Flug-Navigainonsanlage
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Flug Navigationsanlage und insbesondere eine dadurch verbesserte Anlage des Tacan-Typs, dass diese eine zusätzliche Modulation des Bakensignals aufweist, um eine weitergehende Auflösung der Peilanzeige zu ermöglichen.
Das Tacan-Navigationssystem, welches ausführlich in der Zeitschrift Electrical Communication m Band 33 im Märzheft 1956 beschrieben ist, besteht im wesentlichen aus einer Bake, welche gemäss einem Strahlungsdiagramm aussendet, welches einen einzelnen Grundlappen und neun überlagerte harmonische Lappen aufweist, wobei das vollständige Diagramm mit konstanter Drehgeschwindigkeit im Umlauf gehalten wird. Dabei strahlt die Antenne eine Impulsfolge von paarweise auftretenden Hochfrequenz-Impulsen aus, und eine Empfangsausrüstung an Bord eines Flug- oder Fahrzeuges empfängt die ausgestrahlten Bakensignale und speist Decodie rungs- und Rechenkreise zur Berechnung der Peilung des Flug- oder Fahrzeuges bezüglich der Bake.
In bereits bekannten Tacananlagen wird das Baken Antennendiagramm beispielsweise mit 15 Hz rotiert, und jedesmal, wenn der Hauptlappen eine gegebene Richtung, wie beispielsweise die Nordrichtung, durch- läuft, wird der Abstand zwischen den schon erwähnten Paaren von Impulsen während eines kurzen Zeitintervalls geändert. Ausserdem wird beim Durchgang jedes der neun harmonischen Lappen durch die Nordrichtung der Abstand zwischen den Paaren von Impulsen während eines kurzen Zeitintervalles in einer andern Weise geändert. Die verschiedenen Kombinationen von Impulspaaren, welche während dieser kurzen Zeitintervalle ausgestrahlt werden, werden nachstehend als Hauptbezugs-Impulisslignale bzw. Hilfsbezugs4mpulssignale bezeichnet.
Wenn nun im Bordempfänger die Phase zwischen dem Haupt bezugs-Impulssignal und dem Grundlappen und die Phase zwischen den Hilfsbezugs-Impulssignalen und den harmonischen Lappen verglichen wird, ergeben sich Signale für die Grobpeilung bzw. die Feinpeilung des Flug- oder Fahrzeuges bezüglich der Bake.
Es ist offensichtlich, dass eine noch feinere Peil anzeige des Flugzuges bezüglich der Bake erhalten werden kann, wenn man die Impulsfolge mit einem Signal noch höherer harmonischer Ordnung moduliert. So könnten beispielsweise die 18., 27., 36. oder selbst die 81. harmonischen Lappen dem Strahl, lungsdiagramm überlagert werden und weitere Hilfsbezugs-Impulssignale für jeden dieser Lappen erzeugt werden, um eine feinere Auflösung der Peilanzeige im Flugzeug zu erhalten.
Selbstverständlich erfordert die Hinzufügung dieser Lappen höherer harmonischer Ordnung zum Antennendiagrainni und die Hinzufügung der zugeordneten weiteren Hilfs bezugsimpuise einen grösseren Aufwand im Sender und in den zugeordneten Codierungseinheiten und ausserdem eine kompliziertere Bakenantenne als dies bisher der Fall war.
Wenn Lappen höherer hiarmonischer Ordnung dem Antennendiagramm in der oben erwähnten Weise überlagert werden und das derart erzeugte Diagramm mit einer konstanten Geschwindigkeit im Umlauf gehalten wird, und ferner weitere HiliEslbezugseImpul, ssignalle höherer harmonischer Ordnung zusätzlich zu den bereits vorge sehenen Haupt- und Hilfsbezugs-Impulssignalen, welche den bestehenden Grundlappen und den Lappen neunter harmonischer Ordnung entsprechen, ausgesendet werden, dann sind in der Bordpeilaus- rüstung zusätzliche Mittel erforderlich, um die wei,
teren Hilfsbezugs-Impulssignale höherer harmonischer Ordnung und die Modulation noch höherer harmonischer Ordnung zu detektieren und um die Ergebnisse dieser Detektionen zu vergleichen.
Ein Zweck der vorliegenden Erfindung besteht in der Verbesserung der Peilauflösung in Flug Nayigationsanlagen, insbesondere derjenigen vom Tacan-Typ.
