CH200736A - Einrichtung zum vertikalen Verschieben und Festklemmen des Auslegers von Radialbohrmaschinen. - Google Patents

Einrichtung zum vertikalen Verschieben und Festklemmen des Auslegers von Radialbohrmaschinen.

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CH200736A
CH200736A CH200736DA CH200736A CH 200736 A CH200736 A CH 200736A CH 200736D A CH200736D A CH 200736DA CH 200736 A CH200736 A CH 200736A
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CH
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Inventor
Oerlik Werkzeugmaschinenfabrik
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Oerlikon Buehrle Ag
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q1/00Members which are comprised in the general build-up of a form of machine, particularly relatively large fixed members
    • B23Q1/25Movable or adjustable work or tool supports
    • B23Q1/26Movable or adjustable work or tool supports characterised by constructional features relating to the co-operation of relatively movable members; Means for preventing relative movement of such members
    • B23Q1/30Movable or adjustable work or tool supports characterised by constructional features relating to the co-operation of relatively movable members; Means for preventing relative movement of such members controlled in conjunction with the feed mechanism

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Description


  Einrichtung zum vertikalen Verschieben und Festklemmen des Auslegers  von Radialbohrmaschinen.    Gegenstand vorliegender Erfindung ist  eine Einrichtung zum vertikalen Verschieben  und Festklemmen des Auslegers von Radial  bohrmaschinen. Die Einrichtung gemäss der  Erfindung bezweckt die Erzielung einer  zwangläufigen Wechselwirkung zwischen  Verschiebung und Festklemmung des Aus  legers und zeichnet sich dadurch aus, dass  der auf dem Ausleger angebrachte Antriebs  elektromotor der Einrichtung über ein Ge  triebe mit Lamellenkupplung mit der an der  Standsäule befestigten Hubspindel zusam  menwirkt, und im Getriebe eine mit den  Festklemmorganen in Wirkungsverbindung  stehende Zentrifugal-Schaltvorrichtung der  art angeordnet ist,

   dass beim Einschalten des  Antriebsmotors zuerst die kraftschlüssig be  wirkte Festklemmung des Auslegers selbst  tätig     aufgehoben    und nachher bei Erreichung  der Normaldrehzahl des Antriebsmotors die  Lamellenkupplung zur Vertikalbewegung des       Auslegers    eingeschaltet wird und dass um-    gekehrt beim Ausschalten des Antriebs  motors die Festklemmung des Auslegers nach  Beendigung der Vertikalbewegung desselben  selbsttätig erfolgt, das Ganze derart, dass die  Vertikalbewegung und Festklemmung des  Auslegers mittels eines einzigen am Bohr  spindelschlitten angeordneten     Umschalters    be  wirkt werden kann.  



  Dank dieser Anordnung erfolgt die  Höhenverschiebung des Auslegers erst dann,  wenn die Festklemmung gelöst ist und der  Motor seine normale Drehzahl erreicht hat,  und umgekehrt tritt die     Festklemmung    des  Auslegers nach     Beendigung    der Höhenver  schiebung desselben     selbsttätig    ein, so dass  sich der Arbeiter darum gar nicht mehr zu  kümmern braucht, und da der Umschalter  für die Bedienung der     Einrichtung    am Bohr  spindelschlitten angebracht ist, muss der Ar  beiter     füi    die Auslegerbewegung und Fest  klemmung nie seinen     Platz    am Schlitten ver  lassen.

   Zugleich ergibt sich hieraus auch der      Vorteil, dass der Antriebsmotor leer anlaufen  kann, so dass bei     Verwendung    des hierfür  üblichen Kurzschlussankermotors kein An  laufen unter Last mit dem hierbei unver  meidlicherweise im Netz auftretenden Strom  stoss erfolgen muss.  



