CH201460A - Lichtanlage, welche gleichzeitig als Rufanlage ausgebildet ist. - Google Patents

Lichtanlage, welche gleichzeitig als Rufanlage ausgebildet ist.

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CH201460A
CH201460A CH201460DA CH201460A CH 201460 A CH201460 A CH 201460A CH 201460D A CH201460D A CH 201460DA CH 201460 A CH201460 A CH 201460A
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CH
Switzerland
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lighting system
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lamp
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Alfredo Cianchi
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Alfredo Cianchi
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING SYSTEMS, e.g. PERSONAL CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B7/00Signalling systems according to two or more of groups G08B3/00 - G08B6/00
    • G08B7/06Signalling systems according to two or more of groups G08B3/00 - G08B6/00 using electric transmission, e.g. involving audible and visible signalling through the use of sound and light sources

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Audible And Visible Signals (AREA)

Description


  Lichtanlage, welche gleichzeitig als Rufanlage ausgebildet ist.    Die     Erfindung        betrifft    eine     Lichtanlage,          welche    .gleichzeitig     als        Rufanlage    ausgebildet  ist, bei welcher wenigstens eine Lampe der       Lichtanlage        als    Ruflampe benutzt     wird.     



       Die        Erfindung        besteht        darin.,    dass     ausser          den        Hauptleitern        nach        ein,        Hilfsleiter    vor  gesehen     äst,

      über welchen     der        Stromkreis    der       Ruflampe    geschlossen werden     kann    und     @da3          .ein    zu Rufzwecken dienender     Umschalter          vorhanden    ist,,

       welcher        in        seiner    Ruhelage  auf     einen        der        Hauptleiter    geschaltet     ist    und  bei     einem    Ruf auf die     Hilfsleitung        um-          gesehaltet        wird,        und:

          dabei    eine Änderung  ,des     Betriebszustandes        Ader        an    die     Iraupt-          leitung        angeschlossenen    Lampen, und     ein          Aufleuchten    der an die Hilfsleitung     ange-          schlossenen        Ruflampe        bewirkt.     



  Zwei     Ausführungsbeispiele    der Erfin  dung     sind    in     der        beiliegenden        7.eichnung          schematisch.        dargestellt:          Fig.    1     zeigt    ,das eine,       Fig.    2     das,        zweite        Ausführungsbeispiel,            In;

          Fig.    1     stellen    1 und 1' die     Hauptleiter          einer    elektrischen     Lichtanlage    dar, welche       eine    übliche     elektrische        Lichtanlage        eines        CGo-          bäudes,    sein     kann.        Die    Lampen der Anlage       sind    mit 2 bezeichnet.

       Ei.    Pol einer jeden  Lampe 2,     ist        direkt    an     -den    Hauptleiter 1'     an-          gesohlossen.        Der    andere Pol     einer    jeden       Lampe    2     ist        mit,dssm        ,Sahaltarrm        eines    Mehr  wegschalters 3     verbunden,        welcher        -K.Qntakte          3t,        311        ,3!ft,

          ,@@@@.        aufweist.    An den     Hauptleiter     1 sind     ,zwei        Leiter    4'; 4"     angeschlossen,    von       welchen    -der     Leiter    4'     ein.        Hilfsleiter-ist.    Der  Kontakt 3'     eines    - jeden Schalters 3 ist - mit       .dem        Hilfsleiter    4' und der Kontakt 3"     mit          denn    Leiter 4"     verbunden;

  .        Der    Kontakt     8"'          ist    isoliert und     der        Kontakt        .W"    an     ,den          Hauptleiter    1. angeschlossen. 5 ist der Schalt  arm-     eines        andern        Schalters.    Mit dem :Schalt  arm 5     ist    der     Hauptleiter    1 verbunden.

