.  



  Setzt man voraus, dass der Impulssender  nicht so getastet wird, dass er bei jedem Im  puls in der richtigen Phase     anschwingt,    son  dern so, dass seine     Phasenlage    willkürlich ist.  (was z. B. eintritt, wenn man die Schwin  gungen des Senders nach jedem Zeichen zum  Aussetzen bringt und ihn bei jedem neuen  Zeichen wieder frisch     anschwingen    lässt), so  strahlt der Sender nicht wie im ersten Falle  ausser der Trägerwelle diskrete Seitenfre  quenzen aus, sondern er strahlt ein Frequenz  spektrum aus, das sich von der Frequenz  Null bis zur Frequenz unendlich erstreckt.

    Dieses hat seinen Ursprung darin,     dass    man    den zuerst geschilderten Fall (kohärente  Schwingung) in erster Annäherung auffassen  kann als eine mit der Impulsfrequenz     n.    in  der Amplitude modulierte kohärente Sinus  schwingung. Der Strahlung liegt dann eine  reine     Sinusschwingung    zu Grunde, die durch  die     tllodula.tion    eine zusätzliche Periodizität  erhält. Das     Frequenzspektrum    besteht daher  aus der Trägerwelle mit diskreten Seiten  frequenzen.

   Im zweiten Falle verbietet der  Umstand, dass bei jedem neuen Impuls der  Sender mit willkürlicher Phase     anschwingt,          eine    Periodizität im     Frequenzspektrum.    Dem  entsprechend ist die Strahlung, da es phasen  mässig für das     Wiederanschwingen    des Sen  ders bei jedem Impuls beliebig viele     Möglieh-          kciten    gibt. nicht durch eine     Fouriersche     Reihe, was zu dem     Spektrum    diskreter Fre  quenzen führen     würde,    dargestellt, sondern  durch ein     Fouriersches    Integral.

   Betrachtet  man jetzt die Kombinationsfrequenzen, die  sich im Empfänger bei der Überlagerung mit  der konstanten Frequenz     h.        +        j?,    ergeben  können, so erkennt man, dass sich keine inten  sive     Schwebungsfrequenz        n.,    -     n <     wie im  vorangegangenen Falle erzeugen     lässt,    da im  zuerst geschilderten Falle die Frequenz       lr,        +        n.   <I>,</I> eine bevorzugte Frequenz darstellt  (erste Seitenfrequenz),

   im zweiten Falle aber  die Frequenz<I>h</I>     +        n.    keine bevorzugte Fre  quenz ist, vielmehr irgendeine Frequenz des  kontinuierlichen Spektrums.  



  In Analogie zu den oben     betrachteten     Fällen kann das erfindungsgemässe Verfahren  eine Trennung von     Iiauptimpuls    und Echo  durch Nutzbarmachung der     Schwebungsfre-          quenz   <I>n, -</I>     n_    erzielen. Es ist dazu erforder  lich, dass der Sender, wie im ersten Beispiel,  kohärente     Hochfrequenzimpulse    ausstrahlt.  Dann ist es im Empfänger möglich, durch  Überlagerung für den Hauptimpuls die ge  wünschten     Schwebungen    zu erzeugen. Die  Impulse des Echos stellen aber keine kohä  renten Schwingungszüge dar. Die Phase der  Hochfrequenz des reflektierten Strahls wird  von der Länge des Weges abhängig sein. den  der Strahl zurückgelegt hat.

   Die Weglänge  ist durch die Höhe der reflektierenden           Schicht    gegeben. Diese ist aber nicht kon  stant, sondern fortgesetzten     kurzzeitigen     Schwankungen     unterworfen,    die eine der  Wellenlänge umgekehrt proportionale zeit  liche Phasendrehung hervorrufen. Infolgedes  sen hat der     reflektierte    Strahl eine ähnliche  Charakteristik, als ob er von einem inko  härent schwingenden Sender ausgestrahlt  würde.

   Dem     Niederfrequenzfilter,    das auf die  Frequenz     n,   <I>-</I>     n2    abgestimmt ist, wird daher  nur der     Hauptimpuls    Energie zuführen, das  Echo liefert praktisch     keine    Spannung dieser  Frequenz. Es ist also möglich, durch Dre  hung des Peilrahmens den Hauptimpuls, d. h.  den hinter dem     Niederfrequenzfilter    und  Gleichrichter sich ergebenden     Output    zu Null  zu machen, ohne dass das Echozeichen auf die  Peilung einen Einfluss hat.  



  In     Fig.    2 ist das     Prinzipschaltbild    einer  derartigen Peilanlage angegeben. Die vom  Peilrahmen     a    aufgenommene Hochfrequenz  energie gelangt in den Empfänger b, der ein  Geradeaus- oder     Zwischenfrequenzempfänger     sein kann.

   Sein     Hochfrequenzgleichrichter    ist  als Stufe c besonders     herausgezeichnet.    Bei       c    wird die im     Oszillator    d erzeugte örtliche  Hochfrequenz überlagert.     Hinter    dem Gleich  richter c entsteht die     Schwebung        n1    -     n2,    die  in dem     Niederfrequenzfilter    e ausgesiebt und    von dem Instrument f angezeigt wird. Als In  dikator kann ein Telephon oder auch ein be  liebiges     Wechselstrominstrument    dienen.  



  Zu den Ausdrücken "kohärent" und     "in-          kohärent"    vergleiche     "Barkhausen",    3. Band,  1935, Seite 58, Zeile 4 von unten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Empfang periodischer Hochfrequenzimpulse, dadurch gekennzeich net, dass die Impulse auf Anordnungen ge geben werden, die die kohärenten Haupt- impulsschwingungen gegenüber den inko härenten Echoschwingungen bevorzugt zur Anzeige bringen.
    UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass den hochfrequenten Im pulsen eine örtlich erzeugte, um ein bestimm tes Frequenzintervall verschiedene Hochfre quenz überlagert wird und dass durch Selek- tionsmittel die Kombinationsfrequenz, die der Differenz dieses Frequenzintervalles und der Impulsfrequenz entspricht, herausgesiebt wird.
CH201666D 1937-02-09 1938-02-02 Verfahren zum Empfang periodischer Hochfrequenzimpulse. CH201666A (de)

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