  Wenn die Bohrmaschine in üblicher Weise  am äussern Ende des Auslegers mit einer  Stützsäule versehen ist, kann die Bewegungs  vorrichtung und Festklemmung der Aus  legerhülse auf dieser Stützsäule mit der Ver  schiebung- und Festklemmvorrichtung des  Auslegers auf der Standsäule verbunden sein  und somit die Verschiebung und     Festklem-          mung    gleichzeitig an beiden Enden erfolgen.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt.  Fig. 1 zeigt eine Radialbohrmaschine im  Aufriss von hinten gesehen und  Fig. 2 den obern Teil derselben von vorn,  das heisst von der Bohrspindelseite aus ge  sehen;  Fig. 3 zeigt in grösserem Massstab einen  senkrechten Schnitt durch (las Getriebe des  Auslegers ungefähr nach Linie III-III in  Fig. 4, und  Fig. 4 einen waagrechten Schnitt des  selben, und zwar im untern Teil nach  Linie IV-IV und im obern Teil nach Linie  IVa-IVa der Fig. 3;  Fig. 5 zeigt einen zweiten senkrechten       Schnitt    durch das Auslegergetriebe nach  einer zur Schnittebene der Fig. 3 senkrech  ten Ebene und  Fig. 6 einen waagrechten Schnitt un  gefähr auf Höhe der Linie VI-VI in Fig. 3  und 5.  



  Die Fig. 1 und 2 zeigen einen generellen  Aufriss einer Radialbohrmaschine üblicher  Bauart. G ist die Grundplatte, auf welcher  in Führungswangen der Aufspanntisch T  senkrecht zur Zeichnungsebene     verschiebbar     gelagert ist. Auf der einen Seite erhebt sich  auf der Grundplatte neben dem Aufspann  tisch T auf dem Sockel So die Standsäule S,  an welcher der Ausleger A höhenverstellbar  und festklemmbar geführt ist. Das äussere  Ende des Auslegers ist festklemmbar an    einer Stützsäule     St    geführt, deren Fuss F  festklemmbar auf einer zum Sockel So kon  zentrischen Stützwange     W    läuft.

   Auf dem  Ausleger A ist querverschiebbar der Bohr  spindelsehlitten B     gelagert,    dessen unterer  Teil einseitig vor dem     Ausleger    auf der     vor-          dern        Seite    der Maschine liegt; das heisst jener  Seite, auf welcher die verschiedenen Bedie  nungshebel, -Handräder     und    Schalter liegen  und auf welcher sich deshalb der die Ma  schine bedienende Arbeiter normalerweise  aufhält. Der     Bohrschlitten        B    trägt den An  triebsmotor M; alle     übrigen    Einzelheiten des  selben     sind,    da zum Verständnis der Erfin  dung nicht erforderlich; weggelassen.

   Die  Stützsäule     St    trägt am obern Ende     einen     Festklemmagnet Ml. Für die Vertikalbewe  gung des Auslegers ist an der     Standsäule        S     und an der Stützsäule St eine von einer  Schraubenspindel Sp1 bezw. Sp2 gebildete  Hubspindel gelagert. Der     Ausleger    A ist auf  der Standsäule mit einer längsgeschlitzten  Klemmhülse 1 und auf der Stützsäule mit  einer längsgeschlitzten Klemmhülse 2 ge  führt. An der Rückseite der Klemmhülse 1  ist der Getriebekasten 3 angegossen, welcher  an der     Rückseite    durch einen abnehmbaren  Deckel     1d    abgeschlossen ist.

   Oben auf dem  Getriebekasten 3 ist der Antriebselektromotor  4 der     Einrichtung        aufgesetzt.    Der Strom  für diesen Motor wird im Innern der dreh  beweglichen Standsäule<B>S</B> zugeführt und von  Schleifringen 5 abgenommen, um über einen  Wendeschütz 6 dem Antriebsmotor 4 zu  geführt zu werden.

