CH201362A - Verfahren und Vorrichtung zum Befestigen eines mit Gewinde versehenen Metallkörpers an einem insbesondere plattenförmigen Gegenstand aus Holz oder einem anderen pflanzlichen oder einem tierischen oder künstlichen Stoff, sowie nach dem Verfahren an dem Gegenstand befestigter Metallteil. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Befestigen eines mit Gewinde versehenen Metallkörpers an einem insbesondere plattenförmigen Gegenstand aus Holz oder einem anderen pflanzlichen oder einem tierischen oder künstlichen Stoff, sowie nach dem Verfahren an dem Gegenstand befestigter Metallteil.Info
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
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Description
Verfahren und Vorrichtung zum Befestigen eines ,mit Gewinde versehenen Metallkörpers an einem insbesondere plattenförmigen Gegenstand aus Holz oder einem anderen pflanzlichen oder einem tierischen oder künstlichen Stoff, sowie nach dem Verfahren an dem Gegenstand befestigter Retallteil. In. der Teehnili besteht oft das Bedürfnis, dünne Platten, Stäbe oder dergleichen aus Holz oder einem andern pflanzlichen o:
de2 tierischen; oder künstlichen; Stoff mit Metall gewinde zu versehen, damit die Teile in leicht lösliche und @doch stabile Verbindung mit andern Teilen mittels Schrauben ,ge bracht werden können, z.
B. bei Möbeln, Spielzeugen usw. Dass übliche Einsetzen von Drahtschraubenfedern in das Material setzt eine gewisse Dicke voraus, welche recht häufig nicht gegeben ist. Man war daher in solchen Fällen: gezwungen, auf :
die Anbrin- g-ang eines Metallgewindes zu verzichten und alle die bekannten Nachtexile, welche die Verwendung von Metallschrauben in .den ge nannten Materialien hervorrufen, in Kauf zu nehmen.
Die Erfindung bezweckt, die erwähnten Nachteile zu vermeiden. .Sie betrifft ein Ver- fahren und einet 8chlagvorriehtung zum Be- festigen eines mit Gewinde versehenen Me- tallkörpers an einem insbesondere plattenför migen Gegenstand aus <RTI
ID="0001.0062"> Holz oder einem an- dern, pflanzlichen oder einem tierischen oder künsthehen Stoff, soweeinen nach dem Verfahren -an dem Gegenstand befestigten Metallkömper. Das Verfahren wird .gemäss,
dem Erfin- dung in der Weise ausgeführt, däss eine den einen Teil des Metallkörpers bildende Metall hülse mit dem in sie gesteckten mit Mutter- gewinde versehenen,
den andern Teil .des Metallkörpers bildenden Metallteil mittels Schlages in. einer Ausnehmung des genannten Gegenistand@es befestigt wird.
Die Schlagvor- richtung zur Ausü bongdieses Verfahrens ist gemäss der Erfindung dadurch gekennzeich- net, <B>da,</B> ein vorne mit.,einem Stift vesehener Schlagbolzen in einem Aufsatz- und Füh- rung-steil längsbeweglich angeordnet ist.
Auf .der Mehrung ist der Erfindungs gegenstand durch ein Ausführungsbeispiel v eranscha.ulieht.
Fi.g. 1 zeigt die Schlagvorrichtung iin Aufriss, teilweise im Schnitt; Fig. 2 zeigt den mit Muttergewinde ver- sehenen Metallteil und Fig. 3 die Metallhülse.
Die Länge des mit Muttergewinde ver sehenen Metallteils 1 (Fig. 2<B>)</B> richtet sieh nach .der Dicke des platten.förrnigen Teils. der zum Beispiel aus Holz oder einem andern pflanzlichen Stoff oder einem tierischen Stoff, z. B. Leder, oder einem künstlichen Stoff, z. B. Linoleum, besteht. Am oherii Ende nimmt der Durchmesser fies Metall teils 1 nach oben zu, so dass der obere Rand seitlich nach aussen ragt.
Am untern Ende des Metallteils 1 ist ein Ansatz 3 von kleine rem Durchmesser angedreht. Im mittleren Teil ist der Metallteil 1 mit wenigstens einem Schlitz 4 versehen.
Der obere Rand der Metallhülse 5 (Fig. 3) ist durch eine Absehräbgung 6 zu:geschärft und, wie jedoch auf der Zeichnung nicht dargestellt, zweckmässig dort mehrmals ein geschlitzt. Die Teile 1 und 5 bilden den mit Muttergewinde versehenen Metallkörper. Die Hülse besitzt unten eine nach innen gerich tete Verstärkung 7.
Beim Gebrauch wird der Teil 1 so in die Hülse 5 gesteckt, dass der nach aussen ragende Rand 2 des Teils, 1 auf dem obern Rand der Hülse aufliegt und der Ansatz 3 sich über der Verstärkung 7 der Hülse befindet.
