CH201418A - Leonard-Antrieb mit Einrichtung zum selbsttätigen Anlassen und Abstellen des Gleichstrommotors. - Google Patents
Leonard-Antrieb mit Einrichtung zum selbsttätigen Anlassen und Abstellen des Gleichstrommotors.Info
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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- H02P7/00—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
- H02P7/06—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current
- H02P7/18—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power
- H02P7/34—Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using Ward-Leonard arrangements
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Description
Zeonard-Antrieb mit Einrichtung zum selbsttätigen Anlassen und Abstellen des Gleichstrommotors. Die vorliegende Erfindung betrifft einen Leonardantrieb mit Einrichtung zum selbst tätigen Anlassen und Abstellen des Gleich strommotors, bei dem Widerstände im Er regerkreis des Generators oder seiner Erreger maschine durch Spannungsrelais ein- und ausgeschaltet werden.
hm die Widerstände im Erregerkreis selbsttätig ein- und auszuschalten, sind erfin dungsgemäss die Spannungsrelais, welche ab gestufte Ansprechwerte besitzen, an den An kerklemmen einer mit einer Schwungmasse gekuppelten, fremderregten Gleichstromhilfs- maschine angeschlossen, die zum Einleiten jedes Arbeitsspiels über einen Vorschalt- widerstand an ein Gleichstromnetz ange schlossen und zum Beenden jedes Arbeits spiels wieder vom Gleichstromnetz getrennt wird.
An Hand beiliegenden Schaltbildes soll als Ausführungsbeispiel der Erfindung ein Aufzugsantrieb erläutert werden. Der Dreh strommotor A in Abb. 1 treibt den Leonard- generator G und die Erregermaschine<I>E.</I> EF ist die Selbsterregungswicklung der Erreger maschine.<B>KP'</B> ist die Erregerwicklung des Aufzugmotors M. GF ist die Erregerwick lung und GS'F eine gompoundwicklung des Generators G.
Die Drehzahl des Klotors M ist proportional der Ankerspannung des Ge- nerators G. Für jede Fahrgeschwindigkeit muss ein bestimmter Erregerstrom durch die Wicklung GF fliessen; derselbe wird be stimmt durch die Vorschaltwiderstände W, bis Ws. Die Widerstände sind derart bemes sen, dass beim Einschalten des Drehrichtungs- schalters U ein Erregerstrom fliesst, welcher der Feinfahrt des Aufzugsmotors M ent spricht.
Werden durch den Hebelsteuerappa- rat oder die Druckknopfsteuerung des Auf zuges der Schalter U und gleichzeitig der Schalter 10 geschlossen, so erhält die mit einer Schwungmasse gekuppelte Gleichstrom- b.ilfsmaschine S, (Strom, wodurch sie anläuft und in einer durch das Schwungrad bestimm ten Zeit auf ihre Leerlaufdrehzahl gebracht wird.
Der Vorschaltwiderstand SI-I', begrenzt den Anlaufstrom der Gleichstromhilfsma- schine S,. Im ersten Moment des Einscha.l- tens wird fast die ganze Spannung im Vor schaltwiderstand vernichtet, und an den An kerklemmen tritt nur eine kleine Spannung auf.
Mit zunehmender Drehzahl steigt die Spannung am Anker der Gleichstromhilfs- ma.schine und damit auch an den an die An kerklemmen angeschlossenen Spannungsrelais R1, R2, R3. Diese Relais sind nun auf ver schiedene Spannung eingestellt, so dass zuerst das Relais R,, dann das Relais R" und zu letzt das Relais R., anzieht.
Dadurch wer den die Widerstände W,, W2, TV" nachein ander kurzgeschlossen und lassen den Er regerstrom anwachsen auf den Wert, welcher der ersten Fahrgeschwindigkeit entspricht.
Ähnlich wie beim Schalten auf erste Fahr geschwindigkeit verhält es sich beim Schal ten auf zweite Fahrgesehwindigkeit. Der Schalter ?0 wird geschlossen, die Gleich stromhilfsmaschine S., läuft an, die Relais R.,, R5, P, sprechen an und schliessen die Wi derstände 11'." TI':; und<B>TV,</B> kurz, wodurch der Erregerstrom in Wicklung GF und dem zufolge die Spannung am Generator G und die Drehzahl des Motors M ansteigt.
Die Verminderung der Fahrgeschwindig keit und das Stillsetzen der Anlage erfolgt durch Öffnen der Schalter 20 und 10.
Beim Öffnen des Schalters 20 wird die Gleichstromhilfsmaschine S.. von der Strom quelle getrennt, läuft aber, durch die Schwung- masse angetrieben, als Generator weiter. Die Auslaufzeit ist dabei durch die Grösse des Belastungswiderstandes BII'4 gegeben. Die Relais Re. R" und R, fallen nacheinander ab, so dass die Widerstände Il'" I1'; und<B>TV,</B> der Erregerwicklung GF vorgeschaltet wer den.