   Zur     Steuerung    des Mo  tors 4 dient ein vorne am     Bohrspindelschlit-          ten        befestigter,    als     Kippschalter    mit einer  mittleren Ausschaltstellung ausgebildeter  Umschalter 7, welcher bei nach oben um  gelegtem Schalthebel das Heben     und    bei nach  unten     umgelegtem    Hebel' das Senken des  Auslegers A bewirkt, während in der Mittel  stellung des Schalthebels der Motor     ausge-          schaltet    und der Ausleger an beiden Enden  festgeklemmt     ist.     



  Die Einzelheiten des Getriebes für die  Vertikalverschiebung und     Festklemmung    des  Auslegers sind aus     Fig.    3     bis    6 ersichtlich.      Am untern Ende der Welle 8 des An  triebsmotors 4 ist ein Stirnrad 9     befestigt,     welches mit einem Stirnrad 10 kämmt, das  am obern Ende der im Getriebekasten ge  lagerten senkrechten Welle 12 der Zentri  fugal-Schaltvorrichtung befestigt ist, deren  unteres Ende mittels Spurlagers in einem  Lagerdeckel 13 des Getriebekastens gelagert  ist.

   Mit dem Stirnrad 10 kämmt ein unter  dem Stirnrad 9 liegendes und gegenüber die  sem seitlich verschoben angeordnetes Stirn  rad 11, das am obern Ende einer zur Welle  12 parallelen     Zwischenachse    14 befestigt ist,  die in einem     Zwischenboden    des Getriebe  kastens gelagert ist und an deren unterem  Ende ein Winkelrad 15 befestigt ist, welches  mit     einem    mit ihm ein Winkelgetriebe bil  denden Winkelrad 16 kämmt. Das letztere  ist auf einer waagrecht im     Getriebekasten    an  geordneten Kupplungswelle 17 befestigt,  deren äusseres Ende in einem abnehmbaren  Lagerdeckel     3a    gelagert ist, und welche  hinter der Welle 12 (Fig. 4) der Zentrifugal  schaltvorrichtung liegt.

   (Die Getriebeanord  nung ist von der Vorder- bezw. Bedienungs  seite der Maschine aus gesehen beschrieben.)  Auf der Kupplungswelle 17 ist frei drehbar  und gegen Axialverschiebung gesichert eine  Büchse 18 aufgesetzt, auf welcher die Büchse  19 einer Lamellenkupplung 20 verkeilt ist.  Diese Büchse 19 trägt am innern Ende ein       Stirnrad    21, welches mit einem Stirnrad 22  kämmt, das auf einer Büchse 23 befestigt ist,  welche auf der     waagrechten    Antriebswelle 24  verkeilt ist, die sich bis zum andern Ende des  Auslegers A erstreckt. Auf der Welle 24 ist  ein     Schraubenrad    25 befestigt, welches mit  einem Schraubenrad 26 kämmt, das die auf  der Spindel Sp1 laufende Spindelmutter bil  det.

   Am andern Ende der Welle 24 ist ein  gleiches Schraubenrad 25' befestigt, welches  mit einem in der Auslegerhülse 2 gelagerten  Schraubenrad 26' kämmt, das die auf der  Spindel Sp2 der Stützsäule St laufende Spin  delmutter bildet. Auf diese Weise ist eine  genaue Parallelverschiebung des Auslegers  gewährleistet. Die     Antriebswelle    24 bewirkt  die vertikale Bewegung des Auslegers.    Auf der Büchse 27 der Lamellenkupplung  20, welche auf der Welle 17 verkeilt ist, ist  eine frei drehbare Kuppelhülse 28 aufgesetzt,  und an dieser greift ein in üblicher Weise  gabelförmig ausgebildeter, senkrechter Kupp  lungshebel 29 an, der auf einem Schwenk  zapfen 31 im Getriebekasten gelagert und an  dessen unterem Ende eine Rolle 30 befestigt  ist.

   Am untern Ende dieses Kupplungshebels  29 greift eine der Deutlichkeit halber etwas  höher gezeichnete Einrückfeder 32 an, deren  anderes Ende einstellbar im     Getriebekasten     verankert ist.  



