AT160201B - Vorrichtung zur Bestimmung der Richtung, in der sich ein Rundfunksender befindet. - Google Patents

Vorrichtung zur Bestimmung der Richtung, in der sich ein Rundfunksender befindet.

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AT160201B
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Description


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  Vorrichtung zur Bestimmung der Richtung, in der sieh ein Rundfunksender befindet. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Bestimmung der Richtung, in der sich ein Rundfunksender befindet. 



   Es ist bekannt, die Richtung, in der sich ein Rundfunksender befindet, mit Hilfe einer Rahmenantenne zu ermitteln. Es tritt dabei jedoch der Nachteil auf, dass sehr schwache Signale, wie sie von einer auf eine   Mindestempfangsstärke   eingestellten Rahmenantenne geliefert werden, sehr schwierig aufzunehmen sind. 



   Es werden nun   erfindungsgen'äss   zwei auf einem gewissen Abstand voneinander angeordnete, ungerichtete Antennen verwendet, wobei die in den Antennen auftretenden Spannungen einem Anzeiger zugeführt werden, der den Phasenunterschied dieser Spannungen anzeigt. 



   Als Anzeiger wird   zweckmässig   eine Kathodenstrahlröhre benutzt, bei der die in einer der Antennen auftretende Spannung eine in sich selbst geschlossene Bewegung des Kathodenstrahlbündels in der Kathodenstrahlröhre herbeiführt und die Geschwindigkeit der Elektronen des Kathodenstrahlbündels periodisch durch eine Spannung gesteuert wird, die wechselweise beiden Antennen entnommen wird und deren Frequenz ein ganzes Vielfaches der Frequenz ist, mit der das Kathodenstrahlbündel seine in sich selbst geschlossene Bewegung ausführt. Dies kann z.

   B. dadurch erfolgen, dass einer der Antennen zwei Spannungen gleicher Frequenz entnommen werden, die mit einer gegenseitigen Phasenverschiebung von 900 den waagrechten bzw. senkrechten Ablenkmittel einer Kathodenstrahlröhre zugeführt werden und dass den beiden Antennen wechselweise eine gleiche Spannung der gleichen Frequenz entnommen wird, die über einen Frequenzvervielfacher einer die Elektronengeschwindigkeit steuernden Elektrode der   Kathodenstrahlröhre   zugeführt wird. 



   Die beiden Antennen werden in diesem Fall zweckmässig wechselweise mittels einer elektrischen oder mechanischen Schaltvorrichtung mit dem Eingangskreis des Frequenzvervielfachers verbunden. 



   Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung darstellt. 



   Zwei Antennen 2 und 4 sind in einem gewissen Abstand, der durch die gestrichelte Linie 1 angedeutet ist, voneinander angeordnet und über abgeschirmte   Leitungen J bzw. J mit   Kontakten 7 und 9 verbunden. Die Antenne 2 ist ausserdem mit dem Eingang   eines Überlagerungsempfängers   verbunden. 



   Eine Schaltvorrichtung 6 bringt den   Schaltarm-M   eines Schalters 17 wechselweise mit den Kontakten 7 und 9 in Berührung. Der Schaltarm 15 ist mit dem Eingang eines Überlagerungsempfängers 1. 3 verbunden. Die beiden, auf die gleiche Frequenz abgestimmten Überlagerungsempfänger 11 und 13 erhalten die Oszillatorspannung von einem gemeinsamen Oszillator   19,   weshalb auch ihre Ausgangsfrequenz einander gleich sind. 



   In dem Ausgangskreis des   Empfängers 11   befindet sich eine Parallelschaltung einer Selbstinduktionsspule 21 in Reihe mit der   Primärwicklung   25 eines Transformators 29 und eines Kondensators 23 in Reihe mit der Primärwicklung 27 eines Transformators 31. Die beiden Enden der Sekundärwicklung 33 des Transformators 29 sind mit den Ablenkmitteln 37 einer Kathodenstrahlröhre 41 verbunden. Die'beiden Enden der Sekundärwicklung 35 des Transformators 31 sind mit den Ablenkmittel 39 derselben Kathodenstrahlröhre verbunden.

   Die Ablenkmittel je und 39 bewirken   Abweichungen des Kathodenstrahlbündels,   die miteinander einen Winkel von   90'bilden, Die Mitten   

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 gangskreis des Empfängers   13   ist an einen Frequenzvervielfacher 47 angeschlossen, dessen Ausgangsspannung über eine Batterie 49 einer Elektrode 51 zugeführt wird, welche die Geschwindigkeit der Elektronen des Kathodenstrahlbündels in der Kathodenstrahlröhre 41 steuert. 



   Die Schaltung wirkt wie folgt : Die vom Rundfunksender in der Antenne 2 induzierte Spannung erzeugt in dem Ausgangskreis des Empfängers 11 eine Spannung, die in der   Primärwicklung   25 des Transformators 29 einen Strom fliessen lässt, der infolge des Vorhandenseins der Selbstinduktionsspule 21 in bezug auf die Spannung in Phase nacheilt. Der durch diese Spannung in der Primärwicklung 27 des Transformators 31 erzeugte Strom eilt infolge des Vorhandenseins des Kondensators 23 in Phase vor in bezug auf diese Spannung.

   Wenn die Phasenunterschiede der in den   Primärwicklungen   25 und 27 auftretenden Ströme mit der Spannung   450 betragen,   weisen diese   Ströme, "ebenso   wie die von ihnen erzeugten, an den Ablenkmittel 37 und 39 auftretenden Spannungen, in bezug aufeinander einen Phasenunterschied von   90   auf, wodurch das   Eathodenstrahlbündel   eine in sich selbst geschlossene Drehbewegung ausführt. 