Die Drehzahl des Motors 31 sinkt somit auf die erste Fahrgeschwindigkeit und ent sprechend auf die Feinfahrgeschwindigkeit, wenn auch der Schalter 10 geöffnet wird. Der Aufzug läuft dann weiter, bis die genaue Stockwerkhöhe erreicht ist, wo der Schalter U den Erregerstromkreis unterbricht und die mechanische Bremse, ,die im ,Schaltbild nicht eingezeichnet ist, einfallen lässt.
In Abb. \? zeigt die ]Kurve I den Verlauf des Erregerstromes beim Beschleunigen und Verzögern zwischen den Werten J", Jf, <I>J,</I> und J= . Die Kurve II zeigt den Verlauf der Fahrgeschwindigkeit beim Beschleunigen und Verzögern zwischen 1"", 1'f, 1'1 und 1'_. Bei Punkt 0 der Kurve I werden der Schal ter l' und der Schalter 10 eingeschaltet.
In diesem Moment sind der Generatorerreger- wicklung noch alle Widerstände TI', bis WB vorgeschaltet, so dass der Aufzug nur auf die Feinfahrgeschwindigkeit anlaufen kann. Da aber gleichzeitig auch die Gleichstromhilfs- maschine S, anläuft, so werden bei den Punk ten 1, 2, 3 in kurzen Zeitabständen auch die Widerstände Il'" TV., und IV, kurzgeschlos sen, so dass der Erregerstrom stufenweise auf den Wert J, ansteigt.
Wird nun auch der Schalter 20 geschlossen, so steigt der Strom über die Punkte 4, 5, 6 weiter an, bis der Wert J., erreicht ist. Beim Abstellen der An lage sinkt der Strom stufenweise bis auf Null. Die Punkte 6, bis 1, zeigen die Mo mente, wo die Widerstände TV, bis TV, der Erregerwicklung vorgeschaltet werden. Ist der Strom Jf erreicht, so läuft der Aufzug mit der Feinfahrgeschwindigkeit weiter, bis die genaue Stockwerkhöhe erreicht ist, wo dann der Erregerstrom unterbrochen und die Fahrt beendigt wird.
Die Anzahl der Relais mit entsprechen den Widerstandsstufen richtet sich nach der Fahrgeschwindigkeit. Statt für jede Fahr geschwindigkeit eine getrennte Gleichstrom- hilfsmaschine mit Schwungmasse zu verwen den, kann auch nur eine einzige Gleichstroin- hilfsmaschine verwendet werden, wobei dann für jede höhere Fahrgeschwindigkeit die Hilfsmaschine an eine entsprechend höhere Spannung anzuschliessen wäre, so dass da durch eine weitere, für höhere Spannung ein gestellte Relaisgruppe zum Ansprechen käme.
Besitzt der Leonardgenerator eine ge trennte Erregermaschine, so kann die Er regung der Erregermaschine in gleicher Weise reguliert werden, wie vorstehend für die Re- gulierung der Erregung des Generators be schrieben ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Leonardantrieb mit Einrichtung zum selbsttätigen Anlassen und Abstellen des Gleichstrommotors mit durch Spannungs relais ein- und auszuschaltenden Widerstän den im Erregerkreis des Generators oder sei ner Erregermaschine, dadurch gekennzeich net, dass die Spannungsrelais abgestufte An sprechwerte besitzen und an die Ankerklem men einer fremderregten, mit einer Schwung- masse gekuppelten Gleichstromhilfsmaschine angeschlossen sind,die zum Einleiten jedes Arbeitsspiels über einen Vorschaltwiderstaud an ein Gleichstromnetz angeschlossen und zum Beenden jedes Arbeitsspiels wieder von dem Gleichstromnetz getrennt wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Antrieb nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass ein Belastungswider stand parallel zu den Spannungsrelais an geschlossen ist. 2.Antrieb nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Fahrgeschwindigkeit getrennte Gleichstromhilfsmaschinen und Span nungsrelaisgruppen vorgesehen sind. 3. Antrieb nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nur eine Gleichstromhilfsmaschine vorge sehen ist, und Mittel, um sie für jede höhere Fahrgeschwindigkeit an eine höhere Spannung anzuschliessen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH201418T | 1938-02-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH201418A true CH201418A (de) | 1938-11-30 |
Family
ID=4442779
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH201418D CH201418A (de) | 1938-02-05 | 1938-02-05 | Leonard-Antrieb mit Einrichtung zum selbsttätigen Anlassen und Abstellen des Gleichstrommotors. |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH201418A (de) |
-
1938
- 1938-02-05 CH CH201418D patent/CH201418A/de unknown
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