   Die       beiden        Kontakte    ,5'     und    5"     _        des.        7weiwiege-          schalters    5     sind    an die beiden Leiter     -4'    und  4"     angeschlossen:.    Der     Schaltarm.    5     wird          nwmalerweise        @d=ll        @me        fedex.6        in    3e-           rührung    mit dem Kontakt 5" gehalten.

   An       dem        Schaltarm    5 ist ein     Magnetanker    7 an  gebracht,     welcher        durch        einen;        Elektromagnet     8 angezogen werden     kann,    so     :dass    dann der  Schaltarm 5 in     Berührung    mit dem     Kontakt     5' kommt.

   Die     Wicklung    8'     :des        Elektro-          magnetes    8 ist an     die        Batterie    10 der     Tür-          klingelanlage        des        Gebäudes        angeschlossen.          Diese        Klingelanlage        besteht    aus der     Batterie     10, dem     Klingelknopf    9,

   der sieh auf der       Aussenseite    der Tür     des        Gebäudes        befindet,     der     elektrischen    Klingel 11,     :

  der        Wicklung    8'  und einem     Schalter    12, der die     Klingel    aus  zuschalten     gestattet.        Die        Klingel    11     könnte     auch,     wenn    es     .gewünscht    wird,

       weggelassen     und die Stromquelle 10     über    den Knopfschal  ter 9     direkt    mit     .der    Wicklung 8'     verbunden          werden.    Ein     Widerstand    1.3     ist    zwischen dem       Leiter    4" und     dem.    Hauptleiter 1 gelegt.  Ferner     kann.        noch,    wie gestrichelt     dargestellt,     eine     weitere        Ruflampe    2'     vorgesehen    werden.

         Der        eine    Pol     dieser        Lampe    2' ist     einerseits          unmittelbar"das    heisst     .dauernd    mit der     Hilfs-          leitung    4'     und        anderseits        über    zwei     Zweig-          wegschalter    3:1,     32        mit        der        Leitung    4" ver  bunden.

   Die Lampe 2 beleuchtet beispiels  weise eine Treppe     und    von den Schaltern zur       Betätigung        dieser        Lampe    kann der eine an  der     Treppe        unten        und:    der     andere    oben an  gebracht     sein.     



  Die     Wirkungsweise    .der in     Fig.    1 dar  gestellten Anlage     isst    folgende:  Bei der in     Fig.    1     dargestellten    Lage der       Teile        ist    die am Kontakt 3"     angeschlossene     Glühlampe 2?     eingeschaltet,    während die     obere          Glühlampe    2     ausgeschaltet    ist.

   Will nun je  mand in das     Gebäude        eintreten    und     drückt     auf :den Knopf 9,     so        läutet    bei offenem       Schalter        12,die        Klingel    und gleichzeitig wird  auch der     Magnet    8     emregt,        welcher    den Anker  7 des     Schaltarmes    5 und damit     diesen    Schalt  arm 5     anzieht,

      wodurch die     direkte        Verbin-          dung        des        Leiters    4" mit dem     Hauptleiter    1  über den     .Schalter    5     unterbrochen    wird.     Durch     die     Umlegung        :des        Schaltarmes    5     wird        der     Hilfsleiter 4' mit dem     Hauptleiter    1 ver  bunden.

   Durch Umlegen     des        Schaltarmes    5  wird in     den        $tromkreis        der        untern    Glüh-         lampe    2, welche     bisher    hell     leuchtete,    der       Widerstand    1'3     eingeschaltet,    so dass dieselbe  nur     schwach        leuchtet,    während die obere       Glühlampe    2, welche     vorher        abgeschaltet    war,  zum     Leuchten    kommt,

   da     ihr        Stromkreis        ge-          schlossen        wind.        Jede        Lampe    gibt daher  durch     Änderung        ihres        Betriebszustandes          beim        Drückendes        Knopfes    9     ein        Signal.        Die          Lampen        nehmen    ihren     ursprünglichen    Zu  stand wieder an,

   sobald der Knopf 9     los-          gelassen    wird,     wobei    dem     Schaltarm    5 wieder  durch die     Feder    6 in     seine    ursprüngliche  Lage     zurückgezogen    wird.