Es soll dabei ermöglicht werden, dem Tacan Bakenantennendiagramm Strahlungslappen höherer harmonischer Ordnung hinzuzufügen zwecks Erzielung einer verbesserten Peilauflösung in der Bord empfangstausrüstung einer Tacananlage. Dabei sol- len die bereits vorhandenen Haupt- und Hilfsbezugs Impulssignale, die in der Bordempfangsausrüstung detektiert werden, für einen Phasenvergleich mit dem Modulationssignal verwendet werden, welches durch die Rotation der genannten Lappen höherer harmonischer Ordnung erzeugt wird, zwecks Erzielung einer verbesserten Auflösung der Peilanzeige.
Dabei kann zum Beipiel eine Tacanbake und die zugeordnete Tacan-Borde-mpfangsanlage so ver ändert werden, dass Strahlungslappen höherer har moniselier Ordnung dem Baken-Antennendiagramm zugefügt und in Umdrehung versetzt werden, wodurch ein zusätzliches Modulationssignal entsteht, welches in Tacan-Bordpeilgeräten verwendet wird und eine bessere Auflösung der Peilanzeige liefert, wobei gleichzeitig ein minimaler Aufwand an zusätzlicher Ausrüstung und minimale Änderungen an den vorhandenen Boden- und Bordausrüstungen der Tacananlage erforderlich sind.
Die Änderungen und Erweiterungen, welche die Bake betreffen, sollen von solcher Art sein, dass bestehende Tacan-Bordausrüstungen nach wie yor Signale der genannten Bake verwenden können, ohne dass eine Beeinträchtigung der Peilgenauigkeit eintritt.
Die erfindungsgemässe Flug-Navigationsanlage weist an einem Ort eine Funkfeuerbake zur Ausstrahlung von Signalen gemäss einem ersten rotierenden Richtdiagramm auf, wobei der Sender dauernd ein Bakensignal erzeugt und jedesmal dann, wenn das erste Diagramm in eine gegebene Richtung weist, ein Bezugssignal erzeugt wird, weiter einen Empfänger an einem anderen Ort, weIcher Empfänger einen ersten De^. ek'tor zur Detektion der durch die Rotation des ersten Diagramms bedingten Modulationen, einen zweiten Detektor zur Detektion der Bezugssignale und eine Phasenvergleichsvorrichtung aufweist, welche mit dem ersten und dem zweiten Detektor gekoppelt ist, um ein n Grobpeilsignal zu erzeugen.
Erfindungsgemäss ist die Anlage dadurch gekennzeichnet, dass dem ersten Richtdiagramm ein viellappiges Richtdiagramm überlagert ist, welches mit einer andern Geschwindigkeit rotiert als das erste Diagramm, dass weiter mit dem genannten Empfänger ein dritter Detektor gekoppelt ist, um die durch die Rotation des viellappigen Diagramms bedingte Modulation des Bakensiguals zu detektieren, dass ferner mit dem zweiten Detektor eine Vorrichtung gekoppelt ist, um gewisse der detektierten Bezugssignale auszuwählen, und dass schliesslich mit der letztgenannten Wahlvorrichtung und dem dritten Detektor eine weitere Phasenvergleichsvorrichtung gekoppelt ist, um ein Feinpeilsignal zu erzeugen.
Vorzugsweise wird das viellappige Richtdiagramm durch Strahlungslappen höherer harmonischer Ordnung einem bestehenden Tacan-Baken-Antennen- diagramm dadurch überlagert, dass man in der Antennenanlage zusätzliche strahlungsgekoppelte Elemente oder Reflektoren verwendet, welche in gleicher Weise auf einem Kreis angeordnet sind wie die bereits vorhandenen strahlungsgekoppelten Elemente oder Reflektoren, wobei der genannte Kreis mit dem angetriebenen Strahler der Bake konzentrisch ist und einen vorgegebenen Durchmesser aufweist, welcher bedeutend grösser als der Durchmesser des Kreises ist, auf welchem sich die bereits vorhandenen Reflektoren befinden.
