CH201051A - Vorrichtung zum Auffrischen von Metallegierungen, insbesondere von Schriftmetall. - Google Patents

Vorrichtung zum Auffrischen von Metallegierungen, insbesondere von Schriftmetall.

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CH201051A
CH201051A CH201051DA CH201051A CH 201051 A CH201051 A CH 201051A CH 201051D A CH201051D A CH 201051DA CH 201051 A CH201051 A CH 201051A
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Herrmann Firma Heinrich
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Heinrich & Herrmann Fa
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B9/00General processes of refining or remelting of metals; Apparatus for electroslag or arc remelting of metals
    • C22B9/10General processes of refining or remelting of metals; Apparatus for electroslag or arc remelting of metals with refining or fluxing agents; Use of materials therefor, e.g. slagging or scorifying agents
    • C22B9/103Methods of introduction of solid or liquid refining or fluxing agents

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Description


  Vorrichtung zum Auffrischen von Metallegierungen, insbesondere von Schriftmetall.    Bei der Verwendung von Schriftmetal  len, z. B.     Setzmaschinen-    oder     Stereotypie-          metaJll,        wird    das     Metall    durch das     öftere          Umschmelzen        nicht    nur     verunreinigt,    son  dern auch zinnarm, da bekanntlich     Zinn    sehr  schnell     oxydiert.    Aus diesem     Grunde    müssen  die     Metalle    von Zeit zu Zeit     auflegiert    wer  den,

   um die beim Schmelzen     entstehenden     Zinn- und     Antimonverluste    auszugleichen       und    dabei gleichzeitig eine Reinigung vor  zunehmen, damit die Schriftmetalle     ein    ein  wandfreies Arbeiten gewährleisten.  



  Zu diesem Zweck wurde bisher Zusatz  metall in Blöcken oder Würfeln dem Metall  bad beigegeben, und es wurden ausserdem  Chemikalien, d. h. ein sogenanntes     Reini-          gungspulver,    auf das Metallbad gestreut und  durch Rühren mit dem Metallbad vermengt.  Dabei steigt jedoch das     eingerührte    Pulver  infolge seines geringen spezifischen Gewich  tes sofort wieder an die Oberfläche, wo es  wirkungslos wird und verbrennt.

   Auch das  zur     Auflegierung    beigegebene hochzinnhal-         tige        Zusatzmetall    steigt infolge seines spezi  fischen niedrigen Gewichtes in dem Metall  bad nach oben, und es wird deshalb eine  gleichmässige     Verbindung    mit dem     aufzule-          gierenden    Metall erschwert.  



  Die vorerwähnten Nachteile werden durch  die     Vorrichtung    nach der Erfindung besei  tigt, die gekennzeichnet ist durch eine mit  düsenartigen     Öffnungen    versehene, Chemi  kalien enthaltende Patrone und ein Zusatz  metallstück, die beide zusammen an einem       bügelartigen,    zum     Eintauchen    in das Metall  bad     bestimmten    Halter gehalten sind.  



  Vorteilhaft wird diese     Patrone    innerhalb  des Zusatzmetallstückes angeordnet, so dass  sie den gern desselben bildet, der von dem       bügelartigen    Halter     gehalten    wird.  



  In der     Zeichnung    sind verschiedene Aus  führungsformen der     Vorrichtung    beispiels  weise veranschaulicht. Es zeigt:       Fig.    1 eine Seitenansicht der Torrichtung  zum Auffrischen von Metallegierungen, teil  weise im     Schnitt,              Fig.    2 eine Aufsicht auf die Vorrich  tung der     Fig.    1,       Fig.    3 und 4 das     Zusatzmetallstück    und  die Patrone der     Fig.    1 im Schnitt,       Fig.    5 eine Seitenansicht einer andern  Ausführung der Vorrichtung,

         Fig.    6 einen senkrechten     Schnitt    durch  diese Vorrichtung,       Fig.    7 eine Aufsicht auf das Zusatz  metallstück der     Fig.    5 und 6.  



  In den     Fig.    1 und 2 ist mit 1 ein bügel  artiger Halter bezeichnet, der an dem einen  Ende einen Handgriff 2 und an dem andern  Ende     Bügelteile    3 und 4 aufweist. Zwischen  diesen Bügelteilen ist ein Zusatzmetallstück  5 und eine Chemikalien     enthaltende    Patrone  6 gehalten, die mit dem Halter 1 in das zu  reinigende und     aufzulegierende    Bad     getaucht     werden. Bei der     gezeigten,    besonders vorteil  haften Ausführung befindet sich diese Pa  trone innerhalb des     Zusatzmetallstückes    5.

    d. h. die Patrone ist in eine durchgehende       Bohrung    7 des Metallstückes 5 eingeschoben       bezw.        eingepresst.     



  Das     Zusatzmetallstück    5 kann beliebige  Form aufweisen und ist bei der gezeigten  Ausführung als Kegelstumpf ausgebildet.  