   Wenn die     beiden          Zweiwegeschalter        311        und        .32    in einer solchen       Stellung        stehen,    dass sie die     Verbindung     zwischen der     Lampe    2'     und    der     Leitung    4"       unterbrechen,        leuchtet    die Lampe 2' nor  malerweise nicht,

   deren .Stromkreis     wird    aber  über den Kontakt 5'     und        denn        Schalter    5     ge-          schlossen,    sobald die     Türklingelanlage        be-          tätigt    wird.

       Stehen    hingegen die beiden       Schalter    31 und 32 so, dass sie die Verbin  dung zwischen der     Lampe    2' und der     Lei-          tung    4"     herstellen,    wie es in     Fig.    1 dar  gestellt ist, so     leuchtet    die Lampe normal.

         Wird    nun die     Tü,nklingelanlage        betätigt,        so     bleibt der     Stromkreis    der     Lampe        2'    während  der     Zeit.    da der     Schalter    5 vom Kontakt 5"  auf den     Kontakt    5'     umgelegt        wird,    nur über  den     Widerstand   <B>13</B> geschlossen, so dass die       Lampe        während        der        Schalterbetätigung    nur  schwach leuchtet,

   um nach     erfolgter        Schalter-          betätigung    wieder     ihre        normale        Leuchtkraft     zu erhalten.

   Falls die en Widerstand 13     ent-          haltende        Parallelverbindung    zum     Schalter    5  fehlen     würde,    würden die an     die        Leitung    4"       angeschlossenen        Lampen        beim    Umlegen des       Schalters    ablöschen,

       statt    bloss     schwach    zu       leuchten.        Beim        Umlegen    der     Schalter    3 auf  die     isolierten        Kontakte    3"' werden die Lam  pen 2 ausgelöscht- und     beim    Umlegen der       Schalter    auf die     Kontakte    3"" werden die  Lampen     zwar        eingeschaltet,    bleiben jedoch  vom  Schalter    5     unabhängig,

      so dass sie  dauernd und gleichmässig als Lichtquelle bren  nen und     nicht        mehr        als        in    ihrer     Lichtstärke          veränderliche    Signallampen     funktionieren.     



       Fig.    2     zeigt    ein     Ausführungsbeispiel,    wal-           ehes    -sich von     demjenigen        .gemäss        Fig.    1 da  durch     unterscheidet,        dass    die Kontakte  und     3"...    sowie die an     iclie        Kontakte        3"'.    an  geschlossene Leitung     fehlen    und, d ass die       Leitung    4",

       welche        eine        der        Hauptleitungen     des     Lichtstromkreises        darstellt,        anstatt        Tiber     einen     Schaltarm    7 über     einen        elektro-          magnetisch        betätigten        Quecksilberschalter     mit dem     Hauptleitungsteil    1 verbunden     ist.     Dieser     Quecksilberschalter    ist so eingerichtet,

         däss    er,     nach        seiner        einmaligen        Betätigung,          .den        ursprünglichen        Zustand    von     selbst    nach  einem vorbestimmten Zeitintervall wieder  herstellt.

   Das     eine    Ende der     Wicklung    8'     ist          unmittelbar,    mit     dem.        einen    Pol der     Strom-          quelle        verbunden,        während    das andere Ende  einerseits     über        den,        Druckknopfschalter    9 und  die     Klingel    11     (bezw.    Schalter 12) und an  derseits über einen     QueaksilbeTschalter    2;

  5 mit  dem andern Pol der Stromquelle 10 verbun  den ist.     LetztererSchalter        weist    eine     Erreger-          wiGklung   <B>30</B> auf,     welcher    im     Alarmstrom-          kreis        eines        Telephons    liegt.