Vorzugsweise werden die zusätzlichen Reflektoren mit geringerer Geschwindigkeit um den erregten Strahler rotiert als die bereits bestehenden Reflektoren, und zwar werden z. B. die zusätzlichen Reflektoren mit einer Geschwindigkeit im Umlauf gehalten, welche kleiner, beispielsweise 1/27 der Geschwindigkeit ist, mit welcher die Reflektoren der vorhandenen Tacan-Bake rotieren, das Ganze derart, dass Lappen höherer harmonischer Ordnung im bestehenden Antennendiagramm auftreten, und zwar beispielsweise Lappen 81. harmonischer Ordnung, welche im Bordempfänger als niederfrequente Modulation detektiert werden, welche Modulation beispielsweise eine Frequenz von 45 Hz aufweist.
Es werden dabei die Haupt- und Hiifsbezugs Impuissignale in den Peilgeräten der bestehenden Tacanbordausrästung detektiert und gewisse Im pulssignale ausgewählt und mit der genannten niederfrequenten Modulation von 45 Hz in der Phase verglichen, um ein Feinpeilsignal zu erzeugen, welches empfindlicher ist als die Peilsignale, die durch die bestehende Tacan-Bordlpeilausrüstung erzeugt werden.
Beispielsweise wird jedes Hauptbezugs-Impulssignal und gewisse Hilfsbezugs-Impulssiguale, z. B. jedes dritteHilfsbezugs-Impulssignal ausgewählt, worauf diese ausgewählten Impulssignale kombiniert und ausgesiebt werden, um eine niederfrequente Sinus welle von 45 Hz zu erzeugen, welche dann in der Phase mit dem phasenverschobenen Niederfrequenz Modulationssignal von 45 Hz verglichen wird, welch letzteres durch den Bordempfänger detektiert worden ist, mit dem Zweck, ein Fehlersignal zu erzeugen, um den Phasenschieber und das Peilanzeigegerät derart zu betätigen, dass die Peilung mit einer Auflösung zur Anzeige kommt, welche gegenüber den durch bestehende Tacananlagen gelieferten Anzeigen verbessert ist.
Nachstehend wird nun ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Die Fig. ] eine verbesserte Tacan-Bakenantenne und die zugeordneten Teile einer Tacanbake zur Erzeugung von Strahlungslappen der 81. harmonischen Ordnung im Bakenantennendiagramm, die Fig. 2 ein Blockschema eines Tacanbord empfängers und der Peilkreise, welche die zusätzliche Ausrüstung enthalten, welche benötigt wird, um eine Peilanzeigeauflösung zu erzeugen und die 45 Hz-Moduiation zu verwenden, welche durch die Umdrehung der Strahlungslappen 81. harmonischer Ordnung des Bakenantennendiagramms erzeugt wird, und die Fig. 3 eine Anzahl Signalzüge, anhand welcher die Wirkungsweise der Anlage nach Fig.
2 besser verständlich wird.
Die Fig. 1 zeigt nun eine Tacan-Bakenantennc von der in der bereits erwähnten Zeitschrift Elec- trical Communication beschriebenen Art, welche im vorliegenden Fall zusätzliche strahlungsgekoppelte Elemente oder Reflektoren aufweist, die durch einen Zylinder 1 aus dielektrischem Material gehaltert werden, wobei der genannte Zylinder vorzugsweise konzentrisch zum erregten Element oder zentralen Strahler 2 der Antenne ist und einen Durchmesser von etwa 7,6 m aufweist. Die vertikal angeordneten Reflektoren werden durch den dielektrischen Zylinder 1 getragen, wobei diese Reflektoren unter sich in einem Winkelabstand von nahezu 41/2 angeordnet sind. Weitere Teile der bekannten und in der vorstehenden Zeitschrift beschriebenen Antenne sind die Zylinder 3 und 4.
Der Zylinder 3 trägt ein einzelnes Reflekterelement, und der Zylinder 4 trägt neun Reflektorelemente, die unter sich einen Winkelabstand von 409 aufweisen, wie dies die Fig. 1 zeigt.
Bekanntlich werden die Zylinder 3 und 4 mit einer Geschwindigkeit von 15 Hz um ihre gemeinsame Achse durch einen Antriebsmotor 5 gedreht, und das elektrisch erregte Element 2 wird durch den Sender 6 gespeist, welcher durch eine Codierungseinheit 7 gesteuert wird, welche ihrerseits mit der Drehung der Zylinder durch eine in der Figur nicht gezeigte Synchronisiervorrichtung synchronisiert ist.