  Auf der Welle 12 der Zentrifugal-Schalt  vorrichtung ist die obere Schale 35 (Fig. 3  und 5) eines zweischaligen Kugelgehäuses  gekeilt, von dessen unterer Schale 36 mehrere  durch einen Käfig 37 voneinander distan  zierte Kugeln 38 getragen sind, welche in  der Ruhelage am Grunde der untern Schale  des Gehäuses ruhen, welche eine Büchse 39  aufweist, die längsverschiebbar und     unver-          drehbar    auf der Welle 12 verkeilt ist.  



  An der Büchse 39 greift ein Einrücker  40 mit einer Gabel an, dessen Nabe auf der  untern Festklemmwelle 41 der Auslegerhülse  1 (Fig. 6) befestigt ist. Die Welle 41 hat  am Endteil Trapezgewinde und dreht sich in  einer Mutter 42, mittels welcher das Fest  klemmen der Auslegerhülse bewirkt wird.

    Eine ähnliche Festklemmwelle 41' mit Mut  ter 42' ist senkrecht über der ersteren par  allel dazu am     obern    Ende der Ausleger  hülse 1 gelagert, und auf den äussern, frei  herausragenden Enden beider     Festklemm-          wellen    41 und 41' sind Arme 43     bezw.    43'  verkeilt, welche durch einen Lenker 4     (Fig.    1,  2, 4 und 6)     miteinander    verbunden sind,  der an der Vorderseite der Auslegerhülse  sichtbar ist     (Fig.    2). Die     Klemmwellen    sind  durch den Lenker auf Gleichbewegung ver  bunden.  



  Der     Einrücker    40 hat gegenüber der     Ein-.          rückgabel    einen Nocken 40n, in dessen Be  wegungsbereich die Rolle 30 hineinragt und  welcher in     Fig.    3 in der Lage gezeichnet ist,  welche er gegenüber der Rolle 30 des Kupp  lungshebels 29 einnimmt,     wenn    der Motor 4      ausser Betrieb, die Lamellenkupplung 20 aus  gerückt und der Ausleger festgeklemmt ist.  Der Nocken 40n hat eine Kreisbogenflanke  40r und eine an diese sich anschliessende, in  Radialrichtung eingezogene Flanke 40g.  



  Der Einrücker 40 hat ausserdem an seiner  Nabe einen abwärts ragenden Arm     40a,    an  welchem eine     Verbindungsstange    45 angreift,  welche am andern Auslegerende an einem  Arm 46 angreift, der auf der Festklemm  welle 47 der Klemmhülse 2 verkeilt ist  (Fig. 1 und 3). Am untern Ende des Ein  rückerarmes 40a greift das eine Ende einer  Festklemmfeder 48 an, deren anderes Ende       einstellbar    am Ausleger A verankert ist.  



  Die Wirkungsweise der     beschriebenen          Einrichtung    ist folgende:  Fig. 3 zeigt die Teile in der Stellung,  welche sie während der Bohrarbeit, das heisst  bei festgeklemmtem Ausleger einnehmen,  wobei die Festklemmung durch die Feder 48  bewirkt wird. Will man nun nach Beendi  gung eines Bohrvorganges den Ausleger ver  tikal verschieben, z. B. heben, so legt man  den     Hebel    des Kippschalters 7 am     Bohr-          spindelschlitten    nach oben um, wodurch über  den Wendeschütz 6 der Motor 4 in Betrieb  gesetzt wird.

   Derselbe dreht über die Stirn  räder 9, 10 die Welle der     Zentrifugal-          Schaltvorrichtung,    so dass die Kugeln 38 im  Gehäuse 35, 36 gegen dessen Rand hin ge  drängt werden und mit zunehmender Ge  schwindigkeit die untere Gehäuseschale 36  entgegen der Wirkung der Klemmfeder 48  abwärts drücken, wodurch zugleich die  Klemmung des Auslegers gelöst wird.  Gleichzeitig rollt infolge der Verschwenkung  des Einrückers 40 in zum Uhrzeigersinn ent  gegengesetzter Richtung (Fig. 3) die Rolle  30 des Kuppelhebels 29 an der kreisbogen  förmigen Nockenflanke 40r entlang. Die  Welle 17, welche über die Stirnräder 10, 11  und die Winkelräder 15, 16 angetrieben wird,  dreht sich hierbei leer, indem die Büchse 19  stillsteht.  