   Der     Hauptleiter-          teil        I    ist     am    Kontakt 14     angeschlossen,        wel-          cher    in die     Glaswandung        des        Quecksilber-          schalters    1:

  5     eingeschmolzen        ist    und in stän  diger     Verbindung        mit    dem     Quecksilber    16       steht.        Ein    oberer     fester    Kontakt 17 taucht  normalerweise von oben in das     Quecksilber.          Ein,        seitlicher        Kontakt    18 taucht in einen       Quecksilbertümpel,

          der        in    einem     @seitlichen     Ansatz des geschlossenen     Hauptschalterbehäl-          ter.s    15     angebracht        ist.    Der obere     Kontakt    17       ist        mit,dem        heiter    4"     und        derr    seitliche     Kon-          takt   <B>18</B> ist     mit        dem        Leiter    4' verbunden.

   Bei       normalem        iS#hnd-e        der        Dingte        bestecht        elek-          trische        Verbindung        @durch    das     Quecksilber          hindurch        zwisahen",dem        Hauptleite@rteil    1 und  dem     Hauptleiteheil    4".

       In.        dem.    Gefäss 15  ist eine     rohrförmige    Armatur 19 aus     mag-          netischem        Material        angebracht.    In     dieser        Am-          ma-tur        ist        ein;

          rohrförmiges        Futter    20 aus       Steatit    oder     anderem        Isoliermaterial        angeord-          net,    dessen     obere    Kante gegen:

       abgebogene     Ansätze 2i1     der        Armatur        anliegt        und        welches     durch     einen    offenen     Federring    2.2 in Stellung       gehalten        wird,        der    von einem     innern        Wulst     dar     Armatur        ;

  gehQUeu    wird.     Der        Ring        2@f       dient     .als    Sitz für     :die    Kugel 218     eines        Kugel-          ventils,    die     normalerweise    von     diesem        ,Sitz          entfemna    gehalten     wird,        indem.        das        untere     Ende des     Kontakts@tiftas    17 sie vom Sitz ab  drückt,

   wie es     mit        Fig.    2,     .dargestellt        ist.    Die  Kugel 23     kann.        nicht    unten     aus,der        Armatur     19     herausfallen,

          weil.    d     aas        untere    Ende     letzte-          rar    mit     einwärts        verlaufenden        Ansätzen    24       Versehen        ist.    Die Enden des offenen Feder  ringes 1212     berühren;

      sich nicht,     wenn    der     Fe-          ,derring    212     in    der     Armatur    19     angebracht    ist,  <B>So</B>     dass,        zwischen;        denselben    ein Spalt 22' ent  steht.

   Der untere Teil des Gefässes 15 ist vom       Solenoid    8'     umgeben.    Der     Quecksilberschalter     25 besteht aus     einem    geschlossenen Gefäss, in       welches        Kontakte    27 und 218     hineinragen,     von denen der     Kontakt    218     ständig    in     das    im  Gefäss enthaltene Quecksilber     taucht:

      Der  Kontakt 2'7     berührt        das        Quecksilber        nor-          malerweise        nicht.    Dias Gefäss     enthält    ausser  dem noch     einen    rohrförmigen,     dickwandigen          Magnetkern        12,9,        welcher        normalerweise    auf       ,dem    Quecksilber     schwimmt,    und     der        im    Ge  fäss<I>so</I> geführt     wird,

      dass erden     Kontakt    27  nicht berührt, jedoch nach unten gezogen       wird.,        wenn    d     as        Solenold        8,0    im     Stromkreise          2@6    erregt     wird.    Bei     diesem        Senken    des       Magentkernes    29     steigt    das Quecksilber im       Gefäss    25 und stellt     eine    leitende     Brücke          zwischen;

          den        Kontakten    27     und   <B>28</B> her.     Das          Solenoid        310        könnte        statt        in    Reihe mit der  RTI ID="0003.0256" WI="26" HE="4" LX="1090" LY="1516">  Telephonklingel,        wie    es in     Fig.    2,     dargestellt          ist,        auch.    parallel zu dieser liegen.     Wenndas          :