Solchermassen ineinandergesteckt, wird die Hülse 5 mit der Abschrägung 6 nach oben und mit dem Teil 1 von unten in die Schlagvorrichtung (Fig.1) geschoben, dann in die zum Beispiel durch Bohren herge stellte Ausnehmung des plattenförmigen Gegenstandes, z.
B. aus Holz, gebracht und darin mittels eines Schlages auf den Bolzen- kopf 10 befestigt.
Die Schlagvorrichtung (Fig. 1) weist einen. Aufsatz- und Führungsteil 8 auf, in welchem -der oben mit dem Kopf 10 ver sehene Schlagbolzen 9 längsbeweglich ge führt ist. Am untern Ende des Bolzens 9 sitzt zentrisch der in die Bohrung des Teils 1 passende Stift 11. Eine Fader 12 hält den Bolzen in seiner obersten Lage bezw. bringt ihn nach einem Schlag auf den Kopf 10 wieder in .diese in der Zeichnung dargestellte Lage zurück.
Die Abwärtsbewegung des Bol zens 9 isst durch das Anschlagen des Kopfes 10 auf den Teil 8 begrenzt. Am untern Ende des Teils 8 ist eine kleine Spannfeder 14 mit einer Klemmkugel 15 angeordnet, wodurch die in den Teil 8 gebrachte Hülse 5 mit ein- gestecktem Teil 1 in ihrer Lage gehalten wird. Eine in eine Einfräsung des Bolzens 9 ragende Schraube 13 führt den Bolzen bei seiner Auf- und Abbewegung.
Ein Schlag auf den Bolzenkopf 10 be wirkt, da.ss der zugeschärfte und zweckmässig a.ngeschlitzte obere Rand der Hülse 5 sich unter Aufreissen seitlich nach aussen umrollt und sich dabei fest in dem Material des plat- tenförmigen Gegenstandes verankert.
Gleich zeitig dringt das Hülsenmetall derart in den Schlitz 4 der Mutter ein, dass diese in der festgesetzten Hülse ebenfalls festsitzt. Jetzt kann eine passende .Schraube in das Mutter g o ewinde des Teils 1 eingeschraubt werden.
Der Metallteil 1 könnte anstatt im mittle- ren Teil an seinem untern Ende mit einem Schlitz, etwa in der Art eines Schrauben schlitzes, versehen sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRüCHE: I. Verfahren zum Befestigen eines mit Gewinde versehenen Metallkörpers an einem insbesondere plattenförmigen Ge- standes aus Holz oder einem andern pflanzlichen oder einem tierischen oder künstlichen Stoff.dadurch gekennzeich net, dass eine den einen Teil des Metall- körpers bildende Metallhülse mit dem in sie gesteckten mit Muttergewinde ver- sehenen, den andern Teil des Metall- körpers bildenden Metallteil mittels Schlages in einer Ausnehmung des ge nannten Gegenstandes befestigt wird.II. Schlagvorrichtung zur Ausübung des Verfahmens nach Patentan praah I, da durch gekennzeichnet, dass ein vorne mit einem Stift versehener Schlag bolzen in einem Aufsatz- und Füh- rungsbeil längsbeweglich angeordnet ist. III. Metallkörper, der nach ,dem Verfahren gemä,ssi Patentanspruch I an einem. ins- besondere plattenförmigen Gsgewtand befestigt ist. UNTERANSPRüCHE 1.@Sahlagvorriohtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass am vordern. Ende ,des Aufsatz- und Füh- rungsteils (8) eine :Spannfeder (14) mit einer Klemmkugel angeordnet ist, welche ,den Zweck hat, die in den Auf- ratz- und Führungsteil (8) gebrachte Metallhülse (5) mit eingestecktem, Muttergewinde aufweisendem Metall- teil (1) in ihrer Lage festzuhalten. 2.Metallkörper nach Patentanspruch III, ,dadurch gekennzeichnet, dass der obere Rand (2) des mit Muttergewinde ver- sehenen, wenigstens einen Schlitz auf weisenden Metallteils seitlich nach aussen ragt. 3.Metallkörper nach Patentanspruch III, dadurch dass, der obere Rand der Metadlhüls@e (5) zugesahäxft und eingeschlitzt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE201362X | 1937-05-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH201362A true CH201362A (de) | 1938-11-30 |
Family
ID=5765846
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH201362D CH201362A (de) | 1937-05-22 | 1937-11-19 | Verfahren und Vorrichtung zum Befestigen eines mit Gewinde versehenen Metallkörpers an einem insbesondere plattenförmigen Gegenstand aus Holz oder einem anderen pflanzlichen oder einem tierischen oder künstlichen Stoff, sowie nach dem Verfahren an dem Gegenstand befestigter Metallteil. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH201362A (de) |
-
1937
- 1937-11-19 CH CH201362D patent/CH201362A/de unknown
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