  Sobald nun der fast belastungslos an  laufende     Motor    4     seine    normale Drehzahl er-    reicht hat; in welcher die Kugeln 36 ihre       äusserste    Lage im     Gehäuse    35, 36     einnehmen     und die     untere    Schale 36 ihre     tiefste        Lage     erreicht hat, ist der Einrücker 40 soweit     ver-          schwenkt,    dass die Festklemmung beider  Auslegerhülsen völlig gelöst und der Nocken  40n soweit nach oben verschwenkt ist,

   dass  die Rolle 30 des Kuppelhebels 29 von der  eingezogenen Nockenflanke 40g abgelaufen  ist und vollständig frei     liegt    und dass unter  dem Zuge der Feder 32 der Hebel 29 im  Uhrzeigersinne, also nach links, verschwenkt  wird, wodurch auch die     Büchse    28 der La  mellenkupplung nach links     gedrückt    und die  Lamellenkupplung 20 eingerückt wird.

   Nun  dreht die Welle 17     die        Kupplungsbüchse    19  und diese treibt über die Stirnräder 21, 22  die Welle 24 an, wodurch die Schrauben  räderpaare 25, 26 und     25',    2ö', die Hebung  des Auslegers A     bewirken.    Sobald derselbe  die     gewünschte        Höhenlage    erreicht hat, wird  der Hebel des     Umschalters    7 in die Aus  schaltstellung gebracht und der Motor läuft  nach kurzer Zeit aus.

       Hierbei        gelangen    die       Kugeln    38 wieder in die     Mitte    des Gehäuses  35, 36 und die untere     Schale    wird     unter    der  Einwirkung der Festklemmfeder 48 wieder       in    die     Höhe    gehoben, indem letztere den     Ein-          rücker    40 in die in Fig.

   3 gezeichnete Aus  gangslage zurückverschwenkt, wobei die  Festklemmung der Auslegerhülsen wieder  vollzogen und der     Hebel    29     zurückge-          schwenkt    wird, so dass die Lamellenkupplung  20 wieder ausgerückt wird.

   Festklemmung       und        Vertikalverschiebung        stehen    also in       zwangsläufiger        Wechselwirkung        zueinander,     so dass keine     Störung    irgendwelcher Art  durch falsche     Manipulationen    eintreten     kann.     Da die Lamellenkupplung 20 sofort bei Be  ginn der Rückwärtsbewegung des Einrückers  40     bezw.    Hebels 29     ausgerückt        wird,    kommt  der Ausleger     sofort;

      das     heisst    vor Eintreten  der     Festklemmung,        zum,    Stillstand, und um  gekehrt     beim        Einschalten    des Motors tritt  zuerst     die        Lösung    der     Festklemmung    und       dann    erst das     Einrücken    der     Lamellenkupp-          lung    ein:       Legt    man den Hebel des     Umschalters    7      nach unten um, so erfolgt ein Senken des  Auslegers A.  