  Solenoid    8'     erregt        wird,        was        entweder        durch          H,ers@telluuug        einer        ed@ektris,chen        Verbindung     zwischen dien,     Kontakten    2,7, 2-8     infolge          :Schliessens        dies        Telephonklingelstromkreises          :

  26    bei.     einem        telephonisehen    Anruf,     oder          ,durch.        Drücken        des    Knopfes 9 durch     eine    an  der Tür     Einlass        begehrende    Person erfolgen  kann, ,so wird     die        Armatur   <B>19</B> durch     d.ass     erregte     :Solenoid    8'     nach    unten gezogen.

         Wenn    die     Armatur    sich nach unten bewegt,  kommt die Kugel<B>231</B> bald auf     ,ihren,        Sitz    22  zu liegen und verschliesst die     Ringöffnung.     Der Spalt 221 im     Ring        ist    so eng,     @dass    bei der  weiteren     Abwärtsbewegung    der Armatur das       Quecksilber        nicht    so     schnell        dirch        ihn    in     jme              rolirfärmi:

  ge    Armatur 19 fliessen kann, um  das Quecksilberniveau innerhalb der Arma  tur auf     seiner        ursprünglichen        absoluten    Höhe  zu erhalten.  



  Das Quecksilber, welches so in der Ar  matur 19 durch die Kugel 23 eingeschlossen  ist, geht nun, wenn die Armatur nach unten       g        o        eht,        mit        letzterer        nach        unten,        wobei        das     untere Ende des Kontaktes 17 aus dem       Queeksilber    heraustritt. Die Verbindung zwi  schen den Leitungen 1 und 4" über den       Schalter    wird dadurch unterbrochen und     es     bleibt nur     noch    die Verbindung über den.

   Wi  derstand 13     bestehen,    so dass die an die Lei  tungen 1', 4"     angeschlossenen    und vorher       helleuchtenflen    Lampen jetzt nur schwach       keuchten.    Bei der Abwärtsbewegung der Ar  matur 19     steig    das Niveau     ,des    ausserhalb  dieser Armatur     befindlichen        Quecksilbers    an  und dieses steigende Quecksilber fliesst in den  Quecksilbertümpel über, in welchen der seit  liche Kontakt<B>18</B>     eintaucht,    in     welchem    Falle  der Hauptleiter 1 mit dem Hilfsleiter 4' ver  bunden wird, wodurch Lampen 2,

   welche  eventuell     mittels    der     Schalter    3 an den  Hilfsleiter 4'     angeschlossen    sind, und vorher  nicht     brannten,    jetzt     aufleuchten.        Wenn    das       Solenoid    8'     erregt    bleibt, zum     Beispiel    zu  folge dauernden     Drückens    auf den Knopf 9,  bleibt die     Armatur    19 unten.

   Während die       Armatur    unten     verweilt,        fliesst    Quecksilber  langsam in die Armatur 19 durch den Spalt  2,2' zurück, bis das     innerhalb    der     Armatur     befindliche     Quecksilber    ein genügend hohes  Niveau     erreicht    hat, um den Kontakt 17  wieder zu     schliessen"    worauf die Lampen       wieder    normal     leuchten.        Gleichzeitig    mit dem  Sinken des     Niveaus    ausserhalb der Armatur       trennt    sich ,das Quecksilber des Tümpels von  dem Quecksilber 16,

   so dass keine     'Verbin-          .dung    mehr zwischen Hilfsleiter 4' und  Hauptleiter 1 besteht. Auf diese Weise wird  nach einem bestimmten     Zeitabschnitt    der  ursprüngliche Stand der Dinge     automatisch     wieder     hergestellt.    Wenn das     Solenoid    8'       stromlos    wird, steigt die Armatur 19 zufolge  ihrer     Schwimmfähigkeit,    die Ventilkugel 28       entfernt        eich    von     ihrem    Sitz und     gestattet            (lein    Quecksilber,

   verhältnismässig schnell     aus     der     Armatur    19     auszufliessen,    bis     die    Teile  wieder die in     Fig.    2     dargestellte    Ausgangs  stellung     eingenommen    haben.