   Die vom Rundfunksender in den Antennen 2 und 4 induzierten Spannungen werden wechselweise über den Schalter 17 dem   Empfänger 13 zugeführt.   Der Ausgangskreis des Empfängers   13   ist an einen Frequenzvervielfacher angeschlossen. 



   Die am Ausgang des Frequenzvervielfachers 47 auftretende Frequenz beträgt also ein ganzes Vielfaches der Frequenz, mit der sich das   Kathodenstrahlbündel   dreht. Da die Ausgangsspannung des   Frequenzvervielfacl : 1ers   47 der Elektrode 51 zugeführt wird, mittels der die Geschwindigkeit der Elektronen des Kathodenstrahlbündels gesteuert wird, ändert sich die Elektronengeschwindigkeit periodisch mit einer Frequenz, die'einem ganzen Vielfachen der Frequenz gleich ist, mit der sich das Kathodenstrahlbündel dreht. Wie Fig. 2 zeigt, wird die kreisförmige Bewegung   53   infolgedessen in eine    schlangenförmige   Bewegung 55 geändert. 



   Befinden sich die beiden Antennen 2 und 4 in gleicher Entfernung vom Rundfunksender, so weisen die vom Rundfunksender in den Antennen 2 und 4 induzierten Spannungen untereinander keinen Phasenunterschied auf. Es ist in diesem Fall gleichgültig, ob die Antenne 2 oder die Antenne 4 
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 den induzierten Spannungen auf, so dreht sich die schlangenförmige Linie 55 in Fig. 4 nach links oder nach rechts, je nach dem Vorzeichen des genannten Phasenunterschiedes. Jedesmal wenn der Schalter 17 die Antenne 2 mit dem Empfänger 13 verbindet, kehrt die   sehlangenförmige   Linie in die Nullage zurück. 



   Zur Sichtbarmachung von verhältnismässig geringen Phasenunterschieden, die geringen Verschiebungen der   schlangenförmigen   Linie 55 entsprechend, kann, wie in Fig. 3 dargestellt ist, die Ablenkung des Kathodenstrahlbündels stark vergrössert werden, so dass durch ein mit einer Skala 65 versehenes Fenster 61 auf dem Schirm 59 der Kathodenstrahlröhre eine Linie 63 sichtbar wird, die sich bei einem positiven oder negativen Phasenunterschied nach links oder nach rechts bewegt. 



   In Fig. 4 gibt die Lage der Linie 63 die Grösse des Phasenunterschiedes zwischen den in den beiden Antennen 2 und 4 induzierten Spannungen an. Das Kreuz 65 gibt die Lage der Linie 63 an, wenn der   Phasenunterschied Null   ist. Dieses Kreuz kann in der Weise erhalten werden, dass die der Elektrode 51 zuzuführende Ausgangsspannung des Frequenzvervielfachers 47 einer periodischen Phasenverschiebung um   180'unterzogen   wird, u. zw. während jener Zeit, in welcher die Antenne 2 (der die Spannungen zur Steuerung der Ablenkmittel entnommen werden) mit dem Eingangskreis des Frequenzvervielfachers 47 verbunden ist. 



     Der Schalter 27 wird zweckmässig   mit einer Frequenz umgeschaltet, deren Periode kleiner als die Nachwirkungszeit eines Lichteindruckes auf die Netzhaut des menschlichen Auges ist. 



    PATENT-ANSPRÜCHE:  
1. Vorrichtung zur Bestimmung der Richtung, in der sich ein Rundfunksender befindet, dadurch gekennzeichnet, dass zwei voneinander, entfernt angeordnete ungerichtet Antennen verwendet werden, wobei die in den Antennen auftretenden Spannungen einem Anzeiger zugeführt werden, der den Phasenunterschied dieser Spannungen anzeigt.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in einer der Antennen auftretende Spannung eine in sich selbst geschlossene Bewegung, eines Kathodenstrahlbündels in einer Kathodenstrahlröhre herbeifÜhrt, wobei die Geschwindigkeit der Elektronen des Kathodenstrahlbündels periodisch von einer Spannung gesteuert wird, die wechselweise beiden Antennen entnommen wird und deren Frequenz ein ganzes Vielfaches der Frequenz ist, mit der das Kathodenstral1lbündel seine in sich selbst geschlossene Bewegung ausführt.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass einer der Antennen zwei Spannungen gleicher Frequenz entnommen werden, die mit einer gegenseitigen Phasenverschiebung von 900 den waagrechten bzw. senkrechten Ablenkmitteln einer Kathodenstrahlröhre zugeführt werden, und dass wechselweise den beiden Antennen eine gleiche Spannung der gleichen Frequenz entnommen wird, die über einen Frequenzvervielfacher einer die Elektronengeschwindigkeit steuernden Elektrode der Kathodenstrahlröhre zugeführt wird. <Desc/Clms Page number 3>
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Antennen wechselweise mittels einer elektrischen oder mechanischen Schaltvorrichtung mit dem Eingangskreis des Frequenzvervielfachers verbunden werden.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass während der Verbindung mit jener Antenne, der zwei Spannungen zur Steuerung der Ablenkmittel der Kathodenstrahlröhre entnommen werden, mit dem Eingangskreis des Frequenzvervielfachers die Ausgangsspannung des Frequenzvervielfachers mit einer periodischen Phasenverschiebung von 1800 einer die Elektronengeschwindigkeit steuernden Elektrode zugeführt wird. EMI3.1
AT160201D 1937-08-14 1938-04-19 Vorrichtung zur Bestimmung der Richtung, in der sich ein Rundfunksender befindet. AT160201B (de)

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