  Das Auf- und Niedergehen des vorn sicht  baren Lenkers 44 zeigt dem Arbeiter die je  weilige Einstellung der Einrichtung und das  richtige Funktionieren der Festklemmung an.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum vertikalen Verschieben und Festklemmen des Auslegers von Radial bohrmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass der auf dem Ausleger angebrachte Antriebs elektromotor der Einrichtung über ein Ge triebe mit Lamellenkupplung mit der an der Standsäule befestigten Hubspindel zusam menwirkt, und im Getriebe eine mit den Fest klemmorganen in Wirkungsverbindung ste hende Zentrifugal-Schaltvorrichtung derart angeordnet ist,
    dass beim Einschalten des An triebsmotors zuerst die kraftschlüssig be wirkte Festklemmung des Auslegers selbst tätig aufgehoben und nachher bei Erreichung der Normaldrehzahl des Antriebsmotors die Lamellenkupplung zur Vertikalbewegung des Auslegers eingeschaltet wird und dass um gekehrt beim Ausschalten des Antriebsmotors die Festklemmung des Auslegers nach Be endigung der Vertikalbewegung desselben selbsttätig erfolgt, das Ganze derart, dass die Vertikalbewegung und Festklemmung des Auslegers mittels eines einzigen am Bohr spindelschlitten angeordneten Umschalters be wirkt werden kann. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Einrichtung gemäss Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zur Herbei führung der Festklemmung eine Fest klemmfeder vorgesehen ist, welche der Wirkung der Zentrifugal-Schaltvorrich- sowie der Wirkung einer zum Einrücken der Lamellenkupplung dienenden Feder entgegenwirkt. 2.
    Einrichtung gemäss Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einem an der Auslegerhülse an gebauten Getriebekasten eine vom Motor mittels eines Stirnräderpaares angetrie- bene senkrechte Welle für die Zentrifugal- Schaltvorrichtung gelagert ist und über eine zu dieser Welle parallele, von ihr durch Stirnräder angetriebene Zwischen achse über ein Winkelradgetriebe eine im Getriebekasten gelagerte waagrechte Kupp lungswelle, auf welcher die Lamellen kupplung angeordnet ist, angetrieben wird, und ferner, dass von der Kupplung aus mittels Stirnrädern eine am Ausleger gelagerte waagrechte Antriebswelle an getrieben wird, welche über ein Paar Schraubenräder,
    von welchen eines die auf der Spindel, welche an der Standsäule ge lagert ist., laufende Spindelmutter bildet, die Vertikalbewegung des Auslegers be wirkt. . Einrichtung gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zentrifugal-Schalt vorrichtung ein auf der senkrechten Welle angeordnetes zweischaliges Kugelgehäuse aufweist, dessen obere Schale auf der Welle fest und dessen untere, die Kugeln tragende Schale auf der Welle längsver schiebbar ist, und dass beide Schalen so ausgebildet sind, dass beim Ausschwingen der Kugeln die untere Schale entgegen der Wirkung der mittelbar mit ihr in Verbin dung stehenden Festklemmfeder abwärts verschoben wird.
    4. Einrichtung gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, mit zwei in der geschlitzten Auslegerhülse senkrecht über einander gelagerten Klemmwellen, wel che durch einen Lenker miteinander auf Gleichbewegung verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass auf der untern Klemmwelle ein Eindrücker befestigt ist, welcher mit einer Gabel am verschieb baren Kugelgehäuseteil angreift, einen ab wärtsragenden Arm aufweist, an welchem die im Getriebekasten verankerte Fest klemmfeder angreift, und einen seitwärts herausragenden Nocken besitzt,
    welcher mit einem im Getriebekasten angelenkten senkrechten Kupplungshebel zusammen wirkt, welcher zur Betätigung der La- mellenkupplung unter Mitwirkung der im Getriebekasten verankerten Einrückfeder dient.
    :'5. Einrichtung gemäss Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, mit am äussern Ende des Auslegers sitzender, auf einer besonderen Stützsäule geführter Klemm hülse, dadurch gekennzeichnet, dass in der Klemmhülse ein gleiches Schraubenräder paar für die Vertikalbewegung des Aus legers wie in der standsäulenseitigen Aus- legerhülse angeordnet ist, welches mittels der waagrechten Antriebswelle angetrie ben wird,
    und die Festklemmwelle der stützsäulenseitigen Auslegerhülse durch eine am Einrücker angelenkte Verbin dungsstange gleichzeitig mit den Fest- klemmwehen der andern Auslegerhülse be tätigt wird.
CH200736D 1937-11-16 1937-11-16 Einrichtung zum vertikalen Verschieben und Festklemmen des Auslegers von Radialbohrmaschinen. CH200736A (de)

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