Diese Synchronisiervorrichtung ist in der erwähnten Zeitschrift eingehend dargelegt und beschrieben, und sie kann beispielsweise aus einer Scheibe 8 bestehen, die an ihrem Rand und ihrer Oberseite leitende Teile aufweist, welche eine solche Lage einnehmen, dass sie mit den Reflektorelementen auf den Zylindern 3 und 4 ausgerichtet sind und mit den Bürsten 9 und 10 zeitweise in Berührung kommen, welche mit der Codierungseinheit 7 verbunden sind. Die Bürsten 9 und 10 nehmen eine solche Lage ein, dass sie die Lage der Reflektorelemente auf den Zylindern 3 und 4 bezüglich irgendeiner vorgegebene Richtung, z.
B. der Nordrichtung, markieren, wodurch das Zeitintervall festgelegt wird, während welchem die kennzeichnenden Reihen von Paaren von Impulsen durch den Sender 6 ausgestrahlt werden, welche das Hauptbezugs-Impulssignal und die Hilfs bezugs-Impulssignaie bilden. Der Motor 5 dient dazu, die Zylinder 3 und 4 je mit 15 Hz in der gleichen Richtung um das zentrale Element 2 zu rotieren, wie dies bereits in der erwähnten Zeitschrift dargelegt ist. Im vorliegenden Fall dient der Motor 5 auch dazu, den Zylinder 1 in der gleichen Richtung wie die Zylinder 3 und 4 zu drehen, wobei jedoch die Drehgeschwindigkeit des Zylinders 1 nur 1/27 der Dreh, geschwindigkeit der Zylinder 3 und 4 beträgt.
Die Geschwindigkeitsuntersetzung erfolgt mit Hilfe des Getriebes 11.
In der Fig. 2 wird der Tacanbordempfänger und die Peilkreise dargestellt, welche im Prinzip so arbeiten, wie dies in der erwähnten Zeitschrift dargelegt wurde. Die Bordau & rüstung umfasst eine Antenne 12, welche mit einem Empfänger 13 ge koppelt ist, dessen Ausgangssignal in der Decodierungsvorrichtung 14 decodiert wird. Das Ausgangssignal des Empfängers 13 besteht aus amplitudenmodulierten Impulspaaren, wobei ein vorgegebener Abstand zwischen den Paaren die Bezugsimpulssignale anzeigt.
Das Ausgangssignal der Decodierungsvorrichtung 14 besteht aus einzelnen Impulsen, von denen jeder ein Impulspaar repräsentiert, und dieses Ausgangssignal gelangt an die Filter 15, 16 und 17, welche die Modulationsumhüllende der Impulse, das heisst die 15 Hz-, 135 Hz- und 45 Hz Komponente, detektieren. Es ist zu erwähnen, dass die durch die Rotation der Lappen 81. harmonischer Ordnung des Antennendiagramms erzeugte Modulation als 45 Hz-Komponente durch das 45 Hz-Filter 17 detektiert wird.
Dies ist verständlich, wenn man sich überlegt, dass die 81 durch den Zylinder 1 getragenen zusätzlichen Reflektoren mit einer Geschwindigkeit von 15/27 Hz rotiert werden, was elektrisch einer Frequenz von 45 Hz entspricht und lediglich der dritten elektrischen Harmonischen der 15-Hz-Grundmodulationskomponente entspricht. Die Ausgangssignale der Filter 15, 16 und 17 werden durch die Phasenschieber 18, 19 und 20 in der Phase verschoben und den Phasenvergieichskreisen 21, 22 und 23 zugeführt.
Das Ausgangssignal der Decodierungsvorrichtung 14 wird ausserdem einem Begrenzerkreis 24 zugeführt, welcher alle Impulse auf den gleichen Pegel begrenzt, und das Ausgangsìgnal des Begrenzers 24 gelangt an einen gedämpften 33-kHz-Schwingkreis 25 und einen gedämpften 83-kHz-Schwingkreis 26. Die Kreise 25 und 26 dienen der Detektion der Hauptbezugs-Impulssignale bzw. der Hilfsbezugs Impulssignale, und zwar praktisch in der gleichen Weise, wie dies in der erwähnten Zeitschrift beschrieben wurde. Die Ausgangs signale der Kreise 25 und 26 gelangen über die Dioden 27 und 28 an das 15-Hz-Filter 29 bzw. an das 135-Hz-Filter 30, wobei die genannten Dioden zur Gleichrichtung der Ausgangssignale der Kreise 25 und 26 dienen.
Die Diode 31, welche den Eingang der Filter 29 und 30 miteinander koppelt, dient dazu, das gleichgerichtete Ausgangssignal des Kreises 25 dem Filter 30 zuzuführen, um jedes neunte Hilfsbezugs-Impulsx signal einzufügen, so dass dem Filter 30 eine kontinuierliche Folge von Impulsen mit einer Frequenz von 135 pro Sekunde zugeführt wird, wie dies das Diagramm A der Fig. 3 zeigt. Die Ausgangssignale der Filter 29 und 30 bestehen aus einer 15-Hz- bzw. einer 135-Hz-Sinuswelle, die in den Diagrammen B und C der Fig. 3 zusammen mit den diese Wellen erzeugenden Impulsen dargestellt sind, und diese Wellen gelangen an die Phasenvergleichskreise 21 bzw. 22, wo sie mit den phasenverschobenen 15-Hzbzw. 135-Hz-Modulationskomponenten der Phasenschieber 18 bzw. 19 in der Phase verglichen werden.
Die Phasenschieber 18 und 19 speisen auch die Torimpuisgeneratoren 32 bzw. 33, und jeder dieser Generatoren erzeugt Torimpulse mit einer elektrischen Breite von 40". Im Falle des Generators 32 belegt der erzeugt Impuls von 400 Breite in jedem Zyklus der 15-Hz-Komponente einen Bereich von 40 , und im Fall des Generators 33 belegt der erzeugte Impuls von 40O Breite in jedem Zyklus der 135-Hz Komponente einen Bereich von 40O. Somit ist die Dauer jedes Impulses des Generators 32 neunmal so gross wie die Dauer jedes Impulses des Generators 33.
Die Torgeneratoren 32 und 33 liefern Impulse an die Koinzidenz-Detektionskreise 34 bwz. 35, in welchen die Torimpulse bezüglich ihrer Koinzidenz mit den Impulssignalen der Dioden 27 und 28 verglichen werden, welche lmpulssignale die Haupt- und Hilfsbezugs-Impulssignale darstellen.
Wenn infolgedessen das Hauptbezugs-Impulssignal mit dem 400 Impuls des Generators 32 koinzidiert, dann gibt der Detektor 34 Impulse en den Spulenerregerkreis 36 ab, welcher die Spule 3 6a erregt, welche ihrerseits den zweipoligen Doppelstellungssch alter 37 steuert, so dass die Schaltarme dieses Schalters die Kontakte 38a und 38b verlassen und auf die Kontakte 39a und 39b umlegen, so dass das Ausgangssignal der Phasenvergleichsvorrichtung 22 und nicht mehr das Ausgangssignal der Phasenvergleichsvorrichtung 21 an die Klemmen 40a und 40b eines zweipoligen Doppelstellungsschaltefs 41 gelangt.
Im erregten Zustand betätigt die Spule 36a auch den normalerweise offenen Schalter 42, so dass dessen Schalterarm auf dem Kontakt 42a aufläuft und die Spule 43a von ihrem Antriebskreis 43 gespeist wird. Die Spule 43a wird somit erregt, wenn jeder 409-Impuls des Generators 33 mit einem Hilfsbezugs-Impulssignal der Diode 28 koinzidiert. Im erregten Zustand betätigt die Spule 43a den Schalter 41, so dass dessen Schaltarme von den Kontakten 40a und 40b auf die Kontakte 44a und 44b übergehen und das Ausgangssignai der Phasenvergleichsvorrichtung 23 und nicht mehr dasjenige der Phasenvergleichsvorrichtung 22 an den Motor 45 gelangt.
Der Motor 45 dient für den Antrieb der Phasenschieber 18, 19 und 20, wobei der Phasenschieber vom Motor 45 über ein 9:1 Getriebe 46 und der Phasenschieber 18 über zwei in Serie geschaltete 9:1-Getriebe 46 und 47 angetrieben wird.
Der Zweck der Impulswahivorrichtung 48 besteht darin, jedes Hauptbezugsimpulssigual und jedes dritte auf ein Hauptbezugs-Impulssignal folgende Hilfsbezugs-Impulssignal auszuwählen und diese ausgewählten Impulssignale zu kombinieren, wodurch im Ausgang der Vorrichtung 48 gleiche Abstände aufweisende Impulse mit einer Frequenz von 45 Hz auftreten. Zu diesem Zweck werden die 33kHz- und 83-kHz-Impulszüge, welche die Hauptund Hilfsbezugs-Impulssignale darstellen, von den Schwingkreisen 25 bzw. 26 an die Vollweggleichrichter 49 bzw. 50 angelegt. Die Gleichrichter 49 und 50 erzeugen im wesentlichen rechteckförmige Impulse, und zwar einen Impuls für jeden der genannten Impulszüge, die von den zugeordneten Schwingkreisen herrühren.