       Wird    die Licht  anlage mit     Wechselstrom        betrieben,    so     wird     als     Widerstand    13     zweckmässig    ein induk  tiver Widerstand gewählt,     damit    die     Reak-          tanz    bei wechselnder     Belastung    möglichst       konstant        bleibt.     



       Statt    am     Liehtnetz    eines Gebäudes     könnte     die Rufanlage am Lichtnetz     eines        Schiffes          angreschlossen    sein.  



  Die     beschriebene        Türklingelanlage    und  der     Telephonklingelkreis    stellen Fernsteuer  vorrichtungen für den     Schalter    5     bezw.    den       Quecksilberschalter    dar. Die Klingelspule  kann in     einem    der möglichen Fälle durch  einen Schalter kurzgeschlossen werden, wenn       kein        hörbare        Signal    gewünscht     wird.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Lichtanlage, welche gleichzeitig als Ruf anlage ausgebildet ist und bei welcher wenig stens eine Lampe der Lichtanlage als Ruf lampe benützt wird, dadurch gekennzeichnet, da.ss ausser den Hauptleitern noch ein Hilfs leiter vorgesehen ist,
    über welchen der Strom- kreis der Ruflampe geschlossen werden kann und dass ein zu Rufzwecken dienender Um- schalter vorhanden ist, welcher in seiner Ruliela:
    ge auf einen der Hauptleiter geschaltet ist und bei einem Ruf auf die Hilfsleitung umgeschaltet wird, und dabei eine Änderung des Betriebszustandes der an die Haupt leitung angeschlossenen Lampen und ein Aufleuchten der an die Hilfsleitung an- geschlossenen Ruflampe bewirkt. UNTERANSPRUCHE:
    1. Lichtanlage nach Patentanspruch, gekenn- zeichnet durch einen parallel zum genann ten Umschalter angeordneten und vom letzteren indessen Ruhelage überbrückten Widerstand, der beim Schalten des Um schalters auf den Hilfsleiter in den Strom kreis des Hauptleiters eingeschaltet wird,
    so dass die an diesen angeschlossenen Lampen schwächer leuchten, 2. Lichtanlage nach, Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der zu Ruf zwecken dienende Umschalter durch eine Fernsteuervorrichtung betätigt wird.
    3. Lichtanlage nach Unteranspruch 2, da- durch ,gekennzeichnet, dass Mittel vor gesehen sind, welche den Umschalter automatisch in seinen ursprünglichen Schaltzustand zurückführen, unabhängig von der Fernsteuervorriclitung. 4.
    Lichtanlage nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Lampen der Lichtanlage als Ruf lampen benützt werden, wobei. der eine Pol ,der einen Lampe ,
    unmittelbar mit dem I3ilfsleiter und anderseits über zwei Zwe- wegsGhalter mit einem Hauptleiter ver bunden ist. 5.
    Lichtanlage nach Patentanspruch und Un- teranspruch 2" dadurch gekennzeichnet, .dass der zu Rufzwecken dienende Um schalter durch ,den Rufstrom im Wecker- stromkreis eines Telephons betätigt wird. 6.
    Lichtanlage nach Patentanspruch und Un teranspruch 2, dadurch ,gekennzeichnet, dass der zu Rufzwecken dienende Um schalter durch eine eine Türklingel be- tätigende Stromquelle umgwohaltet wird.
CH201460D 1936-04-25 1937-04-24 Lichtanlage, welche gleichzeitig als Rufanlage ausgebildet ist. CH201460A (de)

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