  Die Patrone 6 ist mit düsenartigen Öff  nungen 8 versehen und auf der einen Seite  mit einem     Stopfen    9 verschlossen. In den       Stirnseiten    der Patrone sind Vertiefungen  10, 11 vorgesehen, in die entsprechende  Halteglieder 12, 13 am bügelartigen Halter  eingreifen können.  



  Bei der     Ausführung    nach     Fig.    1 und 2  sind die     Bügelteile    3, 4 durch eine Schraub  verbindung 14, 15 miteinander verbunden,  die zum Einsetzen der Teile 5, 6 gelöst wer  den muss.  



  Dieses Einsetzen wird bei der Ausfüh  rung nach     Fig.    5 bis 7 erheblich vereinfacht.  Der in     Fig.    5 und 6 gezeigte Halter 16 ist  federnd ausgebildet, d. h. an einem starren  Teil 16 ist ein Federblatt 17     befestigt,    des  sen Ende 18 mit dem Ende 19 des     Halters     einen Bügel zum     federnden    Einklemmen der  Teile 5 und 6 bildet. Die Enden 18 und 19    sind mit     Haltespitzen    20, 21 versehen, die  auf     kurzen,    zylindrischen     Ansätzen    22, 23  sitzen     und    in die entsprechend gestalteten  Vertiefungen 11, 10 der Patrone einschnap  pen.  



  In den     Stirnseiten    des     kegligen    Zusatz  metallstückes 5 sind Führungsnuten 24 vor  gesehen, die     zum    bequemen Einführen des       Zusatzmetallstückes    in den     Halter    dienen.

    Bei der     gezeigten        Ausführung    sind diese  Führungsnuten so breit gehalten, dass die       zylindrischen    Ansätze 22, 23 in     diese    Nuten  eintreten     können.    Bei diesem     Einführen    der  Teile 5, 6 wird das     Federblatt    17, 18 ein  wenig aufgebogen, bis die     Haltespitze    20 in  die Vertiefung 11 der Patrone einschnappt.  



  Mit der beschriebenen Vorrichtung kann  das     Auflegieren    und     Reinigen    des Metall  bades in bequemer Weise     und    in einem ein  zigen     Arbeitsgang    vorgenommen werden.

   Mit  dem     Halter    1     werden        hierbei        "Zusatzmetall    5  und Patrone 6 in das<B>Bad</B>     eingetaucht,    so  dass das Reinigen und     Auflegieren    des Me  tallbades von unten nach     oben        stattfindet.     Dabei schmilzt zunächst das     Zusatzmetall    5  ab, bis schliesslich die     düsenartigen    Öffnun  gen freigelegt werden,     aus    denen langsam  und gleichmässig das Reinigungspulver     her-          austritt.     



  Die in der     Zeichnung        dargestellte    Aus  führungsform, bei der die     Patrone    6 inner  halb des     Zusatzmetallstückes    5 angeordnet  ist, hat     verschiedene        Vorteile.    Eine besondere       Befestigung    des     Zusatzmetallstückes    im Bü  gel 3, 4 ist nicht     erforderlich,    da das Zu  satzmetallstück von der Patrone 6     gehalten     wird.

   Bei der     gezeigten    Anordnung bietet  ausserdem die Patrone 6 mit ihren Stirnseiten  eine einfache     Befestigungsmöglichkeit    im  Halter.     Schliesslich    ist auch für die Patrone  keine besondere Schutzhülle     erforderlich,    die  das     Herausfallen    der     Chemikalien    bei der  Aufbewahrung und beim     Transport    verhin  dert. Die     Patrone    6     muss        selbstverständlich          aus    nicht     schmelzendem    Material hergestellt  sein.

   Für die Patrone kann     beispielsweise          eine    Papphülse     verwendet        werden,    die durch  einen Holzpfropfen 9     verschlossen    ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Auffrischen von Me tallegierungen, insbesondere von Schrift metall, gekennzeichnet durch eine mit düsen artigen Öffnungen versehene, Chemikalien enthaltende Patrone und ein Zusatzmetall- stück, die beide zusammen an einem bügel artigen, zum Eintauchen in das Metallbad bestimmten Halter gehalten sind.
    UNTERANSPRüCHE 1. Vorrichtung nach- Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Patrone innerhalb des Zusatzmetallstückes ange ordnet ist und den .gern desselben bil det, der von dem bügelartigen Halter gehalten wird. 2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass in. den Stirn seiten der Patrone Vertiefungen vorge sehen sind, in die entsprechende Halte glieder am bügelartigen Halter eingrei fen.
    3. Vorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der bügel artige Halter federnd ausgebildet und mit Haltespitzen versehen ist, die in ent sprechend gestaltete Vertiefungen in den Stirnseiten der Patrone einschnappen. 4. Vorrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass in den Stirn seiten des Zusatzmetallstückes Führungs- nuten zum Einführen desselben in den Halter vorgesehen sind.
CH201051D 1937-05-20 1938-04-29 Vorrichtung zum Auffrischen von Metallegierungen, insbesondere von Schriftmetall. CH201051A (de)

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