Diese Rechteckimpulse werden in den Differenzierkreisen 51 und 52, die mit dem Ausgang der Gleichrichter 49 bzw. 50 gekoppelt sind, differenziert. Die durch die Differentiation im Kreis 52 entstehende positive Spitze wird durch die Verzögerungsvorrichtung 53 um einen vorgegebenen Betrag verzögert und einem dreistufigen Ringzähler 54 zugeführt, während die positive durch die Differentiation des Kreises 51 entstehende Spitze dem Ringzähler 54 zugeführt wird, um diesen in den Nullzustand zurückzuführen.
Da das Ausgangssignal des Ringzählers 54 ebenfalls zur Rückstellung dieses Zählers diesem zugeführt wird, wie das auch für die verzögerte positive Spitze des Kreises 51 gilt, besteht das Ausgangssignal des Impulsselektors 48 aus einem Impuls, welcher mit der Vorderkante jedes Hauptbezugs-Impulssiguals zusammenfällt, mit nachfolgenden Impulsen, welche mit der Vorderkante jedes dritten Hilfsbezugs-Impulssignals zusammenfallen, welcher auf ein Grundimpulssigual folgt, und dieses Ausgangssignal gelangt an das 45-Hz-Filter 55, und das Ausgangssignal des Filters 55 gelangt an die Phasenvergieichsvorrichtung 23, wo es in der Phase mit der phasenverschobenen 45-Hz-Modulationskomponente verglichen wird, welche vom Filter 17 herrührt.
Das Diagramm D der Fig. 3 zeigt die durch das Filter 55 erzeugte 45-Hz-Welle und die Impulse, aus welchen diese Welle gewonnen wird.
Es ist zu erwähnen, dass im Betriebszustand in irgendeinem Zeitpunkt nur eine der Phasenvergleichsvorrichtungen 21, 22 und 23 den Motor 45 speist, wobei diese Steuerung zum Teil durch die Koinzidenzdetektoren 34 und 35 durch ihre Steuerung der Schalter 37, 41 und 42 erfolgt. Im normalen Betrieb, beginnend mit dem Zustand, in welchem der Hauptbezugs-Impuls nicht mit dem 400 Torimpuls des Generators 32 koinzidiert, befinden sich die Schaltarme des Schalters 37 auf den Kontakten 38a und 38b und die Schaltarme des Schalters 41 auf den Kontakten 40a und 40b, während der Schalter 42 offen ist.
Somit wird das Ausgangssignal der Phasenvergleichsvorrichtung 21 den Motor 45 speisen, welcher die Phasenschieber 18, 19 und 20 antreibt, bis die 40 -Impulse des Generators 32 zur Koinzidenz mit den Hauptbezugs-Impulssigualen gelangen. Nach der Erreichung dieser Koinzidenz wird die Spule 36 erregt und damit die Schaltarme des Schalters 37 auf die Kontakte 39a und 39b ge führt und der Schalter 42 geschlossen, und damit wird der Motor 45 durch das Ausgangssignal der Phasenvergleichsvorrichtung 22 gespeist, während die Spule 43a bereit ist, durch den Antriebskreis 43 in Abhängigkeit des Ausgangssignals vom Koinzidenzdetektor 35 gespeist zu werden.
Wenn hierauf die Torimpulse des Generators 33 mit den Hilfsbezugs Impulsen zur Koinzidenz gelangt sind, speist der Koinzidenzdetektor 35 die Spule 43a, wodurch die Arme des Schalters 41 auf die Klemmen 44a und 44b umgelegt werden, so dass der Motor 45 durch das Ausgangssignal der Phasenvergleichsvorrichtung 23 gespeist wird, was so lange der Fall ist, als die Hauptbezugs-Impulssignale mit den Torimpulsen des Generators 32 und die Hilfsbezugs-Impuissignale mit den Torimpulsen des Generators 33 koinzidieren.
Damit liefert das Anzeigegerät 56 eine sehr genaue Peilanzeige der Antenne 12 bezüglich der Tacanbake gemäss